Wir müssen über das Geld reden…


Und passend zu Nicaragua, erzählt Euch Genosse Sascha mal etwas von dem Blendwerk Eurer Ausbeuter. Oder gibt es unter meinen Lesern, Leute, die etwa gerecht entlohnt werden für ihre Arbeit?
Vergesst dabei nicht, was Ihr für Schule, Gesundheit, Urlaub, Steuern, Miete, Energie usw. abdrückt:-))

Sascha's Welt

WiedervereinigungWir müssen wieder einmal über das Geld reden. Einseits weil schon seit mindestens 30 Jahren immer wieder von einem drohenden Zusammenbruch des Finanzwesens in der Welt die Rede ist. Andererseits, weil sich heute niemand mehr so richtig vorstellen kann, was da eigentlich auf uns zukommt. Wenn man sich an den Ereignissen der Weltwirtschaftskrise von 1928/29 orientiert, dann läßt sich leicht erraten, vor welchen Schwierigkeiten das heutige imperialistische Deutschland steht. Daß dies natürlich auch auf die gesdamte Weltwirtschaft zutrifft, ist nicht verwunderlich. Mit der Beseitigung des Sozialismus, insbesondere mit den feindlichen Übernahme der DDR war klar, daß sich der Machtbereich und damit die Illusion einer Verewigung des kapitalistischen Ausbeutersystems ins schier Grenzenlose steigern würde. Damit waren auch die Tore zum erneuten Faschismus sperrangelweit geöffnet. Die Entscheidung kann man mit wenigen Worten beschreiben: SOZIALISMUS oder ENDE DER MENSCHHEIT – denn die Barbarei haben wir schon…

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Gratulation an die Sandinistischen Genossen in Nicaragua zu ihrem Wahlerfolg


Es gibt viele sozialistische und kommunistische Medien, die ihre Gratulation veröffentlichen. Der DDR Bürger-Saisonkoch tut das natürlich auch. Dabei erinnere ich mich natürlich an die vielen Solidaritätsaktionen zu Gunsten unserer nicaraguanischen Genossen. Die Wahl bestätigt, dass wir uns nicht geirrt haben.

Natürlich sprudeln die Völkermörder der EU und USA. Lesen wir mal bei Genossen, was sie dazu sagen:

Hier redet man bereits von „revolutionären Giftzähnen“. Das ist für mich schon mal ein Klassenirrtum:-)) Schauen wir mal nach dem Verfasser: Partei der Arbeit Österreichs

Tja, liebe Genossen, das würde ich aber schnell korrigieren:-))

https://www.kpu.ua/uk/100377/glava_nykaragua_zajavyl_o_nedopustymosty_vmeshatelstva_vo_vnutrennye_dela_strany

„Daniel Ortega merkte an, dass es für Europa an der Zeit sei zu verstehen, dass „hier in Nicaragua das Volk von Nicaragua regiert und es nicht die europäischen Regierungen sind“, von denen die überwältigende Mehrheit „faschistische und Nazi-Parlamentarier“ sind. Gleichzeitig erinnerte der Chef von Nicaragua daran, dass während des Zweiten Weltkriegs viele europäische Regierungen an Hitlers kriminellen Handlungen beteiligt waren.

„Wir werden von europäischen Kolonialisten bedroht, sie glauben, dass wir ihre Kolonie sind, und sie wollen bestimmen, wie wir uns verhalten sollen, sie wollen entscheiden, welche Art von Demokratie wir praktizieren sollen, sie setzen ihre kolonialen Methoden fort, um diese Gebiete zu beherrschen, aber nicht zum Guten, sondern um sie zu unterwerfen und auszubeuten“, warnte Daniel Ortega.“

Etwas Wahrheit, also, um die 99% aus dem Mund von Genossen Daniel, darf dann schon mal sein:-))

Fortsetzung Die Spur


Darek kommt zum Tisch. Er ist etwas rot im Gesicht. Toni macht sich schon seine Gedanken.

„Die Frauen erzählen uns etwas von Partnerschaften zwischen dir und Soltan“, eröffnet Toni das Stelldichein.

„Jetzt, wo ihr Alles wisst, sage ich es euch. Wir haben uns in die Standgebühren geteilt.“

„An wen habt ihr diese Gebühren bezahlt?“

„An einen Boten.“

„Wie heißt der Bote?“

„Luca.“

„Für wen arbeitet er?“

„Das sagt er uns nicht.“

„Wie zahlt ihr die Miete bei Hannes?“

„Das machen die Mädchen selbst.“

„Gab es Streit zwischen euch und Soltan?“

„Gelegentlich. Wegen der Standplätze und Grenzen.“

„Wurdet ihr handgreiflich dabei?“

„Das war nicht nötig. Wir verstanden uns sehr gut.“

Die Befragung dauert noch eine Stunde. Darek wurde dabei nicht sonderlich nervös und bliebt relativ ruhig.

Eigentlich wissen sie jetzt Alles. Eine Frage schickt Monika hinter her.

„Was kassiert Silvio?“

Jetzt kommt Darek etwas in Stottern. Er schaut sich um.

„Zu viel.“

„Bring uns mal bitte etwas Kaffee und zwei Croissant“, beendet Toni das Treffen.

Darek springt erleichtert auf und bringt das Bestellte selbst. „Guten Appetit!“

Die Zwei Detektive wissen jetzt genug. Sie fahren zurück ins Büro.

„Marco. Wir müssen wieder nach Bozen. Am besten, abends.“

Marco ist hocherfreut über den Bericht.

„Ich glaube, Hannes und Silvio hängen da tief drin.“

„Das ist auch unser Eindruck“, antwortet Monika. „Wir müssen bei den Frauen etwas intensiver nachhaken.“

„Das lassen wir teilweise Oliwia und Emese tun. Die sind mittlerweile etwas warm geworden mit ihren Kolleginnen.“

Die Auswertung geht bis spät in den Abend. Veronika hat Matteo schon zu Bett gebracht und kommt ins Büro.

„Wir gehen Essen heute Abend“, befielt sie.

Monika läuft als Erste zu Veronika und beruhigt sie etwas.

Jetzt, wo das Veronika so druckvoll sagt, bekommt Toni einen Appetit auf Haxe oder Rippele. Monika auch, sagt sie. Marco lässt sich nicht lange Betteln. Sie gehen zum Ochsen in die Stadt.

Es wird sehr spät und Toni kann nicht mehr mit dem Motorrad fahren. Marco ruft die Kollegen von der Stadtpolizei an und fragt, ob sie als Taxi arbeiten können. Die haben nichts gegen eine Kontrollfahrt ins Nächtliche.

Auf der Hütte reicht die Lust und Zeit nur noch für eine Schüssel mit warmem Wasser. Katzenwäsche ist angesagt. Monika wäscht Toni und Toni, mit erregtem Vergnügen, Monika.

Die Drei wollen sich heute etwas später treffen. Das gibt Toni und Monika die Zeit, etwas ausgedehnter zu frühstücken. Zum Glück fahren sie heute nicht mit dem Motorrad. Das Wetter ist sehr bescheiden. Es gibt einen Temperatursturz. Beim Hinausschauen glaubt Monika, Schneeflocken gesehen zu haben.

Tatsächlich. Es hat etwas Schnee gegeben. In der Vinschger Bahn wird der Platz zusehends knapper. Die Zweiradfahrer bevorzugen bei diesem Wetter das Auto und die Bahn. Der Blick von der Seilbahn hinab auf die Vinschger Straße, zeigt Toni einen enormen Stau. Wie scheint, ist ab Naturns, Schrittgeschwindigkeit angesagt. Die Zwei freuen sich, die Bahn gewählt zu haben.

In Meran suchen sie ihren Anschluss. Der Stadtbus bringt sie bis fast vor die Haustür des Büros. Zu den üblichen Bürozeiten ist die Verbindung kein Problem. Aber wehe, sie müssten früher oder später fahren. Bei ihren variablen Arbeitszeiten kommen sie selten in den Genuss einer gängigen Verbindung. Genau deshalb fährt Toni mit dem Motorrad zur Arbeit.

Fortsetzung folgt

Kleine Ausfahrt an den Garda am 081121 – Limone

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