Ein kleiner Blick nach Lettland


http://www.fsb.ru/fsb/history/archival_material/Arays.htm

Ich stelle eine Übersetzung rein:

FSB VON RUSSLAND VERÖFFENTLICHT DOKUMENTE ÜBER DAS VERBRECHEN VON LETTISCHEN ASSISTENTEN VON NS-DEUTSCHLAND

Die in den Ländern Osteuropas entfesselte Kampagne zur Zerstörung von Denkmälern für sowjetische Soldaten-Befreier bestätigte die traurige Tatsache: Die Nazi-Ideologie ist lebendig und ihre Träger dürsten nach Rache.

Das Ergebnis der schleichenden Nazifizierung der politischen Eliten der europäischen Staaten war das Verbot der Siegessymbole im Großen Vaterländischen Krieg, die strafrechtliche Verfolgung von Bürgern, weil sie versuchten, auf Kosten ihres Lebens der Erinnerung an diejenigen Tribut zu zollen , der ganze Nationen vor der Zerstörung durch Nazideutschland und seine Verbündeten bewahrte, sowie die rabiate Russophobie – eine moderne Form des Nazismus – zum „Mainstream“ der antirussischen Politik erklärt.

Die Nachkommen der Nazis, Komplizen von Kriegsverbrechern, deren schreckliche Gräueltaten an der Zivilbevölkerung vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt wurden, sind gegen die Nachkommen der Sieger.

Eines der Länder, das den Nationalsozialismus in den letzten drei Jahrzehnten aktiv wiederbelebt hat, ist Lettland, dessen Führung die „Veteranen“ der lettischen SS-Legion und anderer krimineller bewaffneter Kollaborationsgruppen ehrt, die ihre jährlichen Paraden abhalten, und es den Bürgern gleichzeitig verbietet feiert den Tag des Sieges am 9. Mai. Im Kampf gegen die historische Wahrheit beschloss die Saeima der Republik Lettland, das Denkmal für die Befreier von Riga und andere ähnliche Denkmäler im ganzen Land bis zum 15. November 2022 abzureißen.

Vor dem Hintergrund dieser aggressiven Nazi-Manifestationen wäre es angebracht, sich auf die im Zentralarchiv des FSB Russlands aufbewahrten Dokumente zu berufen, um daran zu erinnern, welche Art von „Helden“ als Beispiel für die jüngere Generation im modernen Baltikum verherrlicht werden Zustände.

Nach der Besetzung der lettischen SSR durch die Truppen Nazideutschlands stellten sich lokale Kollaborateure bereitwillig in den Dienst der deutschen Nazis und beteiligten sich aktiv an der „Lösung der Judenfrage“ – dh an den damit verbundenen Massakern an Juden Raubüberfälle, Mobbing und offener Sadismus gegenüber den Opfern.

Die erste Unterabteilung der lettischen Bestrafer – Freiwillige war das „Arajs-Team“, das seine „heroische“ Tätigkeit mit dem Pogrom der Rigaer Synagogen begann.

REFERENZ: „Team Arajs“ (deutsch: Sonderkommando Arajs) ist eine lettische paramilitärische Strafformation.

Organisiert Anfang Juli 1941, unmittelbar nach der Besetzung der Berge durch Wehrmachtseinheiten.

Riga, als Unterabteilung der „Lettischen Hilfspolizei“

(deutsch: Lettische Hilfspolizei).

Unterstellt der „Sicherheitspolizei und SD“ des Reichskommissariats Ostland.

Sie beteiligte sich aktiv an der Judenvernichtung und am

Völkermord an der Bevölkerung der besetzten Sowjetgebiete,

unter anderem bei Strafaktionen gegen Partisanen.

Auch das „Arajs-Team“ bewachte das Konzentrationslager Salaspils.

Der Einheitskommandeur Viktor Arais erhielt 1942 den Titel

eines SS-Sturmbannführers für Verdienste um die Invasoren.

Seine Untergebenen töteten insgesamt mindestens 30.000 Zivilisten.

Während und nach dem Krieg wurden 344 Mitarbeiter

des „Teams“ von den sowjetischen Staatssicherheitsbehörden

festgenommen und in der UdSSR vor Gericht gestellt.

Ihr Anführer V. Arais wurde 1979 in Deutschland zu lebenslanger

Haft verurteilt und starb im Gefängnis. Ein weiterer bekannter

Komplize bei den Verbrechen des „Teams“ Herbert Cukurs

wurde 1965 in Uruguay von israelischen Sonderdiensten liquidiert.

Neben den Untergebenen von Arais wurden regelmäßig Gräueltaten an der Zivilbevölkerung durch das „Team von M?rti?š Vagulans“, das „Team von Herbert Teidemanis“, Mitglieder der „Lettischen SS-Freiwilligenlegion“ und andere Komplizen der deutschen Nazis begangen. Meldung am 12. August 1941 an den Generalkommissar von Lettland im Reichskommissariat Ostland O.-G. Drechsler über die Aktivitäten der lettischen „Selbstverteidigungsabteilungen“ konnte der Gebitskommissar des Bezirks Zemgale, E. von Edem, nicht umhin festzustellen, dass die lettischen Bestrafer durch das Vorgehen gegen die Juden „ihr menschliches Aussehen völlig verloren“ hatten.

Bald wurde das Territorium Lettlands zu einem Testgelände für Massaker an Kriegsgefangenen, ehemaligen sowjetischen Angestellten mit ihren Familien, Personen, die verdächtigt wurden, mit der Roten Armee zu sympathisieren. Der Außerordentlichen Kommission zur Untersuchung von Naziverbrechen gelang es, Massengräber mit den Überresten von etwa 300.000 Menschen zu finden. Diese kolossale Zahl erklärt sich auch aus der Tatsache, dass die Deutschen, nachdem sie den Eifer der lettischen Henker geschätzt hatten, begannen, Juden aus anderen europäischen Ländern zur Tötung hierher zu bringen und so ihre blutigen Verbrechen vor dem „zivilisierten Westen“ zu verbergen.

Einer der ersten Orte auf lettischem Territorium für die „Selektion und anschließende Vernichtung“ der aus Deutschland deportierten Juden war das Konzentrationslager Salaspils.

REFERENZ: Das Konzentrationslager “ Salaspils“ (deutsch: Arbeitserziehungslager – wörtlich: „Arbeitserziehungslager“ -Salaspils), das vom „Arajs-Team“ bewacht wurde,

wurde im Oktober 1941 18 Kilometer von Riga entfernt in der Nähe des Dorfes Salaspils errichtet , durch die Streitkräfte inhaftierter Juden, von denen viele an Hunger und

Überarbeitung starben.

Als im Sommer 1942 die überlebenden Juden

aus dem Lager in das Ghetto von Riga gebracht wurden,

wurden Bauern aus den Dörfern der

Regionen Weißrussland, Pskow und Leningrad,

die unter dem Vorwand der „Partisanenkämpfe“ gefangen genommen wurden, hierher gebracht. 

Dann wurden die Erwachsenen zur Zwangsarbeit nach Deutschland geschickt, und die von ihnen

genommenen Kinder wurden in „Salaspils“

zurückgelassen und verwandelten sich in

eine „Blutfabrik“ für die Bedürfnisse der

deutschen Armee.

Von Kindern, deren tägliche Nahrung 100 Gramm Brot und anderthalb Liter Suppenflüssigkeit war,

wurden alle zwei Tage bis zu 500 Milliliter Blut abgepumpt.

Eine der Gefangenen des Lagers, die 10-jährige Natasha Lemeshonok, vor deren Augen ihre jüngere Schwester an Erschöpfung starb, sagte gegenüber

sowjetischen Ermittlern:

„Wir hatten Injektionen an allen unseren Händen. 

