Der faschistisch-deutsche Überfall auf die Sowjetunion


Heute ist ein Gedenktag. Und diesen Tag werden wir als DDR Bürger natürlich gedenken. Danke, Genosse Sascha.

Sascha's Welt

1941Am 22. Juni 1941 überfielen deutsche Truppen heimtückisch und wortbrüchig die Sowjetunion. Mit bestialischer Grausamkeit metzelten die Faschisten alles nieder, was lebendig war – Kinder, Frauen, alte Menschen. Sie zerstörten Schulen, Museen und Bibliotheken, brannten ganze Dörfer nieder, zertrümmerten Städte, Fabriken und landwirtschaftliche Genossenschaften. Rücksichtslos wurden die reifen Felder mit Hunderten von Panzern niedergewalzt. Das Vieh wurde gestohlen und massenhaft nach Deutschland transportiert. Die Faschisten raubten, plünderten und mordeten ohne Gnade. Noch niemals zuvor hatte es in einem Land ein solches Blutbad gegeben. Das geschah vor 80 Jahren. Heute leben wir erneut im Kapitalismus und fast die ganze Welt hat nach einem Jahr einer angeblichen Corona-„Pandemie“ die faschistische Herrschaft des Imperialismus in aller ihrer Grausamkeit und Verlogenheit erneut kennengelernt. Einer der Nachkommen dieser Faschisten ist der deutsche Führer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab. – Der 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion sei uns Erinnerung und Mahnung!

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Ein kleiner Ernährungstipp für den Sommer


Ein kleiner Ernährungstipp für den Sommer

Die menschliche Ernährung ist vergleichbar mit einem Fahrzeug, einer Tankstelle und einer Heizung.

Um die Hardware, also uns, in der üblichen Form am Leben zu erhalten, benötigen wir einen Grundumsatz. Der lässt sich relativ leicht berechnen. Die Größe in cm mal Zehn. Das sind die Kalorien für den Grundumsatz.

Die Befriedigung des Grundumsatzes sollte in, Achtung-Neudeutsch, Low Carb, also mit wenig Leistungsnahrung gedeckt werden. Sprich, mit Fett, Eiweiß, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen, Spurenelementen. Kohlenhydrate sollen dabei höchstens 10% des Energiebedarfs decken (eigentlich schon zu viel). Kohlenhydrate haben 4 kcal je Gramm.

Zucker ist damit am leichtesten zu berechnen. Alle Kohlenhydrate, die ich nicht in Bewegung und Kraft verbrauche, werden im menschlichen Körper (und nicht nur da), zu Fett umgewandelt. Ein Gramm Fett hat etwa doppelt so viele kcal im Vergleich mit Kohlenhydraten.

Je mehr ich leiste, in Form von Kraft und Bewegung, desto höher und öfter, muss ich mit Kohlenhydraten die Leistung bedienen. Das ist sozusagen unser Öl bzw. unsere Kraftstoff. Die Umwandlung von Kohlenhydraten zu Energie belastet den Körper am wenigsten. Sie werden nicht müde und haben keinen Hungerast. Kohlenhydrate werden unmittelbar vor oder während der Leistung gegessen bzw. verabreicht. Am Abend vorher ist das zu früh:-))

Demnach ist der Bedarf über den Grundbedarf, mit 60% Kohlenhydraten zu decken. Selbstverständlich verlieren wir auch Fett, Vitamine, Spurenelemente und Proteine bei der Bewegung. Das sehen wir z.b. am Schweißbild.

Zur Berechnung der Leistung gibt es Tabellen. Die möchte ich jetzt nicht suchen. Ich bin nur DDR Meisterkoch. Kein West – „Ernährungsberater“:-))

Der Beruf wurde erfunden, damit etwas weniger fleißige Menschen, eine Arbeit finden.

Ausfahrt 210621


Ausfahrt 210621

Heute, nach langer Zeit, kann ich endlich mal wieder eine Ausfahrt machen. Am Wochenende fahre ich selten. Da sind mir einfach zu viele Gegner unterwegs. Mit Gegner meine ich die Leute, die beim besten Willen, Verkehr nicht begreifen wollen. Wenn ich bestimmten Reaktionen folge, darf ich sagen, mir sind auch zu viele Besoffene unterwegs.

