Fortsetzung Die Zweite Spur


Am Morgen ist die Aussicht noch beeindruckender. Wie aus einem dunklen Wohnzimmer, schaut Toni in Richtung Meran. Dort hat der sonnig strahlende Morgen bereits begonnen. Bis in den Vellau, Plars und Vertigen oberhalb Algunds, strahlt die Sonne.

Toni kocht sich türkischen Kaffee. Er wartet einfach, bis der sich gesetzt hat. Den Kaffee lässt er kurz mit aufkochen. Dadurch schmeckt auch der Espressokaffee annehmbar. Seine Milch hängt bei ihm an der Tür. Sein Nachbar hat sie ihm hin gehängt. Daneben hängt ein Beutel mit zehn Eiern. ‚Das wird ein Frühstück‘, denkt er sich. Für seine einsamen Stunden auf der Hütte, hat sich Toni mit Zwieback und Schüttelbrot eingedeckt. Das schlägt er kurz in ein feuchtes Tuch ein und schon hat er frisches Brot.

Beim Studium der Unterlagen fallen ihm reichlich Ungereimtheiten auf. Schon am Abend beim Überfliegen der Daten, wurde er skeptisch. Er muss dringend noch einmal in die Gelbe Schwalbe fahren.

Mittlerweile hat er auch die Namen und Adressen der deutschen Mountainbiker. Auch deren Lackproben von den Autos. Die stimmen leider nicht mit den Proben an Alfreds Motorrad überein. Mit den Genproben sieht das anders aus.

Zwei der Mountainbiker haben ihre Spuren an Alfreds Portemonnaie hinterlassen. Die Jagd kann beginnen. Natürlich verspricht der Diebstahl des Geldes und die unterlassene Hilfeleistung keine angemessene Strafe. Es steht aber nicht fest, ob die Zwei nichts mit dem Tod von Alfred zu tun haben.

Toni beantragt bei seinen deutschen Kollegen den Haftbefehl für die Zwei. Eigentlich könnte die ganze Gruppe vorerst festgenommen werden. Wer weiß, was die wissen und vertuschen? Die deutschen Kollegen kümmern sich darum. Das ist zumindest deren Aussage. „Die Gruppe rückt uns ganz sicher mit einem dutzend Rechtsanwälten auf die Hütte“, sagen sie am Telefon. Toni wird etwas skeptischer. ‚Wenn die Geld haben, sind sie eh unschuldig dort“, dankt er sich. ‚Die muss ich direkt der Tat überführen.‘

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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