Fortsetzung Die Saisonpause


Meinen Brühansatz von gestern Abend muß ich jetzt abseihen. Ich habe ihn die Nacht durch auf kleiner Flamme ziehen lassen. Er schmeckt jetzt bereits vorzüglich. Eine Eierflockensuppe steht auf dem Plan. Marco wollte den Kaninchenbraten im Backofen herstellen. Ich habe ihm davon abgeraten. Nach einem kurzen Gespräch sieht er ein, meine Methode scheint die bessere zu sein. Wir pochieren das Kaninchen zuerst und dann wird es gegrillt. Die Beilage als auch die Vorspeisen bekommen wir in knapp einer Stunde fertig. Fertig heißt, in einen vor gekochten Zustand, der es uns ermöglicht, die Speisen aufzuwärmen. Marco beherrscht das System gut. Wir freuen uns zusammen. Beim Personalessen stellt sich Marco seinen Kollegen vor. Mir fällt auf, Werner scheint Marco schon zu kennen. Marco hat sich also beworben, als ich nicht im Haus war. Wahrscheinlich hat man den Termin genau so verabredet seitens der Besitzer. Ich rechne spätestens am Montag mit dem Ende meines Einsatzes.

Zur Zimmerstunde kommen wir heute relativ pünktlich. Kurz nach vierzehn Uhr verlassen wir zusammen den heiligen Tempel. Werner und Rudolf geben uns vor dem Haus Komplimente für das gute Essen. Mir scheint, sie sprechen eher Marco an als mich. Marco hat aber mit dem Geschmack des Essens wenig zu tun. Er bedankt sich trotzdem schön höflich und lacht mir dabei zu. Wahrscheinlich kommt sich Marco jetzt vor wie die Kellner in einem Betrieb. Die bekommen auch die Komplimente für gutes Essen, obwohl die oft gar nicht wissen, was sie heraus getragen haben. In einer Gesellschaft, in der die Dümmsten und Faulsten die Gesellschaft führen, ist das die Grundbedingung für Komplimente an die falsche Adresse. Betrüger vergessen ziemlich schnell, wem sie das Produkt oder die Erfindung gestohlen haben. Das müssen sie auch, bevor sie ihren Namen darunter setzen.

Nach dem Personalessen kommt Marianne in die Küche. Ihr erster Weg war der Suppentopf. Jetzt natürlich mit Ei. Sie probiert, probiert noch einmal und schüttelt den Kopf. Sie geht ins Lager und kommt mit einer Flasche Speisewürze zurück. Damit segnet sie jetzt meine Suppe. Sie beglückt die Suppe mit einer halben Literflasche dieser Edelwürze. Selbst das Eigelb in der Suppe verspürt umgehend den Wunsch, die schöne gelbe Farbe hinter einer braunen Tarnung zu verstecken.

„Nach dem Menü kommst Du bitte zu mir ins Büro“, haucht sie mir ins Gesicht. Ein leichter Weigeruch begleitet den heiligen Odem.

Das Menü läuft recht gut. Unsere wenigen Gäste, die nicht außer Haus essen, kommen fast geschlossen zum Menü. Desto eher kann ich meine Chefin im Büro besuchen. Vor ihr liegt ein Reisenumschlag.

„Dein Geld. Unterschreibe bitte die Abrechnung und diesen Extrazettel.“

Auf dem Extrazettel steht ein Betrag, der mich recht zu Frieden stellt. Ich unterschreibe.

„Wann braucht ihr mich morgen?“

„Gar nicht. Marco übernimmt jetzt die Küche.“

„Na denn. Gute Nacht.“

„Fahr vorsichtig.“

Der Schober steht schon offen. Ich treffe Keinen. Irgendwie freue ich mich für den kurzen Einsatz. Mehrere Jahre in dieser Umgebung? Das wäre mir nicht gut bekommen. Zum Glück hat es die Chefin selbst gespürt. Ich glaube, ich war nur zur Sicherheit dort. Wahrscheinlich hatte die Chefin kleine Bedenken bei Marco. Ich weiß es nicht. Trotzdem hat sie mir gesagt, die Saison geht bis November. Sie hat mich also beschissen. Ohne die Andeutung, wäre ich in einen anderen Betrieb gegangen. Jetzt gehe ich Betteln und hoffen, ein anderer Betrieb macht es genau so und verspekuliert sich.

Fortsetzung Die Saisonpause


Wie üblich, staut es. An der Kreuzung Töll stecken wieder drei Autos ineinander. Deren Osterurlaub ist jetzt vorbei. Die Heimreise können die jetzt kostenlos angehen. Aber nur, wenn sie das versichert haben. Leider entgeht ihnen bei dieser Heimreise im Krankenwagen unser schönes Panorama. Nach einem Unfall haben sie sicher dafür kaum Interesse.

