Etwas Geschichtsunterricht gefällig?


http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.com/2021/09/die-ruckkehr-deutscher.html

Feindliche Übernahme
DDR-Bürgerinnen und -Bürgern wurde besagtes Wertesystem zwar nicht gewaltsam oktroyiert, aber die Vereinnahmung ihres Landes glich einem Krieg – einem Krieg nach innen mit Millionen Opfern. Es war eine Annexion, die einer Kolonialisierung gleichkam, geführt als Prozess imperialistischer Unterwerfung mit bürokratisch-deutscher Gründlichkeit.
In den 1950er-Jahren hat sich der französische Philosoph Jean-Paul Sartre mit dem Kolonialismus Frankreichs beschäftigt. Als Hauptmerkmale charakterisierte er: Widerstände brechen, Kader zerschlagen, unterwerfen, terrorisieren, koloniales Wirtschaftssystem etablieren, keine eigene Industrie schaffen, das Kapital bleibt in Frankreich, Fertigwaren in Kolonien absetzen.
Zu Recht haben bereits nach 1990 Wissenschaftler von einer Kolonialisierung der DDR gesprochen – die Bedingungen unterscheiden sich, Methoden und das Profitziel gleichen sich. Der erste Chef der Treuhand, Detlev Rohwedder, beklagte, dass sich Unternehmer beim Überschreiten der „Zonengrenze“ wie „Kolonialoffiziere“ bewegten.
Die Kolonialisierung begann mit der Ausnutzung innerer Widersprüche der DDR und gezielter Einmischung in deren innere Angelegenheiten durch die BRD. Noch vor dem „Beitritt“ der DDR zur BRD am 3. Oktober 1990 leitete die Währungsunion am 1. Juli desselben Jahres die Zerstörung der Volkswirtschaft eines ganzen Landes ein. Der folgende Umbau der sozialistischen Planwirtschaft in eine kapitalistische, angeblich „soziale“ Marktwirtschaft führte zu fast vier Millionen Arbeitslosen; das entsprach etwa 45 Prozent der Erwerbstätigen. Die Treuhand erwies sich hierbei als das entscheidende Instrument, das mit kriminellen Methoden enteignete, verschleuderte, korrumpierte, gesellschaftliches Eigentum privatisierte. Laut Rohwedder blieben von über 600 Milliarden DM übernommenen DDR-Vermögens nach Auflösung der Treuhand Schulden von mehr als 200 Milliarden DM – ein Minus von rund 850 Milliarden DM. Soweit DDR-Kader noch benötigt wurden – zumeist nur für einen kurzen Zeitraum der Übernahme –, unterlagen sie einem ausgeklügelten System der Überprüfung und Auslese, einer Art „Radikalenerlass für die DDR“.
Arbeits- und Perspektivlosigkeit im Osten führten zur Massenabwanderung insbesondere junger Menschen. Spezialisten gingen ins Ausland. Städte wurden entvölkert und schrumpften – es blieben nur die Alten.
Durch Import von 30.000 Beamten aus dem Westen, darunter viele abgehalfterte „Führungskräfte“, wurde das besetzte Land fremdbestimmt. Das spiegelte sich in den Verwaltungen wider, vor allem in den Schlüssel- und Spitzenpositionen.Um möglichen Widerstand zu brechen, wurden die führenden Kader der DDR kriminalisiert und bestraft – mit etwa 85.000 Strafverfahren, mehr als 1.000 Verurteilungen, Rentenkürzungen und öffentlichen Diffamierungen.
Die Arbeits- und Lebensbedingungen, Einkünfte und Renten der „neuen Bundesbürger“ entsprachen nicht denen der Bürger in den alten Bundesländern. Das eigene Grundgesetz, das in allen Bundesländern „gleichartige“ Lebensverhältnisse nach Artikel 72 vorschreibt, wurde damit verletzt. Die zunächst im Grundgesetz geforderte „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“ wurde gegen Mitte der 1990er-Jahre in „gleichwertige“ abgemildert – und selbst das wurde nicht erfüllt.

Dieses Lied können sämtliche Bürger des sozialistischen Lagers singen:


„Libyen: „Mein Diplom hat jeglichen Wert verloren“ – Libyens junge Absolventen stehen vor einer ungewissen Zukunft

https://allafrica.com/stories/202109210128.html

Wir reden von mehreren Millionen Hochschul gebildeten Bürgern, die bei uns im Tourismusgewerbe als Abspüler und Zimmermädchen arbeiten.

Ehrlich gesagt, fällt es diesen Kadern auch sehr schwer, sich einhundert Jahre zurück zu entwickeln. Die Urzeit war bei uns Thema im Geschichtsunterricht. Wir konnten nicht annähernd ahnen, dass sie heute noch vorherrscht.

Einer von rund 150 Staaten ist heute mal das Thema:


https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8712/

Genau deswegen werden Westdeutsche so sehr geliebt auf der ganzen Welt. Arbeiter und Proleten können selten etwas dafür. Die bereisen aber auch nicht die Welt und spielen einen auf Herrenrasse. Wer das in Bars und Hotels miterleben und hören darf, bezeichnet diese „Gäste“ auch nicht als Volk.