Wir waren alle krank, schwindelig,

jeden Tag starben Jungen und Mädchen.“

Die Untersuchung ergab, dass in der Zeit

von Ende 1942 bis einschließlich 1944

bis zu 12.000 Kinder das Lager

Salaspils passierten, etwa 7.000 von ihnen

starben hier den Märtyrertod.

Die Verfolgung von Kriegsverbrechern, die sich der Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung schuldig gemacht haben, war eine der vorrangigen Aufgaben der smerschischen Spionageabwehr und wurde bereits unter den Bedingungen der Feindseligkeiten zur Befreiung der baltischen Staaten eingeleitet.

Die gefangenen Bestrafer versuchten auf jede erdenkliche Weise, ihre Schuld an ungeheuerlichen Verbrechen zu leugnen, aber unter dem Druck unwiderlegbarer Beweise (Aussagen von Kollegen und auf wundersame Weise überlebende Zeugen) wurden sie zu einem Geständnis gezwungen.

Einer dieser Nazi-Henker, der sich der gerechten Vergeltung nicht entziehen konnte, war der Zugführer der Maschinengewehrkompanie des „Arajs-Teams“, SS-Untersturmführer Talivaldis Ozols.

T. Ozols begann seinen „Dienst“ im „Arajs-Team“ im Frühjahr 1942 mit der Teilnahme an der Vernichtung der Gefangenen des Rigaer Ghettos. Dann erschoss er mit seinem Zug Zivilisten (nicht nur Sowjets, sondern auch Einwohner anderer europäischer Länder) in den Ghettos von Minsk und Slonim, eskortierte sowjetische Frauen in das Konzentrationslager Ravensbrück …

VERWEIS: Das Rigaer Ghetto wurde am 21. Oktober  

1941 auf Anordnung des Reichskommissars für

Ostland, Heinrich Lohse, eingerichtet. Bis zum

20. November wurden 29.602 Menschen im

zunächst mit Stacheldraht und dann mit einem

Sechs-Meter-Zaun eingezäunten Ghetto

zusammengetrieben, davon 5.652 Kinder

unter 14 Jahren. Seit Dezember 1941 wurden

auch Juden aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach Riga gebracht,

deren Gesamtzahl 11.000 Menschen betrug.

Die erste Aktion zur Vernichtung der

Ghetto-Häftlinge wurde in der Nacht zum

30. November durchgeführt, danach wurden

ihre Massenmorde fortgesetzt. Den Leuten

wurde gesagt, dass sie zu einer Konservenfabrik

in Bolderaja gebracht würden, aber tatsächlich

wurden sie in die Wälder von Bikernieki oder

Dreilini gebracht, um sie hinrichten zu lassen. 

Zuallererst waren die „Behinderten“ – die Alten,

die Behinderten, die Kinder – dem Tod ausgesetzt.

Der „Massenmord in Rumbula“ wurde zu einem

Haushaltsbegriff, als in zwei Tagen: 30. November

und 8. Dezember 1941, die Einsatzgruppe A,

zusammen mit dem „Arajs-Team“ und anderen

lettischen Nazis, etwa 28.000 Letten tötete und

1.000 brachten am Vortag im Rumbula-Wald Juden

aus Deutschland.

Der Organisator dieses Verbrechens war

SS-Obergruppenführer, Polizeigeneral Friedrich Eckeln,

und einer der Haupttäter war Herbert Cukurs,

ein Mitglied des Arajs-Teams.

Während des Verhörs am 9. Dezember 1944 sagte T. Ozols aus:

…Frage: Erzählen Sie uns von Ihren Verbrechen.

Antwort: Im April, M-tse [19]42, 5 oder 6 Mal ging ich mit meinem Zug in den Bikernetsky-Wald, wo ich an der Vernichtung der Zivilbevölkerung, hauptsächlich Juden, teilnahm. Im April desselben Jahres wurden von den Ausflügen, die nur ich in den Bikernetsky-Wald unternahm, nicht weniger als 7.000 Menschen erschossen. Alte Menschen, Frauen, Teenager und sogar Frauen, die Babys hatten, wurden zur Erschießung gebracht. Menschen wurden aus dem Rigaer Gefängnis sowie aus dem Ghetto, wo nur Juden festgehalten wurden, zur Hinrichtung gebracht.

… Ich habe auch zwei Polizisten speziell abgestellt, um zu berechnen, wie viele Menschen zur Hinrichtung in den Bikernetsky-Wald gebracht wurden, und ich habe diese Informationen Obersturmführer [SS] Krause gemeldet, der im Rang eines Virs-Leutnants war, dh. Oberleutnant Krause war ein großer Boss in der deutschen SD-Polizei.

… Zweimal im Mai [1942] während meiner Teilnahme an der Vernichtung von Sowjetbürgern wurden dort 1.500 Menschen erschossen, und 300 Sowjetbürger wurden aus einem Krankenhaus für Geisteskranke zur Erschießung gebracht, allesamt Juden der Nationalität nach, mit Ausnahme der psychisch Kranken. Unter ihnen waren alte Männer, Frauen und kleine Kinder.“

REFERENZ: Das Massaker im Bikernieki-Wald – Massenhinrichtungen, begangen in den

Jahren 1941 – 1944 durch die deutschen

Invasoren und ihre lettischen Komplizen

(der Haupttäter ist das „Arajs-Team“),

deren Opfer nach Angaben der Außerordentlichen Untersuchungskommission von NS-Verbrechen,

wurden insgesamt 46.500 zivile Einwohner,

darunter 12.000 Juden, speziell auf das

Territorium Lettlands aus Österreich,

Deutschland und der Tschechoslowakei

zur Hinrichtung gebracht.

Aus der Aussage von T. Ozols vom 9. Dezember 1944:

„… Im Juni 1942, in der ersten Monatshälfte, führte ich weiter den Sicherheitsdienst deutscher staatlicher Einrichtungen aus, dann wurde ich als SD-Polizist mit meinen Polizisten nach Minsk zum Kampf gegen die entsandt Sowjetischer Partisan.

…Am 30. Juni [19]42 habe ich mit meinen Polizisten Gruben ausgehoben, in denen Zivilisten nach Schüssen gefallen sind. Die Bohrstelle lag etwa 2 Kilometer außerhalb der Stadt Slonim (Polen) auf einem Berg. An diesem Tag brachte er mit seinen Polizisten über 3.000 Zivilisten zur Hinrichtung dorthin, alle waren Juden der Nationalität nach, und unter ihnen waren viele Frauen mit Babys.

Frage: Wurden auch Babys erschossen?

Antwort: Ich habe die Befehle der Deutschen ausgeführt, und auch Kleinkinder wurden erschossen …

Frage: Warum haben Sie Frauen mit Babys fotografiert?

Antwort: Ich gebe zu, dass die Menschen, die wir ausgerottet haben, völlig unschuldig waren, aber auf Anordnung der deutschen Behörden wurde eine solche Nationalität wie die jüdische der totalen Ausrottung unterzogen, und ich habe die Befehle der Deutschen ausgeführt, und ich erkenne dies als an ein schweres Verbrechen.

Frage: Woher haben Sie diese Leute erschossen?

