Heute reden wir über Raubgut in Museen der Deutschen Diktatur


https://amerika21.de/audio/259771/mexiko-humboldtforum-cuauhcoatl

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Cuauhcoatl liegt heute neben einem ägyptischen Pharao im Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel

Cuauhcoatl, die Adlerschlange, angefertigt im 14. Jahrhundert, liegt heute neben einem ägyptischen Pharao im Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel – auf dem Weg zur Ausstellung im Humboldt-Forum

Wie sieht das aus mexikanischer Sicht aus? Welche Legitimität haben sakrale Kunstwerke in den öffentlichen Museen Berlins, die im Rahmen kolonialer Strukturen entfernt wurden? Wie wird die Adlerschlange dargestellt und was bedeutet es, dass sie nun ein Sammel- und Ausstellungsobjekt ist?

Wie sagen DDRBürger so schön: Plündern ist West – Faschistenfreizeitspaß

Gerade lese ich noch das dazu:

http://panafricannews.blogspot.com/2022/08/germany-signs-deal-to-return-nigerias.html

Deutschland unterzeichnet Deal zur Rückgabe von Nigerias Benin Bronzes

27. August 2022

Schätzungen französischer Kunsthistoriker zufolge befinden sich etwa 90 % des geplünderten Kulturerbes Afrikas in Europa.

Benin-Kunstobjekte und Bronzen sind am 29. Juni 2022 im Linden-Museum in Stuttgart, Deutschland, abgebildet.

Deutschland hat eine Vereinbarung unterzeichnet, Nigeria das Eigentum an den im 19. Jahrhundert geplünderten Benin-Bronzen zu übertragen, die zu den kulturell bedeutendsten Artefakten Afrikas gehören.

Am Donnerstag unterzeichneten die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und Nigerias National Commission for Museums and Monuments (NCMM) ihre Eigentumsübertragung aus der Sammlung des Ethnologischen Museums in Berlin nach Nigeria.

Britische Soldaten nahmen Hunderte von Bronzen – komplizierte Skulpturen und Gedenktafeln aus dem 13. Jahrhundert – mit, als sie 1897 in das Königreich Benin einmarschierten, das sich im heutigen Südwesten Nigerias befindet.

Die Artefakte landeten in Museen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten, und afrikanische Länder kämpften jahrelang um ihre Wiedererlangung.

Deutschland hat die erste der Skulpturen im Juli an Nigeria zurückgegeben.

Die Einigung vom Donnerstag, die die SPK als bisher umfangreichste Übergabe von Museumsgegenständen aus kolonialem Kontext bezeichnete, umfasst 512 Objekte, die nach der Plünderung von 1897 nach Berlin gelangten.

Die ersten Objekte werden dieses Jahr physisch nach Nigeria zurückgebracht. Etwa ein Drittel der Schätze bleibt für mindestens 10 Jahre als Leihgabe in Berlin und wird im Humboldt Forum in Berlin ausgestellt. Das Darlehen könnte verlängert werden.

„Dies stellt die Zukunft in Bezug auf das Thema Artefakte dar; eine Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Museen, eine Zukunft, in der den legitimen Forderungen anderer Nationen und traditioneller Institutionen Respekt und Würde entgegengebracht werden“, sagte Abba Isa Tijani vom NCMM.

Er forderte Museen außerhalb Deutschlands auf, der Vereinbarung nachzueifern.

Schätzungen französischer Kunsthistoriker zufolge befinden sich etwa 90 Prozent des kulturellen Erbes Afrikas in Europa. Afrikanische Länder haben lange versucht, von Entdeckern und Kolonisatoren geplünderte Werke zurückzubekommen, während sich westliche Institutionen mit den kulturellen Hinterlassenschaften des Kolonialismus auseinandersetzen.

Anfang dieses Monats gab das Londoner Horniman Museum bekannt, dass es 72 Artefakte, darunter 12 Messingtafeln, an die nigerianische Regierung zurückgeben werde, nachdem im vergangenen Jahr ein College der Universität Cambridge und ein Museum in Paris einen ähnlichen Schritt unternommen hatten.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, sagte, es sei ein Beispiel für Museen in Deutschland mit Sammlungen aus der Kolonialzeit und weitere Vereinbarungen würden in den kommenden Monaten folgen.

Quelle: Reuters

The Ethiopian Herald 27. August

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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