Fortsetzung Die Ermittlung


„In der Zeit, müssen die Ersten schon wieder“, sagt Monika.

Marco lacht sich krumm. „Ende der Reise wegen Toilettenstau.“

Die Kollegen in Landeck wollen nach Meran kommen. Heute haben sie keine Zeit. Sie stecken wegen dem Todesfall voll in ihren Ermittlungen. Es gibt mehrere Anzeichen von Bandenkriminalität. Am Ausgang der Täler sind viele Kontrollposten eingerichtet worden.

Die Drei entscheiden sich, ein wenig am Reschensee zu wandern. Die Wanderung brauchen sie, um ihre Gedanken zu ordnen. Es weht ein schöner, beharrlicher, frischer Wind aus einer Richtung. Die etwas längeren Haare von Marco bekommen am Hinterkopf einen neuen Scheitel.

„Zu Hause bist du schuppenfrei“; sagt Toni zu ihm.

Marco leidet, wegen der trockenen Luft bei uns, etwas an Schuppenbildung. Vor allem, im Winter. Toni trägt deshalb sehr kurzes Haar, das bisweilen fast wie eine Glatze aussieht.

Er schneidet seine Haare selbst. Jetzt hilft ihm Monika beim Haarschnitt.

Die Drei wollen sich im Büro treffen. „Mal sehen, wer zuerst da ist“, sagt Marco.

„Dann können wir hier, noch getrost ein Panino mit Schnitzel essen“, scherzt Toni. Monika lacht darüber.

Im Büro angekommen, muss Toni über eine Stunde warten bis Marco kommt. Monika hat inzwischen Kaffee gefiltert und vom Laden um die Ecke, einen Rührkuchen mitgebracht.

Die ersten Spurenprotokolle sind angekommen.

Soltan hat mehrere Brüche an den Rippen und am Becken. Marco schätzt, er ist entweder gefallen oder wurde angefahren. Von entsprechenden Druckstellen, ist im Protokoll die Rede. Fotos liegen dabei. Es scheint, Soltan wurde nachträglich ins Wasser geworfen. Toni müsste den Tatort finden. Die Spuren fehlen ihm. Das macht die Aufklärung des Falles schwieriger. Den ganzen See jetzt wegen der Spurensuche sperren, wäre zu viel Aufwand.

Es muss andere Spuren geben.

Monika hat sich in den Briefen fest gelesen.

„Ich lese von einer Scheidung“, sagt sie den zwei Kommissaren.

„Das ist eine Spur“, sagt Toni zu ihr. Marco stuft das als nebensächlich ein. Scheidungen im Saisonkräfteumfeld, findet er normal und logisch.

Fortsetzung folgt

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