Ein kleiner Eintrag vom Uwe Niemeier in der Baltischen Welle zur Rubelabrechnung


http://kaliningrad-domizil.ru/portal/russland-kompakt/politik-und-gesellschaft/telegram-kanal-informationen-31-mrz-2022/

31.03.22 / 15.30 Uhr: SOFORTMELDUNG: Der russische Präsident Putin hat den Ukas unterzeichnet, der den Verkauf von russischem Gas gegen russische Rubel für unfreundliche Staaten regelt. Der Erlass tritt am 1. April in Kraft. Die bevollmächtigte Bank für die Finanzoperationen ist die Gasprom Bank. Wenn die unfreundlichen Staaten keine Bezahlung in Rubel vornehmen, werden die jetzt gültigen Verträge nicht weiter erfüllt. Putin kommentierte: „Russland hat seinen westlichen Partnern Gas geliefert. Sie haben es erhalten und haben in Euro bezahlt und gleichzeitig die Konten eingefroren. Somit haben wir defacto das Gas kostenlos geliefert.“ Der Übergang zum Rubel als alleiniges Zahlungsmittel ist ein Schritt zur Finanzsouveränität Russlands – so Präsident Putin

Das Schema dieser kriminellen Handlungen haben diese Kriminellen weltweit angewandt. Auch gegenüber der DDR. Ich stelle mir gerade vor, mit Südtirol würde so umgegangen. Irgendwie erinnert mich das an unsere Bergbauern……

Bücher


Liebe Leser, im Augenblick sehen Sie mich etwas seltener in meinem Blog. Ich arbeite zur Zeit an meinen Covern für die Übersetzungen und an Übersetzungstexten. 

Die Cover bereite ich gerade für folgende Sprachen vor: Italienisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Für die jeweiligen Verkäufer: Amazon und BoD fertige ich Extracover. Meine Bücher erscheinen ohne ISBN. Ohne ISBN heißt, ohne die Listung bei Buchhändlern. 

Sie werden demnach in meinem Buchhandel für gedruckte Bücher, zwei Arten von Büchern finden. Die mit ISBN, welche ich bei Amazon drucken lasse und die ohne ISBN in Deutsch, die ich drucken lasse. Sämtliche Sprachen, außer Russisch und Chinesisch, lasse ich bei Amazon drucken. 

Auf meinen Büchern steht auf dem Cover, Eigenverlag KhBeyer.

Damit bewahre ich sowohl mein geistiges Eigentum als auch die unterschiedlichen Vertriebsrechte. Jeder Vertrieb besteht auf eine gewisse Ausschließlichkeit. Und die wird damit gewahrt.

Wie Sie sehen, hat selbst der Schriftsteller/Erfinder ausreichend Sorgen mit dem Vertrieb seiner Literatur. Er ist entweder Knebelverträgen ausgesetzt oder er hat etwas mehr Arbeit.

Meine Werbung an Hotels, Tankstellen und Gaststätten tippe ich noch nebenbei ein. Dabei habe ich alle Emailadressen von den öffentlichen Auftritten der jeweiligen Adressaten per Hand einzutippen. Wie Sie sicher nachvollziehen können, braucht das auch seine Zeit.

Ihr neuer Vertrag mit der „*ürichversicherung“…


..lautet jetzt „Ürigversicherung“. Ich weiß jet*t nicht, ob das der Tarnname für Urig ist. So klingt es jedenfalls. Das schreibt RT. Ich gebe Ihnen keinen Link rein, weil das in der Faschistendiktatur verboten ist.

Der Schwei.er Versicherungskonzern .urich vermeidet vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine das Firmenlogo „Z“. Am Sonntag bestätigte das Unternehmen:

„Wir entfernen vorübergehend die Verwendung des Buchstabens ‚Z‘ aus sozialen Kanälen, wo er isoliert erscheint und missverstanden werden könnte. Wir beobachten die Situation genau und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen.“

Das Unternehmen beschäftigt 56.000 Mitarbeiter und bietet Dienstleistungen für Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen sowie multinationale Konzerne in über 210 Ländern und Gebieten an.

Dass wir jet*t das „*“ sparen müssen, gibt der Teutschen Sprache ein gan* neues Volumen. Sie wird auf alle Fälle trockener für gegenüber stehende *uhörer.:-))

Offensichtlich stecken selbst in diesen *eiten die geplanten Geset*esbrüche schon in den Ausrufungen. Naja. Heil ist zunächst erst Mal *frei. 

