Ausfahrt 230621


Ausfahrt 230621

Heute habe ich eine Ausfahrt unternommen, die gleichzeitig eine Testfahrt wurde. Bei Markus, von MTK in Meran…:

…habe ich für die Zeit des Reifenwechsels einen 400er Burgmann bekommen. Den habe ich auf einer echten Bergroute getestet.

Gefahren bin ich von Meran, über Gampen, Nonstal, Mezzolombardo, Salurn, Neumarkt, Montan, Aldein, Cavalese, Predazzo, Soraga, Vigo di Fassa, Carezza, Bozen…wieder nach Hause.

Zwischenruf

Ich bin 1,80 und wiege aktuell wegen ein paar dominanten Idioten, die in zwei Jahren eine Krankheit nicht in den Griff bekommen wollen, 115 kg. Die Gesunden wurden fast zwei Jahre eingesperrt, während sich die Kranken auf Zwangsarbeit, fleißig untereinander und folglich zu Hause, ihre eingesperrte Familie anstecken durften.

Ein Saisonarbeiter in Sechs-Tage-Woche bei 15 Stunden pro Tag ist eigentlich Leistungssportler. Und wie die ihre Muskelstruktur abtrainieren sollen oder müssen, wurde an Hand von ein paar großen Radfahrern demonstriert. Ich erinnere an unseren Täve Schur. Die durften sich hier frei bewegen, während die anderen Leistungssportler einen Herzschaden abbekommen. Sportherz nennt sich das. Köche oder Kellner, die sich fünfzig Jahre auf Betonfußböden bewegen mußten, können ganz sicher nicht Laufen und Strampeln. Denen brennen schon nach den ersten fünf Minuten die Füße so sehr, dass sie eigentlich erwarten, dafür eine Kranken- oder Behindertenanerkennung zu bekommen. Wir reden also von bewusster, organisierter, massenhafter, schwerer Körperverletzung mit angedrohter Todesfolge.

Nachdem wir also sämtliche Schutzkleidung für tausende Euro wegwerfen dürfen oder warten können, bis sie wieder passt, sind wir gezwungen, neue Kleidung zu kaufen.

Ich kaufe aktuell nur noch verschiedene Schützer, die ich am Körper direkt tragen kann. Wer weiß, welche Volltrottel uns in den kommenden Jahren wieder einsperren. In der DDR hätten diese Trolle, komplett alle, lange Sand geschaufelt in der Hoffnung, dass ihnen etwas Gehirn wächst.

Test 400er Burgmann mit den Körperdaten eine Person ohne Sozius

Grundsätzlich sollte klar sein: Ein Scooter ist kein Motorrad.

Fazit vorneweg: Der 400er ist für Alpentouren nur bedingt brauchbar, wenn der Fahrer in der Lage ist, Schmerzen zu unterdrücken.

Platz/Handling:

Für einen 1,80 großen Fahrer mit dem Gewicht, ist der Burgmann für touren untauglich. Die Sitzbank ist zu kurz und bietet wegen ihrer Abstufung zum Sozius, keinerlei Bewegungsfreiheit. Sie sitzen 6/8/10 Stunden auf ein und demselben Fleck. Ihre Gesäßbacken werden Sie in der Magengegend wieder finden. Die Beckenknochen werden garantiert Druckstellen/Prellungen aufweisen. Sie sitzen praktisch auf dem Polsterträger.

Der Abstand zum Lenker ist zur kurz und kann nicht korrigiert werden. Entsprechend fahren Sie in Kurven und Serpentinen ein. Das ist nicht sicher! Sie schlagen mit dem Arm auf dem Oberschenkel an.

Die linke Scooterseite hat einen Seitenständer, der regelmäßig schleift. Erschrecken Sie also nicht.

Das Lenkverhalten ist gewöhnungsbedürftig und wird gerade in Linkskurven durch das Schleifen des Ständers, erheblich beeinflusst. Schreck.

Die Federung ist sehr weich. Das kann bei zügiger Kurvenfahrt etwas überraschen.

Einwurf:

Ich kann nicht verstehen, wie sich Konstrukteure über normale physikalische Gesetze hinweg setzen. Es gibt sicher dutzende Möglichkeiten (mechanisch/automatisch), einen Seiten-oder Hauptständer in das Chassis einzulassen und per Knopf- oder Tastendruck, aus- /ein zu fahren.

Einwurfende

Das Platzangebot im Stauraum unter dem Sitz, reicht nicht für zwei Vollhelme und das Bordwerkzeug/ Getränke/ Jacken/ Schutzkleidung etc..

