Wir schauen nach Kolumbien, den Nachbarn Venezuelas


Unsere Genossen vom Amerika 21 dokumentieren Ihnen heute die Rede des neuen Präsidenten vor der UNO.

https://amerika21.de/dokument/260152/petro-kolumbien-uno-rede

Die Bankkonten sind grenzenlos geworden, das angehäufte Geld der Mächtigsten könnte nicht einmal in Jahrhunderten ausgegeben werden. Die Traurigkeit des Daseins, die durch diesen künstlichen Zwang zum Wettbewerb erzeugt wird, wird von Lärm und Drogen überdeckt. Die Sucht nach Geld und nach Besitz hat noch ein anderes Gesicht: die Drogensucht bei den Verlierern des Wettbewerbs, bei den Verlierern des künstlichen Wettlaufs, in den die Menschheit gezwungen wurde.

Das Übel der Einsamkeit lässt sich nicht heilen, indem man Glyphosat über die Wälder versprüht. Der Wald ist nicht der Schuldige. Schuld ist Ihre Gesellschaft, die zum grenzenlosen Konsum erzogen wurde, zur törichten Verwechslung von Konsum und Glück, was es aber ermöglicht, die Taschen der Reichen mit Geld zu füllen.

Nicht der Urwald ist schuld an der Drogensucht, sondern die Irrationalität Ihrer Weltmacht. Geben Sie Ihrer Macht einen Schuss Vernunft. Schalten Sie aufs Neue die Lichter des Jahrhunderts an. Der Krieg gegen die Drogen hat 40 Jahre gedauert. Wenn wir unseren Kurs nicht korrigieren und er weitere 40 Jahre dauert, werden in den Vereinigten Staaten 2.800.000 junge Menschen an einer Überdosis Fentanyl sterben, das nicht in unserem Lateinamerika hergestellt wird.

Millionen von Afroamerikanern werden in Privatgefängnissen inhaftiert werden. Afroamerikanische Gefangene werden zum Geschäft der Gefängnisgesellschaften, eine weitere Million Lateinamerikaner werden ermordet werden, unsere Gewässer und grünen Felder werden in Blut ertränkt, der Traum von Demokratie wird in meinem Amerika ebenso sterben wie im anglosächsischen Amerika. Die Demokratie wird dort sterben, wo sie geboren wurde, im großen westeuropäischen Athen.

Indem Sie die Wahrheit verschweigen, werden Sie den Urwald und die Demokratien sterben sehen. Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. Der Kampf gegen die Klimakrise ist gescheitert. Der tödliche Konsum hat zugenommen, von weichen zu harten Drogen, auf meinem Kontinent und in meinem Land hat es einen Völkermord gegeben, Millionen von Menschen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, und um Ihre eigene soziale Schuld zu verbergen haben Sie dem Regenwald und seinen Pflanzen die Schuld gegeben. Sie haben Reden und Ihre Politik mit Widersinn gefüllt.

Ich fordere von hier aus, von meinem verwundeten Lateinamerika, ein Ende des irrationalen Krieges gegen die Drogen. Zur Reduzierung des Drogenkonsums braucht es keine Kriege, sondern die Konstruktion einer besseren Gesellschaft, einer Gesellschaft mit mehr Solidarität, mehr menschlicher Wärme, wo die Intensität des Lebens vor Süchten und neuen Formen der Sklaverei bewahrt. Wollen Sie weniger Drogen? Denken Sie weniger an Profit und mehr an Liebe. Denken Sie an eine rationale Machtausübung.

Zerstören Sie nicht mit ihre Giften die Schönheit meiner Heimat. Helfen Sie uns ohne Heuchelei, den Amazonas-Regenwald zu retten, um das Leben der Menschheit auf diesem Planeten zu retten.

Das ist ein Auszug, um Sie neugierig zu machen. Wie wir die US-EU-Faschisten kennen, verkürzen solche Ansprachen das Leben der vom arbeitenden Volk gewählten Präsidenten erheblich. Nutten und kriminelles Getier, werden heutzutage fast 100 Jahre alt, wenn sie nicht unbedingt die Reihen der Faschisten verlassen wollen. Frei nach dem Sprichwort: Pack schlägt sich – Pack verträgt sich. Heute muss man nicht unbedingt Fallschirmspringen oder zu lange in Badewannen sitzen. Mitunter reicht schon eine freundliche Einladung ins Faschistische Hauptquartier, um an seltsamen Krankheiten zu krepieren.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

3 Kommentare zu „Wir schauen nach Kolumbien, den Nachbarn Venezuelas“

  1. Ich kenne den Menschen nicht, der diese Rede gehalten hat oder welchen ‚politischen‘ Hintergrund er hat oder welcher Religion oder Weltanschauung er folgt. Seine Rede hört sich für mich sehr „idealistisch“ an.

