Kleine Giro heute


Wir wollten heute eigentlich ein paar Bücher ausliefern. Wir sind extra mit dem Auto gefahren. Wegen der Nachttemperaturen sind wir mit dem Auto gefahren. Zu Zweit die Nörderstellen des Mendelpasses zu fahren, war mir zu gefährlich. Diversen Eisrinnsalen kann Unsereiner bei schlechtem Gegenverkehr nicht ausweichen. Uns kommen die Tage permanent Autos entgegen, die ihre Spur mit unserer verwechseln, am Navi spielen, filmen oder verkrampft telefonieren. 

Das nächste Mal muss ich anrufen, bevor wir versuchen, zu liefern. Wir haben uns wahrscheinlich knapp verpaßt.

Also, sind wir nach Mezzocoronna, von dort auf der Autobahn nach Neumarkt und von dort nach Moena. Moena war ziemlich voll, aber nicht so voll wie in anderen Jahren in den Weißen Wochen. 

Hauptsache, die Skipisten sind gut beschneit. Dann saufen wir das Wasser in Kastelruth oder in Truden auch aus dem Tank. Die Legionäre werden es uns danken.

Zurück gefahren sind wir über das Eggental. Die Straße dort ist aktuell für Motoristi zu gefährlich. Die in der Sonne getauten Flecken sind sofort gefroren. Glatteis! Außerdem war der Zustand der Straße unter alle Sau. 

Natürlich habe ich ein paar Fotos gemacht. Die werde ich in den kommenden Tagen mit einlegen.

Gefüllte Hühnchenbrust


Zum Sonntag, gibt es gefüllte Hühnchenbrust. Übrigens: Der Westduden, der die Grundlage der Korrektur bildet, kennt weder Hühnchenbrust noch Westduden. Das wird geschmückt mit einer schönen roten Wellenlinie unten drunter. Jack hingegen, scheint er zu kennen. So vielfältig kann Deutsche Sprache sein. Muss man den Duden kaufen? Das fehlt noch.

Sonntags essen wir natürlich Kartoffeln. Selbst unsere Vinschger Bauern bieten noch Kartoffeln an. Das wird doch sicher kein Überangebot vom letzten Herbst sein? Liebe Südtiroler. Die Bauern sind Eure Leidensgenossen.

Die Kartoffeln schälen und halbieren wir längs. In die Hühnchenbrust können wir natürlich Südtiroler Speck, oder einen Pancetta gemixt mit anderen Zutaten stecken. Etwas Rosmarin schadet nicht. Früher haben wir in die Brust eine Art Taschen geschnitten. Heute muss das Keiner mehr tun. Wir rollen die gefüllte Brust in Alufolie ein. Im Grill, nur Oberhitze, können wir die Brust etwas anbraten. Bevor wir die Brust in der Folie auslegen, sind wir gut beraten, die Folie etwas zu fetten. Ich bevorzuge Südtiroler Butter. Italienische Hühnchenbrust mit Südtiroler Butter. Was wünschen wir uns mehr?

Unsere Kartoffeln dämpfen wir heute. Wir nehmen minimal Kochwasser, welches nicht die Kartoffeln bedeckt. Heute salzen wir die Kartoffeln nicht.

Nach dem Anbraten der Hühnchenbrust, die wir gemeinsam mit Zucchini angebraten haben, legen wir die Hühnchenbrust auf die Kartoffeln und decken den Topf ab.

In etwa zehn-zwölf Minuten sind die Kartoffeln fertig und auch unsere Hühnchenbrust.

Die Zucchini können wir noch mal kurz erwärmen.

Die Alufolie schneiden wir über den Kartoffeln auf. Es wird etwas Brühe austreten, die sicher gewürzt ist. Die Kartoffeln stampfen wir etwas grob, geben Südtiroler Butter und eventuell, fehlende Gewürze hinzu.

Na denn. Viel Glück beim Gelingen. Wir haben für 15 Cent – Energiekosten ein Sonntagsessen gekocht. Um das zu feiern, könnten wir jetzt einen kleinen Weinbrand trinken. Weinbrand passt am besten zu Geflügel.

