Eigentlich ist es der strengen Rezession zu verdanken…


Notlandung“

Notlandung Tageszeitung

Eigentlich ist es der strengen Rezession zu verdanken, nicht mehr Opfer beklagen zu müssen.

Samstags ist dort normal kein freier Platz zu finden gewesen.

Inwieweit jetzt das Militärprojekt Flughafen Bozen von Privatjets genutzt wird, lassen wir mal außen vor. Das Projekt war für Bozen sowohl in Hinsicht – Umwelt als auch in Hinsicht Kosten für alle Bewohner, eher ein Prestigeprojekt. Seien wir ehrlich. Die paar „Touristen“, die sich mit einem Flugzeug nach Südtirol bewegen, werden sicher nicht die Tageskasse eines Hoteliers, geschweige Kellners sprengen. Die werden im Tageserlös auch nicht auffallen. Im Gegenteil.

Unsere Rettung ist mit Hubschraubern unterwegs. Der nächste Flughafen ist keine fünfzig Kilometer entfernt.

Umwelttechnisch betrachtet, heizt die Platte die Gegend auf und führt eher zu Wirbel als sie etwas zu kühlen. Ein Crossgolfplatz für die Bevölkerung samt Touristen hätte sicher mehr Erlöse und Wohlbefinden eingebracht als dieses Plätzchen. Crossgolf ist ein Volkssport, bei dem der Golfplatz nicht der intensiven Pflege wie ein normaler Platz bedarf.

Naja. Vielleicht wächst aus Kostengründen dort bald wieder ein Gräs – chen:-))

Gerade auf Twitter gefunden


Bild

Ich wollte meine Südtiroler Gastgeber gerne mal etwas blenden mit den Preisen, die wir auf Reisen in Bahnhöfen, Gaststätten und Restaurants bezahlt haben:-))

Energie war damals inklusive:-))

Auch das Bedienungsgeld. Das durfte aber mit Trinkgeld angereichert werden – steuerfrei.

Nun will ich Sie hier nicht weiter blenden. Gehen Sie am besten dort nachschauen:-))

Übrigens: Nach der Abrechnung von Miete und Nebenkosten, hatten DDRBürger erheblich mehr Geld im Portemonnaie als Sie:-))

Die Dreckskommunisten, die:-))

Das ist eine Anlehnung an die Parodie: Die Drecks Nordkoreaner von Hagen Rether. Lachen Sie mit uns:

https://www.youtube.com/watch?v=Ee6uq2p8eSs

Und jetzt ein kleiner Arbeitsbericht


Offensichtlich werden die Leute reicher, die permanent das Volk belügen und betrügen.

vom PCI-Arbeitsministerium

Die Daten der Beobachtungsstelle für prekäre Beschäftigung in Bezug auf die ersten fünf Monate dieses Jahres wurden vom INPS verbreitet. Es scheint, dass alles in Ordnung ist, zunehmende Einstellungen durch private Arbeitgeber. Eine Steigerung von 37 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Permanente Transformationen nahmen ebenfalls zu (+ 71 %). Natürlich haben die Kündigungen zugenommen (+ 44 %), aber letztes Jahr war das Kündigungsschutzgesetz in Kraft und die Einstellungsbilanz ist jedenfalls positiv. Sie sollten also über Jobwachstum nachdenken. Gut? Nicht wirklich, da auch andere Faktoren berücksichtigt werden sollten. Die erste ist notwendigerweise zu wissen, welche Arten von Verträgen vorherrschend sind. Und es ist klar, dass die „Masse“ der Einstellungen befristete Verträge, Lehrstellen, saisonale, administrierte, intermittierende Verträge betrifft.

Im Zeitraum Januar-Juli 2022 gibt es in Bezug auf die genehmigten Stunden des Sonderabbaufonds einen Anstieg von + 45,65 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021.

In den ersten 6 Monaten des Jahres 2022 stiegen die Arbeitslosenanträge um + 28,3 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2021

Kurz gesagt, es ist das Prekariat, das am stärksten wächst. Das andere Problem, das hervorgehoben werden sollte, sind Löhne, die „scheinbar“ defizitär sind.

In der Praxis liegt das durchschnittliche Jahresgehalt in Italien im Jahr 2021 etwa 8.000 Euro unter dem europäischen. Und wie von der Di Vittorio Foundation berichtet, gaben 26,7 % der Arbeitnehmer im Jahr 2021 weniger als 10.000 Euro pro Jahr an.

Eine Situation, die durch die Zunahme des Armutsrisikos bestätigt wird, die von Eurostat-Tabellen hervorgehoben wird, aus denen hervorgeht, dass 25,2 % (14,83 Millionen) der Menschen in Armut oder von sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Wenn wir bedenken, dass die Inflation in den Bereichen Lebensmittel, Haushalts- und Körperpflege mit + 9,1 % (Stand Ende Juli 2022) berechnet wird, kann man verstehen, dass die Situation alles andere als rosig ist, wie man es nur beim Lesen denken würde von INPS und den wichtigsten Medien veröffentlichte Beschäftigungsdaten.

Schließlich setzen diejenigen, die arbeiten, ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel. Seit Anfang des Jahres sind 520 Arbeitnehmer an Arbeitsunfällen gestorben (etwa 15 % mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021) und über 1.000, wenn wir die Todesfälle auf der Durchreise berücksichtigen (Quelle des Bologna National Observatory of Deaths at Work). ) .

Aber all dies wird nicht in einem mit Parolen, Versprechungen und Proklamationen geführten Wahlkampf thematisiert. Keiner in den Institutionen äußert sich ernsthaft zur Notwendigkeit, das Produktionssystem, das Entwicklungsmodell und die Prioritäten unseres Landes grundlegend ändern zu müssen. Radikale Veränderungen, die von der Antwort auf die Fragen ausgehen müssen: „Wer muss zahlen? der von seiner Arbeit lebt oder der dank Spekulation und Ausbeutung Reichtum und Profite anhäuft, die nicht toleriert werden können und dürfen?

Bei uns gibt es heute…


…Kartoffelsalat zu Schweinebraten.

Natürlich dämpfe ich Alles zusammen an. Es gibt keinen Grund, unsere Energiedealer und Krieger noch mit Geld für die Ostfront zu versorgen. Es reicht, wenn wir elektrisch heizen und in unser Energiesparprogramm für Südtiroler Holzheizer nicht mit reinpassen. Was wir früher als Begünstigung unserer Wirtschaft ansahen, hat sich in einen großen Verrat verwandelt. Wir danken den Gönnern:-)) Und wehe, Sie kaufen sich eine Solarzelle. Dann bekommen Sie wahren Umweltschutz vorgeführt, dass Ihnen die Ohren glühen:-)) Die Kriegssteuer wird dann mit der Zahlungsaufforderung eingetrieben.

Fortsetzung Der Saisonkoch – Frühjahr


Zur Feier des Tages entscheiden wir uns, eine kleine Ausfahrt nach Riffian zu unternehmen. Wir gehen ins Riffl und gönnen uns ein paar Pommes mit einem Mailänder Schnitzel.

Natürlich ist der Verkehr um diese Zeit ziemlich dicht. Beinahe hätte ich einen Bus auf einer Brücke geküsst. Der Fahrer hat laut gehupt und ich bin ziemlich erschrocken. Mit einem Vollhelm hat man doch nicht den Überblick, den sich ein Motorradfahrer wünscht. Der Blick durch einen Vollhelm ist in etwa mit einem Blick eines Beamten vergleichbar. Tunnelblick. Der Blick kann ziemlich starrsinnig machen. Warum gerade Autofahrer über diesen Blick verfügen, kann ich nicht nach vollziehen. Die haben doch Fenster und Spiegel an jeder erdenklichen Ecke. Vielleicht wurde ihr Sichtfeld mit einem Bildschirm verengt? Ich denke gerade an Telefonbildschirme. Das Ergebnis würde ich nicht mehr als Verengung betrachten. Das wird dann schon reine Sturheit sein. Oder soll ich Starrsinn sagen.

Wegen einer mit einem Handy bewaffneten Dame mussten wir gerade eine Vollbremsung unternehmen. Joana ist mir fast über die Schulter geflogen. Ich glaube, die Dame hat das nicht mal gemerkt. Ihr Kopf und der Handybildschirm waren Eins.

„Die kannst du überfahren. Die wecken erst im Krankenhaus auf“, sagt Joana zu mir.

Der Abend geht etwas glücklicher zu Ende als sonst.

Wir duschen zusammen.

Der kommende Morgen ist etwas hektischer. Joana ist besorgt um mein Aussehen. Sie legt meine beste Kochuniform bereit. Ich entscheide mich für zwei Messer, den Stahl und einen Schleifstein. Das Handgepäck soll nicht zu sehr belasten am ersten Tag. Das muss auch in die Tanktasche passen.

Das Haus ist verschlossen und ich suche verzweifelt einen Eingang. Keiner rührt sich. Ich klopfe an allen Türen und Fenstern, die an diesem Gebäude zu finden sind. Nichts. Jetzt versuche ich es auf der Rückseite. Die liegt direkt an der Etsch. Eine kleine Liegefläche mit ein paar Sonnenliegen, einem Grill und einer Garage zeigen sich mir. Die Garage steht offen. Ich rufe. Der Besitzer des Anwesens empfängt mich.

„Ich schließe dir auf“, sagt er.

„Hannes ist noch nicht da. Du musst dich selbst kümmern.“

Nebenbei zeigt er mir den Keller des Hauses, den ich von der Seite noch nicht gesehen habe. Schön.

Mein Bein muss jetzt eingelaufen werden. Wie scheint, nicht nur das Bein. Ich habe meine feste Runde. Heute waren unsere Straßen noch feucht. Bei dem Touristenaufkommen fahre ich natürlich nicht vor die Tür. Bei feuchten Straßen wäre mir das aktuell zu gefährlich. Immer in Hinblick des Bruches und der verbauten Titanhülse an meinem Schienbein. Übrigens: 

Das ist unsere Wasserknappheit von heute. Da wir uns mit dem Wasser etwas verplappert haben, müssen wir das abändern in eine Klimakatastrophe. Auf dem Radweg, den ich zum Wandern nutze wegen dem Verknicken, ist reichlich Betrieb. Ich freue mich, dass unsere Investition so gut angenommen wird. Leider kann ich nicht nachvollziehen, warum doch noch Einige oder Mehrere auf den Fernstraßen rumeiern und den Werksverkehr behindern. Wir werden wohl langsam Strafbescheide einführen müssen. 

Jaja, die Gastronomie


Chef klagt, in der Küche für 200 Euro im Monat

(von Rosanna Codino) Achtzig Stunden die Woche für maximal 200 Euro im Monat: Was hinter der Arbeit der zukünftigen Aufsteiger der Küche steckt, erzählt Yuri Zaupa, 23 , von Cornedo Vicentino. Er hatte den Mut, einen langen Beitrag auf Facebook zu schreiben, in dem er die bittere Erfahrung eines jungen Mannes erzählt, der sich entschieden hat, sich für das Leben in der Küche zu entscheiden.

Er erklärt, dass er für seine Arbeit von Januar bis Juni 2022 im ersten Lokal, das in Norditalien vollständig aus recycelten Containern gebaut wurde, 100 bis 200 Euro pro Monat erhalten habe . Als er darum bat, in Ordnung gebracht zu werden, antwortete der Eigentümer nach seinen Worten, dass „Jugendliche ausgebeutet werden müssen“.

Jetzt ist Yuri bereit zu klagen und hat sich entschieden, nicht aufzugeben, und sei es nur, um den Worten von Küchenchef Alessandro Borghese zu widersprechen , der sich über die geringe Bereitschaft beschwert hatte, die neuen Versprechen der Haute Cuisine zu opfern. „Borghese hat uns lange gesehen: Junge Leute wollen nicht arbeiten – kommentiert der junge Mann ironisch in seinem Post – und nach dieser Erfahrung habe ich sicherlich etwas verloren.“ Es gibt Dutzende von Menschen, die ihn in diesen Stunden, indem sie seine Geschichte online lesen, einladen, nicht aufzugeben.

 „Die gleiche Leidenschaft, die mich 6 Monate lang ohne Gehaltsscheck blind gemacht hat, hat mich dazu gebracht, woanders Arbeit zu suchen – beobachtet er –. Stellen Sie sich das Gesicht des Eigentümers vor, als ich meinen Abgang ankündigte: Er fühlte sich betrogen, auf den Arm genommen und behauptete, junge Menschen seien unzuverlässig „. Der Eigentümer hätte sich unmissverständlich geäußert: „ Jugendliche müssen ausgebeutet werden , ich habe nie mehr als 1.200 Euro im Monat genommen – schließt Yuri im Dialog – also nimmst du sie auch nicht, deine Fähigkeiten spielen keine Rolle“.

Notstandsgebiet Italien


Dank den Kommunisten aus Kuba ist es der Italienischen Diktatur gelungen, die medizinische Mindestversorgung aufrecht zu halten.

https://amerika21.de/2022/08/259693/aerzte-aus-kuba-helfen-italien

Wegen Ärztemangel: Fast 500 Ärzte aus Kuba sollen in Italien aushelfen

„Catanzaro. Der Präsident der süditalienischen Region Kalabrien, Roberto Occhiuto, hat mit der kubanischen Regierung eine Vereinbarung über die Entsendung kubanischer Ärzte zur temporären Anstellung in kalabrischen Krankenhäusern unterzeichnet.

Vorgesehen ist eine Gesamtzahl von 497 Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die bei Bedarf entsandt werden, wobei die ersten bereits im September eintreffen sollen. Diese Vereinbarung gab Occhiuto, Mitglied der Partei Forza Italia,  Ende vergangener Woche über seine sozialen Netzwerke bekannt.

„Seit Monaten“ – so Occhiuto in einer Notiz – „führe ich einen gewinnbringenden Dialog mit der kubanischen Regierung.“  Nun habe er in Rom, in der Botschaft der Republik Kuba in Italien, ein Kooperationsabkommen mit der Gesellschaft kubanischer Ärzte über die Erbringung von medizinischen und gesundheitlichen Dienstleistungen unterzeichnet.“

Eine wirklich kleine, unbedeutende Mitteilung…


…von Uwe:

https://t.me/baltischewelle/3394

🇷🇺

Der Vorsitzende der Duma Wjatscheslaw Wolodin geht davon aus, dass die Europäische Union, im Falle eines Schengen-Visa-Verbots für russische Staatsbürger, auf rund 21 Milliarden Euro Einnahmen verzichten wird. Dies sind die Gelder, die die russischen Touristen durchschnittlich jährlich bei ihren Besuchen in den Ländern der Europäischen Union ausgeben. Da 80 Prozent der Weltbevölkerung die antirussischen Sanktionen nicht unterstützen, haben die reisefreudigen Russen genügend andere Möglichkeiten, ihr Geld in anderen Ländern auszugeben – so Wolodin. Dazu kommt, dass Russland groß genug ist und man die Chance nutzen muss, seinen eigenen Tourismus zu entwickeln.

Vielleicht haben die Russischen Touristen damit auch die Möglichkeit, richtiges Fleisch zu essen.

Die faschistische Unfähigkeit in Person geht bei Kommunisten betteln


Um Ärzte. Die eigenen Ärzte wurden vertrieben und entehrt. Fast wie die Köche.

https://contropiano.org/interventi/2022/08/19/sos-e-chiedono-aiuto-ai-comunisti-cubani-0151801

Und so vereinbarte die herrschende Rechte in Kalabrien mit der kubanischen Regierung, die Hilfe von 500 Ärzten in Anspruch zu nehmen, um das zusammenbrechende örtliche Gesundheitssystem zu retten.

Wenn Meloni, Berlusconi, Salvini ihre antikommunistischen Kundgebungen abhalten und die höchsten Werte des westlichen Kapitalismus preisen, denken Sie daran, dass sie kubanische Ärzte um Hilfe gebeten haben.

Wenn Letta und Co. von Loyalität gegenüber der NATO und den USA sprechen, denken Sie daran, dass Kuba seit 60 Jahren unter einer illegalen und kriminellen Blockade des Westens steht; und doch hat es eine so fortschrittliche Gesundheitsversorgung entwickelt, dass es einem G7-Land hilft.

Und schließlich, wenn PD und Lega wieder eine differenzierte Autonomie wollen, erinnern sie an die Katastrophe von 20 verschiedenen regionalen Gesundheitssystemen, von denen jedes die Gesundheitsversorgung zunehmend privatisiert hat.

Italien ist eines der reichsten Länder der Welt, aber seine herrschenden Klassen haben eine seiner wertvollsten Errungenschaften zerstört: die öffentliche Gesundheit.

Und jetzt helfen uns die Ärzte eines Landes, das arm und diskriminiert ist, aber proportional mehr für Gesundheit und Bildung ausgibt als wir, wie sie es bisher in vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt getan haben.

Wie sie es während der Pandemie mit unserer reichsten Region, der Lombardei, getan haben, kommen sie jetzt der ärmsten, Kalabrien, zu Hilfe.

Es ist die Demonstration, dass wir in einem unfairen und falschen System leben, das tiefgreifend verändert werden soll, mit schurkischen herrschenden Klassen, die den westlichen Kapitalismus und die NATO gemeinsam verherrlichen, aber dann, wenn es wirklich schlecht läuft, sie SOS um Hilfe schicken müssen die kubanischen Kommunisten.

Denken Sie daran.

Ich will nichts über die Schande der Großmäuler sagen. In Kürze kommen noch Hungernde und Stehlende dazu. 

Giro 160822


Nach dem Touristentrubel habe ich heute mal eine Ausfahrt probiert. Letztendlich in Richtung Reschen. Auf dem Stilfser Joch war mir zu viel Betrieb. Eigentlich wollte ich mal nach Sulden. Ich dachte mir, erst Mittag zu fahren. Die Spekulation, Mittag besonders viele Touristen in den Restaurants zu wissen, auch unsere Arbeiter, hat sich bestätigt. Die Straße war staufrei. Seit fast einem Monat.

Langsam treffe ich unsere Bauern mit ihren Traktoren. Geerntet wird auch schon teilweise. Was, weiß ich nicht.

Ich bin in der Nacht, also nach neun Uhr abends, zurück gefahren. Da war ich bis auf etwas Werksverkehr und zwei Lastwagen, der Einzige. Unsere Carabinieri kontrollieren zum Glück wieder. Die Sommerferien sind vorbei. Der ausländische Gegenverkehr, meist westdeutsche Luxuslimousinen, kam mir grundsätzlich mit Aufblendlicht entgegen – ohne abzublenden. Neuerdings bedient sich der Gegenverkehr reichhaltiger Lichtanlagen, so dass man glaubt, einer rollenden Disco zu begegnen. Komisch ist, die Discofahrer scheinen trotzdem nichts zu sehen. Die Straße liegt voller toter Katzen.

Zum Glück haben wir Touristen. Wir würden sonst an einer Katzenüberbevölkerung leiden. Jetzt, wo das Futter so teuer ist.

Einäugige Fahrer kommen mir reichlich entgegen. Wahrscheinlich fehlt ihnen der Wille, an unseren Tankstellen und in den Werkstätten, zehn Euro für den Lampenwechsel auszugeben. Das ist zu teuer.

Es gibt Hoteliers, die ihre Halbpensionspreise nicht angehoben haben. Trotzdem sich der Netto – Einkauf um rund 50% verteuert hat. Die Gastgeber werden regelrecht bestraft. Das Salatbuffet wird während einer Ausgabe von einer Stunden, drei Mal leer gefressen. Manche überlegen schon, statt Salatteller, Zwei- und Drei – Liter – Schüsseln auf dem Buffet zu platzieren. Die Hotels scheinen langsam zur Armenküche zu verkommen.

Eine ganz alte Übung habe ich wieder entdeckt. Man schwingt auf der Heimfahrt das Auto so lange beim Tanken, dass auch noch der letzte Tropfen billiger Sprit in die Droschke passt. Man spart immerhin zehn Cent pro Liter.

Die Zimmermädchen kommen sich langsam vor wie die Südtiroler Mülldienst. Die Zimmer liegen voller deutscher Verpackungen von nachgeahmten Lebensmitteln. Am Tisch abends, reden die zwei, die von einem Vierbettzimmer zum Abendbrot antanzen, von nahezu dreißig Krankheiten. Es gibt sie noch. Nur, im Krankheitsbild hat sich etwas verändert. Man frisst jetzt wieder Fleisch. Und Fisch. Offensichtlich will man sich den Schreck an der heimischen Supermarktkasse ersparen. Dort kostet der Fisch weit über zwanzig Euro das Kilo. Zwei essen jetzt für die im Zimmer Verbliebenen mit. Ich schätze, Taschenkontrollen werden bald zur Grundnorm in Italienischen Speisesälen. Oder, Kassenhäuschen – vielleicht.

Wir reden also von verhungerten, nicht sauberen Bettlern aus dem Norden, die in den Süden fahren und dort Berge von heimischen Müll entsorgen.

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