Antworten:Ich habe mit meinen Polizisten, wenn ich mich nicht irre, etwa 25 Personen, Juden aus dem Ghetto der Berge zur Hinrichtung dieser 3.000 Personen geholt. Slonim. Ja, ich erinnerte mich, dass ich, bevor ich in die Stadt Slonim aufbrach, mehrere Polizisten, anscheinend drei, mit der Durchführung der Hinrichtung beauftragt hatte, und ich selbst habe diese Masse von Zivilisten unter Eskorte zur Hinrichtung gebracht. Meine Teilnahme an der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Stadt Slonim war nur einen Tag, d.h. Am 30. Juni [19]42 traf dann zu demselben Zweck das lettische Schutzmann-Bataillon dort ein, das einen ganzen Monat lang mit der Vernichtung der dortigen Zivilbevölkerung beschäftigt war. Mein Team und ich wurden nach Minsk versetzt. Im Juli [19]42 war ich zunächst mit meinen Polizisten im Wachdienst, dann beteiligte ich mich im selben Monat 4 oder 5 Mal an der Vernichtung der Zivilbevölkerung, mehr als 10.000 Menschen wurden vernichtet.

VERWEIS: Das Ghetto Slonim ist ein jüdisches

Ghetto in der Stadt Slonim, Region Grodno.

Nach der Besetzung Polens im September 1939

stieg die Zahl der Juden in Slonim durch Flüchtlinge

auf 27.000 Menschen an. Mitte August 1941

wurden die Juden von Slonim von den Nazis

im Ghetto zusammengetrieben, wo bis

November 1941 10.000 Menschen an Hunger starben.

Am 13. und 14. November 1941 erschossen

Soldaten der 6. Kompanie des 727. Infanterieregiments

der Wehrmacht unter Beteiligung von

SD-Einsatzgruppen, belarussischen und polnischen Kollaborateuren mehr als 8.000 Juden aus Slonim.

Am 29. Juni 1942 inszenierten die Invasoren

ein Pogrom im Ghetto von Slonim. Mehrere

Tage lang waren der Zug des „Arajs-Teams“ und das 18. lettische Polizeibataillon unter dem Kommando

von Major Rubenis mit der Vernichtung

von Zivilisten beschäftigt.

Der Unteroffizier des lettischen Bataillons

Edgars Vulnis fotografierte Szenen von

Massakern an Juden und verkaufte die Fotos

dann für fünf Mark an Landsleute.

Die Zahl der Opfer von Nazi-Attentätern

erreichte 10.000 Menschen.

Insgesamt wurden laut Gebitskommissar

Gerhard Erren in den ersten anderthalb Jahren

der deutschen Besatzung etwa 25.000 Juden

in der Region Slonim getötet.

Aus dem Zeugnis von T. Ozols:

„… Zur Hinrichtung haben wir Menschen aus dem Ghetto der Stadt Minsk genommen, und das waren Juden, die von den Deutschen aus dem Ausland gebracht wurden, und die letzte Partie, die wir an den Hinrichtungsort geliefert haben, waren Juden, die speziell von den Deutschen aus Österreich gebracht wurden An der Vernichtung dieser Zivilisten waren auch Bürger meiner Polizisten direkt beteiligt.

Frage: Wo wurden diese Juden hingerichtet?

Antwort: Die über 10.000 Juden, von denen ich oben berichtet habe, wurden außerhalb der Stadt Minsk erschossen, etwa 4-5 Kilometer entfernt auf einem Berg im Wald. Wenn ich dorthin gehe, kann ich definitiv den Ort zeigen, an dem wir diese Masse der jüdischen Bevölkerung ausgerottet haben. In der Stadt Minsk war ich während der Vernichtung dieser Anzahl von Juden zuerst Oberleutnant Turks-Krum unterstellt, dann wurde er durch Leutnant Evert ersetzt, dessen Assistent ich war.

REFERENZ: Das Ghetto Minsk wurde am

20. Juli 1941 gegründet, eines der größten und

schrecklichsten jüdischen Ghettos in Europa in

Bezug auf die Lebensbedingungen der darin inhaftierten Menschen. In den vorübergehend besetzten

Gebieten der UdSSR belegte es nach dem

Ghetto von Lemberg den zweiten Platz in Bezug

auf die Anzahl der Gefangenen. Historikern

zufolge passierten etwa 120.000 Menschen

das Ghetto von Minsk, von denen mehr

als 105.000 durch die Hände der Nazis und

ihrer Komplizen starben.

Tatsächlich bestanden sie aus drei Teilen:

dem „großen“ Ghetto, das 80.000 Juden enthielt

und während des letzten Pogroms vom

21. bis 23. Oktober 1943 endgültig zerstört wurde,

dem „kleinen“ Ghetto, das bis zum

30. Juni 1944 bestand, und das „Sonderghetto“,

in das nach offiziellen Angaben 23.904 Juden

aus sieben europäischen Ländern gebracht

wurden (deutsche Historiker bestehen auf

einer Zahl von 15.500 Juden, als ob dies die

Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen

schmälern würde), September 1943 geschlossen.

Neben dem täglichen raffinierten sadistischen

Mobbing führten die Nazis im Ghetto regelmäßig

Tag- und Nachtpogrome durch, bei denen vor

allem ältere Menschen, Kinder und andere

behinderte“ Gefangene zerstört wurden,

auch mit Hilfe von „Gazenvagens“ – Lastwagen

geschlossene Körper, bei denen Menschen durch

Abgase getötet wurden.

Zur Unterhaltung wurde die Hinrichtung

vom finsteren Henker von Weißrussland,

dem Generalkommissar (Leiter der

Besatzungsverwaltung) Wilhelm Kube, besucht:

Als am 2. März 1942 die Nazi-Monster zusammen

mit den Lehrern aus dem Waisenhaus Kinder

lebendig begruben, warf er Süßigkeiten

in die Grube, um zu lachen. Hitlers Bestrafer Kuba

wurde am 22. September 1943 infolge einer

Sonderoperation des sowjetischen

Militärgeheimdienstes und des NKGB der UdSSR

liquidiert.

Ein Geständnis über die Beteiligung an der Vernichtung der Zivilbevölkerung wurde von einem anderen Bestrafer des „Arajs-Teams“, Indriks Krumins, der in der Kompanie des SS-Untersturmführers Karlis Ozols diente, abgelegt.

REFERENZ: Ozols Karlis – lettischer Kollaborateur, Kriegsverbrecher; 1944 erhielt er für Verdienste

um die Nazis den Titel eines SS-Obersturmführers. 

Vor dem Krieg war er Mitglied der lettischen

Schachmannschaft und nahm an internationalen

Wettbewerben teil.

Im Juli 1941 trat er als einer der ersten dem

Arajs-Team“ bei, in dem er als Kommandeur

einer Kompanie zur Vernichtung von Juden

in den Ghettos von Riga, Minsk und Sluzk tätig war.

1945 floh er in die westliche Besatzungszone

Deutschlands, zog dann nach Australien,

wo er offen unter seinem Nachnamen lebte.

Um einen berühmten Schachspieler für die

Nationalmannschaft zu gewinnen, ignorierte

die australische Regierung die Verbrechen von

K. Ozols, verlieh ihm 1956 die australische

Staatsbürgerschaft und gewährte vollen Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung.

Schuldig des Mordes an Tausenden von Zivilisten,

lebte der Nazi-Straftäter sicher unter der

Schirmherrschaft der australischen Behörden und

spielte Schach. Er starb im Alter von 88 Jahren

in Melbourne.