Fortsetzung Die Saisonpause


Der Witz ist ein anderer. Nicht eines dieser Ämter vermittelt einen Arbeitsplatz. Eigentlich sind das auch keine Ämter. DDR Bürger stellen sich unter einem Amt eine Einrichtung vor, die dem Bürger bei einem Anliegen hilft. Diese Einrichtungen sind eigentlich mit Nervenkliniken vergleichbar. Der Arbeiter wird einer kranken, kriminellen Klientel vorgeführt. In diesen Hallen bekommt ein Arbeiter das Lügen und Betrügen gelernt. Er bekommt in diesem Gebäude gelernt, was eine kriminelle Vereinigung mit seinen Zwangsbeiträgen, anzufangen im Stande ist. Aus der Not, wird ihn und seine Familie, keiner dieser Ganoven retten. Diese hochnäsigen Schausteller hinter den Schreibtischen verleumden die angebliche Bürokratie einer DDR. Warum bezeichne ich diese Leute als Schausteller? Weil sie über nicht ein einziges Werkzeug verfügen, dem Suchenden eine angemessene Arbeit zu zuweisen. Damit endet jede Vorstellung bei denen in einem kriminellen Akt. Entweder klauen die dem Suchenden sein Geld das zweite Mal oder sie versklaven ihn. Die dreifache Beute lockt immerhin. Das Arbeitslosengeld ist sozusagen, ein Schutzgeld.

Ein Arbeiter ist damit schon mal besser beraten, wenn er schwarz arbeiten geht. Am besten, nicht in diesem Reich.

In Monte Carlo bekommt ein Arbeiter sofort bewiesen, welche Glaskästen und Paläste von so einer Beute gebaut werden können. Dort bekommt der Arbeiter auch gezeigt, was ihm im Endergebnis erwartet. Ohne Geld, kein Zutritt. Die Arbeitsvermittlung findet dann am Straßenrand oder im Hafengelände statt. Oh, das hatten wir schon vor langer Zeit. Eine wirklich feine Entwicklung, die uns von kriminellen Großmäulern da vorgeführt wird.

In Annaberg wollte ich eigentlich mal in den Ratskeller schauen. Dort arbeiten zwei meiner Kollegen. Wenn sie dort noch arbeiten. Wir fahren in die Nähe dieses Gebäudes. Man möchte einen Euro für eine halbe Stunde. Wir zahlen aber schon tausend Euro, um unsere Eltern zu sehen. Ich sage zu Mutter, sie soll sich mal hinter das Lenkrad setzen. Ich renne schnell mal rein und frage. Wir stehen im Parkverbot. Die Kameras über dem Platz sind jetzt die Stopuhren. Wehe, zwei Minuten werden überschritten. Dann lernen wir echte Gastfreundschaft kennen. Schon im Mittelalter mußten Menschen eine Marktkarte lösen. Damals nannte man das noch Marktzoll. Welch eine Entwicklung. Mir wird richtig schwindlig bei der Entwicklungsgeschwindigkeit.

Mir scheint, außer beim organisiertem Diebstahl, gibt es nicht eine gesellschaftliche Entwicklung. Und da wird gerade dem Dieb, der aus Not handelt, von Kriminellen mit Knast gedroht. Die trauen sich sogar, den Diebstahl als Ordnungsgeld zu bezeichnen.

Das Auto rattert etwas auf dem Pflaster des Marktes. Das Pflaster mussten die Gemeinden neu kaufen. Das alte Pflaster wurde bereits gestohlen. Das liegt jetzt sicher vor einer Kirche im Westen. Die Nutten der Besatzer fanden das Pflaster ungeeignet für ihre Hochhackigen. Wenn da eine hin fällt und das Volk ohne Bezahlung den Zwickel sieht? Das Geht nicht. Die Ungeschickte müßte sich dann auch noch bedanken, wenn man ihr auf die Stelzen hilft. Und das beim Volk.

Einfach niederträchtig der Gedanke.

Von meinen Bekannten und Freunden arbeitet keiner mehr hier. Schade. Der neue Berufskollege – Chefkoch, nicht Küchenleiter, kommt aus dem Westen. Einer meiner Kollegen, Andreas, war Meisterkoch. Wahrscheinlich war das dem Nichtmeister zu viel. Die Bedrohung muß umgehend beseitigt werden. Ab Jetzt zählt nicht das Handwerk in seiner meisterlichen Ausübung, sondern das Maulwerk.