In Syrien, Libyen, Iran, Mali, Irak usw., kommen zu den Altschulden, neue. Das Reich bräuchte heute fast einhundert Generationen, um diese Schuld abzudrücken. Auch gegenüber den DDR Bürgern.

Wie machen wir die Schuldigen – die Kriminellen, Massenmörder, Kinderficker, Menschenhändler, Diebe, Räuber, Besatzer und Großmäuler für den angerichteten Schaden haftbar? Normal würde man diesen Abschaum, hängen.

Genosse Stalin hatte einen besseren Vorschlag: Er gab den Kriminellen die Möglichkeit, das zu tun, wozu sie Arbeiter zwingen: Arbeiten.

Und das verträgt sich einfach nicht mit dem Gemüt, Kinder fickender, stinkfauler Krimineller. Es muss also etwas Zwang her.

Fortsetzung Die Motive


Nach dem Kontakt mit der Familie des Motorradfahrers wurde schnell klar, die Radfahrer haben schwer gelogen. Die Familie gab an, er hätte eintausend und fünfhundert Euro in bar mit gehabt. Dazu Kredit- und Debitkarten. Das Hotel in Corvara wollte er mit Karte bezahlen. Wegen dem Überblick und dem Nachweis. Als Toni von Kurfar redete, erntete er von Marco ein Lächeln. Von all den Gegenständen haben die Helfer nichts gefunden. Auf die Befragung, ob sie das entnommen hätten, griffen sich alle Helfer an den Kopf. „Wir sind Helfer, keine Räuber! Alles, was wir finden, verpacken wir in einem Behälter.“ Marco schaute auf die Augen der Jungs und sagte zu Toni, „die lügen nicht.“

Bei der Gegenüberstellung wurde auch schnell klar, die kennen sich untereinander nicht. Der Diebstahl wurde also von den Radfahrern ausgeführt.

Die deutschen Kollegen könnten jetzt mal ermitteln, über welche Quellen die verkauft haben. Es steht der Vorwurf der organisierten Hehlerei im Raum. Wenn das zutrifft mit der Körperverletzung, könnte schon fast Mord im Spiel sein. Toni nimmt sich vor, abends noch einmal die Spuren vom Tod Alfreds zu untersuchen. Vielleicht hilft ihm Monika dabei. Langsam aber sicher, geht Toni davon aus, die Radfahrer sind eine organisierte Bande.

Vielleicht sollten sich Marco und Toni mal darum kümmern, zu hinterfragen, ob die eventuell Kumpanen haben. Toni will sich darauf konzentrieren. Marco soll mal ähnliche Fälle untersuchen und die sicher gestellten Spuren vergleichen.

Eigentlich wollte Marco noch in der Gelben Schwalbe, Verhöre führen. Die Hochzeit ist für die Verschiebung der Grund. Über Nacht wurde aus der gemütlichen Ermittlung, eine unter Zeitdruck. Das passt Marco nicht.

„Machen wir Überstunden?“, fragt er Toni.

„Ich bin frisch verheiratet, Marco. Bitte! Wir schaffen das auch so.“

„Also, bis morgen.“

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Motive


Am Morgen verabschieden sich die zwei frisch Verheirateten und Marco. Der Fall ruft zur Eile. Zuerst geht Marco ins Verhör. Toni soll etwas später dazu stoßen. Papa Lukas hat Monika drei Tage frei gegeben. Die Tage will Monika nutzen, Toni etwas Ordnung in seine Hütte zu bringen. An den Unterlagen kommt sie nicht vorbei. Die Neugierde lässt ihr keine Ruhe. Monika liest sich fest.

Toni ist mit der Seilbahn runter gefahren. Es regnet. Am Berg führt das regelmäßig zu kleineren Muren. Die schütten sehr viel Kies und Sand auf die Straße. Das ist Toni auf der schmalen Straße etwas zu gefährlich.

Im Meraner Büro angekommen, wird er bereits von Marco begrüßt. „Es gibt neue Erkenntnisse“, sagt er. Der Unfall mit dem Motorradfahrer geht zu deren Lasten. Max, der schon das erste Vergehen gestanden hat, hat auch das zweite zugegeben. Sie hätten bei dem Motorradfahrer nur die Papiere gesucht, um die Nothilfe zu informieren. Nach dem Raub der Wertsachen und der Papiere, hätten sie einen Tag gewartet, ob ihn jemand findet. Tags darauf, sind sie mit dem Fahrrad hin gefahren, und haben die Nothilfe informiert. Die Spurensicherung fand deren Autospuren. Die Geständnisse waren also nur eine Geduldsfrage.

Auf die Frage, wie viel Geld und Wertsachen sie dem Motorradfahrer entnommen haben, kam die größte Lüge. Sie hätten bei ihm nur zwanzig Euro gefunden und die Papiere. Die haben sie wie die anderen, verkauft.

Fortsetzung folgt