Einwurf

Wer heute, bei diesen strotzdummen, permanent abgelenkten und gaffenden Autofahrern, ohne Schutz und Kamera – Recorder fährt, ist selbst Schuld. Dagegen ist selbst der GP – Rennsport, eine Erholungskur. Besser wäre es, zur Gelben Weste und Aufblendlicht, noch eine Polizeisirene laufen zu lassen. Bei dem Geräusch, können die Autofahrer rechts fahren. Mit großem Abstand am schlimmsten fahren Frauen. Sie gehen einer Gewohnheit nach, wenn sie sich bei zwanzig Meter breiten Straßen am Mittelstrich orientieren.

Einwurfende

Der Motor

Der Motor des Rollers ist tadellos und für 400 Kubik, ziemlich kräftig. Ich habe auf der MEBO (Autobahn) Spitzen von 140 gesehen. Die Motorbremse hingegen ist kaum spürbar. Und gerade bei Scootern würde sie gebraucht im Gebirge. Das werden Sie dann auf der Rechnung für Bremsbeläge und -scheiben wieder finden. Bergauf ist kaum ein Leistungsabfall spürbar. Die Maschine zieht.

Die Bremsen

Bei Scootern wird bekanntlich links und rechts mit den Handhebeln gebremst. Der Hebel, der bei Motorrädern die Kupplung beherbergt, ist die Vorderradbremse. Die ist zu griffig und hat den Hang, zu blockieren. Auf sandigem Untergrund, im Stadtverkehr usw. bringt das Freude und Beulen.

Fotos von den besuchten Imbissbetrieben folgen. Es gibt neue Betriebe.

Amazon hat jetzt wieder den Prime Day, sprich, den Spartag


Geschrieben von BeyerKH am Dienstag, 22. Juni 2021 | Eintrag bearbeiten

Liebe Freunde und Leser,

Amazon hat schon Sommerschlußverkauf. Und das vor ihrem Urlaubsantritt.

Ich werden Ihnen in der Nacht die aktuellen Angebote einlegen und auch auf diverse Prime-Mitgliedschaften aufmerksam machen. Das ist eine günstige Zeit, fällige Großeinkäufe zu machen.

Dazu gibt es die Möglichkeit, Ihre liebsten Kleinunternehmen zu unterstützen. Und das ist bekanntlich nur bei Amazon möglich. Ihr Heimatland tut das nicht. Das müssen Sie tun.

Schon bei der Anfahrt sollten alle kleinen technischen Helfer vorhanden sein. Hier ist die günstige Auswahl:

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In Italien ist ein sicheres, schönes Portemonnaie Pflicht, um den Anderen auch wirklich alle Karten zu zeigen. Von was sollen die sonst neidig werden? Vergessen Sie nicht: Geld trägt man nicht im Portmonnaie in Italien. Passwörter schreibt man nicht ins Handy. Dafür kann man eigene Chips verwenden und bei Bedarf ins Handy einlegen.

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Bis dann

Ihr Saisonkoch

Fortsetzung Der Betrieb läuft


Wir fahren zu Joanas Mutter. Vor dem Haus steht ein örtlicher Beerdigungsunternehmer. Er schüttelt den Kopf.
„Herbert hat sich im Schuppen erhängt“, sagt er zu uns.
„Er war unser bester Freund und in unserer Mannschaft.“
Herbert war leidenschaftlicher Kegler.
Bei Mutter steht der Hausarzt unserer Familie. Auch der ABV ist da. Die Nachbarn schauen teilweise hinter Gardinen hervor oder öffnen Spalten ihrer Haustüren. Herbert war extrem beliebt in der Gegend. Älteren hat er die Anliegerordnung gemacht, gestreut, gefegt und auch Hecken verschnitten.
„Ich konnte ihn allein vom Fenster abnehmen. Er wog keine dreißig Kilo mehr“, sagt der Bestatter.
Heinz, unser Hausarzt, sagt: „Seine Verdauung war restlos hinüber.“
„Er hat bei uns ziemlich viel gegessen“, sag ich zu Heinz.
„Ja. Aber wie er es gegessen hat, hat er es auch wieder verloren. Das ist fast wie ein Durchfall nach einer Infektion.“
„Wie lange ging das schon so?“
„Das kam mit der Umstellung auf die neuen Medikamente. Und die begann vor einem halben Jahr.“
„Also waren die Medikamente schuld?“
„Das darf ich so nicht sagen.“
Wir fragen Mutter, ob sie mit zu uns fahren möchte.
„Das tut mir sicher gut jetzt.“
Joana packt ihre Sachen. Wir nehmen Mutter mit zu uns.