Eigentlich filme ich den gesamten Verkehr. Nach Vorne und nach Hinten. Wenn ich mal im Aschekasten lande, kann meine Witwe wenigstens dem Unfallverursacher die Kosten draufhauen. Das setzt natürlich voraus, die Unfallgegner finden den Chip net. Den möchte der Motorradfahrer bei dem verschlagenem Volk recht gut verstecken.

Heute bin ich nach Madonna di Campiglio gefahren und zurück über Ponte Arche, Toblino, Vezzan, Gampen.

Wir haben In Südtirol, aber auch teilweise im Trentino, die DDR-Standard Straßenfläche der anfänglichen achtziger Jahre. Aber zwischendurch gibt es die Möglichkeit, auf einem zwanzig Meter langem,neu asphaltiertem Bereich, Vollgas zu geben. Danach braucht es gute Bremsen. Dessen könnt ihr Euch gewiss sein. Bei der Tourenplanung sollte der Motorradfahrer unbedingt nachschlagen, wo der Giro entlang führte und diverse Alpencups ausgetragen werden. Für die Radfahrer werden die Straßen natürlich gemacht.

Das ist fast vergleichbar mit der Route, die einst Walter Ulbricht oder Erich Honecker auf neuem Asphalt zurück legten. Man kann sich also über die DDR schon mal nicht lustig machen.

Wie gesagt: Wir waren 50 Jahre voraus.

Mit einem Unterschied. Bei uns in der DDR wurde Alles, Nach und Nach besser.

Bis die plündernden Kriegsverbrecher aus dem Westen kamen, natürlich. Und die haben uns gezeigt, wie man ein Land in dreißig Jahren, fünfzig Jahre zurück entwickelt:-))

Ich reiche natürlich noch ein paar Fotos nach. Die muss ich erst einspielen.

Fortsetzung Die Eröffnung


Das Abendbrot essen wir zusammen. An der Küchentür klopft es. Zwei Hotelgäste fragen in gebrochenem Deutsch, ob wir etwas zu Essen haben. ‚Die Zwei kenne ich doch‘, denk ich mir.

„Wir kommen von Ihrer Mutter. Sie sagt, Sie könnten das, was wir essen, besser kochen als sie.“

„Und was essen Sie gern?“

„Filetsteak. Dick, nicht geklopft und innen, rot.“

„Das habe ich da. Wir waren die Tage einkaufen. Es ist frisch und gut gelagert.“

„Zwei Stück mit frischen Champignons.“

Hui. Ein Großauftrag. „Wie groß sollen die sein?“

„Dreihundert Gramm ein Steak.“

„Kommen Sie rein. Was wollen Sie trinken?“

„Ein Bier von hier. Groß bitte. Die Champignons bitte nicht schneiden.“

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Die Eröffnung


Zu der Zeit war der Plan leicht umsetzbar. Es gab einfach zu wenig Zimmer. Ein Berater aus dem Westen sagt uns, in der ersten Woche des Monats müssen sämtliche Kosten des gesamten Monats verdient sein. Unter dem würde das Geschäft nicht laufen. Wir sollen bei allen Preisen einen Hebesatz von Fünf anwenden. Also, Nettoeinkaufspreis mal Fünf. Die Ersten, die sich bei uns über die Preise beklagen, sind ausgerechnet Westdeutsche. Die Berater wurden uns meistens von der Bank geschickt. Sie begleiten uns sehr lange. Wir sehen das als gute Geste der Bank. Unsere Hausbank bucht auch sehr oft Zimmer bei uns.

Nach dem Mittag habe ich etwas Zeit und die möchte ich gern nutzen, endlich mal die Inhalte der Päckchen zu testen, die mir Karin und Steffen mitgebracht haben. Ich klopfe bei Steffen.

Selbstzensur

Fortsetzung folgt

Kleiner Hinweis 200621


Hinweis 200621

Ihr Lieben,

wenn Ihr vorhabt, einen meiner Vorschläge zu kaufen. bitte ich Euch, mich als Euren Händler zu betrachten.

