Brei allgemein


Brei klingt in unseren Ohren etwas nach Kinder- oder Seniorenbeköstigung. Mit diesen Beispielen möchte ich Ihnen zeigen, wie vielfältig allein Brei gekocht werden kann.

Brei hat eine festere Konsistenz als eine Cremesuppe. In gehobenen Kreisen wird er gern als Püree bezeichnet. Püree ist aber ein montierter Brei. Montiert deswegen, weil diverse Fett, Flüssigkeits- und Eizugaben, vorher so bearbeitet werden, damit ein luftiges Endergebnis folgt. Püree ist deswegen nicht weniger sättigend, aber bedeutend aufwendiger in der Herstellung. Wir konzentrieren uns auf kurze Fertigungszeiten, Energieeinsparung und Einfachheit der Herstellung. Deshalb muss der Brei nicht weniger schmackhaft und vielfältig sein. Im Gegenteil.

Brei können wir aus nahezu allen Rohstoffen herstellen. Auch aus Fleisch und Fisch. Der Vorteil ist, wir gestalten den Fleisch- und Fischanteil so, wie wir ihn benötigen oder uns leisten können. Außerdem haben wir wie bei anderen Eintöpfen, die Möglichkeit, preiswerte Rohstoffe mit etwas kostspieligen zu mischen. Und zwar so, dass unser Portemonnaie nicht belastet wird.

Ich werde uns zunächst von jedem Rohstoff einen Brei vorstellen und dann diverse Ableitungen davon präsentieren.

Brei muss nicht ungesund oder gar überkocht sein. Im Gegenteil. Wir können jedem Brei, Frischzutaten zusetzen, die wir vorher pürieren, nur wenig erhitzen oder kalt unter rühren.

Bei normalem Essen ist diese Art der Zubereitung unmöglich. Außerdem wird bei einem normal gekochtem Essen kaum eine solche Harmonie erzeugt.

Der Brei offenbart uns aber noch mehr Vorteile. Im Brei wird auch gleichzeitig der Flüssigkeitsbedarf gedeckt.

Das Wichtigste aber ist, ein Brei kann in Notzeiten, die uns sicher noch bevor stehen, eine sättigende und gleichzeitig nahrhafte Mahlzeit sein. Mit Nahrhaft meine ich sämtliche Zugaben, die ich der Jahreszeit entsprechend, in der Natur oder vor dem Haus finde.

Sogar die Rinden diverser Gehölze sind im Brei nutzbringend angelegt und durchaus geschmacksgebend.

Natürlich bietet die Natur oft Rohstoffe, die bisweilen zu bitter, zu sauer oder zu tranig daher kommen. Dafür gibt es einfache Methoden, das zu verändern oder zu beseitigen.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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