Pellkartoffel und Leberwurst


Pellkartoffel mit Quark hatten wir schon. Ich möchte das gern mit einem Fleischgericht anreichern. In der DDR nannte sich das Tote Oma oder Autounfall. An frisches Blut kommen wir in der aktuellen Pandemie nicht ran. Also lassen wir die Blutwurst weg. Unsere weiblichen Gäste haben die Blutwurst immer verächtlich an den Tellerrand geschoben. Gerade die, würden aber vom Verzehr der Blutwurst besonders profitieren. In den Kreisen setzt man eher auf Cremes, egal, was darin verrührt wird. Hauptsache teuer. In den Cremes sind genau die Bestandteile, die wir auch in der Blutwurst finden. Also, könnten sie die Cremes auch fressen. Bei Manchen habe ich den Eindruck, dass sie es tun.

Konzentrieren wir uns mal auf die Leberwurst.

Dafür bereiten wir uns ein Wasser vor, in dem wir alle Bestandteile der Wurst zusammen kochen. Fleisch, auch Abschnitte, Zwiebel, etwa 10% Leber, Lorbeer, Salz, etwas Zucker, Pfeffer, etwas Majoran. Der Zwiebelanteil darf ruhig ein Fünftel der Gesamtmenge ausmachen. Da wir die Wurst frisch essen wollen, ist nicht so sehr auf die Temperatur zu achten. Der Kochvorgang soll eigentlich nur so lange anhalten, bis alle Zutaten gar sind. Sie müssen nicht weich sein. Wir setzen den Topf nach rund 10 Minuten Kochzeit zur Seite und setzen unsere Pellkartoffeln an. Halbierte Kartoffeln kochen etwas schneller und lassen sich auch leichter schälen. Zwischenzeitlich können wir schon die Teller heraus nehmen. In den Kutter geben wir das Fleisch erst, wenn die Kartoffeln fast fertig sind. Wir kuttern das Fleisch, die Leber, die Zwiebel und bei Bedarf, etwas zusätzliches Gewürz so lange, bis es ansprechend wie Leberwurst aussieht.

Eine kurze Geschmacksprobe schadet nicht. Während des Kutterns, kann es erforderlich sein, etwas Brühe (das ist Wurstbrühe) anzugießen. Das machen wir maßvoll in kleinen Dosen.

Schon sind wir fertig.

Wer sich gern die Wurst etwas kalorienärmer zubereiten möchte, gibt in den Kutter Sellerie, Karotte, Kräuter und ähnliche Zutaten rein.

Mit Roter Beete, in den Alpen – Randen, italienisch – Barbabietola, könnten Sie eigentlich eine Blutwurst kreieren.

Die Inhaltsstoffe sind fast die gleichen. Und der Geschmack, sicher auch. Ich habe das einmal probiert und kaum einen Unterschied feststellen können.

Gerade fiel mir beim Korrigieren auf, dass ich Buttwurst statt Blutwurst getippt hatte. Das wäre dann eine etwas andere Kategorie.

Arbeiten trotz Pandemie


Ulrich Rippert

vor 8 Stunden

  • Am Donnerstag vergangener Woche berichtete die South China Morning Post, dass das Volkswagen-Werk in der chinesischen Hafenstadt Tianjin nach einem Covid-Ausbruch in der Belegschaft auf Anweisung der Gesundheitsbehörde bis auf weiteres die Produktion einstellen musste. Die Stadt liegt nur 100 Kilometer oder eine knappe Stunde mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Peking entfernt.

Bereits zwei Tage vorher hatte die Direktorin des lokalen Gesundheitsamtes im chinesischen Staatsfernsehen CCTV über das Auftauchen von Omikron in der 14-Millionen-Stadt berichtet. Daraufhin wurden sofort Massentests und ein umfassender Lockdown angeordnet, um eine Ausbreitung zu verhindern.

wsws.org

Die Erholung lebt nicht im Westen, besonders nicht für diejenigen, die arbeiten

Italienische Kommunisten

Außer Genesung. Die wahnsinnige Strategie des neoliberalen Westens im Umgang mit der Pandemie – „Leben mit dem Virus“ – produziert genau das Gegenteil seines Ziels (Verteidigung der Wirtschaft, auf Kosten von Millionen Toten).

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat daher ihre Prognose für die Erholung des Arbeitsmarktes im Jahr 2022 gesenkt und prognostiziert im Vergleich zum vierten Quartal 2019 ein weltweites Defizit an geleisteten Arbeitsstunden in Höhe von 52 Millionen Vollzeitstellen.

Die vorherige Schätzung für das Gesamtjahr im Mai 2021 prognostizierte ein Defizit von nur 26 Millionen Vollzeitstellen. Wie du sehen kannst. Genau doppelt.

Diese jüngste Prognose ist jedoch eine „Verbesserung“ im Vergleich zur Situation im Jahr 2021, fast zwei Prozent weniger als die weltweit vor der Pandemie geleisteten Arbeitsstunden.

Die weltweite Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich mindestens bis 2023 über dem Niveau vor COVID-19 bleiben, vorausgesetzt, die neuen Covid-„Varianten“ bringen die Prognosen nicht erneut durcheinander .

