Zur Eröffnung der Olympischen Spiele…


…hat uns Anton Gentzen von RT einen wirklich feinen Bericht geschrieben. Der Bericht handelt weniger von dem Ablauf der Eröffnungsfeier, die zwiefellos zu den besten bisher gezeigten- gehört. Nein. Er betrachtet die Medien der Deutschen Medienlandschaft und vergleicht sie mit „Josef“. Wir müssen nicht lange raten, wen er meint. Den Altlehrer Deutscher Hetze. Ich kann unsere Südtiroler Medien und Mitbürgern nur bitten, keine Artikel dieses geistigen Abschaumes zu kaufen. So Etwas muss man nicht noch bezahlen!

RT – Deutsch, der im Reich verbotene Sender

In Zitaten führt Ihnen der Autor vor, wie man ein Land schäbig beleidigt. Jetzt wissen wir wenigstens, warum die „Josef-Medien“ mit Zwangsabgaben (Raub) finanziert werden müssen.

Also: Freuen wir uns auf unsere Südtiroler Spitzenrodler in Bronze wie auf unsere anderen Spitzen – Athleten, die ganz sicher ihr Bestes geben. Sie müssen nicht gewinnen. 

„Gib dem Frieden eine Chance“, sagt Herr Bach, nachdem der Erfinder dieses Liedes von den USFaschisten ermordet wurde. Unsere Chinesischen Genossen wissen genau, an welchen Stellen, Massen- und Völkermörder leiden.

Fleischklößchensuppe


Für uns ist der Sonntag nicht halb so heilig wie für jene Leute, die sonntags frei haben. Gerade der Sonntag ist für uns der Tag mit der meisten Arbeit. Genau aus dem Grund, essen wir sonntags eher bescheiden. Wohl auch in dem Wissen, nach unserem Dienst wenig Zeit für das Essenkochen zu haben.

Von gestern haben wir noch eine feine Rosenkohlbrühe. Die wird zusammen mit anderem Gemüse, die Basis unserer Suppe von Heute.

Als Fleischeinlage wählen wir wie üblich, Hackfleisch. Hackfleisch ist das Fleisch armer Leute. Aber trösten Sie sich. Hackfleisch ist das gesündere Fleisch. Hackfleisch wird aus lebendigen Muskeln gewonnen. Filet hingegen, ist ein toter Muskel.

Und was glauben Sie, wo der lebendige Körper zuerst die Nährstoffe hinschickt? In einen toten Muskel? Täuschen Sie sich nicht an der Natur.

Das Gemüse überlasse ich Ihrer Wahl; auch, wie Sie es schneiden. Je kleiner, desto schmeckt‘ s. Auch bei der folgenden Energierechnung.

Beim Gemüse ist es ähnlich. Die Jahreszeit und Erreichbarkeit gewinnt. In den Wintermonaten sind Wurzelgemüse am preiswertesten.

Sollten Sie zufälligerweise Karotten und Sellerie dabei haben, können Sie jene Rohstoffe, die Sie bei der Suppe nicht benötigen, zu einer Trockenbrühe verarbeiten. Das geht auch schnell.

Das restliche Hackfleisch, Wurzelgemüse und, wenn er zufällig auch da ist, den Lauch (Porree), können Sie mit rund 10% Salz dieser Menge, zu einer Brühpaste kuttern. Ist Ihre Raumluft wie gewohnt, im Winter etwas trockener, können Sie die Paste auch trocknen. Das wiederum, ist der Vorteil des Winters. Im kommenden Campingurlaub wird Ihnen diese Brühe manchen Restaurantbesuch ersparen.

Arme Leute haben in Restaurants nichts zu suchen. Deswegen interessiert uns auch nicht, ob wir dort einen Extrapass benötigen. Die Suppe lassen wir, vor der Zugabe des Fleisches, ordentlich aufkochen und danach, ziehen. Zum Nachziehen nehmen wir die zweite Stufe der Induktionsplatte.

Übrigens: Eine Induktionsplatte benötigt keine Vorwärmzeit. Die Vorwärmzeit ist die ungenutzte Energie, die Sie trotzdem bezahlen. Sie sparen damit, bei zwanzig Cent Strompreis, zwischen fünf und zehn Cent pro Kochvorgang. Für ein Jahr ausgerechnet, bringt mir das mindestens zwei feine Motorradtouren zum Pordoi. Vorausgesetzt, wir dürfen das zukünftig. Noch haben wir die Wahl. Entweder eine Runde durch chinesische oder russische Landschaften oder eben zum Pordoi.

