Kleiner Zwischenbericht zu „Steinschlag im Suldnertal“


Beim Schreiben des Endes des wirklich schönen Krimis, hatte ich noch eine kleine Verfänglichkeit eingebaut wegen der Spannung vor der Auflösung.

Aus dem 160 – Seiten – Krimi ist dadurch ein 180 – 190 – Seiten Krimi geworden, den ich gerade zu Ende führe.

Ich hoffe doch auf das Verständnis meiner Leser.

Bestimmte Unterbrechungen sind auch dem Wetter, unserer Hausgemeinschaft als auch diversen Gängen zu verdanken, die ich sonst nie habe. Es geht um meine Rente und um mein proletarisches Dasein.

Keiner kann sich annähernd vorstellen, was die Besatzer der DDR mit unseren Unterlagen getan haben.

Ich gebe Ihnen auch gleich noch einen kleinen Hinweis dazu:

In der DDR wurde pünktlich mit dem 65. Geburtstag die Rente überwiesen. Ich rede von pünktlich.

Unser Rentenvertrag belief sich damit auf das Rentenantrittsalter von 65 Jahren. Die Besatzerfaschisten haben diesen Vertrag nie gekündigt oder uns Rentnern eine Kündigung unseres Rentenvertrages vorgelegt. Im Gegenteil. Die haben unsere Rentenkasse auch noch geplündert und der Wehrmacht als auch ihren versoffenen – gekauften Abgeordneten und Diktatoren zugeführt. In Form von Prämien unter Saufkumpanen. Gleichzeitig hat dieses Besatzergesindel sämtliche SV – Nummern der DDR vernichtet; oder angegeben, sie wären vernichtet. Unter Dieben ist die Vernichtung von Schuldunterlagen gängige Praxis.

DDR – Bürger, die heute 65 und älter sind, haben damit 50 Jahre gearbeitet und einbezahlt. Die Anarchie des Ausbeutersystems dieser Faschistenbesatzer ist aber eine andere. Sie legen Arbeiter kontinuierlich auf Trockendock, in Schwarzbeschäftigungen und Arbeitslosigkeit, damit sie die noch länger quälen dürfen. Schließlich wartet zu Hause und im Büro eine Schar freiwilliger und unfreiwilliger Nutten und Sekretäre, die allesamt nicht billig zu haben scheinen. Man beachte, selbst Affenpocken und AIDS, schränken den Verkehr auf Reichsdeutschen Schreibtischen erheblich ein und machen den erheblich teurer. Man muss sich jetzt Villen mieten und kaufen, um dort ungestört dem mittlerweile öffentlichen Freizeitspaß nachgehen zu können. Bisweilen wird die Lust auch auf dem Reichstag gehisst. Die Toilettenfrauen dort tun mir schon aufrichtig leid. Ich denke, in Ukrainischen Bahnhofstationen geht es gesitteter zu als dort.

Aus dem Grund, kämpfe ich mit dem Schreiben von Liebesromanen, Krimis und Erzählungen dem proletarischen Dasein etwas unter die Arme. In einer Zeit, in der höchstens noch der Porno diverser selbsternannter Politiker spannend genug scheint.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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