Jetzt habe ich gerade erfahren…


..das neue (Affen-)Virus greift besonders den Inhalt von Pseudoparlamenten an. Wünschen wir dem Virus viel Erfolg dabei. Jetzt wissen wir aber vorserst noch nicht, ob sich der Zustand des Inhaltes dieser Pseudoparlamente ändert. 

Unsereins hat sich auf Wunsch der DDR Regierung, bei Zeiten gegen Pocken impfen lassen. Jetzt suche ich den Nachweis für die nächste Kontrolle am Gampen oder auf der Sellaronda. Da uns die Okkupanten komplett von unseren Dokumenten befreiten und eifrig, neue – ungültige ausstellten, liegen wir damit etwas in der Luft. Jetzt gilt es zu warten, ob uns unsere Befreier wieder Zugang zu den geklauten Akten in den Archiven der Reichsbesatzer ermöglichen. Also, liebe Sowjetische Befreier, der DDR – Widerstand wird Euch bei der Suche helfen.

Wir versprechen auch, nach der Gründung des DDR – Büros in Moskau, keine Westschauspieler, Westpfarrer und Kriegsverbrecherfamilien mehr rein zu lassen in die DDR. Die aufgefundenen, verurteilten Kriegsverbrecher werden wir Euch wie das letzte Mal, zur Erschließung Sibiriens und der Wiedergutmachung ihres angerichteten Schadens zuführen. 

Bei Uwe habe ich gerade gelesen, der Besitzer von Asovstahl hat sich tatsächlich im befreundeten Reich eine Yacht für 700 Milionen Euro bauen lassen. 

Uwe Niemeier

vor einer Stunde

21.05.2022 / 21.00 Uhr: Der Besitzer des Asowstal-Werkes Rinat Achmetow, angeblich reichster Mann der Ukraine, hat sich entschieden, seine noch im Bau befindliche Yacht zu verkaufen. Sein Vermögen wird auf 7,3 Milliarden Dollar geschätzt. Der Verkauf der Yacht wird mit „den gegenwärtigen Umständen“ erklärt. Es könnte sein, dass es für diese Yacht keinen Liegeplatz in ukrainischen Häfen mehr gibt – ganz einfach deshalb, weil die Ukraine keine Häfen mehr hat. Die Yacht wird von einer deutschen Werft in Lürssen für 700 Mio. USD gebaut. Ungeachtet der Kämpfe in der Ukraine hatte der Ukrainer regelmäßig den Bau der Yacht in Deutschland kontrolliert. Zum Schicksal des Werkes wurde von Seiten der Donezker Regierungsverantwortlichen erklärt, dass die Reste abgerissen und an der Stelle ein Park errichtet wird.

Fortsetzung Die Saisonpause


In der heutigen Zeit wird das gern eingespart. Auch an Personal. Jeder weiß, unter Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, gäbe es keine Gastronomie in dem Umfang.

Zum Glück geben meine Chefs die bestellten Speisen im Tellerservice ab. Das schont auch etwas den Behälter für Biomüll. Der Name steht tatsächlich auf den Tonnen. Lebensmittel sind damit Müll.

Das Frühstück zieht sich natürlich hin wegen der Zubereitung auf Bestellung. Mich stört das so nicht. In der Zeit werden die Vorbereitungen für das Mittagsgeschäft gekocht. Das Tagesgericht ist heute etwas Wild. Nicht als Braten. Als Ragu zur Pasta. Ragu ist der Italienische Name für Ragout. Damit ist das Ragu Bologneser Art gemeint. Das wird mit einem Fleischwolf zubereitet. Das Gericht ist preiswert und wird entsprechend oft nach gefragt. Schnitzel ist wahrscheinlich die deutsche Hauptspeise. Im Westen. Neuerdings sicher auch im Osten. Rouladen und solche Spezialitäten kocht heute kaum noch jemand. Vielleicht als Tagesgericht. Die mangelnde Nachfrage läßt aber kaum die Vermutung aufkommen, es mit einer deutschen Nationalspeise zu tun zu haben. Mit einem Schnitzel essen die Kunden aber soviel altes Brot wie Fleisch. Und das in einer Speise. Witzigerweise wollen sie aber kein belegtes Brot essen, das älter als ein Tag ist. Gleiches gilt auch in Beziehung zum Gehackten und deren Bratgerichte. Im Gehackten wird nur etwas Brot eingesetzt, um das Gericht zarter zu halten. Und schon hat dieses Gericht einen schlechten Ruf.

Eine Wurstsemmel hingegen, hat keinen schlechten Ruf. Genau so wenig wie Aufschnitt. Soll einer diese Trottel verstehen.

