Mangelwirtschaft…


…kannten wir in der DDR nicht. Unsere Wirtschaft nannte sich Planwirtschaft. Alles, was dem Plan unterlag, konnte bestellt werden. So in etwa, wie die Hotelzimmer in Südtirol oder das Mittagessen in gefragten Restaurants. Bei Autos und Ersatzteilen ist das nicht viel anders. Natürlich gibt es auch eine Planwirtschaft bei den Obsterzeugern und in diversen Genossenschaften. Planwirtschaft ist einfach bedeutend fortschrittlicher und umweltschonender als eine Wirtschaft, die mit Massenprodukten den Markt überschwemmt. 

Das Ergebnis dieser Art Wirtschaft, die ich mal als Wirtschaftsanarchie beschreibe, geht entweder gut oder eben schief. Und da liegt der Pferdefuss. Gebaut ist gebaut und produziert ist eben fertig. Mit welchen unsinnigen Methoden die Überproduktion an den Mann gebracht werden muss, kennen wir. Einstündige Fernsehfilme benötigen deshalb drei Stunden, wenn man das Ende sehen möchte. Die Werbeunterbrechungen gleichen mittlerweile Märchendarstellungen, die selbst unsere DEFA nicht überbieten könnte. Der Witz ist eigentlich, wir werden mittels der Werbesendungen direkt an die Lüge gewöhnt. Wenn ein Spielfilm jetzt mit einer Werbesendung unterbrochen wird, wissen wir nicht, ob das die Nachrichten sind oder die Anpreisung eines Produktes. Auch Hirngespinste sind Produkte. Das sind eben Produkte von Psycho – und Soziopathen. 

Der Thomas zeigt Ihnen heute mal ein paar Vertreter dieser Gruppe von Gestalten, die sich selbst als Mensch bezeichnen, aber weit davon entfernt sind. Ein Deutsches Sprichwort sagt: Lügen haben kurze Beine. Seien wir ehrlich; uns käme der EU- und Bundestag sowie deren Propagandaeinrichtungen, nur noch im Rollstuhl entgegen. Ohne Beine. Mit der permanenten Verkürzung der Finger haben die Kreaturen nur noch die Möglichkeit, mit dem Maul aufzufallen. 

Zu unserem Glück, und das betone ich, schreiben Firmen die Kosten ab. Das heißt, wir alle bezahlen das. Der ungewollte Effekt ist aber ein anderer. Mit der Abschreibung kommen in die Haushalte der Staaten, bedeutend weniger Einnahmen. Deshalb nennen das die Maulhelden: Krise. Damit sollen Ihnen auch vaterländische Gefühle und die Entschuldigung für die üblichen Plündereien schmackhaft gemacht werden. Nebenbei wird mit den Preissteigerungen und der Mehrwertsteuer, das Defizit aufgefüllt. Man möchte auch morgen, Kinderpopos streicheln in der Karibik. Denken Sie daran, die Kriegssteuer wird automatisch aufgeschlagen und garantiert nicht rückgängig gemacht. Es wird also Zeit, ganz langsam, kalt kochen zu lernen. 

Mich würde jetzt nicht wundern, wenn plötzlich die russischen Rohre der Pipelines noch verschwinden, um daraus Munition zu fertigen. Erz bekommen die Ganoven jetzt weltweit keins mehr. Zumindest keins mehr zu klauen. Das muss jetzt bezahlt werden. 

In unserem Naturschutzgebiet wird gebaut. Ich glaube nicht, dass dort ein FKK – Badebereich entsteht:-))

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

5 Kommentare zu „Mangelwirtschaft…“

  1. In der DDR entschied der Staat über Produktion, Produktionsmittel, Preise und Löhne. Es fehlte der Wettbewerb. Wirtschaftlichkeit, Nachfrageorientierung, Qualität und Innovationen blieben auf der Strecke. Die Wirtschaft war so international kaum wettbewerbsfähig. Der Autokauf gestaltete sich in der DDR besonders schwierig. Dafür mussten sich die Bürger vorher anmelden und mit Wartezeiten von bis zu 15 Jahren rechnen. Die Preise waren trotzdem ziemlich hoch. Der Kommunismus wurde nicht militärisch sondern wirtschaftlich besiegt. China setzte als erster auf ungebremsten Kapitalismus mit diktatorischer Führung und stieg zur größten Wirtschaftsmacht auf mit allen negativen Konsequenzen wie zum Beispiel der Konkurs der weltgrößten chinesischen Immobilienfirma Evergrande mit 300 Milliarden Dollar Schulden. Aber auch Russland lernte schnell die Vorteile des Kapitalismus zu nutzen. Die unzähligen Oligarchen die weltweit auf Shoppingtour waren und auch in Südtirol die schönsten Grundstücke und Villen aufkauften sind ein Beleg dafür.
    Übrigens im Naturschutzgebiet wird nicht gebaut sondern eine Renaturierungsmaßnahme durchgeführt.