Während des Verhörs am 9. August 1945 sprach I. Krumins ausführlich über die Verbrechen, die unter dem Kommando von K. Ozols begangen wurden:

„Am 24. Juli 1942 kamen wir in der Stadt Minsk an, und für die ersten zwei Tage erhielten wir ein Lager, das 20 km von Minsk entfernt lag und das die jüdische Bevölkerung enthielt, die aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei, Rumänien und anderen Ländern gebracht wurde. Ungefähr im Juli 26./27.1942 nahm ich an der Vernichtung der im Minsker Ghetto festgehaltenen Bürger teil…

Am 26. oder 27. Juli 1942 kamen wir um 4 Uhr morgens in Autos im Minsker Ghetto an, das sich innerhalb der Stadt befand. Neben unserer Kompanie unter der Leitung von Leutnant Ozols trafen dort auch die SD-Kompanie von Leutnant Skamberg und 30 Deutsche, Mitarbeiter des SD, ein … Ein Teil der Leute wurde zur Bewachung des Ghettos abgestellt, der andere Teil begann zu fahren die gesamte Bevölkerung aus ihren Häusern, einschließlich Frauen, Kinder und alte Menschen, zum Marktplatz an derselben Stelle innerhalb des Ghettos.

Wir trieben die schubweise zusammengetriebenen Menschen in gasbefeuerte Gaskammern, deren Zahl etwa 5 betrug.

Ich habe persönlich an der Vertreibung aus den Häusern teilgenommen und auch die Juden in die Gaskammern geschoben. Nach dem Verladen in den Wald fuhren die gasbetriebenen Fahrzeuge kontinuierlich los und kehrten für neue Transporte zurück.

Im Ghetto entstand ein schreckliches Bild, Juden wurden zum Spaß erschossen, ausgeraubt. Es gab einen Fall, in dem eine Gruppe Deutscher einem Juden eine Granate auf den Rücken band, dann rannten sie selbst weg und der Jude wurde in Stücke gerissen. Die Hingerichteten wurden auch in Gaskammern geworfen.

An diesem Tag wurde die Operation vor Sonnenuntergang durchgeführt und ungefähr 10.000 Sowjetbürger wurden getötet …

Am zweiten Tag wurde diese Operation wiederholt. Außerdem wurden bis 12 Uhr nachmittags in diesem Teil des Ghettos fast alle Juden getötet und weggebracht … An diesem Tag wurden auch etwa 10.000 Menschen in Gaskammern getötet.

Am zweiten Tag sowie am ersten Tag beteiligte er sich daran, Menschen aus dem Gelände zu fahren und half, sie in Benzinautos zu fahren … „.

Einzelheiten über das Massaker an den Häftlingen des Minsker Ghettos enthält auch die Aussage des lettischen Straftäters Albert Konrads, der wie Indriks Krumins und Viktor Arais an der SD-Schule Fürstenbergs studierte.

VERWEIS: Die  Sicherheitspolizeischule Drögen in

Fürstenberg wurde im Sommer 1941 von

Häftlingen des KZ Sachsenhausen in der

Siedlung Drögen bei Fürstenberg, 80 km von

Berlin entfernt, errichtet.

Es war dem Reichssicherheitshauptamt (RSHA)

unterstellt – der führenden Körperschaft des politischen Geheimdienstes und der Sicherheitspolizei

Nazi-Deutschlands.

Es war für die Ausbildung des Personals

von Polizeieinheiten mit Strafcharakter in den

von der NS-Armee besetzten Ostgebieten bestimmt.

Das ständige Personal der Schule bestand

aus Mitarbeitern der Gestapo (Geheime Staatspolizei,

Gestapo) und des Sicherheitsdienstes des

Reichsführers SS (Deutscher Sicherheitsdienst

des Reichsführers SS, abgekürzt Deutscher

Sicherheitsdienst oder SD, daher die auf Russisch

übernommene Abkürzung -SD).

Die Kadetten der Schule, die „feste Überzeugungen

und eine nationalsozialistische Weltanschauung“

haben sollten, wurden in „Rassentheorie“,

NS-Interpretationen der deutschen Geschichte,

Umgang mit Waffen, Methoden der

Partisanenbekämpfung usw. geschult.

Während des Verhörs am 25. Dezember 1944 sagte A. Konrads:

„Schon am zweiten Tag nach meiner Ankunft in Minsk wurde ich ins „Ghetto“ geschickt, um Juden an den Ort ihrer Erschießung zu bringen …

Wir holten Juden aus Wohnungen, trieben ihre ganzen Familien auf den Platz, hier ins „Ghetto“, und schickten sie dann auf Lastwagen zum Richtplatz. Ich erinnere mich, dass es Fälle gab, in denen wir gebrechliche alte Menschen oder völlig kranke Menschen in Wohnungen fanden. Dann haben wir sie hier in ihren Betten erschossen. Die restlichen Familienmitglieder, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, wurden zum Platz gefahren, dort gewaltsam in Lastwagen gefahren und in den Wald geschickt, um erschossen zu werden …

Frage: Haben Sie sich an der Aneignung der Werte Ihrer Opfer beteiligt?

Antwort: Ja, habe ich. Ich trieb die Juden zur Hinrichtung und beraubte ihr Eigentum. Er nahm Anzüge, Geld, Gold, Uhren und andere Wertsachen, die er verkaufte, und er trank den Erlös mit Alkohol.

Für die oben beschriebenen Verbrechen an der Zivilbevölkerung verlieh Nazi-Deutschland den lettischen Bestrafern eiserne Kreuze, die Veteranen der SS-Truppen bei Paraden in modernen baltischen Ländern als militärische Auszeichnungen tragen.

Während des Verhörs am 14. Dezember 1945 äußerte sich SS-Obergruppenführer und Polizeigeneral Friedrich Eckeln, der die SS und die Polizei der Reichskommissariate „Ukraine“ und „Ostland“ leitete, über die wahre Haltung der deutschen Nazis gegenüber ihren Komplizen während des Verhörs am Dezember 14.1.1945 (am 3.2.1946 durch Gerichtsurteil in Riga erhängt):

„Himmler sagte, ich solle die Arbeit im Ostland so organisieren, dass auf dem gesamten Territorium der baltischen Staaten und Weißrusslands vollkommener Frieden herrscht und die Juden im Ostland bis zuletzt vernichtet werden. Himmler sprach auch über andere Nationen, die das Gebiet des „Ostlandes“ bewohnten, insbesondere betonte er seinen Hass auf die Litauer und nannte sie eine minderwertige Rasse. Er sprach etwas sanfter über die Letten, drückte aber seine Verachtung für sie aus und erklärte, dass seiner Meinung nach nur 30 % der Gesamtzahl der Letten als brauchbare Personen angesehen werden sollten. Himmler stufte die Esten auch als minderwertige Rasse ein, insbesondere diejenigen, die östlich der Ostsee leben.

Himmler sagte weiter, dass es nach dem endgültigen Sieg des Nationalsozialismus notwendig sei, diejenigen Esten und Letten zu germanisieren, die in der Arbeit für Deutschland gute Leistungen erbringen würden. Alle anderen Letten und Esten müssten aus dem Baltikum nach Deutschland abgeschoben, dort zur Arbeit eingesetzt und der frei werdende Platz mit Deutschen besetzt werden.

Für diejenigen, die heute Denkmäler für sowjetische Soldaten – Befreier – zerstören, bereiteten die deutschen Nazis das Schicksal von Sklaven vor. In dem Bemühen, das historische Gedächtnis auszulöschen, versuchen die Nachkommen der Bestrafer, die die Zivilbevölkerung zerstört haben, ihre Großväter darin zu übertreffen, dem Bösen zu dienen, aber die Macht liegt in der Wahrheit, und der Sieg wird unser sein!

Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB Russlands

Bitte wundern Sie sich nicht, dass Sie die Seite nicht erreichen können ohne Tor oder VPN.  Ich glaube, ein Bild ist in diesem Zusammenhang, fehl am Platz.