Mit dem Motorrad habe ich eigentlich Glück. Ich kann bis zum Unfallgeschehen durchfahren. Natürlich unter lautstarken Protesten. Ich sehe unsere Feuerwehrleute. Deren Osterfeiern sind schon mal versaut. Sie haben ihre Feier für Gäste geopfert. Sie werden dafür keinen Dank erhalten. Deren Familien auch nicht. Unsere Carabinieri sind am Unfallort. Ohne sie, würden wir vielleicht ein Unfall- und Verkehrschaos erleben. Bei den Fahrern, sicher. Auf fünf Kilometer Arbeitsweg bekomme ich im Schnitt, zwei Mal die Vorfahrt genommen. Keiner dieser Kutscher ist mit den Augen auf der Straße. Jegliche Sicht wird mit voll gestopften Autos behindert. Die fahren Alle in ihrer eigenen Welt. Ich frag mich, was die dann hier wollen?

Meine Zimmerstunde hält sich heute in Grenzen. Wie immer. Zwanzig Minuten. Normal würde das nicht mal reichen, sich anständig zu waschen. Im Fernsehen läuft auf allen Kanälen der Papst. Das nennt sich Vielfalt. Wir haben jetzt zweihundert Kanäle. Auf hundert Kanälen schwingt der sein Rauchtöpfchen. Auf dem Rest dürfen wir unsinnigen Mist kaufen. Natürlich österlich dekoriert.

Der Wecker weckt mich. Joana ist noch nicht zu Hause. Ich werde sie im Stau treffen. Suchen kann ich sie vom Motorrad aus nicht. Das brächte mich sicher ins Krankenhaus. Joana meldet sich immer in diesen Situationen. Sie hupt oder gibt ein Zeichen mit dem Licht. Das ist dann unsere gemeinsame Ostermesse.

Für zwei Sekunden. Bei einem kleinen Bremser für unser Familientreffen, werde ich umgehend angehupt. Ich zucke etwas bei dem Klang aus sechs Hörnern. Ausgerechnet die, welche nicht fahren können, haben die lautesten Hupen. Von einem Sicherheitsabstand, keine Spur. Immerhin haben die es eilig. Wir nicht. Mir scheint, auf Arbeit haben die es nicht so eilig. Faulheit und Dummheit scheinen die lautesten Krankheiten zu sein.

Mit etwas Glück schaffe ich es pünktlich bis zur Arbeit. Der Stau ist immerhin in beide Richtungen. Auf der Mittelspur kommen mir gelegentlich Motorradfahrer entgegen. Deutsche und Schweizer. Kaum ein Autofahrer läßt eine Lücke. Motoristi brauchen Weitsicht an diesen Tagen. Die Scheibenpolierer sind auch wieder in der Schlange. Die haben immer zu tun, wenn Motorradfahrer sie passieren. Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich mich bei denen mit einem Schuß Kettenspray bedanke. Danach wären sie wirklich blind.

Kaum bin ich auf dem Hof vor unserem Hotel, kommt Rudolf gelaufen und öffnet den Schauer. Der Scooter von Marco steht schon drinnen. Marco kommt von der anderen Seite Marlings. Stau hat der sicher keinen.

Die Töpfe stehen alle schon auf dem Herd. In der Ausgabe befinden sich bereits alle Salate. Ich frag mich, wie lange Marco schon da ist. In zehn Minuten läßt sich das so nicht richten.

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Vor drei und zwanzig Uhr komme ich nicht raus. Gelingt mir das eher, kann ich schon fast von einem Feiertag reden. Kaum stehe ich in der Ausgangstür, angezogen natürlich, kommt Marianne mit einem Buch um die Ecke.

„Hier sind noch ein paar Bestellungen zu machen.“

„Ja. Ich schreibe weder die Menüs noch weiß ich, was dafür gebraucht wird.“

Der große Widerspruch wird sichtbar. Leute, ohne Ahnung von gewerblicher Verpflegung, wollen die dafür notwendigen Bestellvorgänge kontrollieren. Eigentlich brauchen sie nur kontrollieren, ob das, was bestellt ist auch geliefert wird. In dem Zusammenhang kann der Firmenbesitzer wohl schnell feststellen, ob der Koch oder jemand Anderes, Teile der Lieferung für sich klaut. Im Grunde würde es Keinem schaden, wenn die Unternehmer bisweilen Produkte, für die seine Angestellten, Wucherpreise zahlen im freien Handel, über ihr Sortiment mit den Angestellten selbst handeln. Entweder liebt man seine Angestellten, von denen man lebt oder nicht. Wir reden von einer Partnerschaft. Selbstverständlich müssen diese Vorgänge genau so erfaßt werden wie alle anderen. Vielleicht sogar mit einem extra Kassenbuch. Aber das kostet Mühe. Nicht die eigene. Nur die des Steuerberaters.

