Faschisten machen vor Nichts halt


Meldung von Oberst Cassad über Giftgaseinsatz

Es geht um dieses Mittel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Botulinumtoxin

Die halbe weibliche Pseudo – Schauspielerschaft wird mit diesem Mittel zu dummen Marionetten und gleich aussehenden Sprechpuppen gemacht. Jetzt versuchen das die Ukrainischen Faschisten, die emsig ein Atomkraftwerk mit reichsdeutschen Faschistengranaten bombardieren, an russischen Soldaten und ukrainischen Landsleuten auszuprobieren. Das verschafft diesem menschlichen Abschaum nun wirklich den freien Zugang zu den Galgen von Tribunalen ohne Verhandlung. Die Lieferanten, alle bekannten Ganoven aus dem Faschistenstadel sind dabei, dürfen ab heute sozusagen zu Hause angeklagt werden. Richter, die gewohnheitsmäßig diese Ganoven decken im EU-US-Faschistenreich, können mit vors Tribunal. Zwei Mal lassen wir diese abscheulichen Hunde nicht davon kommen. Noch etwas Hunger und das klärt sich von selbst. Die Firma „Kapp“ steht schon bereit und zittert:-))

Aus der neuen Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums, in der der Einsatz von Massenvernichtungswaffen in der Region Saporoschje angekündigt wurde.

Das russische Militär, das Aufgaben in der Region Zaporozhye erfüllte, wurde mit Anzeichen einer schweren Vergiftung ins Krankenhaus gebracht;

Das Selenskyj-Regime hat chemische Angriffe auf das russische Militär genehmigt;

Botulinumtoxin Typ „B“ wurde gegen die RF-Streitkräfte in der Region Saporoschje eingesetzt;

Russische Militärärzte bestätigten das Vorhandensein eines künstlichen Giftes im Körper von Krankenhaussoldaten;

Russland wird der OPCW Beweise für den Chemieterrorismus des Kiewer Regimes übermitteln;

Eine weitere Untersuchung wegen der Vergiftung des Chefs der Militärverwaltung der Region Cherson, Saldo, mit chemischen Kampfstoffen ist im Gange.

PS. Das Fehlen starrer Reaktionen auf den Schnittpunkt einiger roter Linien führt vernünftigerweise zu einer Verletzung anderer.

Fortsetzung Der Saisonkoch – Frühjahr


Martha sagt mir, was es heute gibt. Zum Glück sind es nur drei Gänge. Eigentlich würde das schon reichen. Immerhin bietet Martha auch eine Jause. Und die ist gut bestückt.

Der Blick ins Kühlhaus verrät mir mehr. Das ist fast leer. Martha verweist mich auf die Gefrierzelle.

„Wir leben von der Reserve“, sagt sie bitter lächelnd.

Oleg hat wahrscheinlich keine Bestellungen mehr ausgeführt. Jetzt ist Kahlschlag angesagt. Und das ausgerechnet im späten Frühjahr. Immerhin sind schon reichlich Touristen unterwegs. Auch Motorradgruppen.

„War Oleg allein in der Küche?“

Ich frage das nicht umsonst. Für Einen allein ist die Aufgabe ziemlich belastend. Nicht unmöglich. Aber, es darf wirklich keinen Zwischenfall geben. Und das in einer Küche? Einem der gefährlichsten Arbeitsplätze.

Oleg hat an sich kaum Arbeitsweg. Die Treppe runter und wieder zurück. Bei dem Arbeitspensum, kann auch das ziemlich belastend sein. Den Fahrstuhl kann man kaum benutzen. Der wird von den Gästen nahezu belagert.

Gundula kommt wieder. Ein blondes Mädchen im Dirndl. Fast wie bei Riefenstahl. Und üppig sieht sie aus.

