Gerade auf Twitter gefunden


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Ich wollte meine Südtiroler Gastgeber gerne mal etwas blenden mit den Preisen, die wir auf Reisen in Bahnhöfen, Gaststätten und Restaurants bezahlt haben:-))

Energie war damals inklusive:-))

Auch das Bedienungsgeld. Das durfte aber mit Trinkgeld angereichert werden – steuerfrei.

Nun will ich Sie hier nicht weiter blenden. Gehen Sie am besten dort nachschauen:-))

Übrigens: Nach der Abrechnung von Miete und Nebenkosten, hatten DDRBürger erheblich mehr Geld im Portemonnaie als Sie:-))

Die Dreckskommunisten, die:-))

Das ist eine Anlehnung an die Parodie: Die Drecks Nordkoreaner von Hagen Rether. Lachen Sie mit uns:

https://www.youtube.com/watch?v=Ee6uq2p8eSs

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

5 Kommentare zu „Gerade auf Twitter gefunden“

  1. Ich würde die Speisekarte ja für eine Ente halten, wenn ich nicht selber 1988 in die DDR gefahren wäre, um die Familie eine Freundes und meinen Onkel und meine Oma zu besuchen.

    Als son indoktrinierter BeeRD-Ling, „dachte“ ich natürlich, daß ich in einen ganz furchtbar finsteren Teil Deutschlands fahre, wo der schrecklich böse Kommunismus herrscht.

    Aber dann war es dort doch ganz anders.
    Ich fuhr also von Hamburg nach Berlin (Ostbahnhof? hab es nicht mehr in meiner Erinnerung); dort mußte ich in einen Zug nach Greifswald umsteigen und hatte bis dahin drei Stunden Zeit.

    MITROPA hieß das Speiselokal.
    „Da gehe ich mal rein“, dachte ich und ging hinein.
    „Oh, ist es aber hier voll!“ – Das sieht hier ja wie in den 1930-er Jahren aus: Kellner mit weißer Berufskleidung — Ein ‚Platzanweiser‘ oder ‚Ober‘ kam auf mich zu: „Bitte haben Sie einen Moment Geduld – sobald ein Platz frei wird …“
    Nach wenigen Minuten führte – echt: er führte mich! – zu einem Tisch.

    Ich nahm Platz. Mir gegenüber saß ein etwa gleichaltrig junger Mann so um die 26 Jahre alt. —
    Unschwer für mich zu erkennen war: „Einer dieser seltsamen *Kommunisten* (für mich damals Nazis mit anderem Vorzeichen!).“, denn er trug ein Abzeichen der SED links an seinem Revers. „Was der wohl jetzt von mir denken mag?“, fragte ich mich, denn auch ich trug links an meinem Revers ein Abzeichen: Ein Kreuz (blau) mit Herz (rot) und einer Taube (weiß) – alles winzig klein, wie dessen Abzeichen. „Guten Tag – Guten Tag“ waren die einzigen Worte, die wir [im Nachhinein: ‚leider‘] wechselten.

    Die Speisekarte wurde mir gereicht.
    Tagesgericht: Ente mit Rotkohl und Knödel (nach Rouladen mein Lieblingsgericht).
    „Wenn ich das zuhause erzähle … das glaubt mir doch niemand!
    2,- ℳ 50 ₰ für Ente mit Rotkohl und Knödel — was? – ein Bier dazu 0,65 ℳ „
    !
    [Ich hatte selbstverständlich vorher 300 DM gegen 300 ‚DDR‘-ℳ eingetauscht.]
    Ich war am Rätseln: „Wie können ‚die‘ *für Ente mit Rotkohl und Knödel* nur 2,50 DM verlangen?“
    (Ich habe dieses „Rätsel“ — freilich „etwas“ spät — dann doch noch – nämlich 40 Jahre später 2018 – ‚gelöst‘.)

    Nach dem Gericht und zwei Bier für 3,- ℳ 80 ₰
    „habe ich mich natürlich nicht Lumpen lassen“ und 5,- ℳ bezahlt –
    „großkotzig“: „Der Rest ist für Sie! Danke schön!“

    Danach ging ich auf den Bahnhofsvorplatz! „Mann, ist das hier eine riesige Fläche – sowas gibt es ja nicht mal bei uns! – der ist ja größer als der Marcus-Platz in Venedig!“
    … und so schlenderte ich auf die ‚Kaufhäuser‘ gegenüber zu und bummelte und schaute mir die Auslagen des Kaufhauses an – an Größe einem Karstadt, Horten, Hertie oder Alsterhaus ebenbürtig. Aber nichts dabei, was ich nicht schon aus Hamburg, München, Westberlin kannte, gab es da für mich zu sehen.

    „Was mach‘ ich nur mit all dem vielen Geld?“ — 295,- ℳ hatte ich ja immer noch in meiner Hosentasche: „Die werde ich ja nie los!“ … denn – ich bin halt ein sehr guter Beobachter! –
    „Hier gibt’s ja nicht mal Bettler, Alkoholiker und Drogenabhängige, denen man damit etwas ‚Gutes tun könnte‘!“

    JA! Das war damals für mich wirklich das überhaupt Auffälligste!
    (Heute bezeichnet man einen Zustand, der durch eine solche ‚Auffälligkeit‘ verursacht wird, als *Kognitive Dissonanz*)

    DENN Armut KANN man nicht verbergen!!! —
    schon gar nicht in einer Welt-Metropole, wie der Hauptstadt der DDR!!!