Fortsetzung Die Saisonpause


Wie üblich, staut es. An der Kreuzung Töll stecken wieder drei Autos ineinander. Deren Osterurlaub ist jetzt vorbei. Die Heimreise können die jetzt kostenlos angehen. Aber nur, wenn sie das versichert haben. Leider entgeht ihnen bei dieser Heimreise im Krankenwagen unser schönes Panorama. Nach einem Unfall haben sie sicher dafür kaum Interesse.

Mit dem Motorrad habe ich eigentlich Glück. Ich kann bis zum Unfallgeschehen durchfahren. Natürlich unter lautstarken Protesten. Ich sehe unsere Feuerwehrleute. Deren Osterfeiern sind schon mal versaut. Sie haben ihre Feier für Gäste geopfert. Sie werden dafür keinen Dank erhalten. Deren Familien auch nicht. Unsere Carabinieri sind am Unfallort. Ohne sie, würden wir vielleicht ein Unfall- und Verkehrschaos erleben. Bei den Fahrern, sicher. Auf fünf Kilometer Arbeitsweg bekomme ich im Schnitt, zwei Mal die Vorfahrt genommen. Keiner dieser Kutscher ist mit den Augen auf der Straße. Jegliche Sicht wird mit voll gestopften Autos behindert. Die fahren Alle in ihrer eigenen Welt. Ich frag mich, was die dann hier wollen?

Meine Zimmerstunde hält sich heute in Grenzen. Wie immer. Zwanzig Minuten. Normal würde das nicht mal reichen, sich anständig zu waschen. Im Fernsehen läuft auf allen Kanälen der Papst. Das nennt sich Vielfalt. Wir haben jetzt zweihundert Kanäle. Auf hundert Kanälen schwingt der sein Rauchtöpfchen. Auf dem Rest dürfen wir unsinnigen Mist kaufen. Natürlich österlich dekoriert.

Der Wecker weckt mich. Joana ist noch nicht zu Hause. Ich werde sie im Stau treffen. Suchen kann ich sie vom Motorrad aus nicht. Das brächte mich sicher ins Krankenhaus. Joana meldet sich immer in diesen Situationen. Sie hupt oder gibt ein Zeichen mit dem Licht. Das ist dann unsere gemeinsame Ostermesse.

Für zwei Sekunden. Bei einem kleinen Bremser für unser Familientreffen, werde ich umgehend angehupt. Ich zucke etwas bei dem Klang aus sechs Hörnern. Ausgerechnet die, welche nicht fahren können, haben die lautesten Hupen. Von einem Sicherheitsabstand, keine Spur. Immerhin haben die es eilig. Wir nicht. Mir scheint, auf Arbeit haben die es nicht so eilig. Faulheit und Dummheit scheinen die lautesten Krankheiten zu sein.

Mit etwas Glück schaffe ich es pünktlich bis zur Arbeit. Der Stau ist immerhin in beide Richtungen. Auf der Mittelspur kommen mir gelegentlich Motorradfahrer entgegen. Deutsche und Schweizer. Kaum ein Autofahrer läßt eine Lücke. Motoristi brauchen Weitsicht an diesen Tagen. Die Scheibenpolierer sind auch wieder in der Schlange. Die haben immer zu tun, wenn Motorradfahrer sie passieren. Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich mich bei denen mit einem Schuß Kettenspray bedanke. Danach wären sie wirklich blind.

Kaum bin ich auf dem Hof vor unserem Hotel, kommt Rudolf gelaufen und öffnet den Schauer. Der Scooter von Marco steht schon drinnen. Marco kommt von der anderen Seite Marlings. Stau hat der sicher keinen.

Die Töpfe stehen alle schon auf dem Herd. In der Ausgabe befinden sich bereits alle Salate. Ich frag mich, wie lange Marco schon da ist. In zehn Minuten läßt sich das so nicht richten.

Rostbratwurst vom Lamm


Rostbratwurst, also Gehacktes für arme Leute, ist eigentlich nicht nur dieser Bevölkerungsgruppe vorbehalten. Bisweilen ringen sich auch etwas Wohlhabendere dazu durch, Abfall zu essen. Vor allem dann, wenn es mit ihrem Unternehmen etwas kriselt.

