Fortsetzung Die Ermittlung


„In der Garage sind sämtliche Autos ausgeräumt worden.“

„Wo ist der Chef des Hauses?“

„In seinem Büro.“

„Führe uns bitte zu ihm.“

Im Büro begrüßen die Kommissare den Chef, der sich mit Florian vorstellt.

„Uns wurden die Autos der Gäste ausgeräumt. Ich habe auch meine Kollegen in Österreich davon informiert. Die haben reagiert und ihre Gendarmerie angerufen. Die Gendarmerie meldet einen Todesfall in dem Zusammenhang. Einen Rumäne. Bei ihm wurden einige gestohlene Gegenstände gefunden.“

„Gut. Wir müssen mit unseren Österreichischen Kollegen reden. Wir melden uns“, sagt Toni.

Marco hat kein Wort gesagt. Er hört sich an, wie Toni vorgehen möchte.

„Das fehlt uns gerade noch“, sagt Toni. „Ein grenzübergreifender Fall. Und das zu unserem Schnalstaler.“

„Der Schnalstaler Fall ist doch auch grenzübergreifend“, antwortet Marco und lacht dazu. Monika lacht mit. Sie findet das spannend. „Irgendwie passen die Fälle auch zusammen“, sagt sie zu Toni. Toni überlegt etwas. „Du könntest Recht haben.“ Er gibt Monika ein Küsschen dafür. Marco applaudiert.

„Gehen wir einkehren oder zum Imbiss am Turm?“

„Wenn der noch auf hat, gehen wir dorthin.“

Der Imbiss hat noch geöffnet. Menschenschlangen, wie in der Saison, stehen nicht davor. Die Drei müssen nicht warten und werden sofort bedient. Gerade fährt ein Bus auf den Parkplatz. Die Türen öffnen sich und scheinbar alle Fahrgäste rennen gleichzeitig in Richtung Toiletten. Monika lacht.

„Bei zwei Toiletten und einer Sitzungszeit von zwei Minuten pro Benutzer, stehen die Letzten genau zwei Stunden.“

Die Drei amüsieren sich darüber.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Ermittlung


Die Liebesbriefe überfliegt er kurz. Dabei findet er Namen von Frauen und Freundinnen. Einheimische sind dabei. Toni staunt und erzählt es Monika. Monika fängt sofort an, weiter zu lesen. Marco sagt, die Spurensicherung hätte über zwanzig verschiedene Fingerabdrücke und Genspuren, allein an diesen Artefakten sicher gestellt.

„Ich hatte schon vermutet, dass es lustig wird“, sagt Toni.

„Wir müssen zuerst die anderen Hotels ermitteln“, antwortet Marco. Die Drei stellen die ersten Anfragen an die verschiedenen Büros zusammen.

Der Arbeitstag ist schnell zu Ende gegangen. Die Drei wollen heute Pizza essen gehen.
„Am besten, wir gehen gleich in Rabland gegenüber der Aschbachbahn einkehren“, sagt Toni. Gared, der Pizzaiolo, bäckt eine hervorragende Pizza.

Nach dem Abschied fahren die Zwei wieder auf ihre Hütte. Es ist etwas frisch. Toni stellt tagsüber einen Elektroheizer an. Der ist mit einem Temperaturfühler. Wahrscheinlich ist das Gerät kaputt gegangen. Ersatz hat er bereits da. Vielleicht kann er das Gerät bauen. Er stellt den Heizlüfter in seine Werkstatt.

Monika möchte auch den Tauchsieder im Duschwasser anstellen. „Das geht nicht zusammen“, sagt Toni. „Ich habe den Vertrag über drei Kilowatt.“

„Dann können wir erst morgen duschen. Heute wird sich kalt gewaschen“, sagt Monika.

„Ich habe die Induktionsplatte. Auf der können wir kurz die Schüssel mit dem Waschwasser erwärmen.“

Monika ist begeistert. Toni hat also doch warmes Wasser.

Am Morgen duschen die Zwei. Toni macht das eigentlich nicht gern. Wegen dem Schweißfuß. Als Ausnahme geht das.

Ins Büro fahren sie zusammen. Mit dem Motorrad.

Marco wartet schon. Er hat einen Diebstahl mit aufzuklären. Der Diebstahl wurde heute von Hotelgästen angezeigt. Zufällig müssen Toni und Monika auch in das Hotel. Darek hat dort gearbeitet. Dort stehen ein paar Erkundungen an.

Sie fahren gemeinsam auf den Reschen.