Der Sicherheitsrat


Der Sicherheitsrat:

Frankreich

rund 500 Mio. Opfer weltweit

England

rund 1 Milliarde Opfer weltweit

USA

rund 1 Milliarde Opfer weltweit

China

Sowjetunion/Russland

Na denn. Viel Sicherheit wünsche ich. Bei diesem „Sicherheitsrat“:-))

Das fehlt eigentlich nur noch Holland, Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich, Italien, Dänemark, Schweden, Belgien

Die haben zusammen in ihren Kolonialgebieten, rund 1 Milliarde Menschen auf dem Gewissen.

Mit den oben drei Genannten, verursachen die genannten Länder jedes Jahr rund 50 Millionen Opfer von:

Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, Unfällen, Medizinischer Unterversorgung, Medizinischer Experimente an der eigenen Bevölkerung und an Fremden, Polizeigewalt, geheimdienstlicher Gewalt, Kriminalität, Obdachlosigkeit, Betrug usw..

Hätten wir diese Länder noch als ständige Mitglieder im Sicherheitsrat, könnten wir wirklich von einer erprobten totalen Sicherheit reden.

Dagegen war das Mittelalter eine wirklich friedliche Epoche. Sogar der Dreißig jährige Krieg.

Neue Waschmaschine


Wir mussten wieder einmal die Waschmaschine wechseln. Entschuldigen Sie, wenn mich der Wechsel zu etwas Nostalgie verleitet. Ich rede von den DDR Waschmaschinen. Die wurden bekanntlich in Schwarzenberg hergestellt. Unsere hielt dreißig Jahre. Nur die Kaffeemaschine hat es länger geschafft. Made in „Meine Hand für mein Produkt“. In der Nähe des Ortes habe ich mal ein Pumpspeicherwerk mit gebaut. Als Koch natürlich. Trotzdem ergaben sich manches Mal Gelegenheiten, den in den Berg verbauten Turbinensaal zu sehen. Ein Fußballfeld in Kirchenhöhe in einen Berg gehauen. Die Schächte, durch die das Wasser fließt, gleichen einem Autobahntunnel, an dem wir heutzutage mit angeblich modernerer Technik, Jahrzehnte bauen. Soviel zu den Leistungen der neuen „Privatbetriebe“. 

Unsere neue Maschine ist eine Italienische, eine Candy. Die abgebaute Maschine war eine Gorenje. Das Produkt kennen wir sogar noch aus DDR Zeiten. Damals war die Qualität erheblich besser. Sicher unter einem anderen Namen. Das steht zumindest auf dem Produkten. Bei einem Gespräch mit den zwei freundlichen Monteuren, wurde mir wie üblich in Südtirol, ein Deutsches Produkt empfohlen. Das ist drei bis vier Mal teurer. Angesichts der Plünderung und Besatzung der DDR durch Westfirmen inklusive der Versklavung der Arbeiter durch diese Diebe, weigern wir uns seit Jahrzehnten, deren Produkte zu kaufen. 

Jetzt kommen wir mal zur Hauptsache. Die Zwei sagten mir, ein Deutsches Produkt würde einfach länger halten. Sie könnten Recht haben. Mit einer Einschränkung. Das Deutsche Produkt hat wie das Italienische, das übrigens mit Hoover, einem Englischen verheiratet ist, wohl eher nur einen sehr geringen Anteil an wirklich Deutschen-, Italienischen-, Englischen Produkten. Lediglich der Händler tritt hier als Monteur auf, sonst Niemand.

Wir leben in Zeiten des Imperialismus, teilweise Faschismus. Wenn wirklich ein Kunde glaubt, seine Waschmaschine oder sein Auto käme aus einem Werk, dessen Name er kauft und bezahlt, dann negiert er bewußt die Verhältnisse, in denen er lebt. Wir leben in Zeiten der Arbeitsteilung mit der Einschränkung, dass Kapitalisten beim billigsten Anbieter der Produkte kaufen, die er für sein Endprodukt benötigt. Die Versklavung der wahren Produzenten wird damit international verteilt. Im Imperialismus und Faschismus nennt sich das Umweltschutz. Deswegen stempeln wir auf alle diese Produkte, bunte Marken, die einen Monopolraum markieren aber sicher keinen Umweltschutz.

Wirkliche Umweltschützer wären vielleicht gut beraten, sich einen Hometrainer zu einer Waschmaschine umzubauen. Natürlich in Eigenleistung. Nach etwas Training sind Sie vielleicht dann so fit, Ihre Wäsche auch anständig Schleudern zu können. Wir reden von mindestens sechshundert Umdrehungen pro Minute. Energie sparen Sie dabei aber nicht. Sie müssen dafür immerhin etwas Essen. Und das, schenken Ihnen die Imperialisten garantiert nicht.

Schauen wir mal vom Kiosko aus, das Nonstal runter in Richtung Brenta und Andalo

Im Zusammenhang mit dem Beitrag von Herrn Röper,…


…möchte ich Ihnen noch Herrn Dr. Wolfgang Schacht vorstellen. Das ist der hier:

http://www.dr-schacht.com/

Er ist ein uns bekannter wichtiger Mann, vor allem in Bezug zu Gaspipelines wie „Drushba“, die ich drei Jahre mit bauen durfte. In Deutsch: Dieser Mann ist mit verantwortlich dafür, dass wir hier in Südtirol, warme Wohnungen haben:-))

Zu aktuell politischen Themen äußert er sich natürlich auch. Das ist wohl das Ergebnis der DDR – Sozialisation, die uns lehrte, Ursachen diverser Zustände genau zu erkunden. Wir reden von wissenschaftlichem Sozialismus, einem Lehrfach in DDR Schulen. Dieses Lehrfach war auch für den innerfamiliären Meinungsaustausch verantwortlich. Wohl in dem Wissen, unsere Eltern haben dieses Fach nie gelehrt bekommen. 

Beginnen wir in Europa mit der Denazifizierung

Der Aufruf ist mehr als nur gut gemeint. Er ist, bei dem, wie ich es kennen lernen durfte, schon notwendig. 

von Dr. Wolfgang Schacht

Haben es die ukrainischen und europäischen Nazis angesichts der neuen beispiellosen Russophobie in Europa und in den USA tatsächlich geschafft, die in „unseren Medien“ demonstrierte weltweite Anerkennung zu finden? Offensichtlich, ja! Denn nach den Worten des neunten Bundeskanzlers vom Vierten Deutschen Reich, Olaf Scholz, bezeichnete er die vom Präsidenten Russlands, Vladimir Putin, mit großer Sorge genannte Massenvernichtung (Genozid!) russischer Menschen im Donbass, die von den ukrainischen Faschisten und Nazis dort seit ihrem Putsch im Jahre 2014 praktiziert wird, einfach als „lächerlich“.

Eine unfassbare Kränkung und Beleidigung aller Menschen und Völker der Sowjetunion/Russlands, die bei der Befreiung ihres Landes und der europäischen Länder vom Faschismus und Nazismus mehr als 27 Millionen Menschen verloren haben. Wohl wissend, dass in Abstimmung mit der NATO der große Überfall der Ukraine auf die Gebiete Donezk, Lugansk, der Krim und auf Russland am 28. Februar 2022 beginnen wird, hat er sich am 27. Februar im Bundestag offiziell auf die Seite der ukrainischen Nazis gestellt und die Länder scharf kritisiert, die sich mit der speziellen militärischen Operation Russlands am 24. Februar in der Ukraine solidarisieren.

Nehmen Sie sich die Zeit, im kommenden „Lockdown“ die Literatur des Dr. Schacht zu lesen. 