Um jetzt den Osterkredit nicht übermäßig zu belasten, können wir uns Gedanken machen, wie wir genau zu den Feiertagen, gut essen.

Hierzulande wird Lamm meist als ganzes Tier gekauft. Zumindest in unserem Haushalt. Viele können mit dem Tier nichts anfangen und verzweifeln schon beim Zerlegen. Das Resultat ist Gulasch und Gehacktes. In vielen Haushalten gibt es Schöpsernes, das mit dem Knochen zusammen gekocht und gebraten wird. Ob das jetzt die Feiertagsdelikatesse ist, überlasse ich den Ansichten der Familien.

In den Haushalten, die über scharfe Messer verfügen, besteht immerhin die Möglichkeit, Fleisch ohne Knochen zu servieren. Und die Leser spreche ich heute mal an.

Beim Auslösen des Fleisches haben wir große Stücke, die auch gehandelt werden. Dazu zählen Rücken, Kämme, Schultern und Keulen. Die servieren wir, wenn wir Gäste haben. Wir Zwei haben nie Gäste zu Hause. Wir sind schon von den Gästen auf Arbeit bedient. Deswegen können wir uns das auch wochentags zubereiten.

Unsere Feiertage sind auch ganz andere als die unserer Gäste. Wir feiern, wenn die weg sind.

In die Kirchen rennen wir auch nicht, um dem Lieben Gott für das Verschwinden der Gäste zu danken. Wir leben ein echtes Arbeiterleben. Wir sind froh, wenn wir unsere Ruhe haben. Das nennt sich im Sächsischen Volksmund: Robinson Crusoe – Methode.

Alles wartet auf Freitag. In unsrem Fall ist Freitag der Tag der Abreise der Gäste.

Für die Herstellung von Hackfleisch beim Zerlegen braucht es die wenigste Erfahrung. Wir müssen nur das Weiche vom Harten trennen.

Nachdem wir kontrolliert haben, dass sich kein Knochen im Fleisch befindet, lassen wir es durch unseren Fleischwolf. Ein Viertel davon kuttern wir unter Zugabe von Eis zu einer Farce. Das ist der Fachausdruck für Brät oder Schabefleisch. Bei dieser Gelegenheit würzen wir den Spaß. Salz, Pfeffer, vielleicht etwas Knoblauch. Je gelagerter das Fleisch, desto mehr davon.

Ein gutes Gewürz gibt es fertig als Mischung für Kebab oder für Gyros zu kaufen. Ich will Sie jetzt nicht mit dem Würzen von Speisen überfordern. Das ist eine Übung für sich und dauert in etwa zwanzig Jahre bis zur Perfektion. In der Zeit können tüchtige Hausfrauen ganze Generationen von Männern vertreiben.

Die fertige Hackmasse können wir in Frischhaltefolie packen und dort rüstig versuchen, eine Wurst zu rollen. Unsere jugoslawischen Freunde können das in der Hand. Wenn ich mich recht entsinne, beherrschen das auch unsere griechischen und türkischen Freunde. Portionsweise können Sie das auch zu Hause probieren.

Sobald die in der Pfanne liegen oder sie die Bratwurst im Grill herstellen, spielt das Aussehen kaum noch eine Rolle. Ab jetzt zählt Kruste und Geschmack.

Was essen wir dazu?

Wir könnten jetzt die Griechen nachahmen und Tomatenreis dazu servieren. Rösti wären auch geeignet. Die können wir sogar zusammen mit der Bratwurst im Grill herstellen. Zu gegrilltem Lamm schmeckt natürlich die Peperonata am besten. Wir können die Peperoni auch grillen.

Partschins – Teisenladen

Fortsetzung Die Saisonpause


Einem Koch muß ich sicher nicht zeigen, wie wir Menüs kochen. Schon gar keinen jungen Südtiroler Koch. Jeder Koch hat seine Vorstellungen von Menüs. Marco ist sich noch etwas unsicher. Ich glaube, er hat immer noch Probleme, die benötigten Rohstoffe zu finden. Der Zeitverlust ist extrem hoch. Bei jeder Suche gehen wertvolle Minuten verloren. Zu Zweit ist das kein Problem. Allein, kann das dramatisch enden.

