Schauen wir uns mal das Bein an



Schauen wir uns mal das Bein an. Die Naht scheint endlich geschlossen. Zum Moto fahren ziehe ich bis jetzt immer einen kleinen Verband drauf. Mit Binde. Ich hasse Pflaster. 

und jetzt eine andere Perspektive:

Kleine Giro 111021


Die Giro heute hat mich über die Weinstraße – Kaltern, Auer, Montan, Cavalese, Lavazza, Eggental und Bozen geführt. 

Es gab auf der MEBO endlich mal wieder Geschwindigkeitskontrollen. Komisch. In der Touristenhauptzeit kontrolliert kaum Jemand. Mit meinem Bruch konnte ich das natürlich im Sommer nicht umfassend kontrollieren.

Die Straße in Cavalese ist bergauf endlich gebaut. Dort war bergauf, rechts, ein böser Graben vom Verlegen des Glasfaserkabels. Sehr gefährlich für Zweiradfahrer. Der Belag ist neu. 

Bergab im Eggental ist die Straße endlich auch in Ordnung. Die Holzarbeiten hinterlassen natürlich Spuren. Ich bin mit meinem Bruch recht vorsichtig gefahren. Mit dem linken Bein möchte ich jedenfalls nicht das Motorrad abfangen müssen.

Am Lavazza oben, war kaum ein Mensch. Menschenleer, bis auf ein paar Arbeiter. Komisch. In Kaltern und Umgebung, sind die Straßengräben blitzeblank wie die Fingernägel der Viertel-Million-Autofahrer:-) Ich habe gedacht, der Autosalon hatte Räumungsverkauf. Oder gab es Porsche und Co für das Spritzen und einen Extrabonus für die Werbung dafür?

Die Fotos reiche ich nach. Ich muss erst mal etwas ruhen. Ich bin ziemlich KO. Stau in Kaltern Hin zu und in Bozen auf dem Heimweg. 

Blick von Montan in Richtung Garda

Im Aldein/Fleimstal

Blick von Molina aus

Bergbefestigung im Lavazze

Kleiner Blick durch das Eggental mit dem Tele

Kleine Giro 101021


Die kleine Runde führte mich gestern über den Gampen nach Mezzolombardo und von dort zurück über Kaltern. Mit der Weinstraße habe ich natürlich voll ins Klo gegriffen. Die Apfelplantagen waren voller Touristen. Bis auf die Eisdiele im Freien, waren die Gaststätten menschenleer; die Kaufhäuser – rappelvoll:-)) Der Benzinpreis liegt bei 1,74 in ausgewählten Tankstellen und im Trentino; bei uns werden um die 1,80 fällig.

Ich habe nur ein Foto geschossen. An Stellen, die für andere Fotos in Frage gekommen wären, war leider zu viel Betrieb.

Das Mittagsfoto musste ich etwas bearbeiten. 

Ausfahrt zum Tag der Republik


Ausfahrt zum Tag der Republik

Geschrieben von BeyerKH am Donnerstag, 7. Oktober 2021 | Eintrag bearbeiten

Die „Himmelfahrt“ zum Tag der Republik führte mich heute auf die Mendel-Gampenrunde. Ehrlich gesagt, bereitet mir das Auf- und Absteigen vom Moto noch einige kleine Schmerzen. Das Standbein ist schließlich das Bein mit den Brüchen. Beim Auf- und Absteigen gibt es am Standbein eine leichte Drehung und die drückt bisweilen gewaltig. Dem entsprechend ähnelt das Auf- und Absteigen eher einer Kletterei. Außenstehende würden das vielleicht als ulkig ansehen. Nach so einer Runde muss ich aus der Garage mit meinen zwei Stöcken kriechen. Ich brauche fast einen Tag, um im Wohnzimmer wieder ohne Stöcke laufen zu können. Solche Ausfahrten kann ich bestenfalls, alle zwei Tage unternehmen.

Trotzdem wollen wir nicht vergessen, dass die Ausgangssperre maßgeblich Schuld an meinem Bruch ist. Motorradfahren erfordert tägliche Übung. Vor allem, wenn es darum geht, das Motorrad abzufangen. Das Eingesperrt sein, lähmt den Bewegungsapparat. Und das ist Gift, trotz der täglichen Stunden, die ich allein auf meinem Heimfahrrad verradele. Wenn ich bedenke, knapp sechshundert Tage a 15 bis 20 km…? Da bin ich schon fast durch Sibirien von hier aus.

