Fortsetzung Die Motive


Im Hotel bei Alois, lässt Toni, Christine und Stefan antreten. Bei der Befragung verwickeln sich die Zwei in Widersprüche. Toni wird hellhörig. Die Befragung dauert bis Mittag. Toni wird wieder von Alois eingeladen, vor Ort zu essen. Er sagt nicht ab.

Nach dem Essen fährt Toni wieder ins Martelltal. Er besucht die Familie von Stefan und die Familie von Alfred. Gertrud, die Mutter von Stefan und Christine, hat gebacken. Es gibt Apfelstrudel vom Grafensteiner. Der Strudel vom Klarapfel schmeckt Toni besonders gut. Gertrud packt ihm zwei Stücke ein. Toni lässt sich bei dem Strudel gern bestechen. Gertrud hat ihm auch noch ein Stück Käse mit eingepackt. Den Käse hat sie versteckt. Julius sollte das wahrscheinlich nicht bemerken.

Toni ist relativ zeitig fertig mit der Befragung. Er denkt sich: ‚Jetzt fahre ich mal hoch bis Rudis Würstelbude.‘ Der Imbiss von Rudi steht direkt im Wandergebiet des Ortler. Der Gebiet ist relativ gut besucht. Es gibt eine Hängebrücke und Aufzüge in der Nähe der Würstelbude. Mit den Aufzügen kann der Besucher auf die umliegenden Gipfel fahren und einen sehr schönen Ausblick genießen. Toni fehlt dafür die Zeit. Es gibt eine obere Staumauer. Die wurde nie fertig gestellt. Dafür wurde aber ein Stausee weiter Unten angelegt. Und dort gibt es einen Klettergarten. Toni entschließt sich, auf die untere Staumauer zu gehen. Mal sehen, ob er wieder von etwas Höhenangst geplagt ist. In letzter Zeit hatte er wenig Kontakt mit solchen Höhen. Selbst bei Touren über den Jaufenpass oder das Penser Joch, wird er an manchen Stellen von einem Schwindelgefühl ergriffen. Vor allem auf der Außenseite der schmalen Straßen, an denen keine Geländer verbaut wurden. Bei den rücksichtslosen Autofahrern heutzutage, ist dort für Motorradfahrer, höchste Gefahr. Er kann sich gut in die Lage des Radfahrers auf dem Jaufen versetzen, der leider dort sein Leben verlor.

Die Einzigen, die sich in den Bergen relativ respektvoll bewegen, sind unsere italienischen Landsleute. ‚Ihnen müssen wir nur abgewöhnen, Müll aus dem Autofenster zu schmeißen‘, denkt sich Toni.

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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