Die Apfelbauern sind noch voll bei der Ernte. Andere sind schon bei der Nachbereitung. Überall stehen grüne, große Paletten voll mit Äpfeln. Mit kleinen Traktoren fahren die Bauern die Kisten ähnelnden Paletten zusammen. Aller paar Kilometer kommt ihnen ein Lastwagen entgegen, auf dem diese Kisten voller Äpfel stehen.

Kaum sind sie aus Mals raus, werden sie von einem recht frischen Wind empfangen. Monika zieht den Kragen zusammen. Kurz darauf kommen sie in St. Valentin an. Im Ort herrscht relative Stille. Sie sehen wenig Touristen.

Bis nach Graun, wo sie hin müssen, sind es nur wenige Kilometer. Kaum sind sie am Hotel St. Joseph angekommen, werden sie schon vom Portier erwartet.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Ermittlung


Toni hat eigentlich genug erfahren. Jetzt könnte er noch andere Kollegen anhören. Ohne Spuren hingegen, kann er nichts anfangen. Sie müssen jetzt das Gesagte und das Gefundene auswerten. Vielleicht findet er noch am See einige Hinweise. Dort hat er aber eigentlich genug gefunden. Die Funde aus dem Zimmer muss er auch noch auswerten. Jetzt ginge es eigentlich darum, die anderen Arbeitsstätten ab zu klappern und dort Zeugen oder Beweise zu finden. Er schaut in seine Notizen. Die jeweiligen Arbeitsverhältnisse sind abzurufen. Er muss aufs Patronat, auf das Arbeitsamt, die INPS und eventuell – ungemeldeten Arbeitsverhältnissen nachgehen. ‚Das wird lustig‘, denkt er sich. Er sieht vor sich reichlich zuckende Achseln.

Im Büro wartet Monika schon sehnsüchtig.

„Hast du schon irgendwelche Unterlagen gefunden?“

Toni übergibt ihr den gesamten Fundus.

„Suche mal bitte, wo Soltan überall gearbeitet hat.“

„In Kurzras hat sich wohl keine Spur ergeben?“

„Naja, Ein paar lose Verdächtige. Sonst wenig.“

Monika packt die Bilder aus.

„Ist er das?“

Sie hält Toni ein Bild unter die Nase.

„Ja.“

„Naja. Mit dem hätte ich auch Schafe gehütet.“

„Nur Schafe?“

„Bei Schafen kann man öfter mal wegschauen.“

Monika lacht. Toni steckt immer noch im Fundus fest. Er ist hoch konzentriert. Ringe, Kettchen, kleine Bildchen und ein paar Liebesbriefe sind dabei.

Fortsetzung folgt

Kurze Mitteilung


Mein Buch:

Vermisst im Martelltal

…ist fertig und kann bei mir als .pdf bestellt werden.

Es hat rund 125 Seiten und kostet als Ebook/PDF 4.-€.

In dieser Woche noch, gebe ich es zu

Amazon und BoD in Druck bzw. in den Ebookverkauf.

info@dersaisonkoch.com

Die Freidenker erzählen uns mal etwas von der DDR


Scham, Erschütterung und Befremden, Entsetzen, Zorn

Alternative Einheitsfeier zum Jahrestag der Annexion der DDR.

…und von goebbelscher Hetze gegen China:

Wie die Tagesschau gegen China hetzt

BILD-Zeitungs-Niveau statt eigener Recherche und seriöser Nachrichtengestaltung

Mich wundert eh, warum sich Nationen zu einem Handel mit diesen Faschisten bereit erklären.

UDSSR 2.0: Die Hälfte der Russen würde das Sowjetsystem vorziehen


Für einen Koch, der drei Jahr ein der Sowjetunion gearbeitet hat, eine Bestätigung der besonderen Art.
Wenn wir bedenken, das wir das Erdgas- und Erdöltransportsystem genau für die kriminellen Besatzer/Plünderer der DDR gebaut haben, dann dürfte wohl klar sein, auch die heute gelieferten Rohstoffe werden von diesem Gesindel geklaut:-))

Bei deutschen Faschisten und ihrer geistlose Brut, ist Diebstahl, Massenmord und Kinderfickerei ein Extra – Gen:-))

Linke Zeitung

von http://www.idcommunism.com

Übersetzung LZ

Dreißig Jahre nach der Konterrevolution und der Restauration des Kapitalismus in Russland ist das Ansehen des Sozialismus trotz der antikommunistischen Propagandawellen weiterhin hoch.