Das betrifft sowohl die Bücher als auch die Produkte.

Ich bin Teilnehmer am Affiliate Programm von Amazon (andere kommen hinzu) und damit deren Subunternehmer bzw. Händler/Vertreter.

Betrachtet bitte die Seite als meinen Ladentisch. Im Internetzeitalter werden wir uns doch leicht daran gewöhnen; oder?

Grundsätzlich kümmere ich mich bei sämtlichen Produkten um die preiswertesten Angebote und werde auch speziell damit beworben von meinen Partnern.

Ich lebe von Prozenten, wie jeder Verkäufer. Bevor ich also von einem Wucherer einen Laden, einen dreckigen Standplatz an der Straße, einen Marktplatz oder Standplatz auf einem Parkplatz miete, habe ich mich für den Onlineladen entschieden.

Ich weiß, bei mir steht nicht „Sportler“, „LIDL“ oder „REWE“ auf dem Laden. Bei mir steht:

„Der Saisonkoch“ drauf. Das ist meine Marke.

Von meinen Büchern werdet Ihr wie immer, die Auszüge lesen, die ich immer wieder mal einlege als sogenannte Leseprobe.

Das gesamte Werk werden wir sowohl bei WP (günstig als Ebook), bei sämtlichen Händlern als auch auf meinem .com – Blog finden. Das richte ich gerade ein.

Deutsche Bürger können auch bei ihren deutschen Händlern kaufen. Damit sichern Sie mir sogar ein paar höhere Prozente. Bekanntlich möchte jeder Zwischenhändler an meinen Büchern verdienen. Mir ist die soziale Wirkung meiner Bücher wichtig. Deshalb streue ich meine Bücher in sehr viele Handels- und Druckunternehmen in unterschiedlichem Design.

Meine Leser, welche die übliche Romanschrift bevorzugen (8,5/9Pt) können sich das Gesamtwerk antun. Leser, welche den Großdruck bevorzugen, sind besser beraten, die einzelnen Bände zu bestellen.

Zukünftig kommen bei mir noch Plattformen wie Booking.com etc. dazu. Ich erlaube mir, gerade in Österreich, Schweiz und Südtirol, die Firmen zu empfehlen, die ich von meinem Dienst her kenne und als gut empfinde.

Bisweilen könnt Ihr diese Firmen auch in meinem „Der Saisonkoch“ finden.

Mein Engagement dehne ich jetzt sogar noch etwas aus.

Motorradfahrer können sich Imbisstipps auf

meinem Südtiroler Imbissführer anschauen. Dort lege ich wert darauf, dass die jeweiligen Betreiber auch wirklich einheimische Produkte und Erzeugnisse anbieten. Im Moment lege ich die Fotos der Betriebe ein. Aktuell, im Vinschgau und auf der Mendel.

http://www.suedtirolimbissfuehrer.com/serendipity/

Fortsetzung Die Eröffnung


Eine der beiden Bedienungen soll mir in der Küche helfen bei Bedarf. Eigentlich gehe ich davon aus, Rosi wäre gut geeignet. Sie ist schließlich eine Frau. Für gewöhnlich, kochen auch in der DDR mehrheitlich die Frauen. Zumindest machen sie das Abendbrot. An ihrem Gesicht kann ich erkennen, ihr ist das nicht besonders angenehm. Wir einigen uns darauf, Rosi und Andi helfen abwechselnd in der Küche.

Unsere lieben Familienmitglieder kommen natürlich zuerst zum Frühstück. Sie wollen schnell abreisen und uns Platz machen für die Hausgäste.

Heute bereitet Rosi unter Anleitung von Joana das Frühstück zu. Morgen, am ersten Öffnungstag, soll das Andi tun. Rosi bekommt einen roten Kopf. Sie schwitzt. Dabei ist die Frühstücksküche relativ einfach und gemütlich. Ein gutes Aufwärmprogramm für den Tag. Andi bedient, bestellt und serviert. Schon bei den Fünf-Minuteneiern gibt es die ersten Probleme. Völlig normal bei Neueröffnungen. Und trotzdem werden die zwei Profis nervös.

Nach dem Frühstück sagt Andi zu mir: „Für uns Zwei ist das nichts.“ Rosi steht dahinter und nickt.

