Ein winziger Blick in die Geschichte vor fast einhundert Jahren


Sie werden es kaum glauben:

http://www.mlwerke.de/st/wirtscha.htm

J. Stalin

Über die Aufgaben der Wirtschaftler

Rede auf der ersten Unionskonferenz der Funktionäre der sozialistischen Industrie

am 4. Februar 1931

Was ist noch notwendig, um die Kontrollziffern für 1931 zu erfüllen und überzuerfüllen?

Notwendig ist noch eine Gesellschaftsordnung, die von den unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus frei ist und vor dem Kapitalismus ernste Vorzüge voraus hat. Krise, Erwerbslosigkeit, Verschwendung, Elend der breiten Massen – das sind unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus. Unsere Gesellschaftsordnung leidet nicht an diesen Krankheiten, weil die Macht in unseren Händen, in den Händen der Arbeiterklasse liegt, weil wir eine Planwirtschaft betreiben, weil wir planmäßig Hilfsmittel anhäufen und sie auf die einzelnen Zweige der Volkswirtschaft richtig verteilen. Wir sind frei von den unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus. Darin unterscheiden wir uns vom Kapitalismus, darin besteht unser entscheidender Vorzug vor dem Kapitalismus. Seht euch an, wie die Kapitalisten aus der Krise herauskommen wollen. Sie senken den Arbeitslohn der Arbeiter aufs äußerste. Sie drücken die Preise für Rohstoffe und Lebensmittel aufs äußerste hinab. Sie wollen jedoch nicht die Preise für Industrieerzeugnisse auch nur einigermaßen ernstlich herabsetzen. Das bedeutet, daß sie aus der Krise auf Kosten der Hauptmasse der Warenkonsumenten, auf Kosten der Arbeiter, auf Kosten der Bauern, auf Kosten der Werktätigen jener Länder herauskommen wollen, die Rohstoffe und Lebensmittel produzieren. Die Kapitalisten sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen. Und statt eines Auswegs aus der Krise ergibt sich eine Vertiefung der Krise, ergibt sich eine Anhäufung neuer Voraussetzungen, die zu einer neuen, noch heftigeren Krise führen. Unser Vorzug besteht darin, daß wir keine Überproduktionskrisen kennen, daß wir nicht Millionen Erwerbsloser haben und sie niemals haben werden, daß es bei uns in der Produktion keine Anarchie gibt, denn wir führen eine Planwirtschaft. Das ist aber noch nicht alles. Wir sind das Land der konzentriertesten Industrie. Das bedeutet, daß wir unsere Industrie auf der Grundlage der besten Technik aufbauen und infolgedessen eine beispiellose Arbeitsproduktivität, ein beispielloses Akkumulationstempo erzielen können. In der Vergangenheit bestand unsere Schwäche darin, daß diese Industrie auf der zersplitterten und kleinen Bauernwirtschaft basierte. Aber das war einmal. Heute ist es nicht mehr so. Morgen, vielleicht, schon in einem Jahr, werden wir das Land der größten landwirtschaftlichen Betriebe der Welt sein. Die Sowjet- und Kollektivwirtschaften – sie sind Formen des Großbetriebes – lieferten bereits in diesem Jahre die Hälfte unseres gesamten Marktgetreides. Das bedeutet aber, daß unser System, das Sowjetsystem, uns Möglichkeiten eines raschen Vorwärtsschreitens bietet, wie sie sich kein bürgerliches Land auch nur träumen lassen kann.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

