Fortsetzung Die Saisonpause


Neben dem griechischen Restaurant befindet sich eine Disco und eine Kegelbahn. Es gäbe reichlich Unterhaltungsmöglichkeiten, sagt Udo. Ich frage ihn, für wen die sind. Die potentiellen Kunden sind doch gar nicht da. „Die arbeiten doch alle im Westen.“

Nach dem Essen gehen wir zu der Kegelbahn. Rein gelassen werden wir nicht. Aber wir dürfen von einer Bar aus zuschauen. Von einer Art Loge, wie wir sie noch aus unseren Kinos kennen. Eine riesige Glaswand trennt uns von den Keglern. Udo meint, das wäre kein Kegeln, sondern Bowling.

„Komisch“, antworte ich ihm. „Wie kommt ausgerechnet ein amerikanischer Freizeitspaß nach Sachsen? Erst Billard mit Löchern und jetzt Kugeln zum Kegeln mit Löchern.“

Udo kann mir das nicht beantworten. Einige Leute hören meine Fragen, fangen an zu tuscheln und lachen dabei. Ich höre nicht eine einzige einheimische Sprache. Also wurde die Kegelbahn nicht für uns, sondern für Andere gebaut. Und das ausgerechnet in einer Stadt, die eine reine Industriestadt war. Chemnitz ist ganz sicher kein touristischer Höhepunkt. Außer Ruinen gab es wenig zu sehen nach dem Krieg. Es sei denn, Gäste wollen irgendeine weltberühmte Fabrik besuchen. Kurz nach der Wende war reichlich Betrieb in der Stadt. Monteure. Die haben aber nichts aufgebaut, sondern eher abgebaut. Unsere Maschinen. Gehen die Fremden jetzt die leeren Fabrikhallen besuchen? Die werden doch nicht wegen dem Nischel gekommen sein. Nischel wird im Volksmund der Kopf vom Namensgeber der Stadt genannt. Mutter sagt, selbst der Namen dieser Stadt soll beerdigt werden. Jaja. Diebe und Verbrecher hassen ehrliche Menschen. Die huren lieber mit Massenmördern herum. Gleich und Gleich gesellt sich gern, sagt der sächsische Volksmund. Die Betitelung der Besatzer als Westaffen, Westganoven oder Wessi hat sich in den fast dreißig Jahren nicht geändert. Da leiden auch scheinbar ehrliche Menschen aus dem Westen darunter. Irgendeinen Grund muß das haben. Die Einheimischen in den Ämtern und Gemeindestuben werden sämtlichst als Verräter abgestempelt. Warum? „Weil deren Chefs alle aus dem Westen kommen“, sagt Udo.

Ebookverkauf und Gratiszustellung


So, Ihr Lieben,

ich richte  gerade bei WP den Buchladen ein. Das dauert trotzdem noch etwas. Wie gesagt; ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet. Ich muss mich in dieses Kauderwelsch einlesen. Hilfe gibt es dort; und zwar reichlich. 

Gratisexemplare an Arbeiter ohne Einkommen und Leidensgenossen, bedürfen trotzdem einer kleinen Arbeit. Ihr müsst mir eine Email schicken, damit ich Euch das Gratisexemplar per PDF zustellen kann. Das betrifft ausnahmslos unsere Südtiroler Krimis. Ihr bekommt keine Werbe- und Spammails von mir. 

mailto:info@dersaisonkoch.com

Gedruckt kann ich das nur per Druck- nebst Zustellungskosten. Am günstigsten druckt Amazon für uns. Bis jetzt. Vielleicht findet sich hierzulande noch eine Druckerei, die ein Herz für arme Schweine hat. Ich bezweifle das zwar etwas; aber wir schauen mal.

Aktuell lasse ich meine Werbung/Visitenkarten usw. von Flyeralarm drucken. Die Firma ist bei uns hier vertreten und hat einen deutschen Service der Extraklasse. Die bieten auch Buchdruck an; das muss ich erst noch erkunden. 

Meine Probeleser sind sehr zufrieden mit dem Buch. 

In Inhalt vom Saisonkoch erster Monat habe ich aktualisiert und auf 12Pt gelegt. Das Ding hat jetzt 679 Seiten. Auf Amazon biete ich das für 18.-€ an. Die Druckkosten sind bei weit über zehn. In der kommenden Zeit werde ich das in A5 anbieten. Dafür verschwindet das Buch mal für eine Woche vom Angebot. Ich muss dafür Alles neu einspielen und zurecht schneiden. 

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