„Ihr wollt also gehen?“, fragt Joana.

„Ja“

„Na denn. Auf Wiedersehen.“

Und schon waren de Zwei weg. Rosi hätte beinahe unsere Schürze mit genommen. Joana hat das verhindert. Die Schürzen sind nicht billig. In der DDR hat das vielleicht funktioniert. Jetzt weht aber ein etwas anderer Wind. Firmeneigentum ist plötzlich kein Volkseigentum mehr. Das zumindest behaupten jetzt die Firmenbesitzer. Und wir sind hoch verschuldete Besitzer. Verwalter wäre vielleicht der passende Begriff. So lange die Bank im Grundbuch steht, sind wir Zwei Angestellte der Bank.

Andrea kann das nicht begreifen. Sie sagt zu Joana: „Das Frühstück übernehme ich mit.“

Unsere Freude ist groß. Eine Sorge weniger. Andrea will also jetzt das Frühstück und die Zimmer machen. Joana wird ihr sicher helfen dabei. Die Zwei geben ein gutes Team.

Karin holt Steffen aus dem Zimmer. Steffen stellt sich noch einmal allen Verwanden vor. Mischa auch. Alle Verwanden verabschieden sich von uns. Wir begleiten sie bis auf unseren Parkplatz und winken zum Abschied.

Alle, die da geblieben sind, holen jetzt ein gemeinsames Frühstück nach. Karin setzt sich neben Joana und legt sofort die Hand auf Joanas Oberschenkel. „Unersättlich“, sag ich zu Karin.

„Wenn Du heute etwas Zeit hast, kannst Du Deine Geschenke mal ausprobieren“, sagt Steffen zu mir.

„Wie viele hast Du mir denn mitgebracht?“

„Zehn“, antwortet Karin. Sie rollt dabei mir den Augen. Dabei gehen mir die gemeinsamen Duschgänge an der Trasse durch den Kopf. Karin wollte zu gern den Rücken gewaschen haben. Schon bei den ersten zwei Strichen über den Rücken hat sie sich umgedreht. Mit ihren Brustwarzen hätten wir die Eintrittskarten entwerten können.

„Steffen lacht laut.“ Eifersucht ist meinem Freund Steffen ein Fremdwort. Der lebt in vollen Zügen.

„Willst Du die Dinger allein ausprobieren?“

„Ehrlich gesagt, wäre mir das lieber.“

„Ist gut. Ich zeige Dir dann mal, wie die Dinger richtig benutzt werden.“

Einkauf ist heute keiner mehr zu erledigen. Die Lieferungen sind alle im Haus. An der Tür stehen schon die ersten Vertreter. Wir haben immer noch unseren Ruhetag. Die ersten zwei wollen mir Abonnements für Zeitungen aufdrehen. Dann kommen zwei mit Versicherungen. Und noch vor dem Mittag, kommen Vertreter für Gläser, Geschirr, Getränke, Gefrierkost, Autozubehör und Hotelkataloge.

Wir schließen erst mal die Tür. Das war uns wirklich zu lästig. Nicht einer sprach sächsisch. Alle waren irgendwie verlebte, fast verlaust wirkende Westler. Wir würden diese Gestalten als Penner oder Säufer abtun. Wie kann man sich so seinen Lebensunterhalt verdienen? Grauenvoll!

Am frühen Nachmittag rücken die ersten Übernachtungen ein. Mutter hat sie geschickt. Andere, bereits ausgebuchte Kollegen, schickten uns auch Gäste. Bis jetzt scheint das zu funktionieren. Selbst an unserem Ruhetag. Wenn sich das so fortsetzt, ist eigentlich auch unser Ruhetag für die Katz. Steffen und Karin haben das sofort begriffen.

Andre und Joana wollen schnell die Zimmer her richten. Karin geht mit. Sie blinzelt Karin schon so verdächtig an. Irgendwie sieht Karin, wer es nötig hat. „Ich mach die Zimmer gleich mit.“

Steffen lacht schon wieder.

„Bleibt ihr noch etwas?“

„Bis zum Wochenende können wir schon bleiben.“

Steffen interessiert sich sehr, wie unser Betrieb läuft.

