Kochen heißt – ein Gericht mundfertig zu liefern


Spargelragout

Heute kochen wir Spargelragout.

Wie gewohnt, schälen wir den Spargel und schneiden ihn in drei bis fünf Zentimeter lange Stücke. Das geben wir in relativ wenig Flüssigkeit, die wir mit Salz und Zucker würzen. Im zugedeckten Topf dünsten wir den Spargel fünf Minuten, wenden ihn nach dieser Zeit und wiederholen die Dünstzeit. Wer das Ragout gern gleich mit Kartoffeln möchte, gibt sich Kartoffelstücke (in Spalten) von neuen Kartoffeln dazu.

Wir haben jetzt zwei Wege, das Ragout fertig zu stellen.

Zuerst geben wir etwas Butter dazu. Nachdem die zerschmolzen ist, streuen wir etwas Dunst an und rühren um. Die Flüssigkeit bindet.

Statt Dunst können wir auch Kartoffelflocken für Püree nutzen. Das ist keine Chemie. Lediglich, auf heißen Walzen getrocknete Kartoffel. Die verwendeten Kartoffeln sind mehlig.

Nach der Bindung geben wir ein – zwei Eigelb dazu und verrühren das recht zügig.

Natürlich können Sie Kräuter Ihrer Wahl zufügen.

Versuchen Sie mal Pesto von Bärlauch oder Löwenzahnblüten.

Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch

2 Kommentare zu „Kochen heißt – ein Gericht mundfertig zu liefern“

  1. Also ohne Chemie sind industriell hergestellte Kartoffelflocken nicht. Um die Haltbarkeit zu gewährleisten werden den Kartoffelflocken Zusatzstoffe wie Emulgatoren und Antioxidationsmittel zugesetzt.
    Hier die offizielle Zutatenliste einer bekannten Firma von Kartoffelflocken:
    Zutaten: 99% Kartoffeln*, Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), Stabilisator (Diphosphat), Aromen, Antioxidationsmittel** (Natriummetabisulfit). Kann Gluten, Milch, Ei und Sellerie enthalten.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, lieber @riccio. Wer sich nicht ganz sicher ist mit den Zutaten, kann eventuell auf die Kartoffelflocken für Hunde zurückgreifen:-))
      Wie wir wissen, sind diversen Herstellern die Hunde lieber als die Menschen:-) Übrigens; die preiswertesten Produkte sind bei uns hier in Italien, die besten. Das ist nur ein kleiner Tipp. Bei Flocken muss man eben jene wählen, die frei von Milchpräparaten sind. Wobei die meisten Hausfrauen ja Milch/Fett etc. unbedingt dazu haben möchten. Ohne diverse Zutaten, sind nicht mal Äpfel, Kartoffeln, Gemüse, Mehle usw. lagerbar. Beim Schälvorgang werden Kartoffeln mittels Säure geschält. Die wird nach dem Vorgang neutralisiert. Mit Basen. Es gibt bisweilen auch Schwefelzusätze, um die Farbe zu halten. In früheren Haushalten würde viel mit Schwefel und Soda gearbeitet. Bis auf den Einfluss von Krieg und Hunger, haben das unsere Großeltern gut überlebt:-))

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