Fortsetzung Der Schreck


Die Rettung verpackt das Opfer und verladen ihn in ein Auto.

Auf dem Parkplatz vor der Staumauer versammeln sich schon reichlich Gaffer. Sie fotografieren. Die Carabinieri möchten das nicht. Es gibt Streit. Die Carabinieri wenden ein ganz einfaches Mittel an, um den Streit zu beenden. Sie reden ab jetzt nur noch Italienisch. Schon haben sich die Schaulustigen aufgelöst bis auf ein paar italienische Landsleute. Die haben Respekt und folgen den Anweisungen der Carabinieri.

Inzwischen hat das Cafe mit dem Imbiss geöffnet. Die Gastwirtsfamilie freut sich über die Masse an Besuchern um diese Zeit. Bisweilen müssen sie die nicht konsumierenden Schaulustigen zu etwas Konsum animieren. „Was wünschen sie? Der Platz ist für unsere Gäste reserviert.“ An der Theke amüsieren sich die Wirtsleute. „Ein Kaffee für vier Personen.“

Die beste Methode, den Konsum etwas anzuregen, ist, eine Kanne Wasser zum Kaffee zu servieren. Einen Euro, dürfte der zusätzliche Service, Wert sein. Die Gäste tuscheln hinter dem Rücken der Wirtsleute. „Eine Schande! Leitungswasser für einen Euro. Das gibt es ja in Flaschen billiger.“

„Aber nicht aus polierten Gläsern, die Dame“, antwortet die Tochter des Gastwirtes.

„Der Kaffee schmeckt mir auch nicht!“

„Der kostet aber trotzdem zwei Euro sechzig“, gibt die Kellnerin zum Besten.

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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