Fortsetzung Die Ermittlung


Zunächst suchen Toni und Monika, die oder den Vermieter. Am Hauseingang ist der Eigentümer des Hauses vermerkt. Den ruft Monika an. Er ist nicht zu Hause, aber in der Bar um die Ecke. Dort verabreden sich die Drei. Kaum betreten sie die Bar, kommt ihnen Hannes entgegen. So hat er sich vorgestellt. Er besitzt beide Häuser. Hannes ist nicht mehr der Jüngste. Er war Kellner in den Bozner Lauben. Er scheint diese Uniform zu lieben. Hannes steht im Anzug in der Bar. Sehr vornehm. Vielleicht hilft er hin und wieder beim Zutragen von Getränken.

„Die Polen und Ungarn nehme ich als Mieter gern. Sie zahlen pünktlich und halten das Haus ziemlich sauber.“

„Schaust du manchmal in die Wohnungen?“

„Äußerst selten. Wegen Rauschgift und so.“

„Gab es da schon Funde?“

„Nie. Früher, einen. Den habe ich sofort raus geschmissen.“

„Und sonst, gab es nichts?“

„Ich habe bisher nichts bemerkt.“

„Können wir mit dir zusammen eine ganz bestimmte Wohnung besuchen?“

„Aber sicher. Ich habe die Generäle.“

„Wir würden gern jetzt eine Wohnung besuchen.“

„Gut. Gehen wir.“

Sie gehen zusammen in die Wohnung, die angeblich von Ungarn bewohnt wird. Zuerst klopfen sie. Nichts. Dann steckt Hannes den Schlüssel rein und plötzlich geht die Tür von Innen auf. Ihnen kommt kein Ungar entgegen. Ein Pole begrüßt sie. Witek aus dem Nachbarhaus. Er ist überrascht. Toni und Monika wundern sich etwas. Monika betritt die Wohnung. Die sieht frisch aufgeräumt aus. Es duftet nach einem Parfüm.

„Ich dachte, hier schlafen Ungarn.“

„Ja schon. gelegentlich. Das sind unsere Untermieter.“

Hannes staunt. „Ich bin hier der Vermieter.“

„Wir teilen uns in die Mietkosten. Das haben wir mit dir so vereinbart, Hannes.“

„Oh ja. Das stimmt.“ Hannes beruhigt sich.

Toni und Monika haben genug gesehen. Sie verabschieden sich. Hannes lädt sie auf ein Getränk in die Bar ein. Sie brauchen eine Pause.

In der Bar erzählt Hannes etwas. „Hinter dem Haus haben die Jungs ihre Autos stehen. Davon sind drei, Kleintransporter. Sie nehmen ihre Kollegen mit nach Hause.“

„Die Autos kontrollieren wir bei Gelegenheit. Heute nicht mehr“, sagt Toni. Monika möchte sie gleich sehen. Toni und Hannes geben nach. Sie müssen ein Stück gehen. Bei dem Anblick, könnte man denken, die Autos gehören irgend Jemandem. Nur die Kennzeichen sind polnisch. Die Targa ist aktuell. Zumindest die Kontrollmarke der polnischen Behörden. Toni knipst mit seinem Telefon schnell die Nummern. Die will er in Polen überprüfen lassen.

Der Tag ist gelaufen. In der Bar bei Hannes, trinken sie einen ausgezeichneten Kaffee. Auf dem Tresen stehen auch ein paar frische Brioche. Hannes gibt jedem eins. Jetzt bedient er Toni und Monika. Toni muss lachen. „Gratis“, sagt er zu den Zweien.

Die Zwei unterhalten sich noch eine Stunde mit Hannes. Es gibt noch ein paar Einzelheiten. Die passen aber jetzt erst mal zu keiner Spur.

„Ich denke, die Mädchen von den Polen, benutzen hin und wieder die Wohnung für ein Stelldichein.“

„Warum vermutest du das?“

„Nachbarn haben mir das erzählt.“

Die zwei Ermittler verabschieden sich. Hannes möchte auf dem Laufenden gehalten werden.

Fortsetzung folgt

Rennende in Mugello. Das Volk fährt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: