Fortsetzung Die Spur


„Gehen wir noch ins Gardaland?“, fragt Veronika, Marco.

„Vielleicht ist es schon zu spät. Frag mal Matteo, ob er noch Lust dazu hat.“

Matteo gähnt schon. Die Frage erübrigt sich. Immerhin fahren sie fast zwei Stunden nach Hause.

„Dann gehen wir eben noch etwas spazieren in den Gassen.“

Selbst da entdecken sie Kolleginnen von Darek und seinen Freunden.

„Wir müssen mal schauen, mit welchen Autos sie hier her gefahren sind“, sagt Toni.

Draußen auf dem Parkplatz gehen sie die Parkreihen ab und finden kein Auto mit Polnischem Kennzeichen.

„Die sind mit Italienischen Targas unterwegs“, sagt Marco.

„Vielleicht gibt es bereits Polnische Migranten, die hier ihren Wohnsitz haben“, antwortet Toni. „Es könnten auch Ungarn oder Slowaken sein.“

„Wir müssen das überprüfen. Eigentlich reicht für die Anmeldung auch ein Zweitwohnsitz.“

Die Heimfahrt findet gerade im Arbeiterverkehr statt. Toni wollte das eigentlich vermeiden. Das ist eine unglaubliche Hackerei bis zur Autobahnauffahrt in Affi. Gas – Bremse, und das bis zur Auffahrt. Sie nehmen die Umfahrung ab Peschiera del Garda. Ab da geht es etwas gemütlicher.

Sie fahren noch einmal in Bozen vorbei. Oliwia und Emese haben sich schon fertig gemacht. Marco tropft der Zahn bei ihrem Anblick. Veronika gibt ihm einen Klatsch auf den Hinterkopf. Das scheint kurzzeitig zu wirken.

„Morgen treffen wir uns“, sagt er kleinlaut zu den zwei Kolleginnen.

„Wir haben viel Neues zu berichten“, sagt Emese.

„Für die Seilbahn ist es jetzt zu spät“, sagt Toni. „Wir müssen mit dem Auto hoch fahren.“

„Ich fahre euch bis zum Büro. Dort nimmst du den Dienstwagen.“

Marco gibt ihm den Schlüssel. Veronika und Matteo wollen mit fahren bis ins Büro. Als sie ankommen, nimmt Monika die Autoschlüssel. „Ich kann mit dem Auto besser umgehen als du.“

„Du bist aber auch eine Ausnahme“, antwortet Toni.

Monika gibt vor jeder verdeckten Kurve eine Lichthupe. Gegenverkehr treffen sie nur einen. Ihren Nachbarn. Er grüßt freundlich.

An der Hütte hängt wieder ein Beutel mit Brot. In dem Beutel ist auch ein Stück frisch geräucherter Panchetta. Monika tropft der Zahn. Der Panchetta ist wirklich mit Salz getrocknet und nicht mit Pökelsalz eingerieben. Dadurch wird auch der Speck bedeutend bekömmlicher auf frischem Brot.

„Du könntest auch mal etwas Trockenfleisch machen“, sagt sie zu Toni.

„Ich glaube, das kannst du besser“, antwortet er.

„Lukas hat eine feine Gewürzmischung“, sagt Monika.

„Morgen sind wir in Kurzras. Darek muss noch etwas klar stellen.“

„Da fahre ich mit.“

Fortsetzung folgt

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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