Bei jedem Klopfen an der Tür öffne ich einen Spalt und frage, was die Herrschaften möchten. Vertreter schicke ich umgehend weg. Einige Vertreter suchen aber eine Übernachtung. Und die lasse ich sofort rein mit dem Hinweis, dass wir heute noch Ruhetag haben. Das war allen recht. Unser Hotel ist voll belegt.

Unsere Zimmerpreise haben wir pro Zimmer verlangt. Uns war eigentlich egal, wie viele Gäste auf dem Zimmer liegen. Das erschien uns günstiger als den Preis pro Person zu berechnen. Wir hätten überwachen müssen, ob sich unsere Gäste über Nacht noch einen Beischläfer einladen.

Das war uns zu viel Aufwand. In unseren Augen wäre das auch zu viel Schnüffelei.

Mein neues Buch als Zusammenfassung


Mein neues Buch als Zusammenfassung

Das habe ich noch nicht verlinkt bei mir.

Als Cover habe ich den Molvenosee verwendet.

Mit diesem Buch nehme ich am:

Amazon-Kindle Storyteller Award 2021 teil.

Es winken ein paar wichtige Preise und etwas Werbung.

Freunde der Literatur von John Updike, Karl May und so weiter, werden sicher auch Freude an meiner Literatur finden.

Die Literatur der einfachen, derben Worte hat eines meiner Vorbilder zumindest etwas leben lassen. Beachtet bitte, dass ich selbst für den Gebrauch einfacher deutscher Worte, ziemlich oft Recherchieren und Suchen muss. Das ist heutzutage, bei dem gebräuchlichen Sprachmix im deutschen Sprachraum, recht viel Arbeit.

Meine Bücher entstanden in Zeiten von drei Schreibreformen, was mich mitunter veranlasst, mit den Regeln dieser Polizei zeitweise völlig zu brechen. Ich arbeite schon nach eigenen Regeln und hoffe, meine Leser bemerken damit, was ich meine.

In diesem Jahr werde ich den ersten Roman als Ganzes, maschinell übersetzen und etwas überarbeiten. Aktuell bin ich beim fünften Kapitel.

Nach dem Probelesen bei wirklich guten Kollegen, werden dann entsprechend überarbeitete, fertige Übersetzungen präsentiert.

Das Tagebuch eines Saisonarbeiters ist dann abgeschlossen und ich präsentiere dann meine neueste Geschichte:

„Joana“

Joana bekommt wieder ein selbst geschossenes Foto als Cover. Einen Traumblick, den man im Leben sehr selten zu Gesicht bekommt.

Fortsetzung Die Eröffnung


Langsam verabschieden sich unsere Gäste. Die neuen Kontakte werden uns zukünftig helfen. Steffen bleibt mit mir und Mischa allein. Sie helfen mir beim Aufräumen. Wir trinken zusammen Kaffee dabei. Morgen müssen wir frisch sein. Mischa war auch Koch. Den hatte ich mit ausgebildet. Warum er den Beruf an den Nagel hing, hat eindeutig mit den Löhnen zu tun, die jetzt bezahlt werden.

„Davon kann ich nicht leben“, sagt er. Bei Steffen war das nicht viel anders. Die Selbstständigkeit war die einzige Rettung aus diesem Dilemma. Wir alle hätten sonst täglich vor dem besetzten Amt gestanden und um Geld oder Arbeit gebettelt. Und das ausgerechnet bei Denen, die uns beklaut haben.

Ich frage Mischa, ob er heute mal ein neues Hotelzimmer einschlafen möchte.

„Gern!“, hat er geantwortet.

Wir gehen alle zusammen hoch in die erste Etage. Dort sind noch Zimmer frei. In den anderen schlafen unsere Familienangehörigen, die noch da geblieben sind. Wir lachen leise, weil wir ein leichtes Schnarchen hören.

„Ich bin doch noch gar nicht auf dem Zimmer“, sagt Steffen leise. „Ist das etwa Karin?“

Er öffnet die Tür und Karin liegt zusammen mit Joana im Bett. Eng umschlungen. Karin mit gespreizten Beinen, nur halb zugedeckt. Joana mit dem linken Bein zwischen ihren. Das Bett liegt voller Dildos und Gummispielsachen.