Meine Fotoreihe beginne ich mal in der Töll. Viele Fotos habe ich nicht geschossen heute. Weißhimmel.

Es braucht schon einige Bearbeitungen, um Hafling anständig zu erkennen.

Trotzdem unterliegt der Blick einer gewaltigen Täuschung. In St.Pauls habe ich das mal deutlich gemacht:

Sobald wir unter den Wolken stehen, bekommen wir auch blauen Himmel zu sehen. Und jetzt habe ich das Foto mal von der Mendel aus geschossen. Bei dieser Perspektive könnte man glauben, es wäre wirklich bedrohliches Wetter:

Das ist mit zwei Fotos schon fast ein Panorama:

Weitere Fotos, vor allem mit Blick auf die Brenta oder gar auf Meran vom Gampen aus, waren mir leider nicht möglich. Das Gedränge war einfach zu belastend. 

Ausfahrt zum Tag der Republik


Ausfahrt zum Tag der Republik

Geschrieben von BeyerKH am Donnerstag, 7. Oktober 2021 | Eintrag bearbeiten

Ausfahrt zum Tag der Republik

Als Migranten haben wir ja das Glück, zwei Tage der Republik feiern zu dürfen.

Zum Einen ist es der 2.Juni…:

Festa della Repubblica

…und zum Zweiten..am 07.10.:

Der Tag der Republik der DDR.

Allgemein sind wir am Tag der Republik zu einer Danksagung in Form einer kleinen Demo mit verschiedenen Rednern angetreten. Anschließend gingen Einige in Restaurants und andere auf einen Ausflug.

Mit der Visafreiheit, 1972, wurde natürlich auch das Nachbarland besucht. Je nach Entfernung war das die Volksrepublik Polen oder die Tschechische Republik. Kilometerlange Staus gab es auch schon zu DDR Zeiten. Und das waren garantiert keine Fußgängerstaus.

Unsereiner gab sich dem Böhmischen Knödel mit Gulasch hin. Auf dem Heimweg war der übliche Schmuggel angesagt. Bei mir als Koch und Liebhaber diverser Fischkonserven, waren das Dorschleber und Ölsardinen.

In Hotels und ähnliche Einrichtungen mussten wir nicht gehen. Um im Nachbarland preiswert zu übernachten, reichte es, in einer Gaststätte oder im Kaufhaus, Leute anzusprechen. Gastgeber und Freunde fanden sich ziemlich schnell. Die Freundschaften hielten oft sehr lange und beruhten auf Gegenseitigkeit.

Im Oktober sind wir oft noch mit dem Motorrad gefahren. Die beliebteste Runde war der Grenzübergang Oberwiesenthal auf dem Hinweg; der Rückweg führte uns entweder über Reizenhain, Zinnwald oder über Schmilka.

Generell lohnte sich ein Besuch über drei Tage. Es gab einen etwas erhöhten Tagessatz beim Umtausch. Mogeln konnte man auch; aber eben im Rahmen. Unsere Grenzer waren stets großzügig und freundlich. Das genaue Gegenteil durften wir erst nach der Annexion erfahren. Das wurde immer unter dem Hinweis versteckt, wir wären das ja gewohnt von unserem Regime. Eben das, waren und sind wir eben nicht gewohnt. Misshandlungen und Schikanen an Grenzen, haben wir erst mit dem Westen kennen gelernt. Sozusagen, all inklusive:-))

Große Runden sind ob des Bruches noch nicht möglich. Es wird sicher eine einfache Hausrunde. 

Heute dürfen wir also ein paar Bilder erwarten, die hoffentlich etwas besser werden als das.

Der Herr Röper präsentiert Ihnen heute….


Der Herr Röper präsentiert Ihnen heute….

Geschrieben von BeyerKH am Montag, 4. Oktober 2021 | Eintrag bearbeiten

…eine kleine Zeitreise:

Zitat:

Seit dem Beginn der Pandemie reden die Medien von der „neuen Normalität“, die uns erwartet. Hier will ich zeigen, wie schnell sich das Empfinden der Menschen verändert hat und wie sie heute das als „neue Normalität“ hinnehmen, was noch vor einem Jahr eine unglaubliche „Verschwörungstheorie“ war.