Mich begrüßen keine Blicke hinter Gardinen. Unsere Nachbarn schlafen bereits. Ein paar Stunden Ruhe bleiben mir. Trotzdem möchte ich noch ein paar Bewerbungstermine vereinbaren. Dem Frieden traue ich nicht. Die Gesten und Handlungen meiner Chefin treiben mich, neue Stellen zu suchen.

Joana schläft schon. Sie weckt sofort auf, als ich die Tür öffne. Die Unterbrechungen sind nicht gut für sie. Vor allem nicht zu der Zeit.

Schon spät in der Nacht, knüpfe ich neue Kontakte. Die führen mich nach Schenna, Dorf Tirol, Meran und Naturns. Mal sehen, wer antwortet. Jetzt begleitet mich nur sie Sorge, ob die Zimmerstunde für eine Vorstellung ausreicht. Das wird knapp.

Als der Wecker klingelt, habe ich gerade drei Stunden im Schlaf verbracht. Joana sagt, sie bewundert mich ob meiner Schlafgewohnheiten. Sie könnte nicht so auf Kommando einschlafen wie ich. Nach meinem Eintreffen in der Nacht, findet sie höchstens noch den Halbschlaf. Und der ist sicher nicht geeignet, sämtliche Schäden des Vortages zu reparieren. Auf die Art staut sich bei meiner geliebten Frau, Einiges auf. Es wird Zeit, für die Geliebte eine andere Arbeit zu suchen. Nicht nur für mich. Eine kleine Selbstständigkeit wäre vielleicht gut. Leider wird uns gerade die von den europäischen Diktatoren zur Hölle gemacht. In stillen Stunden träume ich manchmal von Kuba, Rußland oder China. Wo sind die Genossen, denen wir einmal geholfen haben? Sie werden unsere Solidarität doch nicht etwa vergessen haben?

Bis zum Karfreitag geht der Trott seinen Gang. Kaum komme ich an diesem Tag auf Arbeit an, begrüßt mich ein junger Kollege aus dem Ort. Mich wundert schon, sein Roller steht auf dem Hof vor dem Hotel. Der scheint nicht zu stören. Seltsam. Der Blick auf den Auspuff verrät mir eine gewisse Bastelfreude. Und das Ergebnis scheint nicht geräuschlos zu sein.

„Marco ist mein Name.“

Nach der Frage nach seinem Beruf, wird mir schnell klar, er ist entweder zur Hilfe hier oder zur Übernahme. Nach dem Personalfrühstück kommt die Chefin in die Küche.

„Das ist Marco. Zeig ihn bitte mal, wie wir unsere Menüs kochen.“

Das Frühstück mußte ich kaum her richten. Marco hat das schon mit Kathrin gut zurecht bekommen. Die Zwei verstehen sich sofort.

Fortsetzung Die Saisonpause


Das Abendmenü beginne ich natürlich mit der Personalversorgung. Heute darf das Personal das Gleiche essen wie die Gäste. Die Freundlichkeit meiner neuen Kollegen überrascht mich etwas. Entweder schmeckt das Essen oder sie finden mein Auftreten gut. In der Küche gibt mir meine Chefin zu Verstehen, abends soll das Personal, Pasta essen. Fleisch wäre dafür nicht vorgesehen. ‚Warum sagt die mir das erst jetzt?‘, frage ich mich. ‚Das hätte ohne Weiteres beider Vorstellung gesagt werden können.‘ Ich hasse den künstlich erzeugten Streß. Jetzt muß ich schon im Vorfeld meinen gesamten Plan für die Beköstigung meiner Kollegen umarbeiten. Das wirkt sich auch auf die Vorbereitung des Menüs aus. Ich muß knapper kochen und neue Gäste warten lassen.

Auf dem Herd steht meine Suppe. Eine echt gelungene Minestrone. Werner kostet schon das zweite Mal. Mir kommt vor, als könnte ich ein leichtes Schmatzen vernehmen. Seine Augen jedenfalls, funkeln. Marianne, die Chefin, probiert auch sämtliche Speisen. Zu meiner Freude. Aber als sie anfängt, meine Speisen zu würzen, konnte ich meine Kritik nicht zurück halten.

„Das ist mein Essen mit meinem Geschmack. Wollen sie das kochen?“

Marianne hat die Antwort garantiert nicht erwartet. Sie wirkt etwas erschrocken.

„Das Essen gehört aber mir.“

„Der Rohstoff, geehrte Chefin. Nicht das Essen. Das habe ich zubereitet.“

Das Verhältnis wird sicher kein gutes werden. Die Reaktion läßt das vermuten. Ich werde weiter nach einer Stelle suchen müssen. Marianne sieht nicht so aus, als würde sie sich das gefallen lassen.

