Warnstreiks in Brandenburger Asklepios-Kliniken für Entlohnung nach TVöD wie in Hamburg — LabourNet Germany


Dossier “Weil der Arbeitgeber seine Beschäftigten in Brandenburg für die gleiche Arbeit mit teilweise bis zu 10.600 Euro weniger pro Jahr weiterhin deutlich schlechter bezahlen will als in seinen Hamburger Kliniken, hat die ver.di-Tarifkommission einen zweitägigen Warnstreik beschlossen: Für kommenden Donnerstag und Freitag ruft ver.di die rund 1.450 Beschäftigten in den Asklepios-Fachkliniken in der Stadt…

Warnstreiks in Brandenburger Asklepios-Kliniken für Entlohnung nach TVöD wie in Hamburg — LabourNet Germany

Typisch Westabschaum!

Warum arbeitet Ihr für das verklaute Besatzerpack? Die haben Eure Eltern, Großeltern und Urgroßeltern auf dem Gewissen. Glaubt ihr tatsächlich, die ändern sich? Nehmt ihnen ihr Diebesgut ab und stellt dieses Gesindel vor ein Tribunal!

Lebensarbeitszeit und Balkonruhe


Lebensarbeitszeit und Balkonruhe

Ich sitze mit meinem gebrochenen Bein gelegentlich auf dem Balkon. Sonne hilft bei der Heilung.

Vorbeigehende (vollgefressene) Touristen, sich auf Stöcken daher schleppend und bisweilen auch Mitbewohner und deren Besucher, fühlen sich angeregt, mich zu fragen, warum ich nicht arbeite.

Ich möchte das ganz kurz erklären:

Als Saisonkoch arbeitete ich dreißig Jahre in 90-Stunden-Woche. Ich werde gerade 65 in diesem Monat und freue mich zusammen mit meiner jüngeren Frau, an meinem Geburtstag auch die Silberhochzeit feiern zu dürfen. Das haben wir uns verdient.

Wenn ich von Arbeit rede, meine ich Arbeit und nicht das Faulenzen in irgendwelchen Absteigen, Fahrzeugen oder Bürosesseln. Der Büroschläfer benötigt im Vergleich zu meinen dreißig Jahren, genau sechzig Jahre, um nur annähernd die gleiche Zeit verbummelt zu haben. Damit wäre es wohl eher gerecht, diesen Schläfer mit achtzig zu pensionieren.

Meine Arbeit war die Zubereitung von Frühstück, danach Mittagessen, a la carte, Jausenbuffets und Abendmenüs. Wenn Sie gelegentlich nachschauen, wie lange Sie oder ihre „überdurchschnittlich fleißige Frau“, allein für das Aufwärmen eines Fertiggerichtes benötigen, können Sie vielleicht nachvollziehen, welche Leistung dahinter steckt im Falle von echtem Kochen und Backen. Und genau dann können Sie sich Gedanken dazu machen, was es bedeutet, zu Sechst in einer Gaststätte, achtzehn verschiedene Gerichte zu bestellen. Ihre überdurchschnittlich fleißige Frau mit dem großen Mund, würde dafür genau zwei Wochen benötigen. Und das in einer Küche, für die Sie heute noch Raten abdrücken:-))

Wenn Ihnen das bewusst ist, können Sie eventuell begreifen, warum ich Sie vom Balkon aus, laut auslache:-))

Alexis Sorbas – Sirtaki — Ossiblock


Eine Hommage an Mikis Theodorakis, der dieses großartige Lied für den großartigen Film komponierte. Ruhe sanft Mikis!

Alexis Sorbas – Sirtaki — Ossiblock

Viel schreiben muss man nicht im Angesicht der Lebensleistung dieses Genossen.

Fortsetzung Die Motive


Auf der Staumauer wird es Toni etwas schwindlig. Er geht einmal bis ganz hinüber und zurück. ‚Das Training muss sein‘, denkt er sich. Auf dem Rückweg fährt er noch einmal in den Ort Martell. Er möchte seinen Freund Erich besuchen. Der führt einen kleinen Gasthof im Ort. Dort treffen sich regelmäßig die jungen Leute des Ortes nach der Arbeit. Luzia, Erichs Frau und Christoff, sein Sohn sind da. Erich ist gerade im Krankenhaus. Bei der Unterhaltung mit den jungen Leuten und Christoff kommt Einiges an Erkenntnissen dazu. Der Volksmund arbeitet wieder mal. Toni geht noch in die Küche, Luzia besuchen. In der Küche ist es sehr warm. Luzia kocht an einem Ölofen. Die gibt es noch reichlich in den Bergregionen. Es riecht leicht nach Diesel in der Küche. „Ich hab den Ofen erst angeheizt“, entschuldigt sich Luzia. „Was kochst Du heute?“

„Ich habe ein paar Lammhaxen geschmort. Erich isst die sehr gern. Auch unsere italienischen Gäste.“

„Ich wollte Dich eigentlich über die Familie von Alfred etwas fragen.“

Luzia erzählt von dem Verhältnis der zwei Nachbarfamilien. Besser als Luzia, kann das kein Historiker. Offensichtlich sind selbst die Familien intern, ziemlich zerrissen über zukünftige Planungen. Es gibt reichlich Streit. Und dabei dachte Toni, er wäre schon fertig mit der Beweisaufnahme. Bei dem Gespräch offenbaren sich neue Motive. Alfred war neben seinem Opa, gegen eine Fusion der Nachbarsfamilien. Die Frauen waren dafür. Diese Erkenntnis lässt die Ermittlung in einem anderen Licht da stehen.

Maria, die Mutter Alfreds, kommt eigentlich aus dem Passeiertal. Sie hat dort auch Grund geerbt. Wahrscheinlich wäre sie lieber da als hier im Martelltal. Das muss Toni erst noch erkunden.

Fortsetzung folgt