Fortsetzung Steinschlag im Suldnertal


Der schöne Abend ist schnell vorüber. Die Zwei möchten nicht erst in die Boxerhütte fahren. Sie bleiben in Tonis Hütte. Die ist etwas kalt. Toni stellt zuerst das Warmwasser zum Duschen an. Danach schaltet er den Heizlüfter ein. Er ist damit

knapp unter drei Kilowatt im Gesamtverbrauch. Essen kochen müssen sie keins mehr nach dem Spanferkel.

In knapp zwanzig Minuten ist das Wasser zum Duschen im akzeptablen Bereich. Monika geht als Erste. Toni schaut sich das Kino an. Wunderschön. Monika reizt ihn zusätzlich mit ein paar ungeschickten Bewegungen. Seine Bettdecke hebt sich im Hüftbereich. Monika kommt zum Abtrocknen vor den Heizlüfter. Toni ist nicht mehr zu halten. Er muss dringend unter die Dusche. Die Bettdecke verfängt sich in seinem Schritt. Monika muss laut lachen.

„Höchste Zeit, wie scheint.“

Am Morgen ist die Hütte schön warm. Und jetzt, haben sie fast umsonst geheizt. Die kommende Nacht werden sie wahrscheinlich nicht hier verbringen.

Zum Frühstück gibt es kalten Braten vom Spanferkel. Den hat sich Toni vorsorglich einpacken lassen. Marco hat das genehmigt. Der Koch hat den Zweien vier Brötchen mit gegeben. Nur den Kaffee muss Toni kochen. Zum Glück hat er sich eine gute Italienische Kaffeemaschine zugelegt. Eine Filtermaschine. Die stellt er vor dem Waschen ein und danach ist er mit Toni zusammen, fertig. Monika liegt noch etwas träumend im Bett. Der Kaffeegeruch treibt sie in die Duschecke. Monika duscht. Die gleiche Prozedur wie am Abend.

„Du willst wohl, dass wir zu spät kommen?“, fragt Toni.

„Die paar Sekunden fallen doch nicht auf.“

„Ich bin doch nicht Al Bundy.“

„Gestern Abend warst du es.“

Wie scheint, ist Monika etwas zu kurz gekommen. Sie protestiert hörbar. Toni bleibt nichts Anderes übrig als nach zugeben. Das Frühstück scheint sich zu ziehen.

Monika geht noch einmal duschen. Toni nicht. Er wäscht sich.

„Du Ferkel!“

„Eine Katzenwäsche muss reichen. So ist immer ein Teil von dir, bei mir.“

Das hört Monika zu gern.

Die Zwei gehen los. An der Seilbahn stehen schon ein paar Wanderer.

Zuerst möchten sie ins Hotel Pradwurst fahren. Das Team Sattel ist dort. Es gibt ein paar Fragen dort. Der Trainer und der Manager waren bei der ersten Kontrolle nicht im Haus.

Kaum sind die angekommen, sehen sie vor dem Hotel einen roten Ferrari stehen. Sie fragen an der Rezeption, wer das ist. Der Besitzer steht selbst am Empfang. Er stellt sich mit Carlo vor. Die Zwei hören einen leichten Akzent. Carlo sagt, er ruft den Manager.

„Der Manager ist hier. Der Ferrari ist seiner.“

„Was managt der bei dem Auto?“

„Ihm gehört noch ein Autohaus für diese Art Luxusautos“, antwortet Andrea, die gerade dazu kommt. Andrea stellt sich als Chefin vor. Sie klingt einheimisch.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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