„Oh. Die haben aber lange getestet“, sage ich zu Steffen.

„Hast Du noch ein Zimmer frei?“

„Aber sicher, Steffen.“

Ich gehe mit Steffen in die neu gebauten Dachzimmer. Ihm bleibt die Spucke weg. „Wunderschön!“

Wir sind ganz leise. Auf dem Fensterbrett steht ein Kauz mit zwei Jungen. Sie schauen uns ins Fenster. Neben unserem Hotel stehen riesengroße Linden. In diesen Linden habe die Käuze ihr Nest.

Die Drei wirken wie Silberstatuen. Die Mama kneift abwechselnd ein Auge zu. Sie rühren sich nicht. Wir schalten das Licht ab und ich gebe Steffen ein anderes Zimmer.

„Noch schöner. Mit Blick auf den Ort.“

Auf dieser Seite haben wir vier Kastanienbäume stehen. Das soll unser Biergarten werden.

„In vier Stunden müssen wir raus“, sage ich zu Steffen.

„Gute Nacht, Karl.“

Unsere Wohnung ist praktisch noch eine Baustelle. Im Nachbarzimmer schläft Rolf und Julia. Wir haben nur zwei Zimmer. Ein Bad und ein Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist schon eingerichtet. Die Möbel haben wir mit der Gaststätteneinrichtung gekauft. Wir haben beschissen. Das Riesenbett und der Riesenschrank waren es wert. Mehr brauchen wir nicht.

Die Dusche ist noch nicht ganz fertig. Ich muss die Fliesen noch fugen. Das große Waschbecken hat Rolf zuerst angeschlossen. Beim Aufdrehen des Warmwasser, kommt sofort warmes Wasser. Und das bei fast fünfzig Metern Leitung. Rolf hat eine fähige Pumpe eingebaut. Sehr gut. Ich bin zufrieden.

Der Morgen nach einem schnellen Schlaf wirkt sich auf uns unterschiedlich aus. Einige sind etwas launisch. Andere schauen extrem glücklich aus. Dazu zählen Karin und Joana. Die haben ein Gemüt heute früh. Mischa ist noch etwas besoffen und winkt ab beim Kaffeetrinken.

„Ich kann noch nicht fahren.“

Steffen ist noch nicht unten.

„Lass ihn noch etwas schlafen. Er braucht das.“

Karin steht in unserer neuen Küche und staunt.

„Ich brauche jetzt einen Grießbrei.“

Den hat sie schon an der Trasse gern gegessen. Mit brauner Butter und Zucker.

„Du bist der Koch“, ruft Joana und lacht.

Mein Gott. Wie schön sie aussieht, wenn sie lacht. Herbert hat mir ein Sternchen gegeben. Die Sorgenränder um die Augen waren wie weg geblasen. Joana strahlt wie ein Stern.

Andi und Rosi, unsere neuen Mitarbeiter, kommen pünktlich zur Arbeit. Beide sind gelernte Kellner.

Kellner haben in der DDR auch etwas Küche mit gelernt. Durch die Schließung ihres Betriebes wurden sie arbeitslos. Zur gleichen Zeit kommt auch Andrea zu uns. Andrea ist Mama und unser neues Zimmermädchen. Sie hat in einem Trikotagenwerk von Weltruhm gearbeitet. Außer dem Weltruhm ist ihr nichts geblieben. Das Werk ist geschlossen und die Maschinen wurden gestohlen. Andrea sagt, ihre Maschinen stehen jetzt in der Türkei.

„Da stehen sie wenigstens bei Menschen, die damit umgehen können“, antworte ich ihr.

Andrea ist eine hübsche Frau. Sie hat einen arbeitslosen Mann und ein Kind zu ernähren. Andreas Mann war Werkzeugmacher. Meister seines Faches. Solche Spezialisten brauchen Besatzer nicht. Zu teuer und, wenn er ein Meister ist, zu rot. Irgendwie hat ihm das den Rest gegeben. Jochen trinkt etwas zur Zeit. Andrea sagt, er muss Etwas arbeiten. Ich kann ihr im Moment noch keine Hoffnung machen. Wir wissen nicht, ob unser Betrieb ankommt und ob wir davon leben können.