Am 14.06.22 hat Thomas Röper mal zusammengefasst…


…warum Russland in der Ukraine einmarschieren musste. In dem Zusammenhang wird nicht nur die Skrubellosigkeit des Westens sichtbar, sondern auch die Aufgabe der Medien dieser Diktatur. Und wer sich als angeblicher Journalist dazu herab lässt, diese reine Faschistenpropaganda zu kopieren, ist mit schuldig an dem (Verteidigungs-) Einmarsch. Ich kann nach der Literatur dieses Berichtes nur festhalten: Zum Glück opfern sich russische Soldaten für uns! Offensichtlich sind wir zu blöd, unsere kriminellen Diktatoren und Besatzer auszuräuchern. Ich will jetzt nicht über die Geschichtsbücher der Zukunft schreiben. Das ist bekanntlich systemabhängig. Nur eins dürfte normalen Verbrauchern schon auffallen. Die Veränderung der europäischen Geschichte, die uns hier gerade von einem neuen „Wahrheitsministerium“ vorgetragen wird. Das zeigt allein der Blick in die Wiki. Oder soll ich „Mein Kampf“ dazu sagen?

Ich habe mal den langen, unbearbeiteten Link reingelegt. 

Der ganze Artikel hier besteht aus Zitaten von Tomas, die ich nicht extra kennzeichne:

Atom- und Biowaffen

Die Gründe, warum Russland in der Ukraine interveniert hat

Vor dem Hintergrund der tagesaktuellen Meldungen und Diskussionen wird mit der Zeit vergessen, was der Grund dafür war, dass Russland sich Ende Februar zu der Intervention in der Ukraine gezwungen gesehen hat.

von

14. Juni 2022 10:00 Uhr

In diesem Artikel will ich zusammenfassen, warum Russland sich ausgerechnet Ende Februar gezwungen gesehen hat, in der Ukraine zu intervenieren. Natürlich wird dieser Artikel wieder als „russische Propaganda“ bezeichnet werden, aber ich werde mich hier fast ausschließlich auf Quellen westlicher Medien und Aussagen westlicher Politiker stützen, die nicht im Verdacht stehen, russische Propaganda zu betreiben.

Russlands Gründe für die Intervention

Zu Beginn der russischen Militäroperation wurden als Gründe genannt, dass die Ukraine entnazifiziert und entmilitarisiert werden solle, außerdem wurde als Grund angegeben, den Krieg im Donbass beenden zu wollen, den Kiew seit 2014 gegen die dortige Zivilbevölkerung führt, die Kiew dabei als seine eigenen Bürger bezeichnet.

All das hat Russland sicherlich ernst gemeint, aber es war nicht der Grund, die Militäroperation ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt zu starten. Der Krieg im Donbass dauerte schon acht Jahre und der innenpolitische Druck auf die russische Regierung, den dortigen Menschen endlich zur Hilfe zu kommen, war schon lange groß. Das galt umso mehr, als in Russland bereits etwa fünf Millionen Menschen aus der Ukraine lebten, die entweder schon lange als Arbeitsmigranten in Russland waren, oder vor dem Krieg geflohen waren, den Kiew gegen sein eigenes Volk geführt hat.

Viele dieser Menschen haben längst die russische Staatsangehörigkeit und sind daher eine nicht unbedeutende Wählerschaft. Aber das war acht Jahre kein Grund für ein militärisches Eingreifen und obwohl der ukrainische Beschuss des Donbass Mitte Februar stark verstärkt wurde, war das kaum der alleinige entscheidende Grund dafür, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt militärisch aktiv zu werden.

Es gab andere Bedrohungen, die Russland – aus seiner Sicht – keine andere Wahl mehr gelassen haben, als diese Bedrohungen Ende Februar militärisch auszuschalten, da alle Versuche, das auf diplomatischem Weg zu erreichen, gescheitert waren. Diese Gründe will ich hier zusammenfassen. Dabei sollten wir uns im Klaren darüber sein, dass Geheimdienste (auch die russischen) mehr wissen, als wir in der Presse erfahren. Das gilt auch hier, denn die Bedrohungen für Russland waren der Öffentlichkeit vor Ende Februar nicht (oder kaum) bekannt, den Geheimdiensten aber schon.

Und da wir inzwischen von westlichen Politikern das meiste bestätigt bekommen, was Russland seit Ende Februar mitgeteilt hat, dürfen wir natürlich davon ausgehen, dass den russischen Geheimdiensten all das lange bekannt war, was wir erst später erfahren haben.

Die westlichen Medien

Alles, worüber ich hier berichtet habe, ist bekannt. Und es sind – wie gesehen – keineswegs russische Quellen und Politiker, die diese Dinge gesagt haben, sondern westliche. Die sind aber kaum verdächtig, russische Propagandisten zu sein. Die westlichen Medien können sich also nicht darauf berufen, von all dem nichts zu wissen und deshalb nicht darüber zu berichten.

Sie könnten all das ja thematisieren und erklären, warum all das trotzdem keine Gefahr für Russland dargestellt hat. Das tun sie aber nicht. Jede einzelne der in diesem Artikel gezeigten und im Westen gemachten Aussagen konnte man in den westlichen Medien finden, aber kein Journalist der westlichen Mainstream-Medien hat sich berufen gefühlt, diese einzelnen Meldungen zu einem großen Bild zusammenzusetzen und dann zu erklären, warum das trotzdem alles vollkommen ungefährlich für Russland gewesen sein könnte.

Diese Zusammenhänge, und was sie in ihrer Summe ergeben, werden im Westen einfach verschwiegen

Die Chronologie der russischen Veröffentlichungen

Wie versprochen finden Sie hier noch die Chronologie der russischen Veröffentlichungen über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine.

Schon Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Dokumente veröffentlicht, die belegt haben, dass die Ukraine nach Beginn der russischen Militäroperation in aller Eile gefährliche Krankheitserreger vernichtet hat. Im Westen wurde derweil bestritten, dass es dieser Krankheitserreger in der Ukraine überhaupt gegeben hätte. Und ebenfalls Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Details über die Krankheitserreger veröffentlicht, an denen geforscht wurde und auch mitgeteilt, welche amerikanischen Organisationen daran geforscht haben.

Was Anfang März noch „russische Propaganda“ war, hat die stellvertretende US-Außenministerin Nuland ein paar Tage später bei einer Anhörung im US-Parlament unter Eid indirekt bestätigt, aber die westlichen Medien hielten das nicht für berichtenswert. Auch dass die WHO Kiew wiederum nur ein paar Tage später aufgefordert hat, „hochgefährliche Krankheitserreger“ zu vernichten, die Kiew laut westlichen Medien und Politikern angeblich gar nicht hatte, fanden die westlichen Medien nicht interessant genug, um darüber zu berichten. Daher weiß davon im Westen auch kaum jemand, während russische Medien im Detail darüber berichtet haben.

Ende März hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details und Dokumente zu dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine veröffentlicht, aus denen unter anderem hervorging, dass unter anderem eine New Yorker Firma namens Rosemont Seneca an der Finanzierung beteiligt war. Stammlesern des Anti-Spiegel ist die Firma ein Begriff, denn sie hat in einem anderen Zusammenhang eine wichtige Rolle in der Ukraine gespielt. Die Firma gehört übrigens Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten.

Wie kurz danach öffentlich wurde, haben die US-Spezialisten in der Ukraine auch Tests an Menschen durchgeführt. Weitere Details wurden Mitte April und Anfang Mai veröffentlicht. Außerdem hat der ehemalige US-Präsident Bush Junior Mitte Mai die Existenz der unter ihm in der Ukraine begonnenen US-Biowaffenprogramme, wenn auch unfreiwillig, zugegeben.

