Fortsetzung Die Ermittlung beginnt


An den Autos finden sie eine Farbe, die der Spur auf dem Motorrad ähnelt. Von dem Auto nimmt Marco zwei Proben. Er fotografiert die Stoßstangen. Toni beleuchtet die Flächen mit einem Strahler aus verschiedenen Winkeln. Die zwei haben Alles mit.

„Wo waren sie vor drei Tagen? In der Stadt?“

„Wir sind den ganzen Tag unterwegs. Ehrlich gesagt, in der Stadt sind wir täglich.“

„Auf Arbeit?“

„Ja. Christine und Stefan waren auch auf Arbeit.“

„Wir haben bei Ihnen Spuren gesichert, die wir auch an dem Motorrad gefunden haben.“

„Wir wissen nicht, wie die dahin gekommen sind.“

„Als was arbeiten Sie, Christine?“

„Als Zimmermädchen.“

„Wo?“

„In der Gelben Schwalbe.“

„Wo arbeiten sie, Stefan?“

„In der Gelben Schwalbe als Hausmann.“

„Sie haben also mit Alfred zusammen gearbeitet?“

„Nicht direkt. Wir sahen uns selten.“

„Wir sahen uns immer zu den Personalmahlzeiten“, sagt Christine.

„Christine; wie kommen dann die Spuren an ihr Auto?“

Toni wiederholt die Frage mutwillig. Er möchte erfahren, ob sich Christine widerspricht. Christine weint.

„Ich weiß es nicht.“

„Wo parken sie?“, fragt Marco.

„In der Tiefgarage gibt es Personalparkplätze.“

„Das müssen wir uns noch einmal anschauen“ sagt Marco zu Toni.

„In der Tiefgarage gibt es sicher auch Videoüberwachung“, antwortet Toni. „Ich schätze, das wird ein Fernsehabend.“

Für die ersten Ermittlungen reicht das. Toni will sich verabschieden. Johann packt ihm etwas Käse ein. Die Zwei bedanken und verabschieden sich.

„Morgen Früh, treffen wir uns zuerst im Büro. Wir brauchen einen neuen Schlachtplan“, sagt Marco.

„Wir müssen die Kameras der Tunnels noch mal überprüfen. Wer fuhr mit welchem Auto ins Tal und zurück.“

„Das glaube ich auch“, sagt Toni einsichtig.