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    1. Das ist eine Fehlinformation, Herr Plangger. Das ist übrigens typisch für Leute, die das System nur aus Propagandakanälen kennen. Ein Besuch der DDR, kann die Propagandainfo natürlich nicht ausräumen. Dafür ist er zu kurz. Mit Ihrem Hinweis auf Wartezeiten für neue Autos treffen Sie genau den Punkt, den ich als pure Propaganda abtue. Ein Auto konnte sich Jeder auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaufen. In der DDR hat man übrigens kein Auto weggeschmissen, weil ein neues erfunden wurde; und natürlich das Neue auf Kredit gekauft und damit doppelt bezahlt. Wir waren Barzahler, keine Schuldenquetscher.
      Was Sie in Ihren Propagandakanälen über ausländische Immobilienfirmen erfahren, dürfen wir wie den Rest dieser abgeschriebenen Einheitsmeldungen als puren Witz bezeichnen. Sowohl Sie als auch ich, wissen darüber weder Bescheid noch können wir in diesem Segment mitreden. Seien Sie diesbezüglich etwas bescheidener. Das klingt sonst etwas nach Hochmut.
      Wie Sie vielleicht wissen, führt in China eine KP die Regierung. Und Eins dürfen Sie mir glauben, trotz Ihrem Hang zu Besserwisserei. Bei Kommunisten geht keine Firma pleite! Und das ist ein Grundsatz, den Sie sich vielleicht hinter die Ohren schreiben sollten im Angesicht unserer Situation hier. Eine Firma, die angeblich pleite geht, wird in sozialistischen Ländern in Staatseigentum umgewandelt. Dort kümmern sich dann wirklich ausgebildete Leute darum, die Firma zu strukturieren. Mitunter werden auf diesem Weg, Privatfirmen, die etwas zu groß geworden sind, in Staatseigentum überführt. Wie gesagt: Sozialistische Länder werden von der Mehrheit diktiert. Die Mehrheit ist das arbeitende Volk. Zählen Sie auch dazu?

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      1. Heute kann jeder Bürger der einen Internetanschluss besitzt, Aktien oder Obbligationen jeder börsennotierten Firma auf allen Börsenplätzen der Welt von Zuhause aus, kaufen oder verkaufen, so auch die der chinesischen Firma Evergrande. Leider ist es kein Witz dass die Aktie in den letzten 3 Jahren 95% an Wert verloren hat. Da ich selbst der Leidenschaft des Aktienhandel nachgehe habe ich schon gewisse Grundkenntnisse.
        Zu Ihrer Information auch ich gehöre zum arbeitenden Volk.

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      2. Aktienhandel bedeutet, man vertraut Geld fremden Leuten spekulativ an, ohne sie zu kennen. Natürlich ist das bei den Banken gleich. Zumindest heutzutage, weil jede Bank, abstandslos, bankrott gehen darf ohne die Schulden zu begleichen. Wenn eine Einlage in einer Volkswirtschaft zeitweise den Boden verliert, ist das noch lange nicht deren Aus. Im Gegenteil:-)) Richtig heiße Spekulanten kaufen dann nach:-))

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    2. Jetzt noch zu dem angeblichen Wettbewerb im Westen, den es nicht gibt. Der angebliche Wettbewerb ist ein von Konsortien und Monopolen diktierter Markt. In dem Sinne, also kein Markt. Wettbewerb wird in sozialistischen Ländern vielfältiger und echt geführt. Das wird über den Planerfüllungsstand genau so realisiert wie über Prämien und Stimulierungen für Neuerungen und Erfindungen. Und echter Wettbewerb, das sage ich Ihnen als Kenner, wird über die Qualität der Produkte entschieden; nicht über den Preis, den letztendlich die Ausgebeuteten bezahlen. In den Regalen sozialistischer Länder stehen damit Produkte, die wirklich den Namen Produkt erfüllen. Oder wollen Sie etwa den Plunder kapitalistischer Händler als Produkt bezeichnen? Dann gehen Sie mal, eine Garantie einlösen.

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