Ich war schnell wieder draußen. Die zwei Minuten habe ich sogar unterboten. In einigem Abstand kommt schon langsam eine Uniformierte in unsere Richtung. Wir können uns noch schnell in Sicherheit bringen.

Fortsetzung Die Saisonpause


Der Anblick der Ortschaften macht mich irgendwie frustriert. Wie gelähmt schaue ich der Verwahrlosung zu. Wie soll ich nach diesem Urlaub, mit frischen Kräften den Saisonalltag meistern? In Unser Auto zieht eine seltsame Einsilbigkeit ein. Wir vernehmen nicht ein lächelndes Gesicht auf der Straße.

Anfang der neunziger Jahre verspürten wir einen Tatendrang. Einige Häuser wurden gemalt, andere frisch geputzt. Wir durften auch die typisch Westdeutschen Verschalungen sehen. Die fallen heute bereits wieder ab. Bezahlt sind die sicher noch nicht. Alle Farben und Putze sehen bereits jetzt schlimmer aus als zu DDR Zeiten. Die Kredite dafür sind scheinbar noch offen. Was hatte man den Leuten Alles versprochen? Trockene Häuser. Wie scheint, sind die jetzt feuchter als vorher. Und dazu gesegnet mit Sondermüll der Extraklasse. War da nicht die Rede von Asbest? Jetzt klebt es an den Fassaden.

Wir sehen bereits den Frohnauer Hammer. Drei Busse stehen davor. Die Besucher sind scheinbar weniger am Museum denn an der Toilette und der Gastronomie interessiert. Lange müssen wir nicht raten, woher die Busse kommen. Kaum sind wir an der Münze, dreht sich im Auto das Gespräch um die schönen DDR Prägungen und Sondermünzen. Jetzt wird verglichen, wer welche wertvolle Prägung besitzt. Die Schätzungen sind unglaublich. Offensichtlich sind unsere Familienmitglieder der Meinung, einen echten Schatz zu besitzen. Bei der Frage, an wen sie ihren Schatz denn so verkaufen würden, wird es bedeutend stiller. Ich glaube nicht an die heiligen Käufer, die den Wunsch der Besitzer erfüllen. Ich frage sie, ob die vergessen haben, wer unsere Schätze geraubt hat. Nüchternheit und Ruhe kehren zurück in unsere fröhliche Ausfahrt. In Annaberg angekommen, sehen wir als Erstes ein Glasbauwerk.

„Was ist das?“, frage ich.

„Das Arbeitsamt“, antwortet Karin.

„Das Haus ist größer als die Kät“, antworte ich.

Die Annaberger Kät ist der bekannteste Rummel in Sachsen neben dem Dresdner Weihnachtsmarkt. Und sicher um vierhundert Jahre älter als das Oktoberfest. Warum das ausgerechnet so verschwiegen wird im Westen, liegt wohl eher am Oktoberfest. Das wäre das angeblich größte Fest der Welt. Ja, aber die Kät ist nicht nur älter, sondern um Längen besser. Seit der Besatzung arbeitet man am Untergang dieses Volksfestes. Es darf nur einen Führer geben im Reich, könnte man denken. Das Arbeitsamt ist jetzt das neue Annaberger Volksfest. Die Menschenschlangen dort sind garantiert länger als am Zuckerwattestand der Kät. Auch die Geisterbahn der Kät kann mit diesem Amt nicht mithalten.

Ist Ihnen schon aufgefallen….


…wie viele Ukrainische, zwangsrekrudierte  Soldaten an einem Rückenschuß starben? 

Ist Ihnen schon aufgefallen, wer in Ukrainischen Wohnsiedlungen, Artillerie und Panzer stationiert?

Wissen Sie, wieviele US-Biolabore in der Ukraine stehen? Aus so einem Faschistenlabor kommt ihr Covid, an dem Ihre Oma verstarb.

Nach den Äußerungen der NaziFührung Europas…


…dürften Sie sich langsam oder etwas schneller darauf vorbereiten, Ihren SUV an der Ostfront wieder zu finden. Danken wir also unserer umsichtigen Landesführung dafür, uns mit einer wirklich vorausschauenden Fahrradoffensive beglückt zu haben.