2 Kommentare zu „Ein winziger Blick in die Geschichte vor fast einhundert Jahren“

  1. Im Kampf der beiden Wirtschaftssysteme hat der Kommunismus eindeutig verloren. Heute gibt es weder in Russland noch im China den Kommunismus in seiner ursprünglichen Form. Er funktioniert zwar in der Theorie aber in der Praxis ist er total gescheitert. Die Tatsache dass die Sowjetunion im Jahr 1985 47 Millionen Tonnen Getreide einführen musste um seine Bevölkerung zu ernähren, ist Russland heute zum größten Weizenexporteur aufgestiegen. Das sagt alles. Ich persönlich vergleiche den Kommunismus gerne mit einem Zoobetrieb und den Kapitalismus mit der freien Wildbahn. Die Zootiere haben ein unbeschwerten Leben in ihrem Gehege, während die Tiere in der freien Wildbahn jeden Tag um ihr Leben kämpfen müssen und die Schwachen von den Stärkeren gefressen werden. Ich kann Sie deshalb verstehen warum Sie die DDR Zeiten nachtrauern in dem gesicherte Arbeit, Renten und kostenlose Schulausbildung und Gesundheitvorsorge Standard waren.

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    1. Wer den Sozialismus nicht kennt und sich eher auf Propaganda jener stützt, die ihn gern beseitigt haben möchten, kann gern behaupten, der „Kommunismus“ hätte verloren. Ich kann nichts für die mangelhafte kreuzbetonte Schulbildung bei meinen Gastgebern. Mir scheint auch, bisweilen Bildungsergebnisse zu sehen, die von der Kriegsverbrecherfamilie Mohn gedruckt wurden. In dem Sinne, wäre es erst mal wichtig, nachzulesen und zu lernen, was Kommunismus ist. Die Familie Mohn, Dir bekannt als Bertelsmann, wird das sicher nicht in seine Lehrbücher schreiben und wenn, dann falsch. Bewusst falsch. Schlage also bitte bei den Klassikern nach, die ich verlinkt habe.
      Der Sozialismus hat weder verloren noch sich als schlechter erwiesen. Wir reden von einem normalen gesellschaftlichen Vorgang, der ganz sicher nicht in ein paar Jahren realisiert wird. Vor allen nicht, wenn man die Kommunisten massenhaft umlegt oder im Jargon der Mohns, ausrottet (Jeder Schuss ein Russ – usw.:-)) Das gibt selbstverständlich ein paar Verzögerungen. Auch, wenn man ganze sozialistische Staaten in Schutt und Asche legt, verseucht, verstrahlt, vergiftet und deren Bevölkerung nachhaltig zu dezimieren versucht. Von den 10000 Sanktionen allein gegen Russland, will ich nicht erst anfangen. Die DDR hatte in etwa den gleichen Umfang. Siehe Kuba, Nordkorea usw.. Anbei möchte ich noch locker behaupten, ohne es gern sehen zu wollen, dass unser Südtirol nicht mal zehn dieser Sanktionen überleben würde:-)) Und jetzt kommt der Clou: In der DDR haben wir die Billion Reparationen, auch für Südtirol bezahlt, dieses Sozialsystem getragen und eine Wirtschaft gefahren, die unter den besten Zehn der Welt war. Nicht etwa mit ein paar Steinen, die gern fotografiert werden, mit ein paar Äpfeln und zu wenig Erdbeeren, Spargel usw.. Zweifellos eine besondere Leistung. Aber, keine Eigenleistung.
      Ich trauere nicht um die DDR. Ich trauere um unsere ermordeten Familienmitglieder, Genossen und Bekannten. Wohl in dem Wissen, sie haben garantiert nicht umsonst gelebt. In jedem Jahr, wohlgemerkt – in jedem, werden rund eine Million kommunistische, sozialistische und soziale Genossen, weltweit ermordet. Wenn das der Beweis für deren Niederlage wäre, dann hätten wir ja im kommenden Jahr nicht ein Opfer:-)) In dem Sinne, möchte ich an eine ganz einfache Logik appellieren als zu schreiben, der Kommunismus hat verloren:-))
      Und jetzt ein kleiner Tipp: Kapitalismus ist ein Ausbeutersystem wie seine Vorgänger Sklavengesellschaft, Feudalismus usw.. Allein der Kapitalismus benötigte rund zweihundert Jahre für die Ablösung des Feudalismus und ist damit noch lange nicht fertig. In diesen Dimensionen finden gesellschaftliche Veränderungen statt:-))

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