Bauernfrühstück


Das ist eigentlich der Name, unter dem wir in der DDR ein Gröstl gekocht haben. Vielerorts wird es auch als Bauernomelett angeboten. Damit ist aber die Verarbeitungsmöglichkeit eingeschränkt. Zumindest in Anlehnung an Omelett und dessen Fertigung.

Unser Bauernfrühstück können wir als Pfannengericht genauso herstellen wie als Gratin. Im Grill stellen wir es als Gratin her. Das spart einen Haufen Energie und lässt uns viel Spielraum für die Zutaten.

In der Gastronomie halten wir uns, wenn wir das Gericht auf der Karte haben, die einzelnen Zutaten separat bereit. Kunden können dann, wie bei einer Pizza, entscheiden, was sie von den Zutaten auslassen möchten. Angesichts der großen Vielfalt an Unverträglichkeiten und deren Einbildung, hat der Koch kurzerhand die Möglichkeit, das Gericht wunschgerecht anzubieten. Der Vorteil des Gerichtes liegt in der Vermeidung von Mehlen. Das Gericht ist sozusagen, ein Eiergericht.

Neben dem klassischen Speck- und Zwiebelzugaben, können wir es auch mit diversen Gemüsen versetzen. Tomaten, Gurken, Peperoni – Nichts ist unmöglich. Wir haben außerdem noch die Möglichkeit, Fisch oder Fleisch zu verarbeiten. Ich denke an Gamberi und in der sparsamen Küche an Muscheln oder Fischfiletstücke.

Selbst mit Pilzen oder Innereien ist das Gericht kochbar. In Italien würden wir das Gericht als pulizia della cucina einstufen. Deutsch würde das mit Resteessen beschrieben werden. Im Grill als Form des Gratin, ist dieses Gericht leicht und energiearm zu fertigen. In der Pfanne sind die üblichen Fettspritzer und ein kleines Risiko beim Wenden zu beachten. Lehrlinge bekommen das Wenden des Gerichtes mit einem Deckel gelernt. Der Topfdeckel sollte also das Maß der Pfanne haben. Zu beachten ist, das heiße Fett kann sich auch auf die Hand oder gar den Unterarm ausbreiten. Man muss ziemlich routiniert sein für diese Tätigkeit.

Auf ein gefettetes Blech des Grills geben wir die Zutaten, die wir bereits in einer Schüssel gewürzt und mit Ei umgerührt haben. Klassischerweise wird das Bauernfrühstück mit Kartoffeln hergestellt. Pasta oder Reis, aber auch Bohnenkerne sind genauso geeignet. Das Gericht finden wir sicher in der internationalen Küche unter anderen Begriffen wieder.

Die Zutaten ohne Ei kann der Koch natürlich erst anbraten oder angrillen. Bei Südtiroler Speck vom Bauch und der Verwendung von roher Zwiebel würde ich das schon empfehlen. Manche mögen die Kartoffeln auch extra knusprig.

In dem Fall, muss das Ei erst dann übergossen werden, wenn die anderen Zutaten fertig sind. Nach dem Übergießen mit Ei, kann der Koch die Zutaten kurz umrühren bzw. umstechen. Umstechen ist das einfache Wenden der Zutaten in der Fachsprache.

In Italienisch würden wir dann von einem gratin di contadini sprechen. Vielleicht könnten wir es auch unter contadino gratinato finden. Im Sommer werden unsere Bauern auf alle Fälle dieser Prozedur unterzogen.

Das Ganze dauert in etwa 45 Minuten im Ein-KW-Grill und kostet damit keine 20 Cent an Energie.

Braten wir uns das in der Pfanne, geht es erheblich schneller. Man kann sich das auch abdecken und so das Wenden sparen. Nach der Zugabe von Ei und kurzem Vollgas, ist die Temperatur abzusenken und die Pfanne schließend abzudecken.

Am schnellsten geht es auf der Griddleplatte. Dafür muss der Koch recht schnell sein. Das Ei ist in zwei bis drei Etappen dazu zugeben. Die ersten zwei Etappen würde ich es umrühren und beim letzten Schluck, nur abdecken.

Na denn. Viel Spaß.