    Egal in welcher Stadt oder Metropole ich in meinem Leben gewesen bin:
    Nach spätestens zehn Minuten umschwirren ’solche‘ Menschen einen *wie die Motten das Licht*!

    NUR in der Hauptstadt der DDR ist mir das nicht passiert! … und auch nicht in Greifswald oder von dort mit der Bahn nach Wittenberg und zurück nach Hamburg!
    Nein! Dort in der DDR habe ich das ELEND dieses *SCHEIß-WERTE-WESTENS NICHT angetroffen!

    „Was mach‘ ich nur mit all dem vielen Geld?“ — 295,- ℳ hatte ich ja immer noch in meiner Hosentasche — Ich ging – vermutlich in einem Zustand einer ‚Verwirrung‘ – ob all der Eindrücke – zurück zum Bahnhof.

    TABAK – stand über dem Eingang dieses Ladens (vielleicht standen da auch noch andere Worte, wie „Geschäft“, „Zigarren“ oder „Pfeifen“ – irgendwas mit *Pfeifen* stand da wohl – ist halt lange her).
    Jedenfalls machte ich halt vor diesem Geschäft und sah mir auch dort die Schaufenster-Auslagen an.

    „Oha! Edle Zigarren, teure Pfeifen werden hier angeboten – laß mal reingehen!“
    Gedacht getan! Ich wurde fündig! „Hier wirst du echt viel gut Geld los!“

    Und so war es auch! Preise wie in der BRD – klar in ℳ der DDR – aber meine DM hatte ich ja in ℳ umgetauscht – Also: Selber Preis – nein! sogar höher!

    Ein älterer Herr begrüßte mich. Ich denkend: „Aber hier in der DDR gibt es doch gar keine ‚privaten‘ Geschäfte mehr … Egal, was solls – hier wirst du sicher *diese Alu-Währung* los!“

    Ich habe mich – wie es für mich damals üblich war – selbstverständlich von diesem Fachverkäufer beraten lassen! [Klar! … auch er hat – wie vorher die Gäste in der MITROPA – erkannt, daß ich aus dem „Westen“ kam! … es wäre ja Blödheit von mir gewesen, anzunehmen, daß die Menschen, die in der DDR lebten, das nicht schon an der Kleidung, die ich trug, erkannt hätten!]

    Kurz! Ich habe mir dort eine *wirklich* sehr gute Pfeife und einen *richtig guten* Pfeifen-Tabak – echt erstklassig und weltspitze – gekauft!

    Gefällt 2 Personen

    1. Unsere Familie hat Tabak angebaut. Ich weiß, wie guter Tabak schmeckt. In der DDR und in den Partnerländern, wurde wirklich guter Tabak hergestellt. Ich erinnere an Kuba und Simbabwe. Irgendwie hat das auf mich abgefärbt. Ich wüsste nicht mehr recht, wann ich meinen letzten Tabak gekauft hätte. Aktuell arbeite ich an dem Verfahren für Blunts. Suche bitte nicht im Netz danach. Du landest automatisch bei Haschisch und ähnlichem Zeug. Ich baue mir auf dem Balkon den eigenen Tabak an und halte die Blätter ziemlich klein. Damit erspare ich mir das sortieren und Stiele ziehen.

      Gefällt 1 Person

      1. „Aktuell arbeite ich an dem Verfahren für Blunts. Suche bitte nicht im Netz danach. Du landest automatisch bei Haschisch und ähnlichem Zeug.“

        Das hat mich natürlich sofort getriggert und ich habe umgehend im Netz danach gesucht 😉
        *“Ein Blunt ist ein mit Kräutern gefülltes Tabak- oder Hanfblatt“*

        Ich hatte auch mal so eine ’seltsam-komische‘ Idee in meinem Kopf; allerdings fand ich es unpraktisch, ein Hanf- oder Tabakblatt mit Kräutern zu füllen. „Warum die verschiedenen Kräuterblätter nicht mit einem Hanf- oder/und Tabakblatt ‚verkleben‘ und dann wie eine Zigarre/Zigarillo ‚rollen‘?“, waren meine Überlegungen. Ich habe das dann aber nicht weiter verfolgt … halte es jedoch für das einfachste Verfahren einen *Blunt* herzustellen.

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      2. Es gibt Kräuter, die werden bei der Verarbeitung ziemlich klein oder gar fast staubartig. Vor allem würzende Blütenblätter. Außerdem kann man auf diese Art, den Geschmack besser verteilen; also würzen und dosieren.
        Nehme ich nur als Beispiel Schafgarbe oder gar Salbei, dann ist diese Art der Verarbeitung die beste.
        Bei meiner Balkonernte habe ich nahezu 3 Kg getrocknetes, feinstes Laub und Kräuter geerntet. Jetzt gilt es, die richtige Mischung zu kreieren. Gesammelt habe ich zu dem immerhin fast 1o kg feinste, getrocknete Brennnessel. Jetzt kommt noch um die 5 kg getrocknetes Feigenlaub. Das ergibt einen Arbeitertabak der feinsten Sorte. Die Chinesischen Genossen sagen Tee dazu und rauchen das mit dem gleichen Genuss wie ich.

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