Eine kürzlich vom Levada Center durchgeführte Umfrage bestätigt, dass immer mehr Russen die bedeutenden Errungenschaften der sozialistischen Periode zu schätzen wissen.

Laut der Umfrage, die zwischen dem 19. und 26. August 2021 durchgeführt wurde, würde die Hälfte der Russen (49 %) das politische System der Sowjetunion vorziehen. Dies ist der höchste Wert seit den frühen 2000er Jahren. Nur 18 % wählten das derzeitige politische System, während 16 % der Meinung sind, dass das beste politische System „das westliche Modell der Demokratie“ ist.

Es überrascht nicht, dass das sowjetische politische System bei den Befragten ab 55 Jahren (fast 62 %), die mehr Erinnerungen an das Leben in der UdSSR haben, am beliebtesten ist. Außerdem sind zwei Drittel der Russen (62 %) der Meinung, dass…

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Fortsetzung Die Ermittlung


Der Zimmerkollege von Soltan kommt. Er stellt sich mit Petr vor. Marco schreibt sich Peter auf. Petr berichtigt ihn und sagt. „Petr.“

„Was ist der Unterschied?“

„Es wird wie Pjotr gesprochen.“

„Ach so. Waren sie mit Soltan befreundet?“

„Wir arbeiten seit acht Jahren zusammen.“

„Hier oder auch wo anders?“

„Hier in Südtirol. Im Pustertal, auf der Seiser Alm und auf dem Reschen.“

„Gefällt es ihnen hier in Südtirol?“

„Die Landschaft etwas. Die Arbeit nicht.“

„Was verdienen sie hier?“

„Mit a la carte und Kasse, etwa zweitausend fünfhundert. Ohne Kasse und a la carte, eintausend vierhundert.“

„Und zu Hause? Was verdienen sie da?“

„Einhundert Euro weniger.“

„Warum sind sie dann hier?“

„Weil ich im vergangenem Jahr, hier, Ja gesagt habe. Ich hatte auch ein paar Freunde hier. Damit ist gesagt, ich komme nächstes Jahr nicht mehr.“

„Mein Beileid. Trotzdem müssen sie mir noch etwas zur Verfügung stehen wegen Soltan.“

„Gerne.“

„Hatte Soltan eine Freundin?“

„Zu Hause hat er keine. Ich spreche auch Ungarisch. Wir haben uns oft besucht.“

„Und hier?“

„Schon. Mal Diese oder mal Jene. Zuletzt ging er scheinbar etwas fester mit Jolka.“

„Jolka klingt aber nicht ungarisch.“

„Jolka ist Polin. Sie ist, glaub ich, mit Darek verheiratet.“

„Also, ist sie mit Soltan fremd gegangen.“

„Das glaube nicht. Darek ist mein Oberkellner und Jolka die Barfrau. Ich glaube, Darek hatte nichts dagegen, wenn Jolka etwas dazu verdient.“

„Er ist sozusagen, der Zuhälter.“

„Das auch nicht. Darek braucht Kontakte. Er handelt auf dem Bauernmarkt auch mit gebrauchten Skiausrüstungen, Textilien, Fahrrädern und Kinderspielsachen aus dem Westen.“

„Alles klar. Ich komme noch auf sie zu.“

„Sie können ruhig du zu mir sagen.“

„Ich bin Marco. Mein Kollege ist Toni. Seine Frau ist Monika.“

„Danke Marco. Bis später.“

Toni hat Darek zu sich rufen lassen. Das hat etwas gedauert. Darek leitet gerade das Nachfüllen des Buffets. Es gibt viele Beschwerden, weil das Buffet angeblich zu leer wäre. Dazu hat er gerade eine Auseinandersetzung mit einem Gast, der das Fünf-Minuten-Ei moniert.

„Sie sind hier auf fünfzehn hundert Meter Höhe. Da werden Fünf-Minute-Eier etwas weicher.“

Der Disput geht ewig. Eine Serviererin muss Darek losreißen. Jetzt streitet sie mit dem Hotelgast.

„Sie bekommen doch die Frühstückseier inklusive.“

Der Hotelgast stammelt, „ja, aber…“

„Das sind unsere Frühstückseier, die inklusive sind.“

Der Gast hat das vermutlich begriffen. Er zieht kleinlaut vom Platz. Darek wundert sich, wie die Kollegin das gemeistert hat. ‚Die lasse ich jetzt immer die Problemfälle klären‘ denkt er sich.

