Fortsetzung Der Fund


Am kommenden Tag treffen sich die Zwei wieder am Unfallort. Sie möchten weiter Spuren verfolgen. Ein paar Einheimische helfen ihnen. Auch junge Leute, die von dem Tod Alfreds erfahren haben. In dem unglaublichen Müllaufkommen unter der Straße vermuten sie Beweisstücke. Neben weggeworfenen Flaschen, finden sie leere Dosen, Behälter und Verpackungen aus ganz Europa. Die meisten Fundstücke tragen deutsche und italienische Beschreibungen. Viele Fundstücke sammeln sie, verpacken sie und geben sie zur Laboruntersuchung.

Ein Portemonnaie ist dabei. Geld ist keines mehr drinnen. Aber Zettel und Karten. Das Portemonnaie hat Alfred bei seinem Sturz verloren. „Es muss schon jemand hier gewesen sein“, sagt Toni. „Wieso?“, fragt Marco. „Das Geld fehlt.“

„Vielleicht hat er kein Geld mit gehabt.“

„Ja. Aber hier ist ein Zettel mit der Unterschrift Alfreds, dass er heute einen Abschlag bekommen hat. Und das Geld fehlt.“

„Wir müssen unbedingt in das Hotel fahren, in dem Alfred gearbeitet hat“, sagt Marco.

„Morgen treffen wir uns dort.“ Toni freut sich schon, endlich eine Spur zu haben. Er geht nicht gern ohne Grund im Trüben fischen.

Neben den Funden sehen sie auch, welche Strecke Alfred gefallen sein muss. Er muss ein ganzes Stück gekrochen sein bis zu seinem Fundort. Sie stecken die Spur ab und lassen die Spurensicherung kommen. Das würde immerhin erklären, warum Alfred auf dem Bauch lag. Um diese Zeit, in dieser Gegend zu stürzen, ist an sich schon mit einer hohen Lebensgefahr gleich zu setzen. In Saisonzeiten haben Arbeiter in der Gastronomie, kaum eine andere Möglichkeit als mit dem Zweirad zur Arbeit zu fahren. Sie würden drei Stunden täglich nur im Stau verbringen. Frei nach der Methode: Arbeiten und Schlafen. Irgendwie kommt uns das bekannt vor.

Toni hat für seinen Chef einen Helm mit eingepackt. Marco probiert ihn. „Der passt gut!“ Es ist kein Vollhelm. Aber so kommt er zumindest um ein Bußgeld herum, falls sie angehalten werden.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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