Giro 120522


Der kleine Giro führte mich heute über das Kalterer Moos nach Auer, dann nach Montan und von dort nach Aldein. Die Rückfahrt führte mich über Deutschnofen, durch das Eggental nach Bozen und Meran. 

Getankt hatte ich für zehn Euro. 

Die Straßen auf der Runde sind ziemlich gut. Touristischer Verkehr war eher wenig unterwegs. Dafür natürlich Werks- und Lastverkehr. Motorradverkehr habe ich getroffen. Mir kommt vor, er ist bedeutend geringer als in anderen Jahren. Die Hotels der Bergregionen sind noch geschlossen. Wenige Restaurants haben geöffnet. Auf der MEBO ist der Belagwechsel abgeschlossen. Auffallend ist, dass Landstraßen relativ gut versorgt sind, Gemeindestraßen hingegen, nicht selten Feldwegen gleichen. Offensichtlich haben die Gemeinden zu wenig Mittel, die Straßen instand zu halten. 

Fortsetzung Die Saisonpause


Außer einem kleinen Schild am Reverse, wird in diesen Kreisen nicht mit Namen agiert. Und schon gar nicht persönlich. Wer weiß, ob das Schild geliehen ist? Nach einer knappen halben Stunde kommt eine Frau. Das vermute ich bei dem Anblick.

„Herr Karl?“

„Ja.“

„Wir suchen keinen Zweiten Koch mehr.“

„Na dann. Wiedersehen.“

Komisch. Mich fragt tatsächlich Keiner, was mich die Anreise, die Bewerbung, die Unterlagen usw. kostet. Gehen die mit ihrer Nutte zum Kaffeetrinken und Kuchen lecken, verlangen sie sofort eine Quittung. Selbst die Pariser wollen die absetzen. Was sollen wir diesen Halunken noch bezahlen? Den Puff in der Karibik?

Stellenausschreibungen sind Kosten. Bewerbungen zählen dazu.

Was ist das für eine Fabrik?

Unverrichteter Dinge trödele ich zu Sabine. Jetzt brauche ich eine Abkühlung.

„Schoko-Vanille, bitte.“

Sabine ist selbst im Laden.

„Im Dorf Tirol suchen sie einen Koch. Die haben neu auf geschlossen.“

Sabine hat dort Oben eine Filiale, die wir in unserer knappen Freizeit oft besucht haben. Als Urlaubs- und Freizeitersatz.

Das kann heiter werden. Vier Wege ins Dorf Tirol. Täglich. Auch bei Regen. Und dort regnet es häufig. Hin und zurück, durch Meran. Mit dem Zweirad über das schmückende, Frauenschuh-freundliche Kopfsteinpflaster. Wer schön und pünktlich sein will, muß leiden. Krankengeld gibt es immerhin drei Tage lang nach einem Sturz. Danach kann der Gefallene ja wieder arbeiten.

Mit den guten Nachrichten ziehe ich mich erst mal nach Hause zurück. Es sind noch mehr Angebote eingegangen. Die kann ich aber in meinem Urlaub, locker in diverse Rundfahrten durch die Dolomiten einbinden. Wie scheint, liegt Keinem an einem Arbeitsverhältnis mit einem Koch aus der Nähe.

Zu Hause schreibe ich plötzlich alle Bewerbungen um. Das ist zwar zwecklos, weil ich mich praktisch schon mindestens einmal beworben habe. Sozusagen, müßte ich bekannt sein wie ein gescheckter Hund. Ich frag mich eh, wieso ich den Kram immer wieder neu aufsetzen muß.

Ab sofort streiche ich alle dokumentierten Weiterbildungen, Meisterbriefe und Stellen, in denen ich schon gedient habe. Ich hänge ein paar Zeugnisse an und Ruhe. Schade; mit einem Email kann ich schlecht die Haare eines Kuhschwanzes verschicken. Damit bekäme ich garantiert eine Stelle. Jetzt, wo Bildung nichts mehr zählt.

Zeugnisse will mir so und so Keiner schreiben. Am besten wäre es, ich stelle mich als Polnischer, Slowakischer oder Ungarischer Koch der Umschulung vor. Einmal massenhaft so und ein anders Mal, massenhaft so. Kopien fremdsprachiger Zeugnisse gibt es mittlerweile im Überfluß. Sogar kostenlos. Wer unbedingt beschissen werden möchte, bekommt eben was er sich wünscht.

Damit passe ich bestens in das System. Oder glaubt tatsächlich Jemand, Massagen, Chlorwasser und desinfizierte Saunen sind für die Gesundheit? Na, gute Nacht. Gleiches gilt natürlich auch für das Essen. Wer glaubt, Glukose, behandelte Kräuter oder gepoltertes Fleisch in EU-Norm wäre gut für die Gesundheit, der glaubt auch an die Auferstehung von irgend Jemand. Die Auferstehungen im Geist gibt es tatsächlich. Leider waren das ausgerechnet keine Vorbilder der menschlichen Gesundheit und des Wohlergehens. Die uns heute die Pflanzenschutzmittel verkaufen, haben früher das Gas gegen Menschen entwickelt und mit reichlich Gewinn, verkauft. Alles aus einer Hand, sozusagen. Der Bluff ist der Führer der alten, neuen Gesellschaft. Da zählt keine Bildung.

Mir scheint langsam, je älter ich werde, desto länger wird mein Arbeitsweg. Das nennt sich hier Dank für die bisher erbrachte Leistung.

Langsam aber sicher, freunde ich mich wieder mit dem Gedanken an, täglich zwei Mal eine Dolomitenrundfahrt absolvieren zu dürfen.

Genau betrachtet, ist das oft sogar günstiger als vier Mal am Tag durch den Stadtverkehr zu rauschen.

Ich frage mich immer wieder, wann in diesem Land endlich der menschenfeindliche geteilte Dienst abgeschafft wird. Sicher erst dann, wenn auch der letzte Ausländer diese Region meidet. Die neuen Zwangsarbeiter müssen dann, wie im Deutschen Reich, herbei gebombt werden.

Ein Stück feinstes Rabland

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Spargel


Spargel ist ein saisonales Gemüse, wie andere Gemüsesorten auch. Italien bietet uns eigentlich die Möglichkeit, Gemüse fast das gesamte Jahr frisch zu bekommen. Spargel bildet dabei eine gewisse Ausnahme. Obwohl wir hier schon von einer verlängerten Saison reden dürfen.

Seit wir hier leben, sind wir beim Condin Bernhard in Auer/Moos, Kunde. Ganz einfach deswegen, weil dieser Bauer weit und breit den besten Spargel bietet.

Nur zur Klärung nebenbei. Ich gehe nicht bei dem Bauern nach Rabatten betteln oder eine Werbung schalten. Für mich zählt Qualität und die bewerte ich hier; von mir aus.

Frischen Spargel zu kochen ist angesichts der räuberischen Strompreise im deutschen Energiediktat, dem wir uns leider fügen, eine neue Wissenschaft geworden. Übrigens auch das Pastakochen.

Früher haben wir darauf Wert gelegt, das in reichlich Wasser zu tun. In Befürchtung genau dieser Entwicklung, habe ich mich schon bei Zeiten bemüht, in weniger Wasser zu kochen. Da gingen schon auch diverse Versuche schief. Das können Sie mir glauben. Vor allem beim Pasta kochen in größeren Mengen.

Den Spargel koche ich zusammen mit Kartoffeln. Die Kartoffeln sind so zu teilen, dass sie zusammen mit dem Spargel fertig werden. Bei normalen Größen, die wir gehandelt bekommen, reicht das Vierteln der Kartoffel. Ansonsten schneiden sie die Kartoffeln einfach in anderthalb Zentimeter dicke Scheiben nach dem Schälen.

Das Neue ist für uns heute, wie wir das zusammen gedünstet bekommen bei relativ wenig Wassereinsatz.

Der Energieverbrauch wird allgemein in Kalorien berechnet. Je mehr Wasser ich benötige, desto höher ist mein Energiebedarf.

Und nichts ist uns lieber, als private Betrüger auszuspielen, die uns unserer Eigentum noch einmal klauben wollen. Sollen diese Lumpen ihre Energie an die Ukrainischen Faschisten verschenken oder in ihren Kriegsverbrecherunternehmen zu Panzern walzen. Wir jedenfalls, wollen essen; nichts weiter.

Bevor wir uns in ein paar Jahren unser Essen am Lagerfeuer zubereiten müssen, versuchen wir zunächst einmal, etwas Energie zu sparen. Zunächst versuchen wir das im Glauben an Umweltschutz. Sprich, ohne Emissionen. Wer keinen Umweltschutz möchte, darf sich zuletzt auch nicht wundern, wenn die Umwelt mit Pelletsabgasen zugedröhnt wird. Jeder bekommt, war er verdient. Als DDR Bürger haben wir schon genug Erfahrung, was uns der Betrieb von Kohlekraftwerken bringt. Ob wir jetzt die Abgase exportieren oder wo anders hinterlassen, spielt dabei schon eine gewaltige Rolle. Zu Hause den Saubermann spielen und den Dreck, Anderen hinterlassen, ist eine typische Reichsteutsche Besatzergewohnheit.

Kommen wir zurück zum Spargel. Mit frischem Spargel geht das gut, das Dünsten. Sie geben auf Ihrer Induktionsplatte zwischen 15 und 18 Minuten ein, schneiden den Spargel in 4-5 cm-Stücke und dünsten den zusammen mit den Kartoffeln. Ein halber Liter leicht gezuckertes Salzwasser reicht völlig. Der Topf oder Behälter muss gut schließen. Sogar ein Schnellkochtopf geht dafür. In dem Fall, sind Sie bereits in 6 Minuten fertig. Das zusammen aufkochen lassen (Stufe 6) und zurück drehen auf Stufe 3.

Nehmen Sie bitte keine Bayrischen Kartoffeln. Das ist für unseren Geschmack eine echte Zumutung. Italienische Kartoffeln sind um Längen besser als dieses Futter …. naja.

Nach dem Kochen können Sie das bissl Wasser abgießen und für den kommenden Tag sammeln. Nur, falls Sie sich täglich etwas Spargel antun wollen.

Nach dem Kochen gebe ich Butter rein. Schließe den Topf wieder und lasse das zusammen, noch etwas nachziehen.

Übrigens: Mit gerösteten Butterbröseln schmeckt Spargel am besten. Es sei denn, Sie wollen sich unbedingt eine gute Bozner Sauce antun.

Wollen Sie dazu etwas Fleisch essen, empfiehlt sich ein Schweinefleisch. Am besten, das haben Sie sich schon vorher als kalten Braten im Grill gerichtet. Das Fleisch darf leicht rosa sein. Als Maß gilt: Je Kilo, 20 Minuten.

Etwa zehn Minuten vor dem Verzehr geben Sie die dünn geschnittenen Scheiben des Fleisches zu Ihrem Spargel, schließen den Deckel und erhitzen Alles zusammen maximal drei Minuten. Ihr Essen ist fertig.

Natürlich können Sie sich Kräuter drüber streuen. Aber, wie gesagt, geröstete Butterbrösel schmecken mir am besten dazu.

Die rühren Sie nach dem Abrösten einfach unter die Spargel – Kartoffelmischung.

Rechnungserklärung


Rechnungserklärung

Neuer Betrag pro KWh: 0,361079365

Alter Betrag pro KWh: 0,080520179

Preissteigerung in einem Jahr: 4,484333859

Wir reden also nicht von 30%, 40% oder 50%; wir reden von 448% Preissteigerung.

Da uns bei unserem Vertrag leider keine derartige Steigerung angeboten wurde, sondern stets die Suche nach dem günstigsten Tarif, bleiben wir dabei, diese Rechnung als Fehler im günstigsten Fall zu behandeln.

Sollte das Vorsatz sein….sehe ich hier einen Grund, den Vertrag mit diesem Partner umgehend zu beenden.

Im Rahmen der vertraglichen Suche nach dem günstigsten Anbieter, wäre natürlich die Firma verpflichtet, mir binnen 14 Tagen, einen Anbieter mitzuteilen.

So, mein Widerspruch bei der TUGG


Kundennummer spare ich mir wegen…naja:


            Rechnungsbetrag: 449,74 €


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Rechnung steht ein Strompreis von 0,227 Cent je KW/h.

Rechne ich das mit 945 KWh aus, ergeben sich genau: 214,15 €.

Auf Ihrer Rechnung wird der Betrag mit: 341,22 €/Netto ausgewiesen.

Das ergäbe aber einen Stromtarif von: 0,361079365 €/Netto.

Also, ist entweder die Rechnung falsch, der Steuerbetrag oder Beides.

Ich werde die Sparkasse anweisen, die Abbuchung dieses Betrages zu verhindern oder zu

widerrufen.

Ich bitte Sie, mir eine korrekte Rechnung auszustellen. Das nimmt mir kein Finanzamt ab!

Liebe Grüße

KhBeyer 

Die Antwort kommt leicht verständlich, ( nicht deutsch) und prompt per Automat:

Gentile Cliente,

La ringraziamo per la Sua Email. Nei prossimi giorni riceverà una risposta da un nostro consulente, a cui abbiamo assegnato la Sua richiesta.

Le ricordiamo invece che, in caso di reclamo, i tempi della nostra risposta saranno conformi alle vigenti tempistiche di 30 giorni solari stabilite dall’Autorità di Regolazione per Energia Reti e Ambiente.

 

Segnaliamo che la casella postale utilizzata è riservata esclusivamente alla nostra assistenza clienti per la vendita di energia elettrica e gas naturale e per il servizio di teleriscaldamento.

 

Cordiali Saluti

 

Customer Service

Alperia Smart Services Srl

Jetzt frag ich mich: Sind wir nun eine Südtiroler Firma oder nicht? 

Die Post gedruckt, kam jedenfalls in Deutsch. Das ist schon mal lobenswert.

Wie eine Firma Reklamationen bearbeitet, sagt sehr viel über den Charakter der Firma aus. 

Blick von Mölten ins Unterland

Gratulation an meine Italienischen Gastgeber zum Tag der Befreiung vom Faschismus


Heute feiern wir in Italien den Tag der Befreiung…

…vom Faschismus.

Und dafür danken wir natürlich den Genossen der PCI, die das besonders engagiert und mit sehr vielen Opfern organisiert haben. Wir sind also frei, weil uns die Italienischen Kommunisten und Teile der Sozialisten und Christen befreit haben.

Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang auch Trauer in bestimmten Kreisen. Wir dürfen also fest stellen, dass die Befreier ziemlich human mit den Schuldigen umgegangen sind.

Ich glaube nicht, beim nächsten Mal so viel Humanität vorfinden zu können. Zumal jetzt bereits fest steht, wer als Wiederholungstäter agiert.

Dass ausgerechnet Faschistenfreunde in der Ukraine und anderswo mit Waffen beliefert werden, zeigt uns, wie human Massen- und Völkermörder sind.

Zum Glück offenbaren sich uns sämtliche, Faschistendiktaturen der EU samt ihrem schwer behinderten, ungewähltem Inhalt samt ihren Mietmäulern a la Goebbels am Stück. Dann wissen Sie wenigstens, wer vor Ihnen steht.

Komisch ist nur eins. Das braunste, großmäuligste Gesindel finden wir nicht an der Front. Dafür aber, in ein paar Jahren, im Kerker.

Tourismus


Tourismus in Südtirol

Langsam aber sicher, sind die Landespolitiker zu der Überzeugung gelangt, der Massentourismus ist nicht gut für unser Land und die Bevölkerung.

Wir dürfen oder sollen jetzt keine besonderen Sehenswürdigkeiten Südtirols mehr fotografieren und zeigen.

In dem Sinne, hat sich der Saisonkoch schon von Anfang an ziemlich stark gemacht. Für meine Krimis nutze ich Sehenswürdigkeiten als Cover, die unseren Gästen weniger bekannt sind. Sprich Täler und Landschaften, die eher weniger touristisch erschlossen sind. Genau in diesen Tälern und Gegenden trifft der Gast noch den echten Einheimischen. Aber Vorsicht: Der Einheimische ist eher etwas redefaul, was aber nicht mit unfreundlich verwechselt werden kann. Sagen wir dazu: „rauh“. Das Wort ist, wie scheint, im Duden verschwunden. Damit auch aus dem Deutschen Sprachgebrauch. Wahrscheinlich wurde es ersetzt mit: „blöd, eigenartig“ oder sonstwie:

Bedeutung: rauh

Hart,scharf,spröde,derb,barsch,unfreundlich,harsch,vereist,lieblos,schneidend,struppig,

von Stoppeln bedeckt,eisverkrustet,lockig,krächzend

sagt das Woxikon

Sei es drum. Ich persönlich bin kein Freund der Hammelherden, die sich mit einem Bus zu einer Sehenswürdigkeit kutschen lassen. Nur, um protzend zu behaupten: ‚Dort war ich!‘

Gleiches gilt natürlich für die mit gebrachten Gewohnheiten. Vor allem in Bezug zum Müll.

Ein Tag auf einem gastlichen Berghof in einem Naturschutzgebiet – in einem echten – zeigt uns, wer uns besucht. Er zeigt uns auch, wie Natur geschätzt wird von unseren Besuchern.

Aus deren Mund möchte ich nie wieder: „Die sollen mal unsere Sitten und Gewohnheiten annehmen, ehe sie zu uns kommen“ – hören. Meist fällt das Wort im Zusammenhang mit Flüchtlingen. Und wehe, die schauen sich ausgerechnet diese Gewohnheiten ab.

Die wenigsten der Flüchtlinge tun das. Gegen uns wirken sie eher so, als wöllten sie die Umwelt nicht verletzen.

Wenn sich also Jeder als Ausnahme betrachtet, indem er Etwas in die Natur schmeißt, statt es wieder mit zu nehmen, kommt von den Gastgebern genau diese Reaktion. Man möchte die Besucherzahlen einschränken. In wie weit das gelingt, lassen wir mal Außen vor. Mir scheint eher, in diese Köpfe ist außer Russen-, Kommunisten-, Muslimhetze und Latte Macchiato, Nichts mehr rein zu bekommen.

Unsere Touristiker hingegen, werden Ihnen keine Fotos unserer Sehenswürdigkeiten mehr zeigen. Sie werden auf diese Art, ausgeladen.

Mir wäre es eher Recht, wenn Ihnen statt dessen, die Ränder unserer Straßen und Parkplätze gezeigt würden. Und nicht nur die. Sie laufen nicht mehr auf Alpengras zwischen den Steinen. Sie laufen auf Müll.

Gelegentlich komme ich auf einigen Runden dazu, Ihnen mal Ihre Müllwürfe zu fotografieren. Sie werden staunen. Und glauben Sie nicht, das würde irgendwann einmal einwachsen. Höchstens in Ihre gute Alpenmilch.

Ein kleiner Vergleich: Wir, als DDRBürger, wurden dafür ausgelacht und westmedial – breit, nieder gemacht. Wir haben am Verkaufsstand unserer Kaufhalle, unseren Wunsch, grammgenau, eingeschlagen in etwas Packpapier, mit nach Hause genommen. Nicht eingeschweißt in Folien und Behälter, die eh niemand auf bekommt, geschweige, sortiert entsorgen kann. Und selbst diese Verpackungen sind völlig Norm befreit. Ein Siegel aus den Kreisen, denen Friedensverträge und UNO Resolutionen kalt am Hintern vorbei gehen, ist so wenig wert wie ein Arbeitsvertrag mit Rentenversprechen.

Wieso muss ein Gastgeber erst zu Verboten greifen, um das zu erreichen, was sinnvoll ist?

Sonnenblumenöl


Sonnenblumenöl

Vor einigen Jahren hatte ich mal einen Unfall und konnte meine Saisonarbeit nicht antreten. In Tscherms fand sich eine Gelegenheit, kreativ in meinem Beruf zu dienen.

Meine Fritteuse füllte ich grundsätzlich mit Sonnenblumenöl. Einigen Alkoholikerinnen passte das nicht. 

Heute haben sie die Möglichkeit, Sonnenblumenöl zu sparen. Es gibt keins mehr. Die Ukrainischen Bauern waren die Marktbeherrscher in Europa, obwohl das auf den Etiketten der Flaschen wegen Tschernobyl, nicht wirklich aufgedruckt wurde. Auf den Etiketten fanden wir die ulkigsten Herstellerländer, wohl in dem Unwissen, dass dort keine Sonnenblumen in der Menge wachsen. Hoch lebe die Westpanscherei.

Sie wissen sicher, das angegebene Produkt muss nur 20 Prozent dessen beinhalten, was drauf steht. Den Rest dürfen die Hersteller/Händler frei erfinden. Ich rede von allen Produkten, nicht etwa nur vom Sonnenblumenöl.

Geprellt wird der lokale Erzeuger nebst seinen Handelsbemühungen. Viele lokale Erzeuger flüchten sich in Bio und deren Marktbeherrscher. Selbst dieses Label wird vermehrt missbraucht. Unter dem Biolabel versuchen die Kleinerzeuger, wenigstens einen akzeptablen Preis für ihre Bemühungen zu erreichen.

Trotzdem sind sie den Kosten für diese Art des Handels ausgesetzt, was zu erheblichen, oft abschreckenden Preissteigerungen führt.

Im Zuge des Internethandels kann diese Logistik neu gestaltet werden. Das spricht Sie als Kunde aber nicht davon frei, genau zu prüfen, mit wem Sie handeln.

Der beste Weg dazu ist bei uns hier in Italien, die Erzeuger einfach zu besuchen. Und dafür lohnt sich schon der Urlaub. Sie können sich natürlich auch an den Strand legen und dort dem Hautkrebs frönen.

Fast jede Krankheit ist ein Produkt vorheriger Überheblichkeit, gepaart mit Leichtsinn.

Kurze Mitteilung


Ihr Lieben,

ich hoffe doch, Sie haben das Osterfest glücklich überstanden. Ich habe mir leider einen Virus bzw. ein Script eingefangen. Mein Computer ist jetzt neu aufgesetzt und es kann weiter gehen. 

Das ist der Frohnauer Hammer aus Partschins

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