Ausfahrt 090222


Gestern sind wir ausgefahren. Das Wetter war sehr gut. Es gab keine Temperaturen unter Null.

Nach dem es ein paar Tage zuvor geschneit hatte, sind wir vorsichtshalber mit dem Auto über die Pässe gefahren. Den Gampen und anschließend Lavazze.

Was soll ich sagen? Der Belag auf dem Gampen ist fast in Ordnung bis auf die Kurve am Zotthofweg. Für die Kurve scheint Keiner zuständig zu sein. Grauenvoll. Das haben wir sogar im Auto gespürt.

Der gesamte Pass ist frei und sogar fast frei von Streugut. An frostigen Tagen ist in den Nörderstellen wie in der Gfrill, mit Glatteis zu rechnen. Wir sahen auch schon wieder Steinschläge verschiedener Größen. In diesem Frühjahr dürfte das ein Problem werden. Erinnern Sie mich bitte an meine Vorhersage.

Vom Lavazze das Eggental hinunter ist der Belag sehr gut. Es gibt kaum Streugut auf der Straße.

Am Lavazze ist Wintersport angesagt. Das ist immerhin ein bedeutendes Langlaufzentrum in Südtirol/Trentino. Nach meinem Unfall muß ich das erst Mal ruhen lassen. Vor allem nach dem Gefängnisspeck. Das Radeln auf dem Heimtrainer ersetzt nicht den täglichen Motorsport. Köche und Zimmermädchen, bitteschön, müssen abtrainieren. Alles Andere ist organisierter Mord.

Joana hat während der Fahrt fotografiert. Wir haben nicht angehalten wegen der „Plandemie“. Kaffee haben wir während der Rundfahrt aus unserer Thermokanne getrunken.

Unser Armaturenbrett vom Auto habe ich aus den Fotos mal raus geschnitten. Das ergibt ein völlig neues Fotomaß.

Die Restaurants waren gut besucht. Scheinbar. Nicht alle. Ich weiß nicht, wer, wie, unter welchen Bedingungen geöffnet hat. Für uns kommt das nicht in Frage.

Generell würde ich Wirtsleuten und Tankstellen empfehlen, Getränke- und Imbissautomaten vor das Haus zu stellen. Auch Kaffeeautomaten. Nicht die mit den USB-Sticks. Das ist eine andere „Liga“.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, sein Essen per Telefon zum Mitnehmen zu bestellen. Die geschäftlichen Möglichkeiten sind vielfältig und sicher nicht zu teuer, nach zu rüsten. Wenn ich bedenke, wir haben Essen außer Haus gefertigt und geliefert, dann würden wir heute mit unserer Technologie bereits im Himmel sein. Im Unternehmerhimmel.

Also, liebe Kleinunternehmer: Laßt Euch nicht fertig machen.

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