Beschreibung „Joana“ Teil eins


„Joana“ handelt von einem Unternehmerpaar aus der DDR und wie sie die Wendezeit von 1990 überlebt haben.

In diesem Liebesroman geht der Autor auch auf die Resultate der Sexualerziehung der DDR ein. Es gab weder Tabus noch Regeln für Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Generell wurden sexuelle Vorlieben kaum thematisiert oder öffentlich breit getreten. Im Gegenteil. Im Unterricht in DDR Schulen wurde die Jugend umfassend aufgeklärt. Den Roman hätte ich in der DDR ab Vierzehn frei gegeben. Heute traue ich mir das nicht. Ein Mensch, der im Sozialismus aufwuchs, kommt sich aktuell vor wie im Mittelalter. Neugierde und natürliche Reize bestimmten das Liebesleben. Die Skrupel und Grenzen lose Geschäftemacherei mit Sexualität in sämtlichen Formen und Medien, war DDR Bürgern fremd. Sexualität war bis zur Wende, reine Privatsache und bei Bedarf, die von geschulten Doktoren.

Sehr nachhaltig leiden DDR Bürger an dem grenzenlosen Betrug auf allen Ebenen. Bei DDR Bürgern verfestigt sich der Eindruck, sie begegnen im gesellschaftlichen Leben ausnahmslos Verbrechern. Es gibt nahezu kein Verbrechen, das auf dem besetzten Land der DDR nicht verübt wird. Das beginnt bei deutlicher Rechtsbeugung und endet bei schwersten kriminellen Taten. Federführend dabei sind die durch DDR Volksentscheid enteigneten Kriegsverbrecherfamilien und ihre Handlanger. Die gesamte gesellschaftliche Kriminalität, wuchs seit der Besatzung um das Hundertfache. Wobei festzustellen bleibt, dass achtzig Prozent der kriminellen Taten der Besatzer und ihrer Mitläufer, nach deren Recht, nicht einmal strafbar sind. Kriminalität ist bei diesen Leuten, also schon Gewohnheitsrecht. Glaubt wirklich ein Mensch, diese Leute würden so Etwas wie Liebe fühlen und empfinden können?

Gerade in diesen Zeiten, ist Liebe, Zusammenhalt und ehrliche Freundschaft, unentbehrlich. Und genau das, ist das Thema dieses Romans.

Grundsätzlich wähle ich in meinen Romanen die einfache Sprache. Arbeiter haben nichts zu verbergen. Ich schreibe Deutsch! Ich muss meinen Lesern keine unübersetzbaren, falsch interpretierten Fremdwörter antun. Die gebrauchen Lügner und Fälscher, die sehr gern am Volk vorbei faseln. Neuerdings auch in schlecht übersetztem Englisch und extra neu kreierten Modewörtern. Genau diese Leute sind unfähig, reine Liebe zu geben und anzunehmen. Diese Leute werden sich immer an Kindern, Wehrlosen, Besetzten, Opfern und Gefangenen schadlos halten. Es gibt einen Namen für diese Krankheit. Mit der Gründung der DDR wurde diese Krankheit nahezu besiegt.

Und genau das, ist der allergrößte Verlust der DDR Bürger und ihrer Kinder.