    Seine Rede beginnt mit einer Behauptung, die nicht richtig ist.

    Sonderbar finde ich, daß er den US-Slogan „Krieg gegen Drogen“ in seiner Rede verwendet – einen solchen Krieg gibt es doch gar nicht. Es ist ein *KRIEG MIT UND UM DROGEN* — also ein Krieg um die Kontrolle über die Drogen … und diese Kontrolle will selbstverständlich die USA behalten. –

    Da stören einfach solche Konkurrenten wie das Cali- oder Medellín-Kartell. Außerdem ‚gefährden‘ die Drogen, die z. B. billig in Kolumbien hergestellt werden, den Absatz der Drogen, die das Monopol des Pharma-Syndikats herstellt und vertreibt.

    nur mal so:
    Kokain aus Kolumbien = 2.000,- €/kg —
    von der Pharma ‚angebotene‘ Kokain-Präparate ab 259.437,50 €/kg bis 332.750,- €/kg – Gewinne, Gewinne, phantastische Profite von 13.000 bis 18.000 Prozent.
    Heroin aus Afghanistan = 400,- €/kg —
    von der Pharma ‚angebotene‘ Morphin-Präparate ab 26.344,67 €/kg – auch noch 6.500 Prozent Profit)

    Gefällt 1 Person

  2. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Ich kenne den Menschen nicht, der diese Rede gehalten hat oder welchen ‚politischen‘ Hintergrund er hat oder welcher Religion oder Weltanschauung er folgt. Seine Rede hört sich für mich sehr „idealistisch“ an.

    Seine Rede beginnt mit einer Behauptung, die nicht richtig ist.

    Sonderbar finde ich, daß er den US-Slogan „Krieg gegen Drogen“ in seiner Rede verwendet – einen solchen Krieg gibt es doch gar nicht. Es ist ein *KRIEG MIT UND UM DROGEN* — also ein Krieg um die Kontrolle über die Drogen … und diese Kontrolle will selbstverständlich die USA behalten. –

    Da stören einfach solche Konkurrenten wie das Cali- oder Medellín-Kartell. Außerdem ‚gefährden‘ die Drogen, die z. B. billig in Kolumbien hergestellt werden, den Absatz der Drogen, die das Monopol des Pharma-Syndikats herstellt und vertreibt.

    nur mal so:
    Kokain aus Kolumbien = 2.000,- €/kg —
    von der Pharma ‚angebotene‘ Kokain-Präparate ab 259.437,50 €/kg bis 332.750,- €/kg – Gewinne, Gewinne, phantastische Profite von 13.000 bis 18.000 Prozent.
    Heroin aus Afghanistan = 400,- €/kg —
    von der Pharma ‚angebotene‘ Morphin-Präparate ab 26.344,67 €/kg – auch noch 6.500 Prozent Profit

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    1. Natürlich wird er Worte verwenden, die dem Sprachgebrauch Jener entsprechen, die sie permanent anwenden. Generell ist Kolumbien besetzt (siehe US-Faschistenbasen) und der Mann muss jetzt einen Weg finden, das Volk für den Widerstand zu formen. Den Kokabauern, die nicht dem US-CIA-Kartell angehören (damit finanzieren die ihre Kriege) werden mit allen möglichen Mitteln die Ernten versaut. Eigentlich braucht das US – Drogenkartell diese Pflanzen nicht mehr. Man setzt auf andere Drogen, die gebraucht werden, Söldner hemmungslos zu machen. IN diesen Breitengraden muss ein Politiker extrem gut formulieren und aufpassen, was er sagt. Wir alle kennen die Massen an Opfern in diesen Ländern. Damit wird eigentlich bestätigt, der Kampf der Arbeiter, ob er jetzt sozialistisch oder kommunistisch geführt wird, ist dort ein schwerer Opfergang. Wir erinnern uns an Indonesien und die Philippinen. Jedenfalls ist die Not dort so groß, dass es den Menschen fast schon egal ist, ob sie sterben oder nicht. Das heißt, die Schwelle der Unterdrückung hat schon jedes menschliche Ausmaß verlassen.

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