Deutsches „Fleisch“


Es ist ja bekannt, wie Deutsche Pantscher versuchen, den Weltmarkt mit ihrem glückseligen Fleischprodukten zu fluten.

Metzger oder Fleischer können wir zu dem Volk nicht sagen.

Ich hatte kürzlich das Vergnügen, einer Freundin mit Gaststätte, einen Botendienst zu verrichten. Sie brauchte dringend ein Schweinskarree und rief mich an. Das Karree ist der Rücken ohne Knochen.

Neben der seit Jahren im Westen praktizierten Schnittführung, bei der ein Kamm (Nacken) immer kürzer und das Karree immer länger wird, dürfen wir neben der Verdopplung des Preises, die unglaublichen Verhältnisse zwischen Wasser und Fleisch ganz neu definieren.

Sie hat also im Großhandel Bescheid gegeben, ich würde kommen und für sie dort das „Fleisch“ holen.

Früher habe ich das öfters getan und kenne aus dem Grund auch den Preis des „Fleisches“ aus „Teutschen Landen“. Das Fleisch kommt selten aus dem Reich. Es wird aber unter ihrem Namen und ihrer Regie in den Kolonien gewonnen und zubereitet. EU – Norm nennt sich das.

Die Rücken waren leider bis auf einen vergriffen. Ich packte ihr Schnitzelfleisch mit ein. Schnitzelfleisch ist das Kaiserteil oder die Oberschale im Fachbegriff.

Allgemein wurde das mit 3,50 und in Saisonen bisweilen mit 4,00 Euro gehandelt. Jetzt 8,00.

Der Rücken in etwa zum gleichen alten und neuen Preis.

Das macht schon mal 100% Aufschlag.

Uns jetzt kommt der Clou. Als ich bei der Freundin bin und die Verpackung aufschnitt, kamen mir in den Behälter, in dem ich es aufschnitt, knappe zwei Liter Wasser entgegen. Bei einem Gesamtgewicht von 5 ein Halb Kilo.

Die „Teutschen“ werden also zum Wasserhändler. Das passt gut zu Italien. Dort wurde das Wasser schon mal privatisiert. Bei dem Preis von 8 Euro je Liter, ist das schon mal ein guter Verdienst.

Wir werden also zukünftig, Mineralwasser (Wasser mit Nitritsalz) nur noch im Fleisch suchen müssen. Wenn das kein Umweltschutz ist, was dann?

Wir sparen uns doch tatsächlich die Plastikflaschen. Die können wir jetzt an die Ostfront schicken. Unsere Reichswehr geht mit den Flaschen auf Diesel- und Benzinsuche.

Das ist das Ergebnis von einem regelmäßigen Verzehr dieses Angebotes.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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