Beim Colonel habe ich einen Schatz gefunden, den sich verhetzte Deutsche zu Gemüte führen können; es geht um den Gulag


http://vivovoco.ibmh.msk.su/VV/PAPERS/HISTORY/GULAG.HTM

Der Vorteil dieser Publikation liegt darin, dass sie in HTML ist und damit leicht zu übersetzen geht. Kollegen, die an der Trasse gearbeitet haben, wissen, was diese Leute geleistet haben. Wir konnten schon damals locker die Lügen der Goebbelsjünger widerlegen. Von wegen „verhungern“, „mißhandeln“ usw.. Dafür wurden wir von den ersten Propaganda Abgestellten des Westens auf Bloggs und in Foren kräftig eingeseift und lächerlich gemacht. Wir hoffen innigst, die Propagandisten sehen wir auch im Schützengraben an der Ostfront so großmäulig. Oder spätestens dann, wenn über ihnen eine Seidenschlinge schwebt. Die Jungs und Mädels haben uns an der Trasse mit gutem Fisch, Fleisch und Gemüse versorgt.

DER BEITRAG DER GEFANGENEN DES GULAG ZUM SIEG IM
GROßEN
PATRIOTISCHEN KRIEG

Als Auszug nehme ich mal die Landwirtschaft:

LANDWIRTSCHAFT.
Der GULAG des NKWD hat derzeit 414 landwirtschaftliche Einheiten, darunter: 3 landwirtschaftliche Lager (Karaganda, Siberian, Srednebelsky), 96 landwirtschaftliche Kolonien und 315 Nebenfarmen.

Die Gesamtfläche des Ackerlandes der landwirtschaftlichen Abteilungen des Gulag beträgt 441.000 Hektar.

Während der Kriegsjahre wurde die besäte Fläche um das Anderthalbfache vergrößert und 1944 auf 380.000 Hektar gegenüber 250.000 im Jahr 1941 gebracht. Einschließlich Kartoffel- und Gemüsekulturen mehr als verdoppelt.

Das Wachstum der gesäten Flächen wurde durch die Schaffung einer eigenen Saatgutbasis während des Krieges erleichtert. Samen von Getreide und Kartoffeln werden vollständig auf ihren Farmen angebaut.

Nach dem Plan für das laufende Jahr sollten 211.000 Tonnen Getreide geerntet werden, gegenüber 140.000, die 1941 tatsächlich eingegangen sind; Gemüse und Kartoffeln – jeweils 437.000 Tonnen gegenüber 203.000 Tonnen; Heu 317.000 Tonnen statt 225.000 Tonnen im Jahr 1941.

Zur Steigerung der Produktivität in den Betrieben werden agrotechnische Maßnahmen ergriffen.

Die Fläche des Herbstpflügens von 100.000 Hektar im Jahr 1941 wurde 1943 auf 130.000 Hektar erhöht.

Die gedüngte Fläche durch die Frühjahrsaussaat dieses Jahres wurde auf 350.000 Hektar gegenüber 210.000 Hektar im Jahr 1941 erhöht.

Im Lager Karaganda wurden bedeutende Arbeiten zur Erweiterung der bewässerten Fläche durchgeführt: Die Voll- und Flussmündungsbewässerung wurde verdreifacht (von 5.600 ha im Jahr 1941 auf 17.400 ha im Jahr 1943), und auch die Fläche der Heufelder wurde verdoppelt.

Die Steigerung der Bruttoernte landwirtschaftlicher Produkte ermöglichte es dem GULAG, den Bedarf der Zwangsarbeitslager und Kolonien zu 100 % mit Gemüse und zu 80 % mit Kartoffeln zu decken. Von großer Bedeutung für die Versorgung der Zwangsarbeitslager mit Gemüse sind die in den letzten zwei Jahren errichteten 16 Trocknungsbetriebe mit einer Jahreskapazität von 2.000 Tonnen Trockenware.

Während der Kriegsjahre erhöhten die Gulag-Farmen die Reproduktion von Tieren, deren Zahl stetig zunahm, wie aus den folgenden Daten (in Tausend Stück) ersichtlich ist:
 .

194119431944 (Ojid)
Das Vieh55,676,280,5
einschließlich Kühe 15,023,223,8
Schweine63,276,678,3
Schaf221,2235,4272,8
Pferde26,529,7 32,1

.
Durch die Verbesserung der Tierhaltung und die Reduzierung von Abfällen stieg die Zahl der Jungtiere 1944 im Vergleich zu 1941 bei Kälbern um 36 %, bei Ferkeln um 53 %.

In den drei Berichtsjahren wurden 42.000 Tonnen Lebendgewicht geschlachtet, 112.000 Tonnen Milch gewonnen und 2.600 Tonnen tierisches Öl produziert.

In dieser Zeit wurde der Bedarf der Lager und Kolonien an Fleisch zu 35% auf Kosten der Produkte ihrer eigenen Farmen gedeckt.

Eine wesentliche Hilfe in der Ernährungsbilanz ist die Produktion von Fischercamps und -kolonien.

Der GULAG hat ein spezialisiertes Fischereicamp (Astrachan), 8 Fischereikolonien und 45 untergeordnete Fischfarmen.

Zwischen 1941 und 1944 wurden 420.000 Zentner Fisch gefangen, oder 25 % des Gesamtbedarfs an Zwangsarbeitslagern und Kolonien.
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Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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