Fortsetzung Die Motive


„Du hast Alles, was mir fehlt. Du bist sauber, klug, fleißig und sehr schön. Was ist mit deinem Freund?“

„Der ist eh nie da, wenn ich ihn brauche. Ich rede mit Vater und Mutter darüber. Wir passen sehr gut zusammen. Soll ich heute bleiben?“

„Ich muss aber noch etwas arbeiten. Deine Gegenwart gibt mir neue Impulse.“

„Ich koche dir noch einen Kaffee.“

„Danke, meine Liebe.“

Marco hat geschrieben, bei dem tödlichen Unfall im Pustertal, wurden dem Opfer auch die Taschen ausgeräumt. Man hat Genproben. Es sind wieder Proben, die in Italien noch nicht erfasst wurden. Er schreibt, die Genproben gleicht er mit den Proben der inhaftierten Radfahrer ab. Morgen würden sie sich gegen Acht, bei ihm in der Hütte treffen. Toni ruft gleich an. Marco scheint neben dem Telefon zu schlafen. Das heißt, wenn er überhaupt schläft. Die Antwort klingt recht munter. Schon beim zweiten Klingelton ist Marco ran gegangen. Er sagt, er hat noch nicht geschlafen.

„Bring bitte gleich frische Brötchen mit“, beauftragt ihn Toni. Ein paar Minuten später ist Marco schon da.

„Bist du mit der Gondel gefahren?“

„Ja. Zurück nehmen wir dein Motorrad.“

Wenn Marco wüsste, wie der Weg beschaffen ist, würde er nicht damit spekulieren.

„Ich heirate!“, schreit Toni, Marco fast an.

„Wann?“

„Sofort, wenn es klappt.“

„Wen?“

„Monika.“

„Ah. Die Juniorchefin der Boxerhütte.“

Monikas Hütte wird im Volksmund so genannt. Ich glaube, das ist jetzt auch der offizielle Name.

Fortsetzung folgt

Mehr Macht gegen die Wehrmacht


Nix zu fressen, aber vor China rumkurven wollen:

Peking habe einem deutschen Kriegsschiff nicht erlaubt, in den chinesischen Hafen einzulaufen, teilte das Auswärtige Amt mit. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um die Fregatte „Bayern“ handelte. Berlin hat sich kürzlich den Bemühungen des Westens angeschlossen, den chinesischen Einfluss einzudämmen.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Mittwochabend, China habe der deutschen Fregatte Bayern den Zugang zu einem ihrer Häfen verweigert, und die deutsche Besatzung habe dies „zur Kenntnis genommen „.

Welche der chinesischen Häfen in Frage kommen, gab das Ministerium nicht bekannt. China hat auf diese Nachrichten noch nicht geantwortet.“

Jetzt müsste China mal eine kleine Flotte vor Hamburg stationieren, um den Einfluss der reichsteutschen Kriegsverbrecher/Massenmörder/Kinderficker und Menschenhändler zu stoppen.

Fortsetzung Die Motive


„Habt ihr den Koch gewechselt?“

„Nein. Flavio hat die gekocht.“

„Der wird langsam immer besser.“

„Ohne ihn wäre es bedeutend schwerer. Der schmeißt das halbe Geschäft.“

„Willst du noch duschen?“

„Hältst du die Gießkanne?“

„Wenn du lieber Karl willst, bitte.“

Endlich kann Toni wieder mal lachen. Das hat gefehlt in den letzten Tagen. Toni hat sich über seine Dusche ein Becken eingebaut. Das Becken heizt er mit einem Tauchsieder. Das System ist ihm lieber als fertige Duschwannen. Die sind ihm innen eh viel zu glatt. Das mag er nicht. In seiner Dusche hat Toni Terrakotta Fließen verlegt. Er stellt sich gerade vor, er würde allein in der Duschwanne ausrutschen. Frühestens am kommenden Tag, käme eine Hilfe. Dann erginge es ihm wie Alfred.

Das Wasser ist jetzt warm. Nicht heiß. So mag es Monika. Toni hilft ihr beim Einseifen. Als er sie so einreibt, denkt er schon an eine Hochzeit mit ihr. Zuerst reibt er den Rücken ein. Monika dreht sich um und stöhnt. Toni sieht das schön blanke, volle Falzl.

„Wenn ich dich so streichle, denke ich schon darüber nach, dich zu heiraten. Du fehlst mir oft abends.“

„Soll ich bei dir einziehen?“

„Das bist du doch fast schon.“

„Ich meine, für immer.“

Fortsetzung folgt

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