Fortsetzung folgt

Ein kleiner Hülsentest


Ein kleiner Hülsentest

Als Sohn eines Tabakbauern der DDR kenne und liebe ich den Tabak, den meine Familie hergestellt hat. Von Kindesbeinen an durfte ich verfolgen, wie Tabak verarbeitet und letztendlich geraucht wird.

In der DDR hat Keiner gefragt, was der Bauer mit seinem Tabak tut. Die Bauern haben sich in aller Regel ihren Bedarf bei Seite gelegt und den geraucht. Prozente von ihrer Lieferung an die Zigarettenfabrik, bekamen sie zurück in Form einer Zigarette der Hausmarke. In der DDR war das „Carmen“.

Wie üblich, muss sich ein Saisonkoch seine Zigaretten selbst herstellen, um Geld zu sparen.

Seit vielen Jahren kaufe ich mein Zigarettenpapier bei Herrn Tholen von Paperguru.

Selbst verarbeite ich Tabak in Form von Kräutern gemischt mit dunklem Tabak. Dabei verwende ich 10% gekauften Tabak und 90 % Kräuter.

Eine fast ideale Mischung.

Seit geraumer Zeit schreibe und arbeite ich am Laptop.

Nun wollte ich feststellen, welche Papiere weniger Asche abwerfen, die regelmäßig auf meiner Tastatur landet.

Nennen wir das Phänomen der Kürze halber: Ascheregen

Aktuell stopfe ich mit Gizeh Spezial Tip Extra.

Das ist ein ziemlich stabiles Papier mit einem verlängertem Filter.

Bei Herrn Tholen, Paperguru bestellte ich:

ZEN White Zigarettenhülsen

ZIG-ZAG Filterhülsen

Mascotte X-Long Filterhülsen

Smoking Filterhülsen

Das sind alles 8 mm Hülsen.

Paperguru hat mir eine Extrazugabe gespendet und von der Gizeh, die ihren Hundertsten Geburtstag feiert – Gratulation- unter:

Full Flavor

vertrieben wird.

Damit sind fünf Papiere zu einem vernünftigem Preis in der Auswahl.

Meinen Arbeitertabak/Tee schneide ich mit einer elektrischen Pastamaschine auf 1,5 mm.

Das Verarbeiten und Rauchen von Kräutern nebst Machorka – den Bauerntabak, habe ich in Sibirien, bei einheimischen Bauern gelernt.

Die Bauern mussten Tabak selbst verarbeiten, obwohl Tabakprodukte in der UdSSR extrem preiswert waren. Eine Schachtel Zigaretten kostet dort um die dreißig Pfennige der DDR.

Man hat in der UdSSR das Rüstungsbudget nicht in der Tabaksteuer versteckt.

Bei dem Papiertest wollte ich nun feststellen, welches Papier am wenigsten Asche abregnet, am besten schmeckt und trotzdem gut zu stopfen geht.

Zunächst bleibt festzustellen, dass alle Papiere einen Ascheregen abgeben. Je feiner die Papiere, desto geringer ist der Ascheabwurf.

Damit bleibt festzustellen, dass meine Tabakverarbeitung der Grund für den Ascheregen ist. Der Tabak ist zu grob geschnitten mit 1,5mm.

Nun habe ich auch eine Maschine, die auch über Ebay etc. angeboten wird, ausprobiert:

Die Maschine ist leider teilweise eine Fehlkonstruktion. Sie schneidet nicht, sie fräst. Das liegt einfach daran, dass die Mitnahme des Tabaks mittels zu stark perforierten Walzen erfolgt.

Die Schneidewalzen müssen eher wie die von Nudelmaschinen beschaffen sein. Dann funktioniert das. Geringe Nuten für den Transport des Tee’s würde ich, maximal, mit einem halben Millimeter berechnen und bestenfalls, auf vier Punkte (3-6-9-12- siehe Uhr) platzieren. Dann funktioniert auch diese Maschine.