Anfang Juni fand in Moskau eine Konferenz über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine statt, in der die der Öffentlichkeit bekannten Fakten zusammengetragen wurden und an der auch ich teilgenommen habe. Darüber habe ich in zwei Artikeln (hier und hier) berichtet.

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Ich habe nicht Alles reingelegt, weil ich möchte, dass der Verfasser mit seiner Arbeit die entsprechende Würdigung erfährt. Ich bin nur ein Kopierer. 

In dem Sinne, darf sich der Leser auch anschauen, wie mit Journalisten umgegangen wird, die direkt vor Ort (DVR-Donezk) arbeiten und von dort unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens berichten:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2022/06/deutschland-wer-nach-dem-lesen-dieses.html

Wohl in der Kenntnis, dass dort von den Ukrainischen Faschisten locker Schulen, Kinderheime und Märkte bombardiert werden.

Wir stellen uns gerade vor, in Brunneck oder Bozen würden die Krankenhäuser bombardiert. Wir reden immerhin von relativ modernen Waffen, die eine Zielgenauigkeit garantieren. Wir reden von Vorsatz.

In dem Sinne, sehe ich die drei Todesurteile zwar als symbolisch an, weil selbst bei diesen Verbrechern, eine heilende Arbeit beim Aufräumen der Ergebnisse ihrer Taten wirkungsvoller wäre. In Ketten, lebenslang, versteht sich. Durch Terror geschädigte Länder können sich leider keine aufwändige Bewachung dieser Verbrecher leisten. 

Können Sie sich noch an die Hetzkampagne gegen Venezuela erinnern


Es ging um Binden, Tampons, Toilettenpapier und wurde von USMedien der Hearst-Gruppe propagiert:

https://www.kp.ru/daily/27404/4601212/?from=twall

Seit einigen Monaten beschweren sich amerikanische Frauen über leere Regale, in denen früher Körperpflegeprodukte lagen.

In der DDR oder der UdSSR gab es solche Probleme nie. Ich kann mich aber erinnern, dass unsere Frauen den Mangel an Tampons beklagten. Nicht generell an diesem Produkt, sondern nur an einer Sorte. Ich schätze, die Baumwollvariante war damit gemeint. Die DDR Produkte wurden aus heimischem Zellstoff hergestellt. DDR – Witz:

Die Parteiführung war der Meinung, unsere Frauen damit glücklicher zu machen.

Die Zellstofftampons waren um Einiges fester als deren Baumwollkollegen.

Tomatenlagerung im Bad; unserem dunkelsten und wärmsten Ort im Haus. In einer Woche sind die gut. Normal nehmen wir Ochsenherzen. Es gab keine.

Statt Serbien für den Jugoslawienkrieg zu entschädigen…


…was sicher eine Billion ausmacht mit den Schäden an jugoslawischen Menschen durch DU – Munition und Chemiewaffen, kommt ein Möchtegernführer a la Adolf nach Serbien und will das Land und Herrn Vucic erpressen. Bezahlen will der Verbrecher nicht. Herr Vucic hätte diesen Ganoven gleich einsperren sollen, in der Kenntnis, was die SPD – Kriegsverbrecher allein in Jugoslawien anrichten/anrichteten und dem Land schulden. Verbrecher bleiben nun mal Verbrecher, auch wenn die sich den Latz eines angeblichen Politikers umhängen. Damit wollen Ganoven dieses Schlages der Verfolgung entgehen. Sehen wir uns jetzt den Vergleich mit dem Nürnberger Tribunal an, wäre es durchaus denkbar, Völkermörder des Schlages dieses Ganoven schon am Flugplatz zu verurteilen. Diesen Völkermördern jedenfalls, wünschen wir, auf keinem Flugplatz dieser Welt, unverhaftet aussteigen zu können. Gott schütze Südtirol vor so einem Verbrecher gegen die Menschheit!

„Wir reagieren nicht auf Druck, wenn uns jemand droht, uns zu etwas zu zwingen. Heute haben wir von einer (obligatorischen) Anerkennung gehört, eine solche Forderung haben wir aus Europa noch nie gehört. Wir haben gehört, dass dies Teil einer Verhandlungsplattform für eine umfassende Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina ist.“

Bravo, Herr Vucic! Zeigen Sie Völkermördern, Kinderfickern, Dieben und Ganoven dieses Schlages die Tür! Fordern Sie von der Verbrecherklique die Billion Schadenersatz für die Schäden in Jugoslawien und den Diebstahl der Jugoslawischen Industrie samt Rohstoffen! Ansonsten: Raus das Mistpack!

Die Rose in St.Felix

Heute möchte ich auf einen „kleinen“ Artikel von Larry Romanoff hinweisen


Amerikaner und Autos: Kapitalismus und Propaganda

Bluemoon of Shanghai

 Ein wichtiger Teil der amerikanischen Mythologie dreht sich um die sogenannte „Amerikas Liebe zu Autos“, ein aufregender, aber etwas exzentrischer persönlicher Ausdruck von Amerikas Unabhängigkeit und Freiheitsliebe. Aufgrund der amerikanischen Individualität und des Freiheitsdrangs konnte sich der billige Massenverkehr nicht entwickeln. Aber diese historische Erzählung ist falsch. Die heutige amerikanische „Autokultur“ ist das Ergebnis einer massiven Verschwörung, die von den Auto- und Öl-Oligarchen orchestriert wurde, wie eine Konsumgesellschaft, die einer ahnungslosen Nation durch Täuschung und Propaganda aufgezwungen wurde. Ein Großteil der Wahrheit wurde aus den historischen Aufzeichnungen entfernt und durch ein Märchen zum Wohlfühlen ersetzt. Nach der Zerstörung des öffentlichen Verkehrssystems erfanden Autohersteller unter der Führung von GM eine Reihe fiktiver Geschichten, um das von ihnen geschaffene Verkehrssystem zu rechtfertigen und zu feiern.

 etwas Hintergrundwissen

 Die Geschichte beginnt im frühen 20. Jahrhundert, als Amerika mit der Industrialisierung beschäftigt war und der öffentliche Massenverkehr, bestehend aus Zügen und Straßenbahnen, die meisten Bedürfnisse Amerikas erfüllte, wie viele andere ähnliche Geschichten. Gleichzeitig entwickeln sich Autos natürlich rasant weiter, aber benzinbetriebene Verkehrsmittel, ob Privatautos oder öffentliche Verkehrsmittel, ziehen sich allmählich vom Markt zurück. Nahezu der gesamte Nah- und Fernverkehr des Landes ist elektrisch, und Elektrofahrzeuge überholen schnell ihre gasbetriebenen Konkurrenten. Um 1900 waren fast 40 Prozent aller Autos in den USA elektrisch, und es war so beliebt, dass New York City eine Flotte von Elektrotaxis hatte.

Schicken Sie sich das durch den Übersetzer und Sie werden staunen. Das ist nicht das einzige Beispiel, bei dem wirklich nützliche Erfindungen gekapert, gestohlen und durch echte Umweltverschmutzer ersetzt wurden. Wir reden von einer sogenannten Abhängigkeitsschleife. Das ist ein typisch kapitalistisches System. Sie stellen das fest an verschiedenen Abos, Buchungen, Folgekosten und wackligen Verträgen, die kein Mensch versteht. Schauen Sie sich allein Miet-, Versicherungs-, Renten-, und sonstige Verträge an. Sobald Sie an der Nadel hängen, können Sie mit gewöhnlichen Rauschgiftabhängigen verglichen werden. 

