Die zweite Spur


Die zweite Spur

Die Farbproben erweisen sich als die zweite und dritte Spur. Damit haben die zwei Kommissare reichlich Arbeit für die kommenden Tage.

Zunächst bekommen sie die Videos aus den Viadukten und Tunnels gebracht. Die Sichtung übernehmen die Kollegen der Carabinieri zusammen mit der Straßenpolizei. Die Videodateien aus dem Hotel kommen erst gegen Abend.

Gleichzeitig bekommen die Kommissare nähere Informationen zu den Genproben. Toni bereitet sich darauf vor, nach Deutschland zu reisen. Die Zusammenarbeit deutscher Behörden mit den italienischen funktioniert nicht besonders gut. Toni hat aber Freunde von seinem Zusatzstudium aus Brühl und Wiesbaden. Die helfen ihm gern bei der Suche. Telefoniert haben sie schon diesbezüglich.

Die Kollegen der Carabinieri rufen an. Sie haben in den Videos zusätzliche Spuren gefunden. Marco fährt umgehend hin. Toni packt bereits seine Sachen für Deutschland. Er fährt nicht mit. Die Carabinieri haben in den Videos neue Fahrzeuge entdeckt, die Schrammen an der Stoßstange haben. Dazu haben sie Fahrzeuge mit Mountainbikes gefunden, die sehr kurz im Martelltal waren. Das kam ihnen etwas Spanisch vor. Allgemein fahren die Radtouristen früh ins Tal und am späten Nachmittag zurück. Dazu haben sie eine zeitliche Zusammenstellung angefertigt von Fahrern, die Alfred hätten finden oder sehen müssen. Alle Fahrzeugdaten sind erfasst und jetzt beginnt die große Suche.

Marco hat seine Kollegen von den Carabinieri und der Polizei gebeten, die potentiellen Zeugen zu ermitteln. Im Büro lässt er für die Zeugen, Fragebögen anfertigen. Alle, jetzt schon persönlich zu befragen, ist zu aufwendig.

Helmut und Maria haben Toni beauftragt, den Mörder zu suchen.

Toni ist ein Südtiroler Kommissar. Er wartet schon eine geraume Zeit auf die Chance, endlich mal einen großen Fall zu bekommen. Toni will sich unbedingt einen Namen machen. Seine Eltern haben ihn von dem Berufswunsch abgeraten. Trotzdem bekam er von der Mutter, Waltraud, sein neues Zuhause geschenkt. Waltraud hat die Hütte als Aussteuer bekommen. Die konnte sie aber nicht nutzen. Walter, sein Vater, hat schon zwei Hütten geerbt. Eine dritte Hütte wäre einfach zu viel Arbeit für die Eltern. Noch zu Mal, die Lage der Hütte ist für Walter uninteressant. Die steht auf dem Aschbach.

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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