Kleine Giro


Gestern bin ich eine kleine Giro gefahren. Joana wollte nicht unbedingt mit über den Gampen und zurück über die Mendel fahren. Die Tour hatte ich mir schon lange vorgenommen. Ich wollte einfach sehen, ob meine besten Freunde und Gastgeber noch offen haben. Sie haben. 

Oben ist es ziemlich frisch. Der Motoristi sollte sich bei klarem Wetter recht gut anziehen.

Auf dem Parkplatz des Paradiso, meinen ersten Anlaufpunkt, überraschte mich ein Motorrad mit, drei Mal dürfen Sie raten…einem Polnischen Kennzeichen. Herzlich Willkommen bei uns in Südtirol! Der Fahrer und seine Frau helfen unseren Bauern bei ihrer Obsternte. Jetzt nutzen sie ihre Freizeit, wie die Köche, um kleine oder größere Runden zu fahren. 

Natürlich bleibe ich Draußen. Die Wirtin kommt und ich gebe ihr einen Trinkbecher von mir, den sie mir mit zwei Macchiati füllen soll. Im Außengästebreich dürfen wir uns natürlich nicht bewegen, sagt ein gewisser Herr-naja- Draghi. Er muss es ja wissen. Trotzdem dürfen wir uns auf Parkplätzen bewegen. Und dort trinken wir eben den Kaffee. Unsere Polnischen Freunde taten das Gleiche. Gratulation!

Im Hotel Roen, eines meiner Lieblingsausflugziele, standen mir zu viele Autos auf dem Parkplatz. Noch traue ich mir nicht so recht, mein Moto mit meiner aktuellen leichten Behinderung, auf gesplitteten Untergrund abzustellen. Also, weiter gehts.

Danach wollte ich schauen, ob denn meine Freundin vom Rodeo durchgehalten und geöffnet hat. Sie hat. Dort habe ich und auch sie, das Wetter genutzt, um schöne Fotos zu schießen. Die kommen im Laufe der Woche auch unter meinen Beiträgen. Natürlich nutze ich die Besuche auch zu Werbezwecken. Ein Büchlein habe ich immer mit. Mich freut am meisten, dass ich hochnäßigen – nicht armen Sesselfurzern, wenn möglich, Alles schenken soll, aber Kollegen mir meine Bücher wirklich abkaufen. Und die Kollegen sind sicher nicht viel reicher als ich. Damit ist schon mal geklärt, wer egoistisch ist. Ich glaube fast, die Charaktere in meinen Büchern voll – gut getroffen zu haben. Die Menschenkenntnis von Gastronomen ist eben überzeugend. Bei meiner Freundin vom Rodeo sitzt wer? Der Chef vom Roen. Kaffeepause. Ein Berufskollege. Er ist auch Pizzaiolo. Gute Köche können auch Pizza backen. Der Kollege ist geimpft. Er darf drinnen sitzen, sagt der Herr-ungeimpft-Draghi. 

Gut. Die Abfahrt gehe ich natürlich, jahreszeitengemäß, sehr vorsichtig an. Zusammenfassend kann ich aber sagen, die ganze Giro ist nahezu splitfrei und wirkt fast wie poliert. Bis auf einzelne Kurven, die gern beim Neubitumieren ausgespart werden und grausam zu fahren sind, ist die Giro eine wirklich entspannende Fitnesstour. Um diese Jahreszeit werden die Reifen natürlich eher mittig abgefahren. Aber gefahren ist gefahren.

Die Benzinpreise scheinen täglich neue Rekorde zu brechen. Nun wissen wir auch, warum die West – Dealer, permanent in Feriensaisonen, irgendein öl- und gashaltiges Land überfallen. Man klaut sich wieder etwas Anlegergeld an der Börse und setzt die Handelsspanne, nicht den Einkaufspreis, für das schwarze Gold etwas hoch. Die Kinderchen und Nutten in den Kreisen haben schließlich auch ihre Ansprüche. Oder soll ich Entschädigung sagen?