In Zeiten der Pandemie…


…möchte man doch tatsächlich plötzlich Geld sparen. 

Südtiroler Tageszeitung

Ich hab es schon immer gewußt:

Je weniger Einlagen man in eine Wassersuppe gibt, desto reiner schmeckt sie nach Wasser.

Man kommt nicht etwa auf den Gedanken, eventuell im Landesparlament zu sparen. Gott beschütze!

Wie war das gleich mit den Kilometern?

Pfannenstrudel


Der Pfannenstrudel ist für unsere Mitbürger interessant, die eben keinen Backofen haben oder sich die dafür benötigte Energie nicht leisten können. 

Strudel werden entweder aus Blätterteig, Hefeteig oder Mürbeteig gefertigt. Als Neusüdtiroler bevorzuge ich natürlich Mürbeteig.

Mürbeteig ist eigentlich eine recht einfache Übung. Bei mir zu Hause ist der in fünf Minuten fertig. Mit Öl geht es noch schneller als mit Butter. Die müssen wir erst zerlaufen lassen.

Eine Methode ist, den Mürbeteig im Kutter herzustellen.

In den Kutter gebe ich Butter, Staubzucker, Mehl und Gewürze wie Vanille und Zitronenschale im Verhältnis 1:1:1. Mürbeteig ist ein Teig, der klassisch, 1:2:3 verarbeitet wird. Wobei 1- das Fett, 2 – der Zucker und 3 – das Mehl ist. Selbst vom Mürbeteig gibt es wieder Unterarten, zum Beispiel für Streusel. Ein Ei lockert oder versteift den Teig. Wir geben in unseren Mürbeteig, wegen der kleinen Menge, nur das Eigelb. Das macht den Teig samtig.

Den Ansatz lassen wir so lange drehen, bis sich ein Teig bildet, indem sich die Butter auflöst. Das dauert nicht lange. Jetzt geben wir Mehl hinzu, und zwar so lange, bis sich der Teig vom Gefäß löst.

Diesen Teig drücken wir jetzt in eine Pfanne, die wir wie ein Backblech, leicht gefettet haben.

Die Äpfel, in unserem Fall, Südtiroler, schälen wir und reiben sie mit einer Scheibenreibe (für Gurken- oder Krautsalat z.B.) in Scheiben. Das Kerngehäuse müssen wir nicht umstandlich rauspopeln. Wir reiben einfach Außen herum. Die Scheiben geben wir in eine Schüssel. Nach klassischem Rezept müssen jetzt süße Brösel eingearbeitet werden. Die haben wir zu Hause als Keks, Waffel, Zwieback oder Rührkuchen. Das Zerkleinern dieser Zutaten übernimmt wieder der Kutter.

Etwas Zimt und Nelke darf nicht fehlen. Gewürze nehmen Haushalte am besten in Pulverform. Kaufen können wir sie ganz, aber mahlen tun wir uns das zu Hause. Ich nehme dafür eine Kaffeemühle. Das ist sozusagen, unser kleinster Kutter mit den höchsten Umdrehungen.

Bei manchen Äpfeln ist Zitrone nötig, bei wieder anderen, Zucker. Wir vermischen mit der Hand unter leichtem Druck die Äpfel mit den Zutaten.

Die fertige Fülle setzen wir in die Mitte des ausgelegten Teiges in der Pfanne. Jetzt schlagen wir die zwei Seiten um die Fülle zusammen, lackieren den Strudel mit dem Eiweis und geben etwas Staubzucker darauf. Das ist für die Colore:-))

Wir möchten, dass der Strudel recht zügig fertig wird. Also, drücken wir vor dem Lackieren mit der Hand auf den Strudel, um ihn etwas flacher zu

bekommen. Gebacken wird bei kleinster Hitze. Der Strudel dürfte in etwa 20-25 Minuten fertig sein.

Bisweilen gibt es Einlegegitter für Pfannen und Töpfe. Wer sich also nicht traut, den Strudel auch mal zu wenden, kann sich eventuell mit so einem Gitterchen helfen. Ansonsten hat der Handel heute Silikonmatten, die wir gefaltet unterlegen könnten. Backpapier ist auch Silikon. Das würde ich auch nur gefaltet unterlegen.

Es gibt schnellere Methoden. Über die schreibe ich ein anderes Mal. Bei diesen Methoden müssen Sie sich von der klassischen Zubereitung etwas verabschieden. Wir würden die Ergebnisse eher als Taschen, Ministrudel oder Riesenschlutzer beschreiben.

Auf Griddleplatten habe ich die Strudel im a la minute – Geschäft gefertigt.

Die Vanillesauce dazu geht noch schneller. Vanille habe ich zu Hause grundsätzlich schon als Sirup. Ich nehme nur echte Vanille. Etwas Schlagsahne steif schlagen, ein Eigelb zu geben und das Ganze mit etwas Vanillesirup würzen. Fertig:-)

Warm geht es genau so schnell. Die Sahne mit den Gewürzen erhitzen (nicht kochen) und mit ein – zwei Eigelb glatt rühren. Beim glatt Rühren darf die Sauce leicht an den Kochpunkt kommen. Sobald sich die Sauce versteift, ist sie fertig.

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