Dresden vor der Radeberger Gaststätte Am Thor – vor der Annexion


Zwei alte, echte Dresdnerinnen gehen in der neu gebauten Fußgängerzone der Hauptstraße Neustadt spazieren. In der DDR – Fußgängerzone gibt es viele Geschäfte und bisweilen auch ein Schnäppchen. Die zwei älteren Damen finden diese Einkaufsstraße etwas ruhiger als die der Prager Straße vor dem Bahnhof. Außerdem bietet diese Straße etwas mehr Schatten und ziemlich gemütliche Pläzchen zum Ausruhen. Ein Plätzchen davon ist die Radeberger Stuben Am Thor. Dort trinken sie zusammen ein Gläschen echtes Radeberger aus dem Fass. Zur damaligen Zeit ahnten sie nicht, dass ihr Bier irgendwann einmal wo anders gebraut wird. Dieses Bierchen war eine landesweit bekannte Delikatesse. 

Nach dem Genuss des Bierchens gehen sie in Richtung Altstadt etwas bummeln. Plötzlich sieht Erna, eine der Beiden, etwas Grünes auf den schönen Platten der Passage. „Ein guck ma, eene Brosche“, ruft sie zu Märtl, ihrer Freundin. Märtl ist nicht zu halten und stürzt sofort an den Fundort, den sie auch gleich erkannte. Sie versucht sofort, die Brosche aufzuheben. „Erna! Das is geene Brosche. Das is ne Gette!“

Hinweis EBücher


Meine Leser haben sicher an meinen Kategorien bemerkt, dass ich zukünftig Ebooks in verschiedenen Sprachen anbiete. Die Rohübersetzungen mit Google, die recht gut sind, sollen zukünftig mit DEEPL übersetzt werden. Dort gibt es bis jetzt Schwierigkeiten mit der Überweisung. Sie fordern von mir eine Kreditkartenüberweisung, die ich nicht habe. Einen Ausweich bieten sie bisher nicht an. Ich versuche das über Kontakt.

Eigentlich bin ich der Meinung, Google wird das ähnlich gut übersetzen. Zumal ich davon ausgehe, dass große Unternehmen auf Konkurrenten reagieren. Und deshalb biete ich die Rohübersetzungen als Ebook, in vielen Sprachen, vorerst mit Google-Übersetzung an. Die Cover mache ich noch passend dafür. Täuschen Sie sich nicht, wenn Sie das nur auf der ersten Seite sehen, dass die Schriften mit Google übersetzt wurden. Normal steht das auf jeder Seite. Das lösche ich dort raus. Man muss nicht zweihundert Mal lesen, wer das übersetzt hat.

Die Ebooks habe ich derweil mit Epub angefertigt. Mobi und andere Formate sind möglich. Sie müssen mir schreiben, wenn Sie das Epub nicht lesen können auf Ihrem Gerät. Mit Calibre und OpenOffice in Linux bekommen Sie jedes Format gefertigt und auch geöffnet. Epub ist ein sehr komprimiertes Format. Als PDF haben Sie da schon andere Datenmengen zu bewältigen. 

Ebücher nutze ich auch zur Werbung. Wer wirklich Bücher in jeder Situation lesen möchte, wird sich wohl eher an das Gedruckte halten. 

Bei meinen letzten Lieferungen an Zwischenhändler habe ich leider die Signierung vergessen. Das können wir nachholen. Die Tage werde ich die Bücher dort noch signieren. 

Bei meinen Italienischen, gedruckten Übersetzungen werden Sie den Übersetzer namentlich finden. Ich gebe ihn nur mit dem Vornamen an: Omar. Ich bin aber mit Omar in Kontakt und frage ihn noch, ob er den ganzen Namen veröffentlicht wissen möchte oder nur den Vornamen, wie bis jetzt.

Ich schätze, Anfang April kommen die Italienischen Bücher in den Handel. Die lege ich, z.b. bei Amazon, in die jeweilige Landesabteilung. Es gibt in jedem Land auch andere Buchvertriebe. Die muss ich mir noch suchen.

Sollte das Ganze jetzt an Größe gewinnen, wovon ich ausgehe, werde ich mich als Verlag anmelden müssen. Natürlich als Kleinstfirma. In der kommenden Woche erwarte ich die Informationen, was ich dafür tun muss. Ab der Firmierung als Kleinstverlag werden Sie meine Bücher auch im örtlichen Kleinhandel/Buchhandel/Kiosken/Trafiken finden. Das setzt natürlich voraus, der jeweilige Händler ist mit meinen Konditionen zufrieden.

Den Richtpreis finden Sie bei Amazon und BoD. Die Händler müssen Ihnen die Bücher schicken. Angesichts der aktuellen Transportkosten, ist das nicht unbedingt der preiswerteste Weg. Deshalb reagiere ich mit Direktvertrieb zu dem Richtpreis, den diese Großhändler anbieten. 