„Ich zeig dir dein Zimmer.“

„Das würde ich schon finden.“

„Jetzt, nach dem Umbau?“

„Dann zeig es mir bitte. Hast du sonst noch Etwas zu bieten?“

„Die Anmache ist jetzt verboten.“

Wir lachen zusammen. Martha schaut etwas misstrauisch. Sie wird doch nicht eifersüchtig sein?

Wir sprechen kaum auf dem Weg zum Zimmer. Wohl eher in der Vermutung, von Kameras und Mikrofonen belauscht zu werden. In einigen Personalzimmern durften wir solche Utensilien schon finden.

Das Zimmer ist schön und ziemlich hell. Der Ausblick scheint mir besser als aus manchem Hotelzimmer. Und das kostenlos. Ganz nicht. Wir zahlen ja mit unserer Arbeit. Und mit unserer ständigen Verfügbarkeit.

Tatsächlich steht der neueste Fernseher im Zimmer. Oleg muss sich das wirklich verdient haben. Gundula lacht, als ich das sage.

„Du hast alle Programme hier.“

„Hast du schon nachgeschaut?“

Gundula wird etwas rot.

„Natürlich. Ich bin ungebunden.“

Der Wink mit dem Zaunpfahl. Und ausgerechnet trifft der mich. Joana würde ziemlich böse schauen. Nicht wegen der Bemerkung. Wegen dem Blick, den Gundula mit der Bemerkung verknüpfte. Fehlt nur noch, sie sagt – ich trage keine Unterwäsche.

Mir geht gerade ein Film mit Tom Selleck in Jesse Stone durch den Kopf.

„Bist du verheiratet?“

„Ja.“

„Wo arbeitet dein Mann?“

„In Vomp beim Landmaschinenbau.“

„Ist er Landmaschinenschlosser?“

„Er hat bei uns als ZT – Techniker gearbeitet.“

„Wie oft seht ihr Euch?“

„Ein bis zwei Mal im Monat.“

„Wenn das der falsche Monat ist…“

Gundula lacht.

„Du meinst den falschen Tag. Rolf ist fast zwanzig Jahre älter als ich.“

„Also, fast wie ich.“

„So alt bist du schon?“

„Du willst mir ein Kompliment geben?“

„Sicher.“

„Wir sehen uns dann Unten. Ich packe nicht groß aus.“

„Ich denke auch, Oleg kommt bald wieder.“

Gundula geht und ich lege mich noch einmal kurz hin. Dreißig Minuten müssen reichen. Das Menü ist eine Leichtigkeit. Martha hat vereinzelt neue Technik gekauft. Damit kann ich recht zügig arbeiten.

Nach meinem Schläfchen gehe ich nach Unten. Martha hat aufgehört, in der Küche zu arbeiten. Die Vorbereitungen hat sie ins Kühlhaus gestellt. Wenigstens hat sie das Dessert schon fertig. Oder war der schon fertig? Es ist Topfenstrudel. Mir kommt vor, der war vorher schon gefroren vorrätig. Die Form erinnert mich an das Kühlregal in diversen Kaufhallen.

Fortsetzung Der Saisonkoch – Frühjahr


Die Küchentür springt auf und es kommt eine hübsche Frau mit einem Tablett in die Küche. Kaum grüßt sie mich, darf ich feststellen, sie kommt aus der besetzten DDR.

„Gundula“, sagt sie lächelnd zu mir in etwas preußischem Dialekt.

„Was verschlägt dich hier in diese Einöde?“, frage ich sie.

„Einöde? Hier ist bedeutend mehr los als bei uns.“

„Du wirst doch nicht etwa aus dem Raum Neubrandenburg kommen?“

Dort ist es seit der Besatzung wirklich trostlos geworden.

„Nein. Ich komme aus Lüttenklein.“

„Dort ist doch sicher viel los.“

Sie kommt tatsächlich aus dem Raum Neubrandenburg. Ihr Vater ist ein Schiffbauer. Er hat in Rostock gearbeitet. Seit der Besatzung hat er keine Arbeit mehr. Die Mutter kochte im Kindergarten. Der ist jetzt in den Händen einer Kirchensekte. Parasitas nennt die sich. Mutter hat dort aufgehört. Sie konnte mit dem spärlichen Lohn nicht mal die Miete tragen.