Natürlich gibt es wieder Belehrungen über Frühstückseier. Die physikalischen Kenntnisse der Gäste offenbaren uns den Bildungsgrad der fünften Klasse. Ich frage mich langsam, ob die Alle schon in der fünften Klasse abgebrochen haben. Vielleicht hatten die Schulen im Westen ab der fünften Klasse geschlossen?

Die kleinen Positionen der Bestellungen haben natürlich einen gewaltigen Nachteil. Ausgerechnet jene, die sparen wollen, müssen für ihre kleinen Bestellungen mehr bezahlen. Georg kauft Wurst und Fleisch, einhundert Gramm weise. Kilopreise von zwanzig Euro aufwärts sind da keine Seltenheit. Ganz einfach, weil die Verpackung und Logistik viel kostet.

Wild hingegen, schießt er selbst. Das Zerlegen und Einfrieren in diesen kleinen Portionen, ist eine Tagesaufgabe.

„Wir frieren Alles in Einzelportionen ein.“

Allein der Aufwand an Folien und Kunststoffbehältern, ist atemberaubend.

Kurz nach dem Mittagessen, fragen unsere Gäste tatsächlich nach Backwaren. Nach Strudel und Torte. Ausgerechnet das Sortiment, das tonnenweise und billig in den Märkten herum liegt, wollen die Gäste frisch vom Gastwirt. Bäckt der Gastwirt einen Strudel, liegt der entweder in der Gefriertruhe herum oder vergammelt binnen zwei Tagen. Man hat schließlich nicht jeden Tag Appetit auf Strudel.

Ich empfehle Georg, die Backwaren zu backen und die portioniert einzufrieren. Er zeigt mir den Inhalt der Truhe. Wir müssen zusammen lachen. Die Gäste bekommen frischen Strudel aus der Mikrowelle. Ich soll eine Portion probieren. Sein Strudel schmeckt wirklich gut.

„Braucht Ihr für dieses Geschäft wirklich einen Koch? Ihr seid doch Beide, Köche.“

„Eigentlich brauchen wir eine Küchenhilfe.“

„So sehe ich das auch. Sollen wir das beenden?“

Georg drückt mir einen Fünfziger in die Hand und wünscht mir Glück bei der weiteren Suche.

Viel mehr hätte er auch nicht bezahlen können. Wenn ich das auf einen Monat hochrechne, hätte ich dort für die Mineralölgesellschaft gearbeitet. Sicher nicht für unser Auskommen.

Die Ausfahrt und das Kennenlernen der jungen Unternehmer war mir trotzdem viel wert. Zumal mir die Gegend bisher nur vom Hörensagen bekannt war. Die weniger erschlossenen Gebiete hier in Südtirol bedürfen doch eines unternehmerischen Ehrgeizes. In erster Linie sollten die Unternehmerfamilien ihr Fach beherrschen und selbst den Gastgeber samt allen Tätigkeiten ausfüllen. Das ist kein Zuckerschlecken. In vielen kleinen Betrieben ist dazu auch noch die Viehzucht und Landwirtschaft fällig.

In dem Fall, dürfen wir von einem wirklich erfüllten Leben sprechen.

Mich zieht es wieder nach Algund. Dort waren noch zwei Termine fällig. Auch in Schenna und Meran. Ich muß mich entscheiden, welche Termine ich absage. Das ist nicht zu schaffen. Damit beginnt aber auch ein Lottospiel. Treffe ich die richtige Wahl? Ich muß mich mal etwas bei meinen Nachbarn erkundigen. Wer hat einen relativ guten Ruf? Wo erwarten mich die wenigsten Probleme?

Zu Hause sehe ich bereits wieder neue Emails. Dieses Mal reichen sie bis auf den Brennerpaß, den Reschen, die Dolomiten als auch bis Innichen. Sterzing erscheint mir interessant. Weil ich dorthin die Autobahn nutzen kann. Mit dem Motorrad ist das etwas günstiger als mit dem Auto. Bei Staus kann ich den Seitenstreifen nutzen, um pünktlich auf Arbeit zu sein. Mit dem Auto ist das nicht möglich.

Zuerst gehe ich nach Algund. Schlosserhaus nennt sich der Betrieb. Ich muß ganz schön suchen, um nicht an dem Haus vorbei zu fahren.

Chef treffe ich keinen. Die Chefin empfängt mich. Der Stimme nach zu urteilen, habe ich mit ihr gesprochen und gedacht, ich rede mit dem Chef. Das Hotel würde mir gefallen. Es liegt günstig und das Haus ist nicht zu groß.

Im Garten sitzen ein paar Gäste. Das Foyer ist dunkel. An der Rezeption steht niemand.

„Guten Tag. Wir haben keine Zimmer frei.“

„Ich bin hier um mich als Koch auf ihre Anzeige hin zu bewerben. Karl mein Name.“

Sie schaut mich von Oben bis Unten an.