Das Haus füllt sich nur zur Hälfte. Ich dachte erst, das wird mehr im Laufe der Feiertage voll. Irrtum. Im Gegenteil. Wir haben Abreisen. Viele Gäste sind nur auf der Durchreise und haben bei uns eine Pause eingelegt. Die wollen entweder ans Meer oder an den Garda. Verstehen kann ich das nicht. Es ist aber deren Entscheidung, die mich nichts angeht. Ich vergleiche nur innerlich, weil ich die Berge, das Meer aber auch den Garda kenne.

Die Laune unserer Chefin scheint sich zu verschlechtern. Wer bekommt das zu spüren? Wir in der Küche. Die Köche scheinen das teuerste Personal zu sein. Ausgenommen die Hotelbesitzer. Damit sind wir in knappen Zeiten das Ziel des Frustes. Wir bekommen das umgehend bewiesen. Zu Mittag stehen bereits Bestandteile des Menüs fertig in der Küche. Unsere Chefin kommt wie erwartet zur Probe. Ein paar Gäste wollen das Haus nicht verlassen und bei uns Mittag essen. Genau zu der Zeit, möchte auch die Familie einkehren. Selbst Werner ist schon da. Die Kinder müssen nicht geholt werden. Mir scheint, die Tische sind jetzt besser besucht als zum Abendmenü. Der Speiseraum ist gut gefüllt. Marco wirkt jetzt aufgerieben und etwas konfus.

Das Mittagessen ist schnell vorbei. Es gibt wieder keine Probleme. Selbst die Familie hat sich heute mit Extrawünschen zurück gehalten. Werner kommt zu uns und lobt uns wieder. Kurz vor drei Uhr können wir die Küche verlassen.

Auf den Straßen ist es unerwartet ruhig. Zumindest auf der Straße bis Forst. Jetzt wird es komplizierter. Ich komme nicht heraus in Richtung Vinschgau und muß tatsächlich den Umweg über Algund fahren. Die Gäste haben wieder keine Zeit im Urlaub.


Auch wir werden älter, lieber Genosse Egon


http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.com/

Lieber Egon,

zu Deinem besonderen Ehrentag übermitteln wir Dir die besten Grüße, verbunden mit dem Wunsch für weitere stabile Gesundheit und die nötige Energie, für den weiteren Kampf um die Wahrheit und eine gerechtere Welt. Wir danken Die an dieser Stelle für Deine langjährige Unterstützung unserer Arbeit und hoffen auf ein baldiges und gesundes Wiedersehen!

Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

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Nachfolgend ein „Geburtstagsständchen“ von Hartmut König 

Egon Krenz zum 85. Geburtstag –Ein ehrenhafter Beitrag zur deutschen Geschichte

In der DDR galt der Genosse Egon eher als etwas tollpatschig und wie ich, als ehrlich und etwas vorlaut. Dieses Lebensgefühl hat den Genossen Egon und auch mich nie wirklich verlassen. Man könnte fast glauben, wir haben unsere Jugendjahre bis ins hohe Alter bewahrt. Parteiversammlungen waren sicher für uns Beide leerreich. Auch, wenn wir zur Zeit der Versammlung das ungern zugaben.

Gratulation nachträglich, Genosse Egon!

Kleine Mitteilung 290322


Die Bod haben mir geschrieben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Im Rahmen des Autorenvertrags räumen Sie uns die Rechte zur Vervielfältigung und Verbreitung Ihres Titels für die Dauer der Vertragslaufzeit ein. Alle inhaltlichen Rechte verbleiben selbstverständlich bei Ihnen. Eine parallele Veröffentlichung desselben Titels in gleicher Ausstattung ist vertraglich nicht gestattet. Genaueres dazu entnehmen Sie bitte dem Autorenvertrag.

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In unseren Verträgen versichern Sie uns, dass Sie alle Rechte für die geplante Veröffentlichung besitzen. Wir empfehlen Ihnen entsprechend, die Verträge mit anderen Dienstleistern vorab zu prüfen, ob diese eine zusätzliche Veröffentlichung erlauben.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Wiechmann
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Fortsetzung Die Saisonpause


Vor drei und zwanzig Uhr komme ich nicht raus. Gelingt mir das eher, kann ich schon fast von einem Feiertag reden. Kaum stehe ich in der Ausgangstür, angezogen natürlich, kommt Marianne mit einem Buch um die Ecke.