Eine chinesische Maschine, die ich bereits zwei Mal bestellen musste bei GHTools – unter Alibaba, ist uns beim ersten Versuch leider abhanden gekommen. Die schneidet auf 1mm.

Bei einem Millimeter verändert der Tabak beim Abbrennen kaum die Form. Und genau das war auch die Hautursache des Ascheregens.

Kommen wir zum Geschmack der Hülsen.

Zu beachten ist, dass auch die eingesetzten Zellulosefilter geschmacksgebend sind.

Die Smoking Hülse, spanisch, hat dabei ein besonderes Leckerlie zu bieten. Sie schmeckt im Zug leicht nach Melone. Das Papier ist sehr dünn und regnet kaum ab.

Mascotte ist eigentlich ein holländisches Papier, das bisweilen auch in Deutschland hergestellt wird. Es ist mitteldünn und regnet kaum ab. Es ist sehr geschmacksneutral und lässt dem Tabak seinen Geschmack.

Zig-Zag ist neuerdings die Hausmarke von Paperguru. Gratulation dazu! Zig-Zag ist ein französisches Papier. Bisweilen wird das auch in Österreich hergestellt. Das Papier ist dünn und regnet kaum ab. Der Filter ist relativ geschmacksneutral.

Full Flavor von Gizeh ist ein äußerlich stumpf wirkendes, etwas dickeres Papier, das mit meinem Tee etwas mehr abregnet.

Mein aktuelles Papier, Gizeh Spezial extra Tip ist ein mitteldünnes bis dickes Papier, das recht fleißig abregnet. Bei den ersten zwei Zügen kommt auch ein nicht definierbarer Nebengeschmack aus dem Filter.

Zen bietet mit White Cigarette Tubes ein Produkt, das auch abregnet. Das Papier ist dünn. Die Zigaretten schmecken nach Aussagen meiner Mittester, am besten von allen und geben meinem Haustee den richtigen Segen.

Kommen wir zu den Hülsen mit kurzem Filter.

Filter kann sich der Raucher auch extra kaufen und je nach Vorliebe, beim Stopfen zusätzlich mit einbringen. Der Filter wird im Tabakfüllraum zuerst platziert. Dahinter der Tabak.

Einige der getesteten Hülsen ( die mit sehr kurzem Filter) habe ich auch mit einem zusätzlich eingebrachten Zen – Filter getestet.

Erstens, kann sich der Raucher so Zigaretten herstellen, die seinem Zeitfenster fürs Rauchen entsprechen oder einfach, Tabak einsparen.

Die zusätzlichen Filter wirken harmonisierend auf das gesamte Geschmacksbild.

Logistik

Ein Raucher, der am Tag zwischen 10 und 50 Zigaretten raucht, ist wohl am besten bedient, sich Filterhülsen kartonweise zu bestellen. Das senkt die Kosten erheblich und hilft, Engpässe zu vermeiden.

In meinem langen Raucherleben habe ich übrigens feststellen dürfen, dass die propagierte „Nikotinabhängigkeit“ reine Propaganda ist. Es gibt keine Abhängigkeit von Nikotin!

Über drei Jahre am Stück, habe ich außer Kräutern, keinen Tabak geraucht. Und wissen Sie, was passierte? Ich rauchte mehr davon:-))

Des Geschmackes wegen.

Die einzige Methode sich aus eine heißen Küchenhölle für ein paar Minuten zu entfernen, ist eine Rauchpause.

Sind wir also den Propagandisten dankbar dafür, dass sie uns als Süchtige sehen.

Das ermöglicht uns wenigstens, ungestraft eine Rauchpause einlegen zu dürfen.

Übrigens: Es gibt neuerdings Ausbeuter, die Ihre Rauchpausen, Ihnen vom Lohn abziehen wollen. Reagieren Sie einfach, wenn diese Trottel eine Überstunde verlangen und nicht bezahlen wollen:-)) Sie geben immerhin ihrem Arbeitgeber, einen Monat, zinslosen Kredit auf seine Lohnschulden!

Das Einzige, was am Rauchen wirklich nachhaltig tötet, sind die Tabaksteuern. Die fließen direkt in die jeweilige Kriegskasse des jeweiligen NATO-Partners.