Ich gehe jetzt nicht darauf ein, welchen Bildungsweg diverse, wenn nicht alle, Politiker hinter sich gebracht haben. Sicher keinen produktiven. In diesen Kreisen vergißt man offensichtlich sehr schnell, aus welchem Portemonnaie man lebt. 

Bei uns in Südtirol erlebe ich noch eine Art-Volksnähe. Die bröckelt etwas, aber besteht noch. 

In dem Sinne, möchte ich gern den Beitrag von einem Genossen verlinken:

„Widerstehen, widerstehen, immer widerstehen.“ Der Brief von Mimmo Lucano“

Fortsetzung Der Schreck


„Die Unterhaltung dazu, ist im Preis inbegriffen“, ruft der Chef von Hinten.

Toni nutzt sein Motorrad, um den See zu umfahren. Vielleicht steht ein verlassenes Fahrzeug da. Mit dem Handy fotografiert er sämtliche Fahrzeuge, die er am See findet. Auch die auf den Parkplätzen. Es sind immerhin, fast dreißig Autos. Er sucht Zeugen. Einige spazieren im Wald und am See. Andere angeln.

Er fragt die Leute, ob sie irgend Etwas bemerkt haben. Die meisten antworten, sie wären gerade erst gekommen. Bei den Anglern sieht das etwas anders aus. Zwei sind schon einige Stunden vor Ort. Einer stellt sich etwas mürrisch als Markus vor. Er kommt aus Naturns. Joseph ist der zweite Angler. Er kommt aus Kartaus. Also, aus dem Tal. Während aus Markus kaum ein Wort heraus zu bekommen ist, wirkt Joseph etwas gesprächiger. Joseph hat aber auch schon reichlich am Brustwärmer genascht. Er bietet Toni einen Schluck an. „Selbst gebrannt.“

„Ich kann jetzt nichts trinken, Danke.“

Auf die Frage, ob er etwas gehört oder gesehen hat, antwortet Joseph: „Etwas schon. Ein Plätschern.“

„Wann hast du das gehört“

„So geschätzt, gegen Vier.“

„Ich notiere mir das mal kurz. Halte Dich bitte zur Verfügung.“

Joseph gibt ihm seine Telefonnummer. Toni reicht ihm seine Karte. Markus gibt er auch eine Karte. „Wenn dir etwas einfällt, ruf mich an.“

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Der Schreck


Die Rettung verpackt das Opfer und verladen ihn in ein Auto.

Auf dem Parkplatz vor der Staumauer versammeln sich schon reichlich Gaffer. Sie fotografieren. Die Carabinieri möchten das nicht. Es gibt Streit. Die Carabinieri wenden ein ganz einfaches Mittel an, um den Streit zu beenden. Sie reden ab jetzt nur noch Italienisch. Schon haben sich die Schaulustigen aufgelöst bis auf ein paar italienische Landsleute. Die haben Respekt und folgen den Anweisungen der Carabinieri.

Inzwischen hat das Cafe mit dem Imbiss geöffnet. Die Gastwirtsfamilie freut sich über die Masse an Besuchern um diese Zeit. Bisweilen müssen sie die nicht konsumierenden Schaulustigen zu etwas Konsum animieren. „Was wünschen sie? Der Platz ist für unsere Gäste reserviert.“ An der Theke amüsieren sich die Wirtsleute. „Ein Kaffee für vier Personen.“

Die beste Methode, den Konsum etwas anzuregen, ist, eine Kanne Wasser zum Kaffee zu servieren. Einen Euro, dürfte der zusätzliche Service, Wert sein. Die Gäste tuscheln hinter dem Rücken der Wirtsleute. „Eine Schande! Leitungswasser für einen Euro. Das gibt es ja in Flaschen billiger.“

„Aber nicht aus polierten Gläsern, die Dame“, antwortet die Tochter des Gastwirtes.

„Der Kaffee schmeckt mir auch nicht!“

„Der kostet aber trotzdem zwei Euro sechzig“, gibt die Kellnerin zum Besten.

