Die Ermittlung


Die Ermittlung

Toni meldet sich bei Silvio an. Er möchte das Personalzimmer von Soltan sehen.

„Jetzt muss ich wieder ins Schnalstal“, sagt er zu Marco am Telefon.

„Soll ich mit suchen?“

„Das kannst du schon. Wir müssen schnell sein, bevor irgend Jemand das Zimmer zu stark verändert.“

„Ich rufe Silvio an, er soll das Zimmer versiegeln.“

„Hab ich schon getan.“

„Wir treffen uns dort.“

Toni fährt mit dem Motorrad. Das Wetter ist etwas wechselnd. Der Himmel sieht nicht besonders einladend aus. Toni packt die Regenkombi mit ein.

Bis nach Kurzras hinauf bleibt es trocken. Es scheint sich etwas auf zuziehen.

An der Rezeption wartet Silvio bereits. Er hat Sorgenfalten auf der Stirn. Ganz ruhig sagt er zu Toni: „Hoffentlich merken unsere Gäste nichts.“

Die Sekretärin bringt wieder den Kaffee. Heute trägt sie Hosen. Die trägt sie so eng, wie eine zweite Haut. Ihr Schambereich ist bildhaft in die Hose gedruckt.

„Ist sie schon mal sexuell belästigt worden?“, fragt Toni, Silvio. „Ich hab fast den Verdacht, sie will das.“

„Beklagen kann die sich aber nicht bei dem Auftritt. Das wäre damit vergleichbar, als würde ich Hosen aus Frischhaltefolie tragen.“

„Du Scherzbold. In der Saison sind alle mal in Not.“

„In Dauernot oder gelegentlich?“

Marco kommt zu dem Gespräch. Er hört lieber etwas weg. Ihn interessiert das wenig.

Beide gehen auf das Zimmer. Das Siegel ist gebrochen. Es war Besuch da. Die Kollegen, welche die Zwei treffen, wissen von nichts. „Vielleicht waren es Gäste.“

‚Es gibt wieder keine Schuldigen‘, denkt sich Toni.

„Die glotzen überall rein. Auch in unsere Zimmer.“

„Die Ausrede ist gut“, sagt Marco zu einem Angestellten.

„Wir brauchen von Allen die persönlichen Daten“, fügt er an.

Eigentlich stehen die unten in den Arbeitsverträgen. Trotzdem will Marco das mit den Pässen abgleichen.

„Ich hab schon Pferde kotzen sehen“, sagt er zu Toni.

Soltan hat auf dem Zimmer nicht allein geschlafen. Der Kollege von Soltan arbeitet gerade. Er musste aus dem Zimmer ausziehen. Das erklärt den Beiden das kleine Durcheinander. Neben diversen Proben, nehmen die Zwei Briefe, Notizen und Bilder mit. Sogar das Handy liegt noch da.

„Der ist ohne Handy aus dem Haus gegangen?“

Toni notiert sich das.

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s