Im Westen nennt sich das Freiheit. Im Sozialismus ist das ausgeschlossen. Sie kommen heutzutage nicht mal mehr von einem Wuchermietvertrag frei. Das schändlichste an diesem System ist nicht das System an sich, das Ihnen vielleicht noch die Wahl läßt, nehmen oder nicht. Das Schändlichste ist, dass Sie gar keine Wahl haben. Eigentlich würden wir dazu Erpressung sagen. Und das ist doch noch kriminell, oder?

Ein winziger Blick in die Geschichte vor fast einhundert Jahren


Sie werden es kaum glauben:

http://www.mlwerke.de/st/wirtscha.htm

J. Stalin

Über die Aufgaben der Wirtschaftler

Rede auf der ersten Unionskonferenz der Funktionäre der sozialistischen Industrie

am 4. Februar 1931

Was ist noch notwendig, um die Kontrollziffern für 1931 zu erfüllen und überzuerfüllen?

Notwendig ist noch eine Gesellschaftsordnung, die von den unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus frei ist und vor dem Kapitalismus ernste Vorzüge voraus hat. Krise, Erwerbslosigkeit, Verschwendung, Elend der breiten Massen – das sind unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus. Unsere Gesellschaftsordnung leidet nicht an diesen Krankheiten, weil die Macht in unseren Händen, in den Händen der Arbeiterklasse liegt, weil wir eine Planwirtschaft betreiben, weil wir planmäßig Hilfsmittel anhäufen und sie auf die einzelnen Zweige der Volkswirtschaft richtig verteilen. Wir sind frei von den unheilbaren Krankheiten des Kapitalismus. Darin unterscheiden wir uns vom Kapitalismus, darin besteht unser entscheidender Vorzug vor dem Kapitalismus. Seht euch an, wie die Kapitalisten aus der Krise herauskommen wollen. Sie senken den Arbeitslohn der Arbeiter aufs äußerste. Sie drücken die Preise für Rohstoffe und Lebensmittel aufs äußerste hinab. Sie wollen jedoch nicht die Preise für Industrieerzeugnisse auch nur einigermaßen ernstlich herabsetzen. Das bedeutet, daß sie aus der Krise auf Kosten der Hauptmasse der Warenkonsumenten, auf Kosten der Arbeiter, auf Kosten der Bauern, auf Kosten der Werktätigen jener Länder herauskommen wollen, die Rohstoffe und Lebensmittel produzieren. Die Kapitalisten sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen. Und statt eines Auswegs aus der Krise ergibt sich eine Vertiefung der Krise, ergibt sich eine Anhäufung neuer Voraussetzungen, die zu einer neuen, noch heftigeren Krise führen. Unser Vorzug besteht darin, daß wir keine Überproduktionskrisen kennen, daß wir nicht Millionen Erwerbsloser haben und sie niemals haben werden, daß es bei uns in der Produktion keine Anarchie gibt, denn wir führen eine Planwirtschaft. Das ist aber noch nicht alles. Wir sind das Land der konzentriertesten Industrie. Das bedeutet, daß wir unsere Industrie auf der Grundlage der besten Technik aufbauen und infolgedessen eine beispiellose Arbeitsproduktivität, ein beispielloses Akkumulationstempo erzielen können. In der Vergangenheit bestand unsere Schwäche darin, daß diese Industrie auf der zersplitterten und kleinen Bauernwirtschaft basierte. Aber das war einmal. Heute ist es nicht mehr so. Morgen, vielleicht, schon in einem Jahr, werden wir das Land der größten landwirtschaftlichen Betriebe der Welt sein. Die Sowjet- und Kollektivwirtschaften – sie sind Formen des Großbetriebes – lieferten bereits in diesem Jahre die Hälfte unseres gesamten Marktgetreides. Das bedeutet aber, daß unser System, das Sowjetsystem, uns Möglichkeiten eines raschen Vorwärtsschreitens bietet, wie sie sich kein bürgerliches Land auch nur träumen lassen kann.

Im Nachhinein möchte ich gern noch einmal Herrn Brecht…


…zu Wort kommen lassen. In der Hoffnung, in den Köpfen meiner Gastgeber die richtige Wirkung zu erzielen:

Bertolt Brecht

Notwendigkeit der Propaganda

1

Es ist möglich, daß in unserem Land nicht alles so geht, wie es gehen sollte.
Aber niemand kann bezweifeln, daß die Propaganda gut ist.
Selbst Hungernde müssen zugeben
Daß der Minister für Ernährung gut redet.

2

Als das Regime an einem einzigen Tage
Tausend Menschen erschlagen ließ, ohne
Untersuchung noch Gerichtsurteil (1)
Pries der Propagandaminister die unendliche Geduld des Führers
Der mit der Schlächterei so lange gewartet
Und die Schurken mit Gütern und Ehrenstellen überhäuft hatte
In einer so meisterlichen Rede, daß
An diesem Tage nicht nur die Verwandten der Opfer
Sondern auch die Schlächter selber weinten.

3

Und als an einem andern Tage das größte Luftschiff des Reiches
In Flammen aufging, weil man es mit entzündbarem Gas gefüllt hatte (2)
Um das nicht entzündbare für Kriegszwecke zu sparen
Versprach der Luftfahrtminister vor den Särgen der Umgekommenen
Daß er sich nicht werde entmutigen lassen, worauf
Sich lauter Beifall erhob. Selbst aus den Särgen
Soll Händeklatschen gekommen sein.

4

Und wie meisterhaft ist die Propaganda
Für den Abfall und für das Buch des Führers!
Jedermann wird dazu gebracht, das Buch des Führers aufzulesen
Wo immer es herumliegt.
Um das Lumpensammeln zu propagieren, hat der gewaltige Göring
Sich als den größten Lumpensammler aller Zeiten erklärt und
Um die Lumpen unterzubringen, mitten in der Reichshauptstadt
Einen Palast gebaut
Der selber so groß wie eine Stadt ist (3)

5

Ein guter Propagandist
Macht aus einem Misthaufen einen Ausflugsort.
Wenn kein Fett da ist, beweist er
Daß eine schlanke Taille jeden Mann verschönt.
Tausende, die ihn von den Autostraßen reden hören
Freuen sich, als ob sie Autos hätten.
Auf die Gräber der Verhungerten und Gefallenen
Pflanzt er Lorbeerbüsche. Aber lange bevor es soweit war
Sprach er vom Frieden, wenn die Kanonen vorbeirollten.

6

Nur durch vortreffliche Propaganda gelang es
Millionen davon zu überzeugen
Daß der Aufbau der Wehrmacht ein Werk des Friedens bedeutet
Jeder neue Tank eine Friedenstaube ist
Und jedes neue Regiment ein neuer Beweis
Der Friedensliebe.

7

Allerdings: vermögen gute Reden auch viel
So vermögen sie doch nicht alles. Manchen
Hat man schon sagen hören: schade
Daß das Wort Fleisch allein noch nicht sättigt, und schade
Daß das Wort Anzug so wenig warm hält.
Wenn der Planminister eine Lobrede auf das neue Edelgespinst hält
Darf es nicht dabei regnen, sonst
Stehen seine Zuhörer im Hemd da.

8

Und noch etwas macht ein wenig bedenklich
Über den Zweck der Propaganda: je mehr es in unserem Land Propaganda
Desto weniger gibt es sonst.

Und das wir uns verstehen: Die Planabrechnung im Neuen Deutschland der DDR, war keine Propaganda. Das waren die Mitteilungen eines Zentralorgans an die Besitzer der Betriebe und des Landes. Der Rechenschaftsbericht, den Ihnen, die Firma, der Verband, der Verein und die Bank, jährlich zuschickt, falls Sie sich dort engagieren.

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