Meine Literatur – Klassifizierung


Geehrte Leser und Neugierige,

meine Literatur, ob Novelle, Kriminalerzählung, Liebesroman oder Tagebucherzählung, handelt grundsätzlich aus der Sicht eines Arbeiters. Ich möchte Ihnen damit die Meinung und die Sicht der arbeitenden Bevölkerung zum Ausdruck bringen. In diesem Zusammenhang wähle ich auch deren Ausdrucksform. Ich lehne oberflächliche Gedankengänge eines in Abgeschiedenheit schreibenden Autoren nicht ab. Das ist aber ein anderer Stil; ein träumender, dichtender –  eine Erklärung suchender Stil. Ich überfordere meine Leser nicht mit extra recherchierten Begriffen, die selbst in studierten Kreisen vielfach falsch erklärt werden.

Ich liebe das deutliche, klare Wort. Gelegentlich gibt es gewisse gesellschaftliche Einschränkungen, die mich am Gebrauch von im Volk gebräuchlicher, härterer Worte hintern. Die muss ich bisweilen wieder entfernen bei meiner Selbstkorrektur.

Meine Geschichten dürfen Sie als aktuelle Beschreibungen des Alltags verstehen. Insbesondere den Alltag, den gastgebende Bevölkerungen nachgehen. Das inkludiert auch die damit verbundenen, gesellschaftlichen Prozesse.

Ein Gastgeber, wie der Südtiroler oder Italiener, fragt den Gast nicht unbedingt nach seiner politischen Einstellung. Im Gegenteil. Er lernt von den vielen politischen Ansichten, die ihm seine Gäste zutragen. Und genau diesen Prozess möchte ich in meiner Literatur veranschaulichen.

Ich rede von einer Vermischung von Ansichten, die sich in die Gedanken der Gastgeber einbrennen. Dabei gilt zu beachten, die Touristen setzen sich in erster Linie aus Gästen zusammen, die sich einen Urlaub unserer Preisklassen leisten können. 

In unserem Beruf ist Zeitmangel, vor allem der Mangel an kreativer Freizeit, der Hauptgrund dafür, dass bisweilen das falsche Weltbild etwas die Oberhand gewinnt. Eine gewisse Oberflächlichkeit, die wir erst begreifen, wenn wir unsere berufliche Laufbahn beendet haben. 

Den Kollegen lege ich deshalb ans Herz, meine Literatur wirklich nur in echter Freizeit zu lesen. 

Sie werden sich darüber sehr amüsieren und ganz sicher neue Kraft für die neue Saison gewinnen. 

Zu meinen Büchern


Sehr geehrte treue Leser,

in der kommenden Woche ist es soweit. Ich lege die Bücher in Form einer PDF-Datei, für 4€ das Stück, bei WordPress ab. Ich musste mich erst ziemlich umständlich einlesen in das ganze Trara.

Gleichzeitig werde ich es bei DEEPL übersetzen. Das ist kostenpflichtig. Zu bedenken gilt, es sind maschinelle Übersetzungen, die praktisch auch kleine Undeutlichkeiten, mitunter auch Verharmlosungen erzeugen. Mundsprachliche Elemente muss ich ins Hochdeutsch übersetzen. Ich versuche, die hochdeutsche Übersetzung in Klammer zu bringen. Etwas Südtiroler Mundartkultur muss schon sein. 

Leidensgenossen und Leser mit beschränktem Budget, haben die Möglichkeit, mittels Email bei mir, eine kostenfreie Version des Ebooks in Form einer PDF-Datei zu bekommen. 

Aktuell mache ich gerade wieder Werbeaktionen auf dem Parkplatz vor dem Meraner Bahnhof, genauso wie auf anderen öffentlichen Parkplätzen. Vor Einkaufseinrichtungen usw., muss ich erst deren Besitzer um die entsprechende Erlaubnis ersuchen. Ich tu das mittels Email. Bei einem positiven Bescheid, werden Sie auch dort meine kleinen Kärtchen an der Fahrertür oder Ihrem Sitz des Zweirades finden, die ich mit Flyeralarm hergestellt habe. Danke für die gute Qualität an dieses Team!