Rudolf, der Chef, kommt in die Küche und gratuliert mir für das gelungene Essen. Seine erste Probe war weder die Suppe noch der Hauptgang. Er hat sich am Strudel schadlos gehalten. „Der schmeckt wie von meiner Mutter“, sagt er. „Gott hat sie selig.“

„Soll ich für morgen ein großes Stück zurück halten?“

Rudolf lacht. Marianne hat die Küche schon verlassen.

„Dein Motorrad kannst du oben in den Schober stellen. Dann hört man dich nicht bei der Abfahrt.“

„Und trocken bleibt es auch noch“, füge ich hinzu. Selten bekam ich solche Einladungen. Im Gegenteil. Ich bekam schon Anregungen, mein Motorrad fünfzig Meter entfernt vom Hotel zu parken. Sozusagen, schutzlos. Dabei bin ich kein Fahrer, der sein Motorrad mit extra lauten Auspuffanlagen verziert. Ich lasse das Motorrad im Werkszustand. Es sei denn, der Auspuff sieht aus wie der Schornstein einer Holzschnitzel Heizanlage und wiegt fünfzehn Kilo. Das wäre mir entschieden zu schwer nach der Arbeit. Die Gäste kommen bis nach zwei und zwanzig Uhr. Versprochen hatte man mir, ein und zwanzig Uhr. Die Küchenreinigung dehnt sich danach natürlich. Ich rechne täglich mit diesen Ausnahmen.

Blick über Rabland vom Vertigen aus

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Im Kühlhaus entdecke ich die Schlutzkrapfen. Sie sind vakuumiert. Also Frischware. Die kochen natürlich etwas schneller als die getrockneten. Nachdem ich sie in das Wasser gelegt habe, renne ich schnell noch mal raus.

„Mit Brauner Butter?“

„Nein! Mit Tomatensauce!“

Tomatensauce ist keine im Haus. Ich muß schnell eine Dose öffnen. Es ist bereits nach vierzehn Uhr. Ab jetzt beginnt meine Freizeit. In meiner Freizeit koche ich allgemein für meine Familie. Für sonst Niemand. Damit spare ich mir auch das extra vakante Würzen. Nur das Nötigste kommt rein. Ich warte in der Küche. Bedienen gehe ich zu meinem Feierabend, Keinen außer meiner Frau. Ich warte, warte… . Werner kommt.

„Oh. Hast du Alles schon fertig?“

„Ja bitte.“

Werner nimmt das Essen mit. Die Schlutzer dürften jetzt weich genug sein.

„Dein Essen steht dann hier“, sage ich zu Werner. Ich habe das Essen in einer Pfanne angerichtet. Auf den Teller kann er sich das selbst legen.

„Bis heute Abend.“

Ich ziehe schnell meine Regenkombi an. Die ist zweiteilig. Die Lederkombi muß ich auf zwei Mal mit nehmen. Sie passt sonst nicht in meinen Heckkoffer.

Nach Hause nehme ich eine Abkürzung. Eigentlich müßte ich bis Marling fahren. Von dort nach Meran und über Meran nach Hause. Wer sich das hat einfallen lassen, war ganz sicher ein Umweltschützer. Die zweite Möglichkeit wäre, an der Forstbrauerei nach Algund abzubiegen und über die Ausfahrt Algund in Richtung Reschen zu fahren. In Algund bin ich Linksabbieger, bergauf. Der Einfall ist ganz sicher so intelligent wie der über Meran. Gut. Nehmen wir es, wie es ist. Ich versuche, an der Ausfahrt Forst, nach Links abzubiegen. Eine Ampel steht dort schon. Warum ausgerechnet diese Richtung nicht mit einer Ampel bedient wird, bleibt das Geheimnis der Verkehrswissenschaftler. Hauptsache, die Straße hat auf der Mitte ein schönes Blumentöpfchen. Lassen wir das. Auch bei schweren Geburten wird mitunter etwas Intelligenz gespart.

Zu Hause angekommen, lege ich mich natürlich gleich etwas hin. Die Ruhe ist kostbar. Ich habe genau fünfzig Minuten zum Ruhen. Danach werde ich vor Kraft nur so strotzen. In der Zwischenzeit kommt Joana nach Hause. Sie fragt mich, ob mir die neue Arbeit gefällt. Ich bin noch ganz verschlafen. Joana schaut mir ins Gesicht. Sie merkt schon, ich bin dort nicht so glücklich wie sonst. Sie schaut mich etwas mißtrauisch an.

„Am ersten Tag bin ich schon etwas überfordert. Zu viele Eindrücke müssen verarbeitet werden.“

Fortsetzung Die Saisonpause


Vermutlich hält er sich am Kuchen schadlos. Von Nichts kommt Nichts. Ich soll ihm ein Schnitzel vom Rind braten. Kalbfleisch habe ich keins gesehen bei uns. Rind schon. Aber nur die Hüfte. Ich kann davon ausgehen, er weiß, was im Kühlhaus liegt. Sein Schnitzel klopfe ich fast bis zur Besinnungslosigkeit. Ich kann teilweise den Hackstock erkennen. Das Fleisch ist nicht so gereift, wie es ein sollte für dieses Gericht.

