Eine meiner Lieblingsnaschereien…


…sind Gelatinebonbons, die ich gern am Computer lutsche.

Eigentlich wollte ich mir dafür ein Päckchen bei einem Onlineversand bestellen. Die gibt es, wie wir aus Gastronomiekreisen wissen, in Großpackungen als Betthupferl für Hotels.

Ich gehe also am PC nachschauen bei den verschiedenen Portalen und finde…Glucose in Reinform.

Man kocht nicht mehr mit Zucker.

Also, müssen wir das selbst in die Hand nehmen. Für was haben wir Koch gelernt?

Zuerst gehen wir nachschauen, ob wir wenigstens Gelatine in Großpackungen bekommen. Die gibt es; sogar vom Schwein.

Fruchtsaft in Form von Sirup fällt schon mal aus. Alles mit Glucose statt mit Zucker.

Bei Tierversuchen hat der permanente Einsatz von Glucose zu einer früheren Sterblichkeit gesorgt. Und wie wir aktuell behandelt werden, unterscheidet uns nur sehr wenig von Tieren.

Also, fressen wir eben Zucker.

Im Blender oder Kleinkutter, stellen wir uns den Saft für die Gelatinebonbons her. Am besten, gleich mit Zucker und einer winzigen Prise Salz. Vorher weichen wir uns die Gelatine ein. Es gibt verschiedene Gelatinen mit unterschiedlichen Bindungen. Das entnehmen Sie bitte aus den Beschreibungen.

Jetzt wird die Gelatine – bei Blattgelatine, 5-7 Blatt je Liter, erwärmt bis sie sich auflöst. Nun geben wir den fertig gewürzten Fruchtauszug dazu und rühren gut um.

Zum Abkühlen eignet sich ein Backblech.

Nach dem Abkühlen gilt zu überprüfen, ob der Bonbon die richtige Konsistenz aufweist. Ansonsten muss vielleicht nachgearbeitet werden.

Nachbearbeitung

Wir kennen die Geleebonbons bisweilen mit einer Zuckerkruste aus buntem oder weißem Zucker.

Dafür verwenden wir ein Klempnerwerkzeug.

Eine Heißluftpistole

Ein Haarfön ohne Haare der Ehefrau, geht auch.

Damit erwärmen wir kurz die Oberfläche des Gelees und streuen, nach der leichten Verflüssigung der Oberfläche, den Zucker der Wahl darauf.

Fertig.

Das können wir jetzt auch auf der Rückseite machen. Im Grunde ist das Ansichtssache.

Zum Ausgießen des Gelees eignen sich auch diverse Formen aus Silikon. Darin kann der Zucker der Rückseite vor dem Eingießen zugegeben werden.

Schon bei Ihrer zweiten Herstellung werden Sie so viel Routine entwickelt haben, dass Sie den Kauf dieses Produktes schon eher als lästig empfinden.

Demnächst werde ich Ihnen die Fertigung von echten Bonbons mit Zucker erklären. Das ist mit der neuen Technik so einfach. Sie werden staunen.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

2 Kommentare zu „Eine meiner Lieblingsnaschereien…“

    1. Im Grunde hängt das mit der Kubablockade zusammen. Es musste also ein Ersatz gefunden werden; koste es, was es wolle. Interessierte müssen nur Glucose+schädlich suchen und schon finden sie die entsprechenden Hinweise.Trotzdem werden hunderte Meldungen unterdrückt. Wichtig zu wissen ist, Süßstoffe schaden dem Herz und werden fast ausschließlich über die Leber/Galle abgebaut. Bei Glucose hat man zudem einen Zusammenhang zwischen Zuckerkrankheit und Konsum entdeckt. Dagegen ist Zucker als reines Kohlenhydrat (übrigens eine Ernährungsempfehlung jedes Institutes – 60% des Kalorienhaushaltes damit zu decken) fast schon ein Allheilmittel. Ich betone trotzdem, dass zu Kohlenhydraten die entsprechende Bewegung gehört. Ansonsten sind Kohlenhydrate wie Fett zu berechnen.

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