Fortsetzung Die Motive


Am Morgen verabschieden sich die zwei frisch Verheirateten und Marco. Der Fall ruft zur Eile. Zuerst geht Marco ins Verhör. Toni soll etwas später dazu stoßen. Papa Lukas hat Monika drei Tage frei gegeben. Die Tage will Monika nutzen, Toni etwas Ordnung in seine Hütte zu bringen. An den Unterlagen kommt sie nicht vorbei. Die Neugierde lässt ihr keine Ruhe. Monika liest sich fest.

Toni ist mit der Seilbahn runter gefahren. Es regnet. Am Berg führt das regelmäßig zu kleineren Muren. Die schütten sehr viel Kies und Sand auf die Straße. Das ist Toni auf der schmalen Straße etwas zu gefährlich.

Im Meraner Büro angekommen, wird er bereits von Marco begrüßt. „Es gibt neue Erkenntnisse“, sagt er. Der Unfall mit dem Motorradfahrer geht zu deren Lasten. Max, der schon das erste Vergehen gestanden hat, hat auch das zweite zugegeben. Sie hätten bei dem Motorradfahrer nur die Papiere gesucht, um die Nothilfe zu informieren. Nach dem Raub der Wertsachen und der Papiere, hätten sie einen Tag gewartet, ob ihn jemand findet. Tags darauf, sind sie mit dem Fahrrad hin gefahren, und haben die Nothilfe informiert. Die Spurensicherung fand deren Autospuren. Die Geständnisse waren also nur eine Geduldsfrage.

Auf die Frage, wie viel Geld und Wertsachen sie dem Motorradfahrer entnommen haben, kam die größte Lüge. Sie hätten bei ihm nur zwanzig Euro gefunden und die Papiere. Die haben sie wie die anderen, verkauft.

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

2 Kommentare zu „Fortsetzung Die Motive“

    1. Danke, dass Sie bei mir lesen und mir auch helfen.
      Ich nutze selbstverständlich die literarische Form, die ich einmal als Verhör und ein anderes Mal, als z.b. Vernehmung, Einvernahme oder Befragung bezeichne.
      Die Bilder entstehen bei meinen Touren. Ich knipse mit einer Nikon p500 und bearbeite mit Gtump.
      Ich glaube, die Tageszeit der Fotografie ist maßgeblich. Nach meinen Erfahrungen gibt es im zeitigen Frühjahr und im relativ späten Herbst, die besten Fotos in den Bergen. Der gewisse fotografische Blick, naja; das ist eine recht persönliche Sache:-))
      Bei Köchen, die wirklich schöne Platten und Buffets legen können, dürfte das kein Problem sein.
      Leider werden diese Kader auch immer knapper. Zeitdruck:-))

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