Bisher gibt es keine Klagen. Auch die Mienen der Familie verraten keine Bewertung. Es fehlen noch Familienmitglieder. Die Kinder und ein Sohn der Chefin. Wahrscheinlich holt er die Kinder ab. Vorbereiten muss ich nichts mehr. Mein Menü für den Abend steht. Abspülen muss ich auch nicht. Das macht Goran. Er ist freundlich und pfeift ein Liedchen dabei. Goran sagt mir auch, die Küche wischt er.

Halb Zwei kommt der Sohn der Chefin mit den Kindern. Er stellt sich mit Werner vor. Das scheint eine Ausnahme zu sein. Die anderen Familienmitglieder verschweigen mir ihren Namen bis jetzt. Mit dem Eintreten von Werner scheint sich die Raumtemperatur erheblich zu erhöhen. Ich vernehme ein Parfüm, das normalerweise eher Frauen bevorzugen. Werner gibt wohlklingend vor, Feinschmecker zu sein. Ich weiß jetzt nicht, ob ich das als Drohung auffassen soll. Auf die Frage, woran er laboriert, antwortet mir Werner, er wäre Allesesser. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Es scheint doch noch gesunde Menschen zu geben.

Die Kinder, beide im Schulalter, sehen eher der Mutter ähnlicher als dem Vater. Die Große, Manuela, hat sogar die Eigenschaften der Mutter. Ich schätze, die Namensgebung ist etwas mißlungen. Manuela ist eher der Name eines sanften Charakters. Davon ist Manuela weit entfernt. Der Kleine heißt Ralf. Er ist erst mal still und wirkt kurz darauf, ziemlich aufgeschlossen. Dafür erntet er sofort finstere Blicke seiner großen Schwester.

Beide Kinder gehen zuerst zu Mama und geben ihr ein Küßchen. Das Gesicht der Mama scheint sich etwas zu erhellen. Zukünftig werde ich bei Forderungen, genau diesen Augenblick wählen. Papa bekommt kein Küßchen. Er wird nur gedrückt. Ich könnte jetzt denken, die Kinder hassen den Rindfleischgeschmack. Papa jedenfalls, scheint das Fleisch zu bekommen. Seine Augen glänzen.

Die Kinder sollen gesund essen, wird mir befohlen.

„Was verstehen sie unter gesund“, frage ich. Ich wollte jetzt nicht sagen, auswärts hätten sie vielleicht etwas mehr Glück.

„Schlutzer. Ich habe Schlutzer für die Kinder im Kühlhaus. Die essen sie gern.“

„Mit viel Südtiroler Käse?“

„Parmesan reicht.“

Zum Glück habe ich drinnen ein Englisch Wasser zu stehen.

„Zehn Minuten bitte.“

„Mach gleich alle Schlutzer. Ich esse auch welche als Vorspeise“, sagt Werner. Er möchte auf alle Fälle mein Tagesgericht probieren.

Fortsetzung Die Saisonpause


Allgemein werden diese Gäste als schwieriger empfunden. Das liegt eigentlich an deren Gewohnheiten. Sie sind selten in so teuren Hotels. Damit haben sie oft auch andere Erwartungen. Sie erwarten das, was in den Katalogen, schön und schmeichelhaft, umschrieben wird. In Katalogen wird eben mit Worten übertrieben. Je nach Leseverständnis.

Am ersten Tag wird den Kollegen meist Schnitzel gekocht. Heute auch. Natürlich nutze ich gleich meine Vorbereitung und serviere Rahmschnitzel, das ich auch im Menü vorgesehen habe. Die Kollegen stellen sich alle vor. Die meisten arbeiten halbtags. Die sehe ich nur vormittags oder zum Mittagessen. Zwei Knechte sind auch zugegen. Die kommen aus Polen.

Die Familie ißt nicht mit dem Personal. Trotzdem kommt die Chefin, Marianne, kontrollieren, was ich denn gekocht habe. Sie geht zu den Knechten und gibt ihnen auch gleich Anweisungen für den Nachmittag. Zum Essen, als Nachtisch sozusagen. Die Aufgaben scheinen den Jungs nicht den Appetit zu verderben. Marek, einer der Knechte, gibt absichtlich beim Essen, Geräusche von sich, die wir eher in einem Stall erwarten würden. Die Chefin stört das scheinbar nicht. Goran, der andere Knecht, lächelt in meine Richtung. Zum Personalessen erscheinen heute neun Kollegen. Nach einer knappen halben Stunde, sind alle Kollegen verschwunden. Ein Zimmermädchen bringt einen Stapel Wäsche in die Küche. Schürzen und Putztücher. Die Schürzen sehen aus, als wären sie mit den Putztüchern gewaschen worden. Das in etwa hatte ich befürchtet. Generell mache ich an den Putztüchern eine Geruchsprobe. Sie riechen nach altem Speiseöl. Das ist ein typischer Küchengeruch, den ein Koch auch mit nach Hause nimmt. An der Wäsche wird also an duftenden Spülen gespart und wahrscheinlich auch an Waschmittel. Was der Umwelt eventuell zu gute kommt, belästigt leider unsere Nase etwas.