Nachdem wir das Gemüse so lange gezogen haben, bis es weich ist, geben wir die Fleischklößchen hinzu. Die benötigen in etwa drei bis vier Minuten. Sie dürfen nicht kochen. Eine kleine Probe ist fällig. Bei Bedarf würzen wir bescheiden mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker. Es gibt Liebhaber, die gern etwas Piment oder Lorbeer dabei hätten. Beides würde ich mir vorher mahlen. Natürlich sind frische Kräuter willkommen. Wie gewohnt, haben wir zu Hause statt ungenießbarer Kakteen, Orchideen und anderem bunten Müll, Kräuter in unseren Blumentöpfen. Und selbst die, sehen zu gewissen Jahreszeiten, bedeutend schöner aus als die angeblichen Blumen. Wenn Sie den Eigengeschmack unbedingt hervorheben möchten, versuchen Sie statt Maggi, einfach mal ein paar Liebstöckel- und Pfefferminzblätter. Sie werden staunen.

Leseprobe Die Saisonpause


„Das jetzt, ist wahrscheinlich moderner.“

„Was willst du an einem neuen Bad moderner machen? Das Wasser?“

„Den Name. Das neue Bad nennt sich Erlebnisbad.“

„Um Aue und speziell im Wismutgebiet, gab es eigentlich genug schöne Schwimmhallen.“

„Aber keine Westschwimmhallen.“

„Achso. Aber die Schwimmhallen waren bezahlt. In Südtirol haben sie auch solche Erlebnisbäder gebaut.“

„Das ist moderner Umweltschutz, Karl.“

„Jaja. Die Bäder müssen auch nicht beheizt werden. Zumal, viele Hotels schon Bäder besitzen.“

Wir vertiefen uns nicht weiter in den Wunderwelten unserer Besatzer.

„Wir sind immer mit dem Fahrrad über Tschocken und Hartenstein gefahren. Auf dem Rückweg könnten wir die Route fahren.“

„Ja. Du bist aber auch mit dem Moped gefahren.“

„Aber erst, als wir aus dem Internat geflogen sind.“

„Das hab ich gar nicht gewußt.“

„Ich dachte, die haben dich damals angeschrieben.“

„Das hab ich schon vergessen.“

Joana hört interessiert zu.

„Da seid ihr aber ein ganz schönes Stück gefahren.“

„Ja. Und das täglich.“

Eigentlich hatten wir nur drei oder vier Tage pro Woche, Schule. Die frische Luft, sowohl nach der Arbeit als auch nach der Schule, tat uns gut.

Inzwischen sind wir in Schneeberg angekommen. Der Ort wirkt wie ausgestorben. Wir fahren die kleine Schleife zu unserer Berufsschule. Auf dem Parkplatz stehen ein paar Autos. Auch ein paar Scooter, Mopeds und Motorräder. Wahrscheinlich arbeitet die Schule noch. Bei uns wurden früher auch die Friseusen ausgebildet. Natürlich auch die Kellner. Die Freizeit war damit schon mal gesichert. Ich versuche, in das Schulgebäude zu kommen. Gleich im Eingang hängt eine Tafel. Auf der sind die Lehrer angeschlagen. Ich schau, ob mir bekannte Lehrer dabei sind. Keine. Sie dürften mittlerweile auch alle Rentner sein. An einer anderen Tafel sind diverse Schulrekorde angeschlagen. Ein Eintrag erweckt mein Interesse. Da steht tatsächlich mein Name. Unter Weitsprung. Weitsprung war eigentlich nicht meine Paradedisziplin. Irgendjemand muss sich da verhauen haben. Egal. Ich komme mir vor wie Al Bundy. In dieser Gesellschaft sind solche Rekorde wirklich nutzlos. Selbst Meisterbriefe sind keinen Dreck wert. Die Dümmsten werfen heute mit Titeln um sich, die keinerlei Studium oder Schule erfordern. Höchstens etwas Geld. Bachelor. Was ist das? Breitarsch?

Nach der kurzen internen Belobigung fahren wir weiter. Ich möchte gern unser Internat in Schlema sehen. Die Fördertürme stehen noch. Statt sie weg zu räumen, hängen die tatsächlich ein Denkmalschild ran. Das ist auch eine Methode, Geld zu sparen. Oder soll ich klauen sagen? Mit unseren Häusern sind die Besatzer anders umgegangen. Die haben sie kurzerhand weg gesprengt. Vor allem die, auf denen unsere Befreier, ein Karl Marx oder schlimmer, ein Ernst Thälmann zu sehen war. Das waren keine Deutschen. Oder doch? Hauptsache, in Deutschland stehen Denkmäler von Verrätern, Österreichern und braunen Ukrainern. Und die reden ausgerechnet von Nationalstolz. Die große Bergmannskantine steht nicht mehr. Schade.

In Aue hat sich kaum etwas verändert. Wie scheint, haben die Goldsucher hier Nichts zum Rauben gefunden. Das berühmte Besteckwerk hingegen, steht noch. Mutter hat dort aus dem Ausschußcontainer, ihr Besteck für die Gaststätte gezogen. Ich auch. Das Besteck war Zweite Wahl. Unser Essen, erste.

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