Wir schauen mal kurz nach Soledar…


…ach halt, nach Stalingrad vor 80 Jahren.

Karovier

Vor 80 Jahren wurde das Ende der 6. Armee der faschistischen deutschen Wehrmacht bei Stalingrad unwiderruflich eingeleitet

Die politische Führung in Deutschland hatte ihrer Propaganda über das Geschehen um Stalingrad und die sich dort abzeichnende katastrophale Niederlage für die faschistische deutsche Wehrmacht strenges Schweigen befohlen. Der sowjetische Historiker Arkadij Samsonowitsch Jerussalimski (1901-1965) notierte am 26. Januar 1943 in seinem Tagebuch:

Aus Rom ertönen hysterische Stimmen. Auch das ist verständlich: Das italienische Kolonialreich ist zusammengebrochen, während zur gleichen Zeit nicht wenige Divisionen ihre ewige Ruhestätte im kalten Boden der Donsteppen gefunden haben. Aber in Rom zieht man offenbar vor, über den Misserfolg Deutschlands zu sprechen. Der italienische Korre­spondent Appelius erklärte: „Wir geben die Erfolge der Russen im Gebiet von Stalingrad zu. Wir geben die verzweifelte Lage der dort kämpfen­den deutschen Truppen zu. Wir geben zu, dass ihre Situation dramatisch ist. Die Russen kämpfen mit ungewöhnlicher Besessenheit und Kraft.“ Das ist noch nicht alles. „Die Lage an der russischen Front ist nicht nur deshalb sehr ernst, weil die Russen riesige Reserven in den Kampf ge­worfen haben, sondern auch, weil die Achsenmächte in dem Winterfeld­zug nicht mehr als die von ihnen schon aufgestellte Zahl an Divisionen einsetzen können. Der Druck der russischen Truppen ist in seiner Stärke wahrhaft erschreckend.“ Auch das sind neue Worte!

Tja. Herr Paulus wurde dann mal kurz DDRBürger bis zu seinem Tod. Und die DDRBehörden haben ihn gequält bis zum Gehtnichtmehr.

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Paulus

Paulus erbat angesichts der schlechten Versorgung seiner Soldaten die Einstellung der Kämpfe und den Rückzug aus der Stadt: Hunger, Kälte und Seuchen setzten den Soldaten zu; auch Paulus selbst war erneut an der Amöbenruhr erkrankt. Hitler verbot eine Einstellung der Kämpfe; die Front durfte um keinen Meter zurückgenommen werden. Am 19./20. November 1942 durchbrachen die sowjetischen Armeeverbände in einem Großangriff, der Operation Uranus, die rumänischen Linien nördlich und südlich Stalingrads und schlossen die Stadt vollständig ein. Hitler hatte der Roten Armee diesen Durchbruch nicht mehr zugetraut, obwohl Paulus ihn am 12. September bei einem Gespräch im Führerhauptquartier „Werwolf“ bei Winniza (Ukraine) auf die Gefahr aufmerksam gemacht hatte. Nun saß die 6. Armee in der Falle.

Bei einem Besuch Wilhelm Piecks, der Werbung für das neu zu begründende Nationalkomitee Freies Deutschland machen wollte, zeigte er sich jedoch – anders als der größte Teil der Offiziere, die Pieck lediglich Verachtung entgegenbrachten – gesprächsbereit. In diesem Gespräch gestand er seine Enttäuschung über Hitler ein, beharrte aber darauf, dass er als Soldat unter allen Umständen zu gehorchen habe. So weigerte er sich entschieden, zur Gründung des Komitees beizutragen.

Und dann war ja noch die „DDR-Sippenhaft“. So nach der Devise: Die Drecksnordkoreaner:

Mit seinem langen Zögern bzw. mit seinem Einschwenken auf die sowjetische Linie erntete Paulus beim BDO bzw. den anderen deutschen Kriegsgefangenen nur Empörung. Die Angehörigen des BDO vertraten den Standpunkt, dass Paulus keine leitende Funktion haben könne, da seine Unentschlossenheit ihn unglaubwürdig gemacht habe. Auch im Ausland stieß sein Schritt auf Befremden, da doch gerade Paulus Hitlers Befehle bedingungslos und bis in die letzte Konsequenz befolgt hatte. In Deutschland wurden seine Angehörigen in Sippenhaft genommen, seine Frau kam ins KZ Dachau und sein Sohn nach Immenstadt in Festungshaft. Paulus selbst überschätzte seinen Einfluss und versuchte, andere Offiziere vom Beitritt zu überzeugen, zudem stellte er sich einen neuen Stab zusammen. Zwei Aufrufe an die Heeresgruppe Nord und die neuaufgestellte 6. Armee, die Waffen niederzulegen, blieben ohne Resultat. Am 30. Oktober 1944 bat er Stalin um ein Gespräch, um ihm die Aufstellung deutscher Freiwilligenverbände – vergleichbar zur auf deutscher Seite eingerichteten Russischen Befreiungsarmee unter Andrei Andrejewitsch Wlassow – vorzuschlagen. Angesichts der Erfolg- und Bedeutungslosigkeit des NKFD und des BDO, sowohl unter den deutschen Kriegsgefangenen als auch bei der kämpfenden Truppe, blieb sein Ersuchen ohne Reaktion.[16]

Hast du einen faschistischen Freund wie die Teutschen Reichsfaschisten, brauchst du sicher keine Feinde:-))

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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