Die Familie kommt zum Essen. Der Speiseraum füllt sich. Ich zähle bis jetzt zwölf Familienmitglieder. Ihnen koche ich natürlich auch Rahmschnitzel. Schon bei der Bestellung bekomme ich die ersten Empfindlichkeiten gesagt. Zwei dürfen keine Sahne essen und Einer kein Fett. Ich renne schnell in die Küche zurück und koche die drei Schnitzel nach. Zwei lege ich auf die Bratplatte und eins schmeiße ich etwas widerwillig in mein Englischwasser. Das ist das fettfreie Schnitzel. Zu dem Schnitzel gebe ich zwei geschälte Pellkartoffeln und blanchiertes Gemüse des Abendmenüs. Die Schnitzel ohne Sause serviere ich natur.

Am Tisch wollen die Familienmitglieder tatsächlich zu dem Schweineschnitzel natur, Zitrone. ‚Jedem das seine‘, denke ich mir und gehe Zitronenkeile schneiden. In der Zwischenzeit kommen noch zwei Familienmitglieder. Von ihnen ist nur einer allergisch. Er mag kein Schweinefleisch. Seinem Aussehen nach, hätte ich vermutet, er lebt von Haxen und Rippelen.

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Mit einem Auto würde er dafür, Tage benötigen. Lieferanten mit großen Touren können darüber ein Lied singen. Gerade in Zeiten der Hochsaison. Wie nervenaufreibend das sein kann, zeigt uns allein deren Personalwechsel.

Die Küche ist dunkel und ziemlich kalt. Mit meinem Telefon als Taschenlampe suche ich den Lichtschalter. Der Sicherungskasten klebt etwas. ‚Hier bin ich richtig‘, geht mir durch den Kopf. Am ersten Tag probiere ich die Schalter. Die Beschriftung ist kaum zu erkennen und nicht zu entziffern. Die Kürzel darüber sagen mir wenig.

Eine Garderobe gibt es nicht. Umziehen soll ich mich im Trockenlager. Dort finde ich den Lichtschalter etwas leichter. Kaum schalte ich das Licht ein, verschwinden blitzartig ein paar Kakerlaken. Hier soll ich über den Nachmittag meine Kochwäsche lagern? Ich bekomme gerade eine Gänsehaut. Und das, trotzdem wir als Köche in der Hinsicht ziemlich abgehärtet sind. Bisweilen habe ich in Betrieben gearbeitet, in denen mich die Kakerlaken fast an den Arbeitsplatz getragen hätten. Nicht etwa in Südamerika. Nein. In Westeuropa. Im Reich der Klugen und Sauberen. Ich entschließe mich, meine Kochwäsche an zu behalten und nur mit Regenkombi zu bedecken auf meinen Arbeitswegen. Eigentlich wäre das hygienisch gesehen, nicht erlaubt. Trotzdem ist es sauberer und hygienischer als Kakerlaken. Das Gesetz sieht jetzt vor, dass ich das an den Stellen melde. Tue ich das, brauch ich in Südtirol nie wieder nach einer Arbeit fragen. Und damit sind wir bei Gesetzen und deren Umsetzung im Kapitalismus. In der DDR wäre jeder Arbeiter froh gewesen, sich auf diese Art einen freien Tag zu beschaffen. Das heißt auf Deutsch: im Westen ist der Keim, Bestandteil der Gesellschaft. Besonders in den Parlamenten. Gesundheitsschutz ist eine reine Farce und damit recht oberflächlich. Vor der EU, hatte Italien ein wirklich gutes Hygienegesetz, das auch wirkte. Mit der Union brach das vorbildliche System zusammen. Man verfolgt nur noch oberflächliche Regeln nach Vorgaben, die aus einer Irrenanstalt zu kommen scheinen.

Der Tag beginnt recht gemütlich. Das Frühstück muß ich nicht allein bereiten. Eine einheimische, fleißige Frau hilft mir dabei. Schön ist sie auch noch. Sie kommt aus der Nachbarschaft und ist recht routiniert. Sie stellt sich mit Kathrin vor. Als ich mich vorstelle, gerät sie unweigerlich ins Lachen. Sie findet mein Sächsisch, lustig. Bei ihrer Routine habe ich den Verdacht, sie mußte schon öfter das Frühstück allein bereiten. Nebenbei unterhalten wir uns etwas. Die Familie betreibt nebenbei einen Buschenschank am Waalweg oberhalb Marlings.

