Fortsetzung Die Saisonpause


Mit dem Motorrad ist an den Waalweg schwer heran zu kommen. An einer Stelle gibt es einen Art Parkplatz. Der ist überfüllt. Also versuche ich den Weg. Ich denke, die Wanderer werden doch Platz machen, wenn ich komme. Der Gedanke ist falsch.

Stellen wir uns vor, ich wäre ein Koch oder Kellner in dem Betrieb, in den diese Wanderer einkehren wollen. Auf dem Weg sind sie, ihrem Benehmen nach, meine Feinde. Sie behindern mich, wo sie nur können. Sie beschimpfen mich teilweise. Im Restaurant betteln sie bei mir nach kostenlosen Extrawünschen. Im Ergebnis frage ich mich oft, von welchem Stern die kommen.

Die Parkfläche vor dem Restaurant ist sehr klein. Würde ich mit dem Auto fahren, wäre ich schon oben in der Küche durch geschwitzt. In Küchen ist das Gift. Wegen der Lüftung. Schon am kommenden Tag käme ich nicht aus dem Bett. Das Kreuz wäre steif.

Die Mannschaft der Betreiber ist sehr jung. Der Chef stellt sich vor.

„Wir brauchen einen Seniormitarbeiter. Ihre Ausbildung entspricht genau dem, was wir benötigen.“

Ich bin überrascht. Ausgerechnet meine Kollegen, noch dazu sehr junge, wünschen meine Mitarbeit. Nach vielen Jahren kommen Kollegen und Mitarbeiter, die meine Ausbildung schätzen. Ich glaube, mich im Paradies zu befinden. Und das hier in Südtirol. Wir trinken den Kaffee zusammen, reden miteinander über die Aufgaben und besprechen bereits Technologien. Das erste Mal in Südtirol wird mir offen, Hochachtung entgegen gebracht.

Wir schauen uns gemeinsam die Küche an. Sie ist gut eingerichtet. Aber, und das muß ich gestehen, streng in Posten geteilt. Wenn Kollegen ihren freien Tag haben und das Kollektiv kleiner ist, verlängern sich deren Wege erheblich. So werden moderne Küchen nicht mehr eingerichtet. Wir bedauern gemeinsam den Zustand. Der junge Kollege versteht sofort, was ich meine.

„Wir sind Pächter.“

„Ich sehe trotzdem Möglichkeiten, das zu überbrücken.“

„Wie?“

„Wir nutzen Bain Maries als Kühlschrank.“

Das muß ich nicht mal weiter erklären. Der Kollege weiß sofort, was ich meine. Mit der Methode können wir ganze Posten, ohne zusätzliche Wege, einem Kollegen dazu stellen. Entweder warm oder kalt. Nach einem umfangreichen Gespräch, auch mit den Kollegen, bekomme ich die Zusage. Sogar in Rahmen meiner Gehaltsvorstellungen.

„In spätestens zwei Tagen bist du bei uns angemeldet. Dann kann es los gehen.“

Mit der freudigen Nachricht fahre ich nach Hause. Joana ist schon da. Wir freuen uns gemeinsam und nutzen den Feierabend für eine kleine Ausfahrt. Zur Feier des Tages fahren wir nach Kiens, unseren Freund im Riffl besuchen.

Abend schaue ich noch einmal ins Netz, Nachrichten abholen. Vier Antworten auf Bewerbungen sind eingegangen. Jetzt sind auch Antworten dabei, mit denen ich schon gar nicht mehr gerechnet habe. Sogar aus dem Passeiertal. Eine Mitteilung scheint mir besonders wichtig. Ein Betrieb, in dem ich schon gearbeitet habe. Das klingt jetzt wie ein Witz. Es ist der Betrieb, der mir noch Lohn schuldet. Es wäre ein Fehler passiert und man möchte es wieder gut machen.

Lieber jetzt als nie. Also fahre ich am Morgen auf die Seiser Alm. Die Prozedur mit dem Ticket ist etwas nervend.

Ich überlege mir, ob ich das nächste Mal nicht durch den Ort fahre. Wenn mir täglich bei der Anreise, fünfzehn Minuten abgezapft werden, sehe ich Schwarz. Ich frage, ob die Prozedur auch früh um Sechs fällig ist. Wahrscheinlich nicht. So genau ist die Antwort nun auch nicht. Jetzt bin ich schon fünfzehn Jahre hier und komme mit bestimmten Ausdrücken und Reaktionen immer noch nicht zurecht. Manchmal frage ich mich, ob sich die Einheimischen untereinander auch so anmachen.

Faschistendiktaturen…


..wie die ungewählte europäische Nuttendiktatur, haben natürlich das Interesse, große Demonstrationen zu verhindern. Dabei steht auch die Gefahr im Haus, einige Polizisten, Carabinieri und andere Staatsdiener könnten sich nach dem Studium ihrer Rechnungen kurzerhand entscheiden, daran teilzunehmen.

Noch zumal, die Drohung der gewissenlosen Nutten aus dem Volksempfänger schallt, den Winter in den Schützengräben an der Ostfront zu frieren. Für Einige mag das interessant sein, verpackt in einem Müllsack auf amerikanischen Müllhalden zu landen. Anderen wäre vielleicht ein anständiger Grabstein lieber. Zumindest einer, auf den nicht gespuckt wird.

Zum Glück hat man durch vernachlässigte, zu teure Impfungen verhindert, einen komplexen Schutz vor Krankheiten zu erreichen, die in sozialistischen Ländern komplett ausgerottet wurden. Derzeit hat man eher damit zu tun, auch die Denkmäler der Humanisten zu beseitigen, die sich für die erfolgreiche Bekämpfung von Pandemien auszeichneten. Das darf schließlich Keiner erfahren, dass die Kommunisten mit der Würdigung der Verdienste dieser Wissenschaftler, sämtliche ansteckende Krankheiten komplett ausgemerzt haben. Bis auf den Tripper vielleicht, den uns regelmäßig die Westsekundenbespringer lieferten. Unsere Frauen haben bisweilen für eine Tafel Schokolade oder etwas vergoldetes Messing gepaart mit billigem Westsekt, die Höschen fallen lassen. Vielleicht war auch das billige Westparfüm schuld? Oder KO – Tropfen?

Ich weiß nicht. Mit dem Parfüm ließ sich aber der beißende Geruch der Bespringer etwas unterdrücken, der diesem Kreaturen anheim ist. Die meisten waren eh restlos versoffene Kreaturen, welche die Welt aus gelben, starren Linsen betrachten. Nicht selten wurden die von einem Heer – Staatsanwälte verfolgt, was auf die Methode der Sekundenbesamung schließen lässt.

„Anhaun, Umhaun, Reinhaun – Abhaun“,

ist das Sächsische Sprichwort dafür.

Wie gewohnt, hinterlässt eben diese Diktatur und deren Kreaturen, Spuren, die nur teuer zu beseitigen gehen für die Geschädigten.

Da diese neue, bereits 2021 geplante Pandemie der unteren Schublade keinen tötet, könnt Ihr liebe Genossen, diesem Dreckstall anständig Beine machen. Ihr dürft Euch auch ausnahmsweise der Mittel und Personen bedienen, die Eure Unterdrücker gern anwenden bei Eurem Protest. Auf alle Fälle, würde ich ein Fläschchen Hochprozentigen mitnehmen, falls der aktuell billiger ist als Euer Benzin. In gewissen Kreisen trinkt man eben lieber Benzin. Der lässt so schön die Haare ausfallen und schwarze bis blaue Flecken auf der Haut erscheinen.

Also. Bei der kommenden Demo dürft Ihr gern mit Euren Polizisten reden, ob die sich mit Euch gemeinsam gegen die Gestapo verteidigen. Denkt dran. In einem östlichen Faschistenstadel wurden auch auf Kommando, Polizisten umgelegt. Glaubt Ihr tatsächlich, die würden das zu Hause nicht tun?

Es gibt bereits mehrere Beispiele weltweit, auch in Eurer Nähe, wo das funktioniert hat, die Heimat zusammen mit Polizisten gegen faschistische Räuber zu verteidigen. 1917 lief eine ganze Armee über zu denen, die sie bezahlen.

Fragen kostet nichts:-))

Proletarier haben nichts zu verlieren!

Außer vielleicht, überteuerte Schutzgelder irgendwelcher krimineller Nutten – Banden.

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