Kleiner Bericht von meiner Teeproduktion


Beim Schneiden der Kräuter in 1,5 mm mit der elektrischen Pastamaschine, hatte ich sowohl beim Teetrinken als auch beim Rauchen der Kräuter den Eindruck, bisweilen spezielle Kräuter intensiver zu schmecken. Die Feigenblätter zum Beispiel, schmecken witzigerweise nach Cocos. Nicht nach Koks. Deswegen habe ich Kokos mit C geschrieben. Auch die Weinblätter waren bisweilen etwas dominant. Positiv gemeint.

Der neue Geschmack nach dem Schneiden in einem Millimeter, überrascht mich. Ich stelle eine Geschmacksharmony fest. Ich muss meine Kräutermischungen neu arrangieren. Den Anteil an schwarzem Tabak muss ich etwas reduzieren. Ich suche mir jetzt einen helleren. Gleichzeitig möchte ich den Anteil von Feigenlaub erhöhen. Und ausgerechnet unser Feigenbaum am Haus, hat den Geist aufgegeben. Zum Glück hat er uns einen Senker hinterlassen. Trotzdem werde ich Feigenlaub „importieren“ müssen. Das wird eine besondere Herausforderung. Schon der „Import“ von ungespritztem, jungem Weinlaub ist hierzulande eine Herausforderung. Ich werde mitunter sehr mißtrauisch beäugt, wenn ich mich an diversen Pergolen um Weinblätter bemühe. Schließlich ist die Pergula, italienisches Nationalgut.

In diesem und im vergangenem Jahr haben wir noch keinen Huflattich gebraucht. Wir hüten uns vor einem Husten, der uns verdächtigerweise, sofort einer Intubation aussetzen würde. Der Statistik halber, versteht sich. Wie sagen wir heutzutage? Nur die Intubation führt zum Genesenenstatus und damit zur Reisefreiheit.

Trotzdem, hier noch mal sehr herzlichen Dank an meine chinesischen Freunde für die wirklich herrliche Maschine. Die läuft dazu so leise und ruhig, wie wir es gern haben. 

Ich wollte noch fest halten, dass ich für ein paar Gramm Brennnesseltee mit Stiel !, in der Apotheke über vier Euro bezahle. Auch für Huflattich (Hustentee). Das ist wesentlich teurer als Tabak ! Da ist die Maschine ein wirklicher Gewinn für unseren Haushalt. Also, bitte liebe Besucher, pieselt uns bitte nicht in die wertvollen Brennnesseln beim Spazieren gehen. Nicht, dass wir noch Eure Corona als Tee trinken müssen.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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