„Hier sind noch ein paar Bestellungen zu machen.“

„Ja. Ich schreibe weder die Menüs noch weiß ich, was dafür gebraucht wird.“

Der große Widerspruch wird sichtbar. Leute, ohne Ahnung von gewerblicher Verpflegung, wollen die dafür notwendigen Bestellvorgänge kontrollieren. Eigentlich brauchen sie nur kontrollieren, ob das, was bestellt ist auch geliefert wird. In dem Zusammenhang kann der Firmenbesitzer wohl schnell feststellen, ob der Koch oder jemand Anderes, Teile der Lieferung für sich klaut. Im Grunde würde es Keinem schaden, wenn die Unternehmer bisweilen Produkte, für die seine Angestellten, Wucherpreise zahlen im freien Handel, über ihr Sortiment mit den Angestellten selbst handeln. Entweder liebt man seine Angestellten, von denen man lebt oder nicht. Wir reden von einer Partnerschaft. Selbstverständlich müssen diese Vorgänge genau so erfaßt werden wie alle anderen. Vielleicht sogar mit einem extra Kassenbuch. Aber das kostet Mühe. Nicht die eigene. Nur die des Steuerberaters.

Mich begrüßen keine Blicke hinter Gardinen. Unsere Nachbarn schlafen bereits. Ein paar Stunden Ruhe bleiben mir. Trotzdem möchte ich noch ein paar Bewerbungstermine vereinbaren. Dem Frieden traue ich nicht. Die Gesten und Handlungen meiner Chefin treiben mich, neue Stellen zu suchen.

Joana schläft schon. Sie weckt sofort auf, als ich die Tür öffne. Die Unterbrechungen sind nicht gut für sie. Vor allem nicht zu der Zeit.

Schon spät in der Nacht, knüpfe ich neue Kontakte. Die führen mich nach Schenna, Dorf Tirol, Meran und Naturns. Mal sehen, wer antwortet. Jetzt begleitet mich nur sie Sorge, ob die Zimmerstunde für eine Vorstellung ausreicht. Das wird knapp.

Als der Wecker klingelt, habe ich gerade drei Stunden im Schlaf verbracht. Joana sagt, sie bewundert mich ob meiner Schlafgewohnheiten. Sie könnte nicht so auf Kommando einschlafen wie ich. Nach meinem Eintreffen in der Nacht, findet sie höchstens noch den Halbschlaf. Und der ist sicher nicht geeignet, sämtliche Schäden des Vortages zu reparieren. Auf die Art staut sich bei meiner geliebten Frau, Einiges auf. Es wird Zeit, für die Geliebte eine andere Arbeit zu suchen. Nicht nur für mich. Eine kleine Selbstständigkeit wäre vielleicht gut. Leider wird uns gerade die von den europäischen Diktatoren zur Hölle gemacht. In stillen Stunden träume ich manchmal von Kuba, Rußland oder China. Wo sind die Genossen, denen wir einmal geholfen haben? Sie werden unsere Solidarität doch nicht etwa vergessen haben?

Bis zum Karfreitag geht der Trott seinen Gang. Kaum komme ich an diesem Tag auf Arbeit an, begrüßt mich ein junger Kollege aus dem Ort. Mich wundert schon, sein Roller steht auf dem Hof vor dem Hotel. Der scheint nicht zu stören. Seltsam. Der Blick auf den Auspuff verrät mir eine gewisse Bastelfreude. Und das Ergebnis scheint nicht geräuschlos zu sein.

„Marco ist mein Name.“

Nach der Frage nach seinem Beruf, wird mir schnell klar, er ist entweder zur Hilfe hier oder zur Übernahme. Nach dem Personalfrühstück kommt die Chefin in die Küche.

„Das ist Marco. Zeig ihn bitte mal, wie wir unsere Menüs kochen.“

Das Frühstück mußte ich kaum her richten. Marco hat das schon mit Kathrin gut zurecht bekommen. Die Zwei verstehen sich sofort.

Sprichwort heute


„Die ganze nationalsozialistische Agitation ist ein dauernder Appell an den inneren Schweinehund im Menschen; und wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Anerkennung, dass ihm zum ersten Mal in der deutschen Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist.“ – Kurt Schumacher?

Ich hatte heute einen Kontakt mit ein paar Wanderern. In dem Sinne, wünsche ich uns eine kleine Erleuchtung:

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