EBücher haben den Vorteil, dass Sie sich Ihre Lesegröße selbst einstellen können. Sind Ihnen z.b. 10Pt zu klein und 12Pt zu teuer, sind Sie sicher mit einem Ebuch gut bedient. 

Fortsetzung Die Saisonpause


Mit einem Auto würde er dafür, Tage benötigen. Lieferanten mit großen Touren können darüber ein Lied singen. Gerade in Zeiten der Hochsaison. Wie nervenaufreibend das sein kann, zeigt uns allein deren Personalwechsel.

Die Küche ist dunkel und ziemlich kalt. Mit meinem Telefon als Taschenlampe suche ich den Lichtschalter. Der Sicherungskasten klebt etwas. ‚Hier bin ich richtig‘, geht mir durch den Kopf. Am ersten Tag probiere ich die Schalter. Die Beschriftung ist kaum zu erkennen und nicht zu entziffern. Die Kürzel darüber sagen mir wenig.

Eine Garderobe gibt es nicht. Umziehen soll ich mich im Trockenlager. Dort finde ich den Lichtschalter etwas leichter. Kaum schalte ich das Licht ein, verschwinden blitzartig ein paar Kakerlaken. Hier soll ich über den Nachmittag meine Kochwäsche lagern? Ich bekomme gerade eine Gänsehaut. Und das, trotzdem wir als Köche in der Hinsicht ziemlich abgehärtet sind. Bisweilen habe ich in Betrieben gearbeitet, in denen mich die Kakerlaken fast an den Arbeitsplatz getragen hätten. Nicht etwa in Südamerika. Nein. In Westeuropa. Im Reich der Klugen und Sauberen. Ich entschließe mich, meine Kochwäsche an zu behalten und nur mit Regenkombi zu bedecken auf meinen Arbeitswegen. Eigentlich wäre das hygienisch gesehen, nicht erlaubt. Trotzdem ist es sauberer und hygienischer als Kakerlaken. Das Gesetz sieht jetzt vor, dass ich das an den Stellen melde. Tue ich das, brauch ich in Südtirol nie wieder nach einer Arbeit fragen. Und damit sind wir bei Gesetzen und deren Umsetzung im Kapitalismus. In der DDR wäre jeder Arbeiter froh gewesen, sich auf diese Art einen freien Tag zu beschaffen. Das heißt auf Deutsch: im Westen ist der Keim, Bestandteil der Gesellschaft. Besonders in den Parlamenten. Gesundheitsschutz ist eine reine Farce und damit recht oberflächlich. Vor der EU, hatte Italien ein wirklich gutes Hygienegesetz, das auch wirkte. Mit der Union brach das vorbildliche System zusammen. Man verfolgt nur noch oberflächliche Regeln nach Vorgaben, die aus einer Irrenanstalt zu kommen scheinen.

Der Tag beginnt recht gemütlich. Das Frühstück muß ich nicht allein bereiten. Eine einheimische, fleißige Frau hilft mir dabei. Schön ist sie auch noch. Sie kommt aus der Nachbarschaft und ist recht routiniert. Sie stellt sich mit Kathrin vor. Als ich mich vorstelle, gerät sie unweigerlich ins Lachen. Sie findet mein Sächsisch, lustig. Bei ihrer Routine habe ich den Verdacht, sie mußte schon öfter das Frühstück allein bereiten. Nebenbei unterhalten wir uns etwas. Die Familie betreibt nebenbei einen Buschenschank am Waalweg oberhalb Marlings.

Gegen sechs Uhr dreißig kommt die Familie. Kathrin hat mich schon darauf vorbereitet. Die Familie wünscht auch zu Frühstücken. Dabei wird das gesamte Sortiment an Eierspeisen bestellt. Ich schätze, zur Kontrolle. Meine Chefs möchten wissen, ob ich Eierspeisen kochen kann.

Mit dem Frühstück habe ich bis weit nach zehn Uhr zu tun. Zwischendurch kann ich ein paar Zutaten für das Menü vorbereiten. Sogar die Minestrone kann ich schon ansetzen. Wie üblich, wählen wir für den ersten Tag ein einfaches Menü. Zumal, alle Gäste erst anreisen. Die Verluste sollen so gering wie möglich sein.

Wie in allen Hotels, stellen sich auch gleich die Stammgäste vor. Ich muß lachen, weil ich Einige aus der Wintersaison in Österreich kenne. Kennen ist gut gesagt.

Die meisten Gäste habe ich gesehen. Von Einigen kann ich sagen, welche Gerichte sie mögen und welche nicht.

Trotzdem finde ich erstaunlich, wie klein eigentlich der Gästekreis ist, den wir zu bedienen haben. Mir scheint, es kämen überall die gleichen Gäste, die sich den Urlaub leisten können. Finanziell und auch zeitlich gesehen. In den Hochsaisons sehe ich diese Gäste nie oder sehr selten. Da kommen andere, uns oft sehr unbekannte Gäste.

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