„Wir suchen keinen Koch.“

Ich hole mein Telefon raus und zeige ihr, ihre Anzeige im Stellenportal. Dazu mache ich auf meine Bewerbungsunterlagen aufmerksam, die ich per Email geschickt habe und die geöffnet wurden.

„Sie sind doch das Schlosserhaus?“

„Ja. Aber wir suchen keinen Koch.“

„Ist Frau Magdalena da?“

„Ja. Das bin ich.“

„In der Antwort steht, ich soll mich bei Frau Magdalena melden.“

„Ich suche keinen Koch.“

Jetzt wird es mir zu bunt. Die Schallplatte hat einen Sprung.

„Entschuldigen sie bitte, dass ich sie belästigt habe.“

Ich verabschiede mich nicht und sie auch nicht.

Im gleichen Ort habe ich noch einen Termin. Der klingt gut und ist ein Altersheim. Dort erwarte ich nicht das Gehalt wie in Hotels, aber zumindest eine geregelte Arbeitszeit. Das Gebäude zu finden, ist für einen Ortsfremden ziemlich kompliziert. Der Eingang sieht fast aus wie das Foyer eines Hotels. Ich trete ein. Die Leute dort scheinen ziemlich beschäftigt. Es dauert fast zwanzig Minuten, ehe mich Jemand anspricht.

„Guten Tag. Bitte?“

„Sie suchen einen Koch? Karl mein Name.“

Ich werde langsam etwas vorsichtiger mit meiner Anfrage. Wenn die in dem Ort vergessen, ob sie jemand suchen, ist die Anfrage schon mit Vorsicht zu stellen. Und das, obwohl deren Anzeige heute erst erschienen ist.

Je nachdem, wie Sie das Huhn essen möchten, wird es zwischen 45 Minuten und einer Stunde im Grill gegart. Ich habe es für den kalten Verzehr für einen Giro mit Kartoffelsalat vorbereitet. Also, etwas trockener.

Der Colonel gibt uns einen kleinen Bericht aus Mariupol


Der 20. Mai war der letzte Tag der Schlacht um Mariupol und Asowstal.

1. Shoigu berichtete Putin, dass heute die letzten Nazis in Azovstal kapitulierten und das Territorium des Werks unter die Kontrolle unserer Truppen geriet. Am 20. Mai war Schluss.
2. Die Gesamtzahl der Gefangenen betrug 2439 Personen. Davon ergaben sich in den letzten 24 Stunden 531. „Kalyn“, „Volyn“ (es gibt bereits ein Video) und „Radis“ in Gefangenschaft (sie wurden in einem Panzerwagen herausgebracht, aus Angst, darüber gelyncht zu werden).
3. Russische Truppen übernehmen bereits die Kontrolle über die Keller von Azovstal, die nun sorgfältig untersucht werden. Ich bin sicher, dass uns noch viele weitere interessante Geschichten erwarten werden, ganz zu schweigen von den Zeugenaussagen von Nazi-Kämpfern, die vor dem Tribunal in Donezk warten werden.
4. Es gibt keine Informationen über ausländische Generäle, über die verschiedene Gerüchte im Umlauf waren. Über die verschiedenen Söldner, die vermutlich dort waren, gibt es noch keine Details.
5. An der Küste des Asowschen Meeres gibt es keine ukrainischen Soldaten mehr. Sowie die Ukraine. Das Asowsche Meer wurde am 20. Mai zum russischen Binnenmeer. Wie die Nazis selbst erklärten, wird es kein Mariupol geben, es wird keine Ukraine geben. Ich werde in dieser Frage nicht mit ihnen streiten.
6. Mariupol von heute ist endlich eine hintere Stadt geworden, die sich nach 3 Monaten Kampf schmerzhaft erholen wird. Ich bin sicher, dass die Stadt schrittweise wiederhergestellt wird. Russland hat Erfahrung mit der Wiederherstellung von Grosny und der Krim.
7. Wir können die Intensivierung der Arbeiten zur Wiederherstellung der Eisenbahn- und Straßenverbindung mit der Krim aus Richtung Rostow erwarten. Der Landkorridor zur Krim, über den die Bolschewiki so lange gesprochen haben, ist fertig
8. Infolge der gesamten Verteidigung von Mariupol hat die Ukraine de facto 15-20.000 Soldaten verloren. Dies ist die größte militärische Niederlage der Ukraine und übersteigt die Größe von Debaltseve und Ilovaisk zusammen erheblich. Allein während der Kämpfe wurden etwa 4,5 Tausend Gefangene gemacht, die Zahl der Toten, Verwundeten und Vermissten muss noch ermittelt werden.

https://colonelcassad.livejournal.com/7626878.html

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