Bei meinem aktuellen Visitenkärtchen habe ich das Schnalser Motiv gewählt, meinem letzten Krimi. Werfen Sie die Kärtchen bitte nicht achtlos weg. Auf dem Parkplatz vorm Bahnhof durfte ich mal kurz mit einem Angestellten der Stadtwirtschaft reden, der gerade die Gullis reinigte.

Liebe Grüße!

Ein kleines Zitat des Genossen Dimitroff


DER KLASSENCHARAKTER DES FASCHISMUS

Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die [6]Anker offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Die reaktionärste Spielart des Faschismus ist der Faschismus deutschen Schlages. Er hat die Dreistigkeit, sich Nationalsozialismus zu nennen, obwohl er nichts mit Sozialismus gemein hat. Der Hitlerfaschismus ist nicht bloß bürgerlicher Nationalismus, er ist ein tierischer Chauvinismus. Das ist ein Regierungssystem des politischen Banditentums, ein System der Provokationen und Folterungen gegenüber der Arbeiterklasse und den revolutionären Elementen der Bauernschaft, des Kleinbürgertums und der Intelligenz. Das ist mittelalterliche Barbarei und Grausamkeit, zügellose Aggressivität gegenüber den anderen Völkern und Ländern. Der deutsche Faschismus spielt die Rolle des Stoßtrupps der internationalen Konterrevolution, des Hauptanstifters des imperialistischen Krieges, des Initiators eines Kreuzzuges gegen die Sowjetunion, das große Vaterland der Werktätigen der ganzen Welt. Der Faschismus ist nicht eine Form der Staatsmacht, die angeblich »über beiden Klassen, dem Proletariat und der Bourgeoisie steht«, wie das z.B. Otto Bauer behauptet hat. Das ist nicht das »aufständische Kleinbürgertum, das von der Staatsmaschine Besitz ergriffen hat«, wie der englische Sozialist Brailsford erklärt. Nein, der Faschismus ist keine über den Klassen stehende Macht und keine Macht des Kleinbürgertums oder des Lumpenproletariats über das Finanzkapital. Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst. Das ist die Organisierung der terroristischen Abrechnung mit der Arbeiterklasse und dem revolutionären Teil der Bauernschaft und der Intelligenz. Der Faschismus in der Außenpolitik ist der Chauvinismus in seiner brutalsten Form, der einen tierischen Haß gegen die anderen Völker kultiviert.

Den Sieg des Faschismus in Deutschland – sagte Genosse Stalin auf dem XVII. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki)»darf man nicht nur als Zeichen der Schwäche der Arbeiterklasse und als Ergebnis des Verrats der Sozialdemokratie an der Arbeiterklasse betrachten, die dem Faschismus den Weg ebnete. Man muß ihn auch als Zeichen der Schwäche der Bourgeoisie betrachten, als ein Zeichen dafür, daß die Bourgeoisie nicht mehr imstande ist, mit den alten Methoden des Parlamentarismus und der bürgerlichen Demokratie zu herrschen, weshalb sie in der Innenpolitik gezwungen ist, zu terroristischen Regierungsmethoden zu greifen; als ein Zeichen dafür, daß sie nicht mehr imstande ist, einen Ausweg aus der jetzigen Lage auf dem Boden einer friedlichen Außenpolitik zu finden, weshalb sie gezwungen ist, zur Politik des Krieges zu greifen.«

Arbeiterklasse gegen Faschismus; hier nachzulesen

Vor allem unsere Kleingewerbler, unsere Bauern, unsere Freiberufler und Künstler, sollten sich diesen Satz so oft wie möglich einprägen. Das ist auch kein Satz aus der Wundertüte heutiger Pseudolinker. Im Gegenteil. Ich gebe noch ein kleines Zitat hinterher. In der DDR waren diese Aussagen übrigens Schulliteratur, wie z.b., „10 Tage, die die Welt verändern.“

Nicht umsonst begeben sich heutige Kriegshetzer hinter fein dekorierte Maulkörbe, während sie Burkas, einen klassischen Schutz gegen Pandemien, verbieten. Nicht umsonst müssen sich „Jasager – Politiker“ nicht spritzen lassen. Denken Sie an die vielen hundert Gastronomen, Bauern, Handwerker, Händler usw., die in diesen Tagen ihre Geschäftsschließung anmelden mussten. 

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