Fortsetzung folgt

Volkstrauertag für DDR Bürger


Dem Volkstrauertag für DDR Bürger am 03.1021 folgt garantiert der der Republikgeburtstag, der 07.10.21. Lassen Sie also nicht alle Hoffnungen fallen. Die kriminellen Besatzer und Plünderer der DDR….:

„Marta Semelová: Der Kapitalismus ist im wahrsten Sinne des Wortes ein kriminelles Regime

2. 10. 2021

Interview von Haló noviny mit Marta Semelová (KSČM), der Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenkammer in Prag

https://www.kscm.cz/cs/aktualne/aktuality/marta-semelova-kapitalismus-je-v-pravem-smyslu-slova-zlocinny-rezim

…werden ihr Gericht und ihren Richter finden. Bis dahin sind ganz sicher auch deren Flugzeuge unbetankt.:-))

In dem Sinne, möchte ich Sie bitten, für reichlich neue Gefangenen – Arbeitsplätze zu sorgen. Die Tüten werden knapp:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mz-zschopau-papiertuete-ddr-werbung/1848507658-234-9466

MZ Zschopau Papiertüte DDR Werbung in Hamburg

Ausfahrt 300921


Ausfahrt 300921

Geschrieben von BeyerKH am Freitag, 1. Oktober 2021 | Eintrag bearbeiten

Wir waren in Schnals. 

Mich zog es mal an eine Arbeitsstelle, die ich leider durch „Besitzerwechsel“ verlor. Es war die erste Arbeitsstelle in meinem Leben hier, bei der ich einer reellen Arbeitszeit nachgehen konnte und recht gut entlohnt wurde. Das Hotel liegt etwas außerhalb der Höhe, die für Menschen aus dem Mittelgebirge, beschwerdefrei, aufgesucht werden kann. Es gibt anfangs, leichte bis schwere Kopfschmerzen auf 3200m Höhe. Motorradfahrer sind in der Beziehung etwas abgehärtet. Um diese Zeit, trainieren in der Grawand diverse Nationalmannschaften des Wintersports. Als arme Sau kann ich uns natürlich keine Auffahrt bezahlen. Eigentlich wäre mir der Besuch, wer von meinen Kollegen noch da ist, recht gelegen gekommen. 

Leider wird in dem Naturschutzgebiet zur Zeit recht heftig gebaut. Es gibt auch Streit wegen Neubauten usw., die von der Schnalser Bevölkerung, glücklicherweise abgelehnt werden. Trotzdem sind die Schäden durch Unwetter enorm!

Die Straßen im Tal sind vom Belag her in gutem Zustand. Leider kommt wegen der Baubelastung die Räumung etwas zu kurz. Wie üblich, müssen in den Bergen die Steinschläge täglich geräumt werden. Zumal die erschütternde Belastung durch den Schwerverkehr, zusätzliche Steinschläge auslösen. Motorradfahrer sollten deswegen etwas vorsichtig fahren. Ich frag mich manchmal, für wen ich das schreibe. Die Rennfahrer wollen das eh nicht verstehen. Okay. Schreibe ich das für jene Zweiradfahrer, die mit ihrem Zweirad, die Natur und heimische Gastronomie besuchen wollen, statt das Krankenhaus. Ich muss gerade lachen, weil ich frisch aus dem Krankenhaus komme. Nebenbei erwähne ich aber, dass ich hier pro Jahr ohne Pandemie, rund 60-70 tausend Kilometer fahre. Manche überforderte Hitzköpfe der Landstraßen überleben nicht mal die zehntausend-, die sie pro Jahr fahren. Also, Ihr Lieben; bevor ich in die Berge fahre, möchte ich mich bitteschön schon auf der Herfahrt warm fahren, statt das Zweirad mit einem Transporter hier her zu bewegen. Wir reden vom „Biken“ und nicht vom Protzen! Die Zweiradfahrer mit dem heimlichen Elektromotor sind genau so gemeint, wie die stark motorisierten. 

Mit dem Fahrrad brauche ich von München bis hier her, sechs bis acht Stunden. Mit dem Moto, zwei. Und wenn das Alle auch tun, gibt es glücklicherweise auch keinen Stau von überladenen, schlecht steuerbaren rollenden Toiletten! Dazu gibt es erlebbare Natur und wirklich, gastfreundliche Wirtsleute.

Das ist der bereits vorhandene Hotelkomplex:

Das die Grawand. Mit einen Suchrätsel: Wo sind die Gondeln?

Und jetzt etwas ursprüngliches Schnalstal: