Pasta monte e mare a la Südtirol


Wir Alle kennen die Kalte Vorspeise monte e mare.

Wir haben dafür Schwertfisch, Tonno und Speck auf eine Platte gelegt.

In der Personalversorgung werden wir angehalten, die Reste des Vortages zu verwerten. Und nun entwickelte sich die Neugier des Saisonkochs, daraus eine warme Mahlzeit zu kreieren.

Diverse Thunfischsaucen und Ragouts kennen wir bereits. Die werden sogar in Konserven gehandelt.

Ein Ragout in der Form ist mir nicht bekannt.

Wir nehmen unsere Speckabschnitte oder gewürfelten Speck und geben den zusammen mit Zwiebel, Karotten, Sellerie und etwas Öl in den Kutter. Wir kuttern so lange, bis wir ein uns bekanntes Aussehen von Ragout erreicht haben. Mit Ragout meine ich das Ragu, wie es hierzulande bisweilen geschrieben wird.

Also, Bolognese.

Das Ergebnis schwitzen wir im Topf etwas an. Jetzt geben wir in den Kutter – Tomaten oder Polpa, etwas Konzentrat und Fischfilet der Wahl. Das kann auch Forelle sein. Das kuttern wir zusammen mit Gewürzen: Salz, Pfeffer, etwas Zucker, vielleicht etwas Oregano und Knoblauch, es kann auch Basilikum sein oder Petersilie, zu einem Ragu. Dieses Ragu geben wir zu dem Speckragout und lassen das gemeinsam kurz aufkochen. Die angekochte Pasta geben wir entweder zu dem Ragout oder umgedreht, das Ragu zu der Pasta. Jetzt wird die Pasta mit dem Ragout so lange erhitzt und bewegt, bis die Bindung eintritt. Wem das zu lange dauert, der kann den Prozess mit Hartweizendunst verkürzen. Ist die Pasta bereits zu weich geworden, werden wir nicht mehr kochen und bei Bedarf mit Semmelmehl binden. Semmelmehl stellen Sie aus Panierbrot her, in dem Sie es so lange kuttern, bis es der Konsistenz von Mehl oder Dunst ähnelt. Dieses Bindemittel muss nicht kochen. Es ist bereits gebacken und gar.

Ich habe das mit Forelle gekocht und muss sagen, das schmeckt besser als Speck aus dänischem Schweinefleisch.

Mit einem Spritzer Marsala oder Rum, erreichen Sie einen Genuss, den Sie zukünftig sicher in Ihren regelmäßigen Speiseplan aufnehmen.

Wieder Mal das Thema – Reis kochen


Ich weiß, mit Reis kochen tun sich Viele schwer.

Es gibt mehrere Methoden, den Reis zu versauen.

Ich nenne Ihnen heute zwei.

Die Methoden sind für alle Reissorten zu empfehlen.

Grundsätzlich gebe ich Hinweise für Köche, welche eine Induktionsplatte nutzen. Das scheint im Moment neben dem Campinggeschirr und dem Lagerfeuer, die gängigste Methode zu sein.

Selbstverständlich können Sie eine Induktionsplatte auch mittels der Autobatterie betreiben. Die laden Sie einfach auf, wenn Sie Ihren Einkauf erledigen. Wie gewohnt, müssen Sie für einen Einkauf in diesem System mehrere Kilometer zurück legen. Wir sind nicht in der DDR. Dort konnten Sie landesweit zu ein und dem selben Preis einkaufen. Es sei denn, Sie entschieden sich für ein Produkt, das einer erhöhten Nachfrage unterlag. Dann war es eine Sache Ihres Charakters, Ihrer gesellschaftlichen Stellung oder Ihres Portemonnaies.

Wir kochen Reis mit etwas Butter. Salzen können wir den, wenn er fertig ist. Das spart etwas Salz für unsere sowjetischen Befreier.

Geben Sie etwas Butter in den Topf, dann den Reis dazu und schwitzen Sie den Reis an. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die zweite Methode anzuwenden. Sie können Ihren Reis bis zur Bräune rösten. Übertreiben Sie das mit der Bräune nicht. Wenn es Ihnen doch bisweilen zu dunkelbraun wird, haben Sie noch die Möglichkeit, daraus einen anständigen Hauskaffee zu machen. Zumindest, wenn Ihnen der Bohnenkaffee in Kriegszeiten zu teuer wird. Sie könnten sich ja Tipps von ihren Großeltern holen, wie in Kriegszeiten gekocht wird. Die Wenigsten leben noch. Faschisten lassen sich neuerdings generationsübergreifend Zeit, bis sie neue große Überfälle durchführen. Die eigene Bevölkerung muss dafür erst richtig bestrahlt und geimpft werden. Derweil können Ihnen auch Flüchtlinge aus Ländern helfen, die von den NATOFaschisten erst in jüngster Zeit überfallen und entvölkert wurden. Es gibt da so Begriffe wie Kochkiste, Holzgaser, Lagerfeuer und so fort.

Erwin Geschonneck hat Ihnen das sogar in einem Film von Frank Beyer, vorgeführt:

Karbid und Sauerampfer

Das war ein DDR – Film. Bitte zahlen Sie den West – Verwertern kein Geld dafür. Wie gesagt; DDR Eigentum wurde von Besatzern gestohlen. Wir haben den Film schon bezahlt. Kriminelle Diebe zu bezahlen, wurde Ihnen sicher schon mit dem Geldwäschegesetz verboten.

Jetzt gießen Sie den Reis mit Wasser auf. Das Verhältnis ist für Sie leicht nachvollziehbar. Möchten Sie den Reis sehr körnig, geben sie das im Verhältnis

1Reis:1,5Wasser dazu. Möchten Sie einen Biss, empfehle ich 1: 1,8 und wenn Sie ihn so weich wie Nonnenoberschenkel – Innenseite bevorzugen, geben Sie Zwei teile Wasser hinzu.

Der Topf muss gut verschlossen werden. Nach dem Aufkochen auf Stufe 6 schalten Sie umgehend auf Stufe 1 und decken den Topf ab. Den Rest macht der Reis selbst. Vielleicht ist es angebracht, gelegentlich mal umzurühren. Das Ganze dauert etwa zwischen zehn und fünfzehn Minuten.

Ist der Reis fertig, können Sie noch Mal Butter dazu geben. Vergessen Sie nicht die Prise Salz.

Die gut angeröstete Variante gibt Ihnen einen Nussgeschmack. Auf die Art können Sie sich die zehn Euro für ein Pfund Nüsse sparen.

Sie wollen sicher nicht die Chefetage Ihrer Energieversorger mit feinen Kalbsfilets versorgen, während Sie mit trocken Brot und Reis Ihr Dasein fristen.

Fruchtkonzentrat


Unser Fruchtkonzentrat ist jetzt mit 1,5 Litern fast fertig. Es gibt noch ein paar Heidel-, Him- und Brombeeren.

Von unserem Pfirsichbaum, der übrigens die feinen weißfleischigen Früchte trägt, haben wir vier Stück geerntet. Drei haben unser Fruchtkonzentrat bereichert. Einen haben wir sofort gefressen. Ein Hochgenuss im Gegensatz zu den gekauften.:-)) Die waren in diesem Jahr furztrocken. Die trockenen haben wir in Zucker eingelegt und mit einem Pudding verzehrt. Dann waren sie genießbar, aber kein Höhepunkt. Bei den Aprikosen war das Gleiche. Offensichtlich beziehen unsere Händler die Waren von den falschen Erzeugern oder haben kein Qualitätsverständnis. Man geht auf Gewinn und sonst nichts.

Die Vinschger Marillen hingegen, haben in diesem Jahr eindeutig gewonnen.

Tomatensauce Luise


Generell kochen wir in Südtirol die Italienische Variante der Tomatensauce. Und die kommt ziemlich Mager daher. Zwiebel, Tomate und sonst nichts.

Luise kocht eine Tomatensauce wie wir in der DDR oder wie meine Mutter.

In der DDR haben wir selbstverständlich Speck und Zwiebel verwendet. Gelegentlich haben wir Sofritto zugefügt. Abgerundet haben wir mit Butter. Zwischendurch, sicher als Antwort auf diverse Embargos, haben wir das Tomatenmark, industriell, sogar mit Apfelmus gestreckt. Von der Kombination her, wäre das sogar als Südtiroler Variante verkäuflich gewesen. Natürlich gab es noch die Variante als Letscho. Aber Letscho wurde importiert und war, der Beliebtheit halber, ziemlich oft vergriffen. Es gab aber ein Ersatzletscho, das in der Bevölkerung leider nicht ganz so beliebt war. Mir persönlich war dieses Letscho lieber. Heute würden wir das als Peperonata bezeichnen. Wie gesagt; im Westen muss man nur einen geschickten ausländischen Namen finden, um ein schwer gängiges Produkt, Neugierigen aufzudrängen. Die Herrschaften nennen das in Englisch: Marketing. Selbst das versteht kaum Einer.

In Deutsch nennt sich das Absatzwirtschaft. Eine Überproduktion an unbrauchbarem, ungenießbaren Zeug muss an den Mann gebracht werden. Dafür gibt es sogar eine eigene Wirtschaft, die ganz fleißig Lügen erfindet dafür. Bisweilen habe ich den dauerhaften Eindruck, das hat sich bis in die Stuben der Propagandaministerien durchgeschlagen. Mit Wahrheiten nehmen es diese Experten nicht so genau. In Sachsen nennt sich dieser Sport: Verscherbeln.

Wir nehmen für unsere Tomatensauce zunächst mal unseren Kutter. In den Kutter geben wir Zwiebel, Sellerie, Karotten, Speck und Öl. Sollten Sie das Glück haben, noch richtigen DDRSpeck zu bekommen, können Sie sich das Öl sparen für Ihre kommende Ausfahrt ins Grüne. Es kommt die Zeit, da werden Sie dankbar sein, außerhalb des Reichstages noch ein fettes Schwein zu treffen.

Die Zutaten kuttern Sie bis in Ragoutgröße. Mit Ragout ist das Italienische Ragu gemeint, das wir als Bolognese kennen. Das dünsten wir gemeinsam etwas an und geben die Polpa dazu. Ich kenne viele Köche und Landsleute, die das jetzt pürieren. Heraus kommt meist eine eher gelbliche Sauce, bei der wir denken könnten, gelbe Tomaten verkocht zu haben.

Abgeschmeckt wird das Ganze mit Salz, Pfeffer und Zucker, bis die lästige Säure unterdrückt ist. Zu guter Letzt, geben wir der Sauce, Butter hinzu. Wir könnten die DDRVariante auch als Südtiroler oder Alpine Variante sehen. Wo sonst stehen so hübsche Kühe, wie in den Alpen, in der Gegend herum?

Erdbeerhonig


Wie wir die Kräuter zu Pesto oder Tabak verarbeiten, wissen wir bereits.

Anhand von Erdbeerblättern, zeige ich Ihnen jetzt die Möglichkeit, daraus einen Honig zu gewinnen. Als Honig bezeichne ich das Ergebnis, weil es von der Konsistenz her, dem Honig ähnelt.

Es gibt garantiert verschiedene Blätter, die wir auf diese Art zu Honig verarbeiten können. Ich mache das seit Jahren mit Pfefferminz, Salbei, Melisse und vielen anderen Kräutern. Für Abwechslung ist damit gesorgt beim Verlangen nach etwas Süßem. Selbst recht trockene Kekse oder Waffeln, lassen sich mit diesen Honigen leicht verbessern.

Auf die Idee kam ich mit dem Gedanken an Kunsthonig, der in der DDR bisweilen als Ersatz für Honig zusätzlich gehandelt wurde. Der Einfall ist demnach nicht von mir. Nur die Neuerung bezüglich der Anwendungsbreite.

Die gewaschenen Blätter geben wir in einen Kutter zusammen mit einer Prise Salz und reichlich Zucker. Der Zucker sollte in etwa 1-Kraut : 2-Zucker bis 1:5 ausmachen.

Gekuttert wird so lange, bis sich das Kraut auflöst und der Zucker dessen Farbe annimmt.

Das füllen wir in ein Glas und decken es ab.

Das Produkt hält recht lange. Zumindest so lange, bis die neuen Erdbeeren kommen. Natürlich können wir dem noch andere Aromen zufügen. Geeignet wäre Vanille, Kakao, Zitronenschale usw..

Das überlasse ich Ihnen.

Diesen Honig können Sie auch als Tee in Form eines Fertiggetränkes nutzen. Dazu müssen Sie nur etwas heißes Wasser aufgießen und umrühren.

Gleichzeitig geht das natürlich auch als Kaltgetränk zu nutzen. Der Honig ist eben dann Ihre Konzentrat für Sirup.

Truthahneintopf


(Das Korrekturprogramm schlägt mir jetzt:

Truthahngeier vor)

Nichts ist amüsanter, als der Westduden.

Wir schälen uns neue Kartoffeln und Zwiebeln. Die Zwiebeln und Kartoffeln schneiden wir in gleichgroße Spalten oder Stücke.

Das braten wir an mit einem Öl. Wenig bitte – wegen der Ölkrise. Das Öl schmeißen wir auch auch in den Tank, Dank Russe:-)) Ah ne. Das war ja das Gas. Das E5 schmeißen wir doch schon seit ein paar Jahren in den Tank. Wir wussten also damals schon, dass Russisches Erdöl heute knapp werden könnte. Vor über zehn Jahren.

Eventuell kann der Koch mit einer halben Kaffeetasse Wasser ablöschen und den Deckel schließen. Jetzt geben wir zwischen 6 und 8 Minuten bei Stufe zwei – Induktion ein und machen eine kleine Rast. Kochen ist Schwerstarbeit. Unsere Hausfrauen stöhnen jeden Feierabend deswegen.

Kleiner privater Zwischenruf. Kein Sponsoring usw.:

Gestern gab es beim Eurospin, Induktionsplatten für 26,99€. Energie sparen für das Reich!

Die Rastzeit können wir auch nutzen, zwei Tomaten in kleinere Stücke und die Putenbrust in Streifen zu schneiden. Jetzt müsste die Induktion piepen. Wir geben jetzt die Putenbrust und die Tomaten dazu. Vielleicht auch paar Kräuter – wie Basilikum. Ich nehme auch ein paar Flöckchen getrockneten Knoblauch. Nicht zu viel Wir wollen nicht stinken wie die „Türken“. Stellen Sie sich vor, Sie werden in der Bahn mit einem Türke verwechselt. Als Herrenrassler.

Die Induktion drehen wir jetzt kurz auf 6. Das erfordert gelegentliches Umrühren. Dabei können wir den Deckel geöffnet lassen. Das restliche Wasser verdunstet.

In knappen fünfzehn Minuten ist der Fraß fertig. Würzen tun wir mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und den Kräutern. Zum Abrunden geben wir noch etwas Butter rein.

Aufstrich aus Zwiebel, Karotten, Sellerie und Früchten


Zwiebel, Karotten und Sellerie sind eine Art – Grundzubereitung. Weltweit. Gut gewürzt und mit Schinken, Fleisch, Fisch oder Käse angereichert, ergäbe das einen Aufstrich, der sich wirklich sehen lassen kann. Zudem ist er recht preiswert, gesund und nahrhaft.

In Indien zum Beispiel, ist das die Basis von Chutney. Und das kennt praktisch Jeder; auch Italiener im Zusammenhang mit Käse. Und da soll Einer sagen, Seefahrt bringt keine Einfälle. In dem Fall, ist das kein Einfall, sondern ein geistiger Import. Wir sind also doch nicht ganz so klug, wie wir vorgeben.

Chutneys und ähnliche Mischungen werden in aller Regel gekocht, bis der Zähler rennt. Es gibt Möglichkeiten, die Kochzeit erheblich zu verringern. Das erfordert den Einsatz von Stärke. Maistärke ist immerhin die Basis der chemischen Glucosegewinnung mit einem Unterschied. Die Stärke besteht aus Kohlenhydraten. Nach den Meinungen und Empfehlungen unserer vorher, jetzt – privaten Ernährungseinrichtungen, soll unsere Ernährung aus 60% Kohlenhydraten bestehen und der Rest aus Eiweiß und Fett. Wieso die gleichen Trottel jetzt plötzlich den Zucker, ein reines Kohlenhydrat verteufeln, überlassen wir deren Marktinteressen. Die sind schließlich wichtiger als unsere gesunde Ernährung.

Die Alpen sind als Heimat diverser wertvoller Früchte bekannt. Und genau die setzen wir dieser Mischung zu. Angefangen bei Preiselbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren, die allesamt genau die Inhaltsstoffe liefern, die wir in uns nach einem Urlaub benötigen, können wir natürlich auch Pflaumen, Zwetschgen, Hagebutten und ähnliche Zutaten einsetzen.

Wie üblich binden wir mit einem Käse. Vegetarier, wenn es sie noch gibt im Angesicht kommender Krisen, haben natürlich die Möglichkeit, den Käse mit Soja aus Brasilien, ganz umweltfreundlich zu ersetzen.

Mir würden jetzt ganz sicher andere Zutaten einfallen, die ich nahezu alle schon erwähnt habe. Am besten, wir halten das Soja dort in Reserve, wo es auch gebraucht wird. Bedenken Sie, Brasilien, Indien und China, sind die Länder mit Wachstum und Zukunft.

In Südtirol würde ich mir sogar ein ganz landestypisches Beigemisch einfallen lassen. Schüttelbrot. Ich bin mir sicher, das bindet mindestens so gut wie Zwieback. Und das sogar mit passenden Gewürzen.

Wenn ich das schreibe, dürfen Sie davon ausgehen, dass ich das schon getestet habe. Zu Zwetschgen und Aprikosen, Birnen und Äpfeln, passt das hervorragend. Ergänzende Gewürze wie Nelke und Zimt sind herzlich willkommen.

Bei uns gibt es heute…


…Kartoffelsalat zu Schweinebraten.

Natürlich dämpfe ich Alles zusammen an. Es gibt keinen Grund, unsere Energiedealer und Krieger noch mit Geld für die Ostfront zu versorgen. Es reicht, wenn wir elektrisch heizen und in unser Energiesparprogramm für Südtiroler Holzheizer nicht mit reinpassen. Was wir früher als Begünstigung unserer Wirtschaft ansahen, hat sich in einen großen Verrat verwandelt. Wir danken den Gönnern:-)) Und wehe, Sie kaufen sich eine Solarzelle. Dann bekommen Sie wahren Umweltschutz vorgeführt, dass Ihnen die Ohren glühen:-)) Die Kriegssteuer wird dann mit der Zahlungsaufforderung eingetrieben.

Fruchtrisotto als Dessert


Eins der interessantesten Gerichte für den Sommer und Spätsommer ist bekanntlich das Risotto.

Mit der Fruchtpaste haben Sie auch die Möglichkeit, dem Bäcker ein Schnäppchen zuschlagen. Ob Sie jetzt das Risotto aus Reis, den kleinen Risini (Pasta in Reisform) oder mit geformten Suppennudeln herstellen, überlasse ich Ihnen.

Das Gericht können Sie kalt oder lauwarm verzehren. Warm? – naja, ist Geschmackssache.

Den Reis oder die Pasta kochen sie in ein wenig Flüssigkeit an. 1:1,5 würde ich sagen. Vergessen Sie die Prise Salz nicht.

Danach mischen Sie den Fruchtpüree unter und lassen das Ganze bei äußerst kleiner Flamme nachziehen. Sie können das Ergebnis in Schalen und Formen füllen.

Als Ersatz für Kuchen oder für Pudding ist dieses Gericht ein Hochgenuss.

Dazu können Sie sich ein Toppin herstellen. Wie immer, ohne zu kochen.

Ob Sie jetzt Vanille, Pfefferminz oder Schoko bevorzugen, überlasse ich Ihnen. Bei Kräutern ist es einfach und preiswert. Bei den anderen Zutaten etwas teurer.

Die Kräuter, Vanille sind einfach mit Zucker und einer Prise Salz zu blixen. Bei Pfefferminz oder Zitronenmelisse – ein Hochgenuss. Sollte sich der Zucker nicht mehr lösen, können Sie mit etwas Alkohol oder Wasser, vorsichtig nachhelfen. Nehmen Sie keine fertigen Säfte. In dem Müll steckt überall Glucose.

Bei Toppins wird Öl zugesetzt. Das erzeugt zusammen mit dem Zucker und der Fruchtflüssigkeit eine Bindung. Die Bindung hält sehr lange an. Nach einer längeren Lagerung müssen Sie das Toppin vor Gebrauch, schütteln.

Bei Schokosaucen, die Sie mit Kakaopulver herstellen, müssen Sie den Zucker und den Kakao mischen, mit etwas Salz würzen und gleich mit Öl und einem Schlückchen Alkohol oder Wasser arbeiten. Das kann beim Blixen oder Blenden ziemlich heiß werden.

Mit Schokolade geht das etwas einfacher. Die Schoko sollte auch Glucose frei sein. Dafür nehmen Sie etwas warme Flüssigkeit ihrer Wahl. Die Mischung ist praktisch ideal für ein Toppin. Bei Sahne oder Milch möchten Sie bitte die haltbaren Produkte verwenden.

Frische Milch und Sahne sind ungeeignet.

Fruchtaufstrich


Fruchtaufstrich kennen wir als Marmelade oder Konfitüre. In kaum einem Produkt der Klasse wird keine Glucose verpanscht. Sie dürfen also von einer permanenten Vergiftung ausgehen. Zucker ist denen schon zu teuer.

Der einfachste Weg, sich dieses Produkt herzustellen ist, sich das aus Trockenfrüchten zu kuttern. Sicherlich gibt es massenhaft Angebote an Trockenfrüchten. Die sind auch nicht unbedingt billig.

Die pure Verwendung mit Zucker ergibt einen feinen, gleitfähigen Aufstrich. Sollte der etwas zu dünn geraten, können Sie den mit den üblichen Mitteln verdicken. Sie können gekochten Reis, gekochte Pasta und andere gekochte Zutaten verwenden. Es steht Ihnen frei.

Gerade Erntezeiten sind gut dafür geeignet, sich einen Vorrat sowohl an getrockneten als auch an gezuckerten Früchten anzulegen. Das nennt sich kandieren. Energie ist außer Ihrer, keine notwendig. Das Ergebnis ist überwältigend.

Bekanntlich zerstört Hitze diverse Vitamine. Bei ungekochten, gezuckerten Früchten ist das nicht der Fall. Sie bekommen 100% Geschmack und Wert.

Und das ohne jeglichen Energieaufwand.

Geben Sie den Früchten beim Zuckern eine Prise Salz mit zu. Der Eigengeschmack wird Sie überzeugen.

Besonders jetzt stehen unsere Bauern an den Straßen und verkaufen ihre Marillen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich deren Angebot anzuschauen. Im Handel werden Marillen angeboten, die Sie wahrscheinlich nicht mal mehr trocknen müssen.

In dem Fall, reicht einfaches Pürieren mit Zucker.

Geben Sie dem Ganzen noch etwas Zitrone dazu. Sie werden staunen. Sind keine Kinder im Haus und auch keine Arbeitswege mit dem Fahrzeug zu absolvieren, können Sie dem Fruchtpüree gern einen Spritzer Alkohol Ihrer Wahl zugeben. Ich rede von einem Spritzer. Den Rest können Sie heimlich im Keller oder Kaffee saufen. Beachten Sie, der Kaffee kostet jetzt hundert Prozent mehr. Sie werden jetzt wahrscheinlich mit einem Kaffee Vorliebe nehmen, den wir in der DDR als Bodensehkaffee bezeichneten.

Man kann den Boden der Tasse sehen.

Übrigens: Die Frauen, die den serviert haben, sind heute noch ledig oder haben einen Westbesatzer geheiratet. Es soll auch welche geben, die wir jetzt in der angeblichen Politik finden. Also, auf dem Strich.

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