Gegen sechs Uhr dreißig kommt die Familie. Kathrin hat mich schon darauf vorbereitet. Die Familie wünscht auch zu Frühstücken. Dabei wird das gesamte Sortiment an Eierspeisen bestellt. Ich schätze, zur Kontrolle. Meine Chefs möchten wissen, ob ich Eierspeisen kochen kann.

Mit dem Frühstück habe ich bis weit nach zehn Uhr zu tun. Zwischendurch kann ich ein paar Zutaten für das Menü vorbereiten. Sogar die Minestrone kann ich schon ansetzen. Wie üblich, wählen wir für den ersten Tag ein einfaches Menü. Zumal, alle Gäste erst anreisen. Die Verluste sollen so gering wie möglich sein.

Wie in allen Hotels, stellen sich auch gleich die Stammgäste vor. Ich muß lachen, weil ich Einige aus der Wintersaison in Österreich kenne. Kennen ist gut gesagt.

Die meisten Gäste habe ich gesehen. Von Einigen kann ich sagen, welche Gerichte sie mögen und welche nicht.

Trotzdem finde ich erstaunlich, wie klein eigentlich der Gästekreis ist, den wir zu bedienen haben. Mir scheint, es kämen überall die gleichen Gäste, die sich den Urlaub leisten können. Finanziell und auch zeitlich gesehen. In den Hochsaisons sehe ich diese Gäste nie oder sehr selten. Da kommen andere, uns oft sehr unbekannte Gäste.

Fortsetzung Die Saisonpause


Zur Zeit unseres gemeinsamen Aufbruches herrscht fast Totenstille im Ort. Es ist dunkel. Ich fahre mit dem dritten Gang untertourig zur Hauptstraße. Auf der Vinschger Straße fahren nur ein paar Lastkraftwagen. Einer mit einem Spanischen Kennzeichen, ein anderer mit einer Rumänischen Targa.

Die Zeit, zu der wir auf Arbeit fahren, wurde in der DDR, Bäckerzeit genannt. Um diese Zeit waren unsere Bäcker unterwegs.

Schichtarbeiter hatten den Dienstbeginn um sechs Uhr, um vierzehn Uhr und um zweiundzwanzig Uhr. Eine Stunde vor Arbeitsbeginn gab es auch in der DDR regen Arbeiterverkehr. Bisweilen auch Staus an bestimmten Stellen.

Wir sind mit den Kraftfahrern allein auf der Vinschger Straße. Bei einer Panne oder einem Unfall, hätten wir, außer vielleicht fremdsprachiger Hilfe, sicher keine zu erwarten. Joana ist direkt froh, mit mir zusammen um diese Zeit auf Arbeit fahren zu können. Die Abfahrt nach Marling von der Forstbrauerei ist recht gut beleuchtet. Danach wird es bedeutend riskanter. Die Nörderstraße am Marlinger Berg ist eine kurvenreiche. Um diese Zeit warnen die Lichtkegel der Fahrzeuge die Fahrer bei Gegenverkehr. Tagsüber ist es dort etwas gefährlicher. Verängstigte Fahrer neigen etwas zum Kurven schneiden. Vor allem, wenn sie die Außenspur aus Marling in Richtung Forst nutzen. Auf der schmalen Straße, die bisweilen auch mit Steinschlägen garniert ist, ist höchste Vorsicht geboten. In der Apfelzeit wird die Straße zusätzlich mit abgefallenen Äpfeln geschmückt. Mit dem Zweirad einen unreifen, abgefallenen Apfel zu treffen, ist kein angenehmes Gefühl. In einer verdeckten Kurve bedeutet das den sicheren Sturz. Sobald wegen Gegenverkehr keine Ausweichmöglichkeit besteht, ist der Sturz vorprogrammiert. Deshalb fahren Einheimische lieber mit dem Auto zur Arbeit oder einen etwas größeren Umweg. Im Fall meines Arbeitsplatzes ist das nicht möglich. Egal, von welcher Seite ich komme. Ich muß immer am Fallobst und am Berg vorbei. Zu Tag und auch in der Nacht. Bei Regen, Nebel als auch bei Sonnenschein.

Wer das ein Leben lang pünktlich schafft und ohne Arbeitsausfall, ist zumindest schon mal ein Weltmeister. Ein Zweiradweltmeister. Mit einem Unterschied. An diesem Arbeiter hängt nicht für mehrere Millionen Euro, Werbung. Bei einem Unfall wird dieser Arbeiter mit den Versicherungen kämpfen, um wenigstens ein morsches Holzbein zu bekommen. Seine Frau wird nicht frei gestellt, um ihn zu pflegen. Das wäre ja zu billig und zu liebevoll.