Marco schüttelt mit dem Kopf. Erst jetzt begreift er, mit welchen Leuten sich das Hotelpersonal befassen muss. Toni lacht. „Jetzt willst du kein Gastwirt mehr werden.“

„Gott bewahre.“

Darek kommt jetzt lächelnd. Die Frage, ob das Lächeln aufgesetzt ist oder nicht, stellt sich Toni jetzt nicht. Er bemerkt den rasanten Verfall der Freundlichkeit. Darek wird ernster.

„Ist Soltan ein Freund gewesen von Ihnen?“

„Ich bin Darek.“

„Ich Toni.“

„Soltan ist gelegentlich mit Jolka ausgegangen.“

„War dir das recht?“

„Schon.“

„Jolka st aber deine Frau; oder?“

„Ja. Aber ich arbeite, wenn sie frei hat und umgekehrt.“

„Also geht es um Freizeit, Abwechslung und Spaß.“

„Besser kann man es nicht sagen.“

„Wo lebst du in Polen?“

„Im Gebiet Lublin – Bialystok.“

„Hat deine Familie dort Besitz?“

„Sehr großen Besitz. Landwirtschaft.“

„Und warum arbeitet ihr hier?“

„In Polen ist die Landwirtschaft seit der Europäischen Union kaputt gemacht worden. Wir können davon nicht leben.“

„Herzliches Beileid.“

„Danke.“

„Wenn ich noch Fragen habe, treffen wir uns.“

Toni denkt gerade an die Bauernfamilien in Europa. In Polen und der Ukraine läuft das gleiche Szenario. Seine Familie hat deshalb aufgehört mit Landwirtschaft. ‚Die Leute, die alle Menschen ernähren, werden in dieser Diktatur behandelt wie Abschaum. Sie werden millionenfach von ihrem Land und ihrer Arbeit vertrieben. Jetzt gehen sie bei Denen abspülen und Müll wegräumen, die nichts an sie für ihre Produkte bezahlen wollen. Im Kaufhaus, auf dem Markt und im Hotel, bezahlen sie dumm – lächelnd den zwanzigfachen Preis.

Darek möchte, wie alle seine Nachbarn, sein Land nicht noch an Besatzer und Plünderer verlieren. Genau deshalb geht er und seine Familie, arbeiten. Darek hat es scheinbar weit gebracht. Er ist Oberkellner und hat damit die Kassengewalt.

Wenn einer seiner Kollegen klaut, muss er zahlen.

Fortsetzung folgt

Schauen wir uns mal das Bein an



Schauen wir uns mal das Bein an. Die Naht scheint endlich geschlossen. Zum Moto fahren ziehe ich bis jetzt immer einen kleinen Verband drauf. Mit Binde. Ich hasse Pflaster. 

und jetzt eine andere Perspektive:

Kleine Giro 111021


Die Giro heute hat mich über die Weinstraße – Kaltern, Auer, Montan, Cavalese, Lavazza, Eggental und Bozen geführt. 

Es gab auf der MEBO endlich mal wieder Geschwindigkeitskontrollen. Komisch. In der Touristenhauptzeit kontrolliert kaum Jemand. Mit meinem Bruch konnte ich das natürlich im Sommer nicht umfassend kontrollieren.

Die Straße in Cavalese ist bergauf endlich gebaut. Dort war bergauf, rechts, ein böser Graben vom Verlegen des Glasfaserkabels. Sehr gefährlich für Zweiradfahrer. Der Belag ist neu. 

Bergab im Eggental ist die Straße endlich auch in Ordnung. Die Holzarbeiten hinterlassen natürlich Spuren. Ich bin mit meinem Bruch recht vorsichtig gefahren. Mit dem linken Bein möchte ich jedenfalls nicht das Motorrad abfangen müssen.

Am Lavazza oben, war kaum ein Mensch. Menschenleer, bis auf ein paar Arbeiter. Komisch. In Kaltern und Umgebung, sind die Straßengräben blitzeblank wie die Fingernägel der Viertel-Million-Autofahrer:-) Ich habe gedacht, der Autosalon hatte Räumungsverkauf. Oder gab es Porsche und Co für das Spritzen und einen Extrabonus für die Werbung dafür?

Die Fotos reiche ich nach. Ich muss erst mal etwas ruhen. Ich bin ziemlich KO. Stau in Kaltern Hin zu und in Bozen auf dem Heimweg. 

Blick von Montan in Richtung Garda

Im Aldein/Fleimstal

Blick von Molina aus

Bergbefestigung im Lavazze

Kleiner Blick durch das Eggental mit dem Tele