„Die Wohnungen und Häuser haben wir selbst mit gebaut“, stöhnte der Vater. „Jetzt bezahlen wir unser Eigentum das zweite Mal.“

„Das ist ja fast wie bei den Besatzern. Die zahlen einmal die Wohnung und dazu die Bank.“

Wir lachen zusammen.

„Du arbeitest hier als Bedienung?“

„Nein“, sagt Martha. „Sie ist unsere Rezeptionistin.“

„Ach so. Da ist ja die Bedienung inkludiert.“

Martha lacht.

„Die Auslastung der Arbeitszeit war euch ja ein Fremdwort in der DDR.“

„Das stimmt so nicht. Wir haben eben unsere Arbeitszeit gemeinsam genutzt. Deswegen waren wir auch schneller fertig damit.“

„Ach so. Deswegen seid ihr pleite gegangen?“

„Ja. Auf alle Fälle war unsere Wirtschaft besser als die von Österreich.“

Martha und Gundula lachen zusammen. Hellmar kommt in die Küche und fragt, ob wir uns einig sind.

„Unsere Wohnungen waren auch bedeutend besser als die hier“, sagt Gundula.

„Habt ihr eure Personalzimmer immer noch nicht gebaut?“, frage ich Martha.

„Deines schon. In dem wohnte Oleg.“

Hellmar steht noch da. Sonst hätte ich Martha gefragt, ob sie Oleg auch den Rücken gewaschen hat.

Offensichtlich hat Martha mir das angesehen. Sie schaut mich mit zugekniffenen Augen scharf an.

„Hatte Oleg auch einen neuen Fernseher?“

Martha wirkt erleichtert.

„Natürlich.“

„Wie viele Programme zeigt er mir denn?“

„Alles.“

Jetzt wird mir klar, Oleg hat sich mit Martha gestritten. Der kommt sicher wieder. Wo will er hin in der Fremde? In einem neuen Betrieb fängt er von ganz Unten neu an. Und das ohne Zeugnis. Martha wird ihm doch sicher kein Zeugnis hinterher schicken. Versetzte Liebhaberinnen üben schreckliche Rache.

Irgendwie kommt mir Martha auch jünger vor als bei unserem ersten Kontakt. Damals sah sie ziemlich abgearbeitet aus. Mit Hellmar an der Seite, scheint das besser zu laufen. Obwohl Hellmar ziemlich gelbe Augen hat. Oder war Oleg der Grund für ihr frisches Aussehen?

„Ich habe nur das Nötigste mit. Mein Einsatz bei dir wird sicher nicht zu lange dauern“, sage ich zu Martha.

„Das weiß man nie.“

„Du weißt aber, der Weg ist etwas weit für mich.“

„Hast du bei euch nichts bekommen?“

„Ich habe gegen einen Einheimischen verloren.“

„Hier wäre dir das nicht passiert.“

„Ja schon. Aber eure Küchen sehen noch verheerender aus als unsere.“

„Bei uns ist die Belastung auch erheblich höher.“

„Das liegt eher daran, weil Keiner Rohstoffe verwendet. Der Anteil der Vorprodukte ist zu hoch.“

„Du vergisst die Mehrwertsteuer. Bei euch ist das eine versteckte Subvention.“

„Das Thema haben wir schon oft besprochen. Das ist tatsächlich ein großer Nachteil der nördlichen Gastronomie. Meines Erachtens gibt es einfach zu viel Hotels. Trotzdem findest du in kleinen Ortschaften nicht mal eine Gaststätte.“

„War das bei euch anders?“

„Aber sicher. Wir mussten nicht besoffen in den nächsten Ort eiern. Unsere Gaststätten waren auch bedeutend besser besucht.“

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