Ankündigung


So, Ihr Lieben; mein neuer Titel wird weder ein Krimi, ein Tagebuch, noch eine Liebesgeschichte.

Mein neuestes Buchprojekt wird eine Novelle. Den Arbeitsnamen gebe ich gleich mal mit bekannt: „Die Saisonpause“.

In der Novelle behandele ich die Art der Freizeit, die Saisonarbeiter zwischen den Saisons haben. Es geht also um Urlaub, um Bewerbungen, um Vorstellungsgespräche, um das Eintreiben offener Lohnforderungen, um Familienbesuche auch an Grabsteinen und um die Zustände in diversen Betrieben. Natürlich werden Gesprächspartner, Freunde, Urlaubsbekanntschaften, Ämter und andere Bodengänge die Handlung bestimmen.

Adventsgebäck


Adventsgebäck

Jetzt ist die Zeit, Weihnachts- und Adventsgebäck zu backen.

Ich gehe jetzt nicht auf die einzelnen Rezepte ein. Auch nicht, auf das Gelingen oder nicht.

Mit meinem Tipp, möchte ich jedoch ein maßgebliches Kriterium des Geschmackes und Gelingens erwähnen.

Die Feuchtigkeit der Backware.

Unsereiner weiß, wovon er spricht. Gerade, weil wir aus einer Region kommen, in der Stollen der Maßstab des Könnens ist.

Eine Methode des Backens ist die Zugabe von süßen Bröseln in den jeweiligen Teigansatz. Bei Lebkuchen darf es Soßenkuchen sein. Bei Mürbeteig und Hefeteig kann es geriebener, getrockneter Biskuit sein oder geriebener Keks. Die Brösel werden kurz vor dem Portionieren und Backen zugegeben und, mitunter recht mühevoll, glatt eingearbeitet.

Die wichtigste Tätigkeit kommt aber noch. Und zwar, unmittelbar nach dem Backen.

Köche haben es relativ einfach in Profiküchen. Sie können die Backwaren bei Bedarf befeuchten. Wohl in der Kenntnis, dass getrocknete und trockene Ware bedeutend länger gelagert werden kann. Es gilt die Richtlinie, je trockener eine Backware, desto länger ist sie lagerbar.

Diverse Backwaren erwirbt man auf Vorrat, andere, werden frisch verzehrt.

Der Stollen ist neben dem Plätzchen und Lebkuchen eine Backware, die bei richtiger Verarbeitung, eine gewisse Lagerung benötigt. In dieser Zeit wird der Stollen, nach dem Backen und vor dem Bestreichen, befeuchtet. Heute geht das in Profiküchen etwas schneller. Die Backware wird nach dem Backen oder vor dem Servieren, einfach ein paar Minuten gedämpft.

Nach dem Dämpfen gibt man die Backware in ein Behältnis, auch Foliensäcke sind geeignet und lagert die Backware kühl aber nicht in Kühlmöbeln.

In Haushalten gibt es kaum Dämpfer. Dort muss die Backware mit einem Feinsprüher, der mit etwas Rumwasser 1:2/1:3 gefüllt ist, besprüht werden. Einmal sprüht der Bäcker kurz nach dem Backvorgang und mindestens ein zweites Mal, nach dem Abkühlen. Gleiches gilt bei gelagerten Backwaren.

Nach dem Besprühen muss das Gebäck wieder luftdicht verpackt werden.

Erst nach diesem Reifevorgang, kann das Backgut bestrichen oder beschichtet werden. Eine kleine Druck- oder Kostprobe schadet nicht. Die Befeuchtung im abgekühlten Zustand, dauert etwa einen bis zwei Tage.

Ist uns nach der Probe das Gebäck noch immer zu trocken, werden wir die Befeuchtung wiederholen müssen. Nach dem zweiten Versuch, ist das dann schon Routine.

Bis in die jüngste Vergangenheit, hat man der Backware in Dosen oder Schachteln, Feuchtigkeit spendende Zutaten zu gegeben.

Der Nachteil ist schnell erwähnt. Es besteht Schimmelgefahr bei dieser Methode.

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