Kaum stehe ich auf dem Grundstück des Hotels, öffnet sich ein Fenster. Meine Chefin schaut im Nachthemd heraus.

„Pst! Mach das Motorrad aus! Du weckst die Gäste!“

Ich soll also das Motorrad, der Gäste willen, die letzten fünfzig Meter als Laufrad nutzen. Komisch. Bei der Müllabfuhr ruft das Keiner. Und die kommt zwei Mal die Woche um diese Zeit. Vom vorbei fahrenden Bäckerauto und von sonstigem Lieferverkehr, will ich gar nicht erst anfangen. Vor einem Hotel ist reichlich Verkehr um genau diese Zeit, zu der ich komme. Mit einem Unterschied. Der Bäcker, der mir früh die Brötchen in die Hand gibt, hat dreizehn Uhr Feierabend. Der muss nicht vier Mal täglich durch den Saisonverkehr, Slalom fahren.

Fortsetzung Die Saisonpause


Eigentlich weine ich nur in tiefer Reue. Wenn ich falschen Freunden, Verrätern oder Betrügern aufgelaufen bin. Nach ein oder zwei Totalverlusten ist das auch angebracht. Eine Art der Heilung, scheint mir.

Ich habe aber lieber Mal feuchte Augen als einen selbst angelegten Strick um den Hals. Etwas Verantwortung dürfen wir schon übernehmen in Anerkennung persönlicher Fehler. Der Selbstabschied ist der falsche Weg. Wir sähen eher gern die Verbrecher hinter Gittern oder am Seil. Gerade in Zeiten des Tränenreichtums, gesellen sich immer öfter auch Freudentränen hinzu. Vor allem dann, wenn sich die Verbrecher untereinander weh tun.

Wir bleiben nicht lang. Joana ist immerhin mein zuverlässigster Wecker. Zum Glück trinkt Joana keinen Alkohol. Ich stelle mir gerade vor, wie Schlosser aufwecken, deren Frau in einer Bar arbeitet. Joana sieht mir das an. „Was denkst du gerade?“

„Das kann ich dir jetzt nicht erzählen. Ich denke gerade an ein Ehepaar eines Schlossers mit einer Barfrau.“

„Trink bitte gleich aus. Wir müssen morgen zeitig raus.“

Joana muss mich heute nicht betteln. Sie winkt Doris zu. Doris kommt und wir zahlen.

„Hast du wieder eine Arbeit?“, fragt Doris.

„In Marling in der „Weinjause“.

„Oh je!“

„Der Beitrag fehlt mir noch.“

Doris lacht. „Viel Glück!“

Zu Hause lege ich mir meine Arbeitsutensilien zurecht. Messer und viele kleine Küchenhelfer, die ich selten in den Küchen sehe. Anders ist die Arbeit oft nicht zu schaffen. Joana packt mir meine Kochuniform, die Schuhe und Schürze. Wir waschen unsere Wäsche zu Hause. Aus den Wäschereien der Hotels bekommen wir oft Wäsche, bei der ich mich ekele, die überhaupt anzuziehen. Nach drei Waschgängen ist meine Kochwäsche nicht mehr weiß. Mit so einem Fetzen kann ich unmöglich vor Gäste treten, wenn sie nach mir rufen.

Ich habe manchmal den Eindruck, die Wäsche der Köche wird mit den Putztüchern der Küche zusammen gewaschen. Oder, man spart Waschpulver und Temperatur beim Personal. Ich kenne die Weisungen nicht. Bei Joana auf Arbeit funktioniert das. Bei mir, sehr selten. In den meisten Betrieben wird aus meiner teuren Kochwäsche binnen einem Monat ein Putzlappen. Meine Kochwäsche bezahlt mir Keiner. Dazu kommt noch ein Umstand, den ich meist noch bitterer bereue. Gebe ich die Wäsche ab, muss ich nach einer Entlassung dort betteln, meine Wäsche wieder zu bekommen. Dabei wird mir nicht selten ein kriminelles Anliegen unterstellt. Fragt sich, wer hier kriminell ist. Um jeden Streit in der Hinsicht zu vermeiden, setzen wir auf die Wäsche zu Hause. Das ist nicht billig. Bezahlt bekommen wir das nicht in den Kreisen. Nachfragen brauche ich da auch nicht, wenn ich mir ein lautes Auslachen ersparen möchte.

Die Nacht ist kurz genug. Unser gemeinsames Kaffeetrinken am Morgen unterbrechen wir abwechselnd mit den Gängen ins Bad. Ein schönes Gefühl, zusammen mit der Frau aufzustehen und den Morgen zu teilen. Auch optisch. Wir hatten bis jetzt selten die Gelegenheit, zusammen den Morgen zu verbringen. Höchstens, wenn wir das Glück hatten, einen gemeinsamen freien Tag zu bekommen.

Blick vom Gostnerhof

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