Der liebe Larry Romanoff, ein gewissenhafter Journalist…


…zählt mal auf:

Große Unternehmen haben die US-Regierung in dem Maße übernommen, dass Unternehmensverbrechen nun als losgelöst von ihren Führungskräften und ihrem Management betrachtet werden und keine persönliche Verantwortung von Seiten dieser beinhalten. In den vielen Fällen, wie denen, die ich an anderer Stelle beschrieben habe, zahlten die Unternehmen Geldstrafen, aber trotz der Kriminalität und manchmal massiver Todesopfer wurden keine Führungskräfte angeklagt. Medizinische Verbrechen und Rechtsansprüche waren in Amerika so weit verbreitet, dass die großen Pharmaunternehmen die US-Regierung erfolgreich für Immunität vor Strafverfolgung für ihre Verbrechen einsetzten. Vor ein paar Jahren hat die FDA – die gleiche FDA, es sei darauf hingewiesen, die amerikanische Unternehmen als „Qualitätsreferenz“ für Gesundheitsfürsorge und Lebensmittelsicherheit verwenden – führte eine neue Bundesrichtlinie ein, die besagt, dass die FDA-Zulassung die meisten Schadensersatzansprüche gegen Hersteller medizinischer Geräte und Pharmahersteller außer Kraft setzt und ihnen vollen Schutz vor Klagen bietet. Die großen Pharmaunternehmen setzten sich erfolgreich beim Kongress dafür ein, Gesetze zu erlassen, dass sie frei von Strafverfolgung und jeglicher Haftung für fehlerhafte, schwächende oder tödliche Medikamente und Impfstoffe sindselbst wenn bewiesen ist, dass die Firmen bei ihren FDA-Anträgen gelogen und alle ihre Testdaten gefälscht haben. Amerikanische Verbraucher, die ernsthafte gesundheitliche Folgen durch unsichere Medikamente oder fehlerhafte medizinische Geräte erfahren, haben jetzt nur noch wenige Möglichkeiten.

Diese Menschen – und sie sind Menschen, keine Unternehmen – sind hartgesottene Soziopathen, die nicht vor hohen Todesopfern zurückschrecken, die aus ihrem wahnsinnigen Streben nach Profit resultieren. Es sind nicht nur ein paar gefälschte Testergebnisse oder das Versäumnis, die FDA über die schädlichen Nebenwirkungen eines Medikaments zu informieren. Die amerikanische Pharmaindustrie hat eine 100-jährige Geschichte, in der sie fast jedes erdenkliche Verbrechen begangen hat, abgesehen von Banküberfällen und Brandstiftung, und bei der Brandstiftung bin ich mir nicht sicher. Auf der medizinischen Seite haben wir: gefälschte und nicht existierende Drogentests, Fälschung von Drogentestergebnissen, Fälschung von Herstellungsunterlagen, Verfälschung von Medikamenten, falsches Abwägen von Inhalten, Nichtoffenlegung von schädlichen und tödlichen Nebenwirkungen, Nichtoffenlegung von Fehlschlägen Drogentests, Off-Label-Marketing, Bestechung, falsche Werbung, Verkauf von gepanschten Arzneimitteln und fehlerhaften medizinischen Geräten, illegale medizinische Experimente.

Bei den oben genannten handelt es sich um branchenspezifische Straftaten im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Verkauf von Impfstoffen und Arzneimitteln, aber Pharmaunternehmen sind auch multinationale Konzerne und teilen mit ihren Brüdern in allen Branchen eine Litanei von Straftaten und illegalem Verhalten. Eine kurze Liste: Illegale politische Spenden und Wahlkampffinanzierung, politische Bestechung, Preisabsprachen, illegale Zuteilung von Marktanteilen, Verschwörung zur Ausschaltung des Wettbewerbs, Angebotsabsprachen, Betrug von Medicare mit falschen Behauptungen, Umweltverbrechen, Ablagerung gefährlicher Chemikalien und Abfälle, Finanzen und Wertpapierdelikte, Insideraktienhandel, Aktienkursmanipulation, Steuerhinterziehung, Erpressung, Behinderung der Justiz, Zeugenmanipulation, Vernichtung von Rechtsakten, Vernichtung von Beweismitteln.

Bei uns auf dem Balkon waren gestern fast dreißig Grad. Vor rund 15 Jahren hatten wir das schon einmal. Also, sind wir eine Giro gefahren. Den Gampen rauf, das Nonstal runter und zurück über Neumarkt – Eppan. Traumhaft. Beim